Welpe will nur bei uns im Bett schlafen

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    Hallo liebe Mitglieder, ich lese hier schon eine Weile mit um mir Tipps einzuholen und habe jetzt selber eine Frage.


    Ich und meine Frau haben inzwischen seit 2 Wochen eine Französische Bulldogge bei uns zuhause. Sie ist 10 Wochen alt.


    Die ersten beiden Tage bei uns in der Wohnung hat sie neben unserem Bett in einem Hundebett geschlafen. Ab dem dritten Tag klappte das leider nicht mehr, sie wollte unbedingt mit aufs Bett und ist nicht zur Ruhe gekommen im Hundebett (gejault, um sich gedreht, gebissen, versucht aufs Bett zu steigen). Weil sie uns Leid tat und wir generell kein Problem damit haben, wenn sie ab und an mal oben ist, haben wir sie hochgeholt zum schlafen.

    Allerdings haben wir es bis heute nicht geschafft, dass sie in ihrem Hundebett schläft. Jedes mal wenn es ans schlafen geht bringen wir sie in ihr Hundebett, allerdings schläft sie dort nie ein.

    Sie steht auf, kommt ans Bett und schaut uns mit riesigen Augen an und versucht hochzukommen, manchmal jault sie, und wir geben am Ende immer nach, weil wir nicht wollen dass sie leidet. Inzwischen ist es soweit gekommen, dass sie die Berührung meiner Frau braucht, um einschlafen zu können. (Auf ihr, neben ihr, unter ihr etc.)


    Die letzten 2 Tage haben wir uns neben ihr Hundebett gesetzt und haben sie in den Schlaf gestreichelt. Sie ist eingeschlafen, sobald sie allerdings mal ein Auge geöffnet hat und gemerkt hat, dass wir nicht mehr da waren (wir waren inzwischen im Bett) ist sie wieder zu uns gedackelt.

    Sie im Bett einschlafen lassen uns dann ins Hundebett tragen klappt auch nur solange, bis sie zwischendurch wach wird und merkt, dass sie gar nicht mehr bei uns liegt.


    Jetzt komme ich zu meiner Frage (vorweg: Wir sind Hundeanfäger)

    Was ist der beste Weg, sie zum alleine schlafen zu bekommen?

    Wir wissen dass es unser Fehler war, sie direkt am Anfang ins Bett gelassen zu haben. Allerdings wissen wir nicht, wie wir diesen Fehler wieder gutmachen können.

    Wir trauen uns auch nicht zu hart gegenüber ihr zu sein (ignorieren wenn sie hoch kommen will), weil wir nicht wissen was für eine psychische Belastung das für die kleine ist. Oder müssen wir da durch?


    Extra Info: Sie im Bett schlafen zu lassen hat den Vorteil, dass wir immer mitbekommen, wenn sie mal muss. Falls wir es mal schaffen dass sie im Hundebett schläft, werden wir uns dahingehend dann umgewöhnen müssen.


    Vielen dank schon mal! Und ich hoffe in Zukunft auch mal anderen hier im Forum helfen zu können.

  • Was ist der beste Weg, sie zum alleine schlafen zu bekommen?

    Ihr habt wohl schon "verloren" ;)

    Wir wissen dass es unser Fehler war, sie direkt am Anfang ins Bett gelassen zu haben. Allerdings wissen wir nicht, wie wir diesen Fehler wieder gutmachen können.

    Wenn man das absolut nicht will, ja, dann war dies ein "Fehler" gewesen.




    Aber, wenn ich das hier so lese:

    und wir generell kein Problem damit haben, wenn sie ab und an mal oben ist, haben wir sie hochgeholt zum schlafen.

    Scheint es kein so großes Problem zu sein?

    Was spricht denn dagegen, den Hund ins Bett zu lassen?




    Keine Sorge, ich will Dich dazu nicht überreden! ;)

    Das muß wirklich jeder für sich entscheiden, wie er es handhaben will.

    Dann wird es halt eben "durchgesetzt" werden müssen, sprich, Ihr müßt es aussitzen :ka:




    Mitleid ist leider so ein schlechter "Ratgeber" ;)

    Hinzu kommt ja noch, daß die Bulldoggen es lieben, so sehr von ihren Menschen verwöhnt zu werden.

    Die sind ja schon sehr bekannt dafür, ihren Dickkopf durchzusetzen.

    Quasi einmal erlaubt = immer erlaubt! :D

    Schöne Grüße noch

    SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

  • Merke jetzt selber dass es widersprüchlich klingt :pfeif:


    Im Prinzip wollen wir, dass sie das nicht als selbstverständlich sieht, sondern als etwas, was ab und an mal vorkommen kann, so dass wir auch mal das Bett nur für uns haben.

    Außerdem nachdem wir nachts Gassi gehen, kann sie manchmal nicht sofort einschlafen und versucht uns die ganze Zeit zum spielen zu bewegen. Wir hoffen dass sie dadurch eher einschläft, weil wir oben sind und schlafen.

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  • Wenn ihr damit kein Problem (auch auf Dauer) habt, war es kein Fehler.


    Meine Hunde schlafen auch bei mir Bett, sind es alledings gewohnt, ebenso im Körbchen zu schlafen.
    Das war mir einfach wichtig, grade wenn wir mal im Urlaub sind oder zu Besuch.


    Sie kommen nur nach Aufforderung auf's Bett, nicht von alleine.


    Solltet ihr das auch so aufbauen wollen, müsst ihr konsequent sein und die erste Zeit das quengeln, glotzen und nachdackeln aussitzen oder unterbinden.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ihr seid der einzige Bezugspunkt für das kleine Wesen in dieser fremden Welt. Kontakt liegen gibt Sicherheit und beruhigt.

    Da im Moment alles so aufregend und neu ist könnte ich mir schon vorstellen das sie das gerade braucht.

    Ich denke es gibt mehrere möglichkeiten.

    1. Sie schläft halt bei euch im Bett ( und wird sich vielleicht zukünftig von alleine auch mal wieder verziehen, wenn sie gefestigt ist )

    2. Ihr müsst da durch und ihr deutlich und langmütig beibringen das sie neben dem Bett zu nächtigen hat. ( sie immer wieder ins Körbchen bringen / schicken, das gejammer ignorieren, konsequent sein )


    Ich persönlich möchte anmerken, das cody auch anfangs nur und ausschließlich zur Ruhe kam wenn er im Kontakt war. Selbst wenn er nur auf meinem Füßen lag ( die in seinem Körbchen unterm Schreibtisch steckten) aber Kontakt musste sein. Mit zunehmender reife und Sicherheit ließ das nach. Er liegt immer noch gerne im Kontakt, holt sich auch seine kuschel Einheiten ab, aber er geht auch von alleine wieder und kann auch alleine schlafen :-)

    Codys Bilderbuch


    Rechtschreibung ist nicht mein Freund und die Buchstaben können Tanzen

  • Dann bleibt nur eines:

    Ihr müßt dickköpfiger sein als der Hund :lol:



    Geht Ihr nachts noch richtig zum Gassi raus, oder laßt Ihr den Hund nur zum Pinkeln vor die Türe?

    Habt Ihr da schon geschlafen, oder ist das die letzte Runde, bevor Ihr zu Bett geht?

    Schöne Grüße noch

    SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

  • Ich habe in über 40 Jahren Hundehaltung immer Welpen im Bett schlafen lassen und keiner von denen hat später darauf bestanden immer im Bett zu sein (war auch stellenweise einfach praktisch unmöglich, da sehr große Hunde). Also kein Problem, laßt dem Zwerg jetzt die Sicherheit bei euch zu kuscheln, Grenzen setzen könnt ihr auch später noch.

  • Danke für die Antworten.

    Meine Sorge ist, dass sie das irgendwie kaputt macht wenn wir sie einfach nicht mehr lassen, da sie ja noch sehr klein ist und vielleicht einfach noch angst hat oder ähnliches und dann überhaupt nicht mehr schlafen kann.


    Nachts lassen wir sie eigentlich nur kurz raus zum pinkeln und da schlafen wir alle schon. Das passiert meist um die 3/4 Uhr herum und danach wollen wir dann natürlich weiterschlafen. (Die letzte Runde vor dem Schlafen machen wir ca. um 11)


    Macht es einen Unterschied, ob wir sie jetzt konsequent unten schlafen lassen oder z.B. erst in zwei Wochen oder immer mal zwischendurch? Oder wird es nur von Tag zu Tag schwieriger?

  • Wenn es Euch nichts ausmacht, dann lasst das Baby doch bei Euch im Bett schlafen. Ein so junger Welpe braucht das "Rudelschlafen", um sich sicher zu fühlen.

    Es ist eine Illusion, dass Ihr meint "ab und zu mal im Bett" sei ein gangbarer Weg... entweder von Anfang an niemals im Bett oder Ihr lasst es eben zu.


    Eigentlich hättet Ihr ganz am Anfang die Logik umdrehen müssen: Ihr hättet beim Welpen schlafen müssen, auf einer Matratze auf dem Boden, damit das Baby nicht Verlassensängste ausstehen muss. Alleine schlafen ist für ein 8-wöchiges Baby in jedem Fall ein Unding, geht gar nicht! Die durchleben Todesängste, weil sie wissen, dass sie hilf- und schutzlos sind, wenn niemand bei ihnen schläft.

    Möglicherweise wird es ihr dann im Sommer sowieso zu heiss im Bett und sie geht dann freiwillig wieder runter, aber momentan, als so kleines Baby, würde ich sie im Bett schlafen lassen.

    Smilla, KH Chihuahua, geb. ca. 2009, seit Weihnachten 2017 bei mir

    Bongo, LH Chihuahua, geb. 18.4.2011, am 12.5.2020 eingezogen


    Und im Herzen... Morelka, KH Chihuahua, geb. ca. 2006, gest. 19.6.2018

    Vicky, "katalanisches Windspiel", geb. ca. 2010, gest. 17.4.2020

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