Beiträge von PocoLoco

    Ich musste im Februar meinen 15 Jahre alten Hund gehen lassen und ehrlich gesagt, war ich froh als er nach der ersten Spritze praktisch sofort entspannt ist. Der ganze Prozess hat auch eher Sekunden gedauert, als denn Minuten und darüber bin ich für mein Seelenheil, sowie auch für ihn unendlich dankbar.


    Ich wünsche dir, dass du es gut verkraftest. Trauer ist gut und sollte auch so sein.

    Notaus gab es bei uns mit anleinen in der Wohnung. Knirps ist dann meist sofort ins Koma gefallen.


    Gestern musste ich das Notaus seit Monaten wieder anwenden. Das Hedimädchen nähert sich den Stehtagen und Gustav ist komplett beduselt und drüber. Fast nur noch am hecheln, mag kaum fressen, bzw hat das Futter gestern durch die Aufregung komplett wieder erbrochen. Er pinkelt und markiert in der Wohnung und ist völlig im Stress. Vieles lässt sich verbal abbrechen (Luft rammeln zb), aber damit er zu Ruhe kommt, hilft gerade die Leine am Besten.


    Da muss er jetzt durch. Aber Mutter denkt über Kastration nach, weil das Mädel am Beginn so gestresst war, dass sie überhitzt war. Wir denken, dass die Läufigkeit da eine Rolle gespielt hat.

    Das Problem ist das Bullies ja nun nicht gerade "vorwärtsgeher" sind.. D.H ich würde mich sogar wetten trauen dass der Hund, wenn er Schmerzen hat, dies eher durch übermäßige Clownigkeit zeigen würde als Aggressionen zu zeigen.

    Nicht vorwärtsgehen... damit ist Abschnappen gemeint? Kommt auf den Schmerzreiz an. Wie jeder Hund sind Bullys da auch verschieden. Gustav schnappt ab. Aber nur bei akutem Schmerz. Als er die dicke Backe hatte, war er ruhiger als sonst. Hedi wird dann auch sehr ruhig und liegt nur noch rum (hatte ja schon Rückenschmerzen, die Arme).

    Aber wie jemand schon erwähnt hat, unterdrückt Adrenalin und Dopamin Schmerzen. Wenn Hund einmal die Wirkung erlernt hat, will er das natürlich immer wieder.

    Ich weiß nicht ob es schon erwähnt wurde, aber ich würde morgens und abends erst gassigehen und danach Futter geben, nicht umgekehrt. Nach dem Fressen sollen Hunde eigentlich erstmal ein paar Stunden ruhen, um verdauen zu können. 😊 außerdem wird so das Risiko einer Magendrehung verkleinert!


    Nur so als kleine Randinfo. :)

    Und als Zusatz: warum es zur Magendrehung kommt, ist bisher noch nicht ganz nach gewiesen. Es kommt genauso häufig bei leerem Magen vor, wie bei vollem und eher bei großen Hunden, als bei kleinen. Die Mär hält sich auch hartnäckig.


    Beim Franzosen fällt das Futter eher aus dem Maul, wenn sie nach dem Fressen toben. Erbrechen kann man das nicht nennen. Ist genauso wenig wünschenswert.

    sehe ich weder bei Gustav noch bei Hedi etwas verkrüppeltes

    Das siehst Du i.d.R. nicht, hast ja keinen Röntgenblick.

    Und die körperlichen Anomalien sind bestimmt nicht bei jedem Hund gleich stark ausgeprägt, kann ja sein, dass Du "Glück" hast oder Deine Hunde nicht so extrem körperlich forderst, dass es zu einem Bandscheiben-Vorfall o.ä. kommt.


    Der Bailey jedoch ist eine derart aufgedrehte, "wilde Hummel" gemäss der Schilderungen von Sarah, dass man da wirklich sehr konkret zur Mässigung aufrufen muss.

    Mein Poco hatte einen Bandscheibenvorfall, ohne das er "verkrüppelt" war.


    Es geht mir um den Ausdruck. Krüppel und verkrüppelt ist ein sehr harter, wertender Ausdruck, der sehr negativ belegt ist. Und wenn man ein Neuling ist, schreckt das ab.


    Für mich sind meine Hunde keine Krüppel, denn sie können hier normal und uneingeschränkt leben. Gerade mein Gustav ist nicht eingeschränkt. Was die Zukunft bringt, weiß ich nicht. Das wusste ich bei Poco auch nicht und er hatte seinen BSV.


    Aber ich weiß, dass Franzosen besonders prädestiniert sind. Habe ich bereits auch schon hier geschrieben.