Adoption von zwei Welpen

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    Vor ein paar Tagen habe ich aus einem Hundeheim zwei Welpen (beides weibchen) abgeholt und zu mir nach Hause gebracht. Ich war der festen überzeugung das dies der richtige Schritt sei und ich war mir eigtentlich ziemlich sicher. Nun habe ich die Hunde (beide im Alter von fast 5 Monaten) bei mir zuhause und ich bin stark daran am überlegen ob es wirklich die richtige Entscheidung für die Hunde und auch für mich war. Zu meiner Situation. Seit wenigen Wochen bin ich leider arbeitslos aufgrund der Corona Situation, und nun wo ich die Hunde bei mir habe realisiere ich erst wirklich was für eine Verantwortung ich wirklich für sie habe, und ich frage mich ob es für die Hunde wirklich gerecht ist, wenn ich wieder arbeiten gehen kann und sobald ich einen Job gefunden habe ob ich sie wirklich Tag für Tag 8 Stunden und vielleicht auch mehr alleine in meiner Wohnung lassen kann. Ich bin an die Adoption mit gutem Willen herangegangen, weil ich einen Hund retten wollte und ihm Liebe und Zuneigung geben möchte. Nun fühle ich mich jedoch seit den 4 Tagen seitdem ich die Welpen habe total überfordert und ich fühle so langsam das es doch nicht die richtige Entscheidung gewesen ist...von dem Tierheim kam jemand zu mir nach Hause um zu schauen wie ich lebe und ob meine Wohnung akzeptal für die Hunde ist....und nun bin ich ernsthaft darüber am nachdenken ob ich sie wirklich wieder zurückgeben soll, wenn ich daran denke komme ich mir selber sehr schlecht vor und ich fühle mich total beschissen, es ist zum kotzen...denn wenn es wirklich so sein sollte das ich sie wieder zrückgebe, so fällt es mir sehr schwer, jedoch möchte ich für die beiden nur das Beste, und das meine ich wirklich so, nur leider habe ich erst jetzt realisiert wieviel Verantwortung dies mit sich bringt, und ich frage mich derzeit selber ob es wirklich für die hunde gerecht wäre wenn ich wieder arbeiten gehe und die hunde 5 tage in der woche 8 oder womöglich mehr als 8 stunden alleine zuhause verbingen müssen.


    Ich hoffe ihr könnt mir ratschläge geben, ich fühle mich momentan sehr schlecht und könnte mich selber zum mond schiessen das ich es mir vorher nicht besser überlegt habe. Ich liebe Hunde über alles, und vor kurzem habe ich mich von meiner Ex freundinn getrennt und wohne nun alleine und habe gerade 2 Welpen bei mir in der Wohnung, vielleicht habe ich zu schnell gehandelt weil ich meine Hunde zu sehr vermisse die bei meiner ex freundin geblieben sind. Ich fühle mich wirklich sehr schlecht und es kommen sehr grosse zweifel bei mir auf ob ich das richtige getan habe. Ich habe die Hunde seit 4 Tagen und heute habe ich erst wirklich realisiert ob ich wirklich das richtige getan habe, und ich schwöre euch das ich an die adoption mit der absicht herangegangen bin weil ich etwas gutes tun wollte und einen hund retten wollte, und auf der internetseite des tierheims habe ich die beiden welpen gesehen, es sind geschwister und ich wollte sie nicht trennen und habe somit beide abgeholt.


    Ich hoffe wirklich das ihr mir ratschläge und tipps geben könnt.


    Liebe Grüsse

  • Bring die Hunde recht schnell wieder ins Tierheim. Du hast keinen Plan von deinem zukünftigen Leben, vielleicht ist die finanzielle Lage für die Zukunft nicht gesichert und wenn du jobbedingt umziehen musst wird es mit 2 Hunden schwer.

    Hunde retten wollen ist oft keine gute Idee.

  • Ich fühle mich richtig schlecht, meine eltern haben mich auch gewarnt und mir gesagt as ich bescheurt bin direkt zwei hunde aufeinmal zu adoptieren...als ich sie vor 4 tagen abgeholt habe war ich der festen überzeugung das ich das richtige tuhe und ich war mir sicher, und nun bin ich so am denken wie ich es beschrieben habe...ich meine jetzt habe ich zwar zeit um mich um die hunde zu kümmern, nur wie wird das ganze aussehen wenn ich wieder vollzeit am arbeiten bin, wäre es den hunden zuzumuten das sie mehr als acht stunden fast täglich alleine sein werden ?

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  • Das erste Stichwort ist Welpenblues. Aber ja, deine Situation ist nicht ideal. 8 Stunden und mehr klappt vielleicht mit guter Betreuung. Ohne, also wirklich alleine, geht eine solche Zeitspanne mMn gar nicht.

    Irgendwie könnte man also vielleicht realisieren, dass beide Hunde ein gutes Leben bei dir führen können. Aber da es auch dir dabei gut gehen soll, würde ich dir vorschlagen: Schau, ob du als Pflegestelle für die beiden fungieren kannst, bis sie über das Tierheim weiter vermittelt wurden.

    Wäre das eine Option?


    Übrigens halte ich es für eine gute Idee, bei der Anschaffung eines Hundes auch immer etwas Eigennutz an den Tag zu legen

    Nur Retten um des Hundes willen ist eben nicht alles.

  • Gib sie wieder zurück. Du scheinst keinen gesicherten Plan zu haben was ist wenn du wieder arbeiten gehst. Hunde 8 std und mehr alleine zu lassen ist nicht gut, schon gar nicht bei Junghunden. Die haben so einige Ideen meist wie man die Wohnung umgestalten kann.


    Ich frag mich aber auch was das für eine Organisation war die dir die Hunde vermittelt hat? Die sollten es besser wissen. Warum hast du eigentlich 2 genommen?


    Ist ein Junghund schon anstrengend aber 2?.


    Wie gesagt gib sie zurück, das ist nur fair für die beiden, bei dir ist noch viel im Ungewissen. Wenn alles geklärt ist, könntest du nochmal darüber nachdenken.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich glaube, mit zwei Welpen gleichzeitig ist jeder überfordert. Das muss man sich wirklich antun wollen, denn zwei junge Hunde stacheln sich gegenseitig zu deutlich mehr Blödsinn an als ein Welpe alleine. Und die sind auch in der Erziehung doppelt anstrengend.


    Mein Vorschlag: bring beide Zwerge zurück. Lass Gras über die Sache wachsen, werd dann vielleicht Gassigeher im Tierheim ... so hast du den ganzen Spaß, aber nur einen Teil der Verantwortung.


    Ich habe zwei Hunde - und es ist auch logistisch manchmal schon eine Herausforderung. Vorher bin ich einen VW Polo gefahren, da hatte mein Rüde (48 cm Schulterhöhe, Schäferhundmix) gut Platz auf der Rückbank. Als die Omi (38 cm SH, Dackel-Schäferhund-Mix) dazu kam, wurds schon eng. Da ist sie halt im Kofferraum mitgefahren. War machbar, aber blöd. Einkäufe mitnehmen, wenn beide Hunde im Auto sind? Blöd, aber machbar. Andere Mitfahrer mitnehmen? Vergiss es (liegt aber eher am Rüden).

    Jetzt mit dem neuen Auto (Dacia Logan MCV) ist Einkauf + Hunde im Auto kein Problem mehr. Aber sowas muss man im Kopf haben, wenn man irgendwann mehr als einen Hund haben möchte.


    Und auch die Erziehung bei zwei Hunden ist anstrengender als bei einem alleine... Der Rüde hat ein paar Probleme, die den Alltag nicht immer einfach machen. Die Omi ist unkompliziert, macht aber bei manchen Dingen vom Großen einfach mit, weil man ist ja eine Gruppe und wenn einer schreit, kann man mal mitschreien.

    Die Dynamik darf man da nicht unterschätzen. Ich hab das Glück, dass die Omi sehr gut hört und den meisten Mist auf ein scharfes "Lass es!" sein lässt; daher auch leicht zu händeln ist. Wenn ich mir aber vorstelle, dass ich meinen Rüden mal zwei hätte... Nein danke. Würde ich mir freiwillig nicht antun wollen :ugly:


    Aber jetzt stell dir das mal mit zwei jungen Hunden vor. Der eine frisst grad Hundekacke, der andere zerknuspert dir die Leine - kannst du echt auf beide gleichzeitig reagieren?


    Ich glaube, du bist als Gassigeher erstmal "besser" dran (nicht böse gemeint). Gerade wenn du von diesem "Ich will helfen" getrieben wirst, ist das vielleicht keine so blöde Idee.


    Erklär dem Tierheim deine Situation.

  • Sie würden ein gutes leben bei mir haben, weil ich jemand bin der seinen hunden sehr viel liebe und zuneigung schenkt, weil ich es sehr gerne mag meinen hunden meine aufmerksamkeit zu schenken, jedoch realisiere ich erst jetzt leider gottes ob es wirklich gerecht für die hunde wäre, und ich habe niemanden der mir bei einer betreuung oder sonstigem helfen könnte, absolut niemanden, und ich denke dein vorschlag mit der pflegestelle ist eine gute option, und ich denke morgen werde ich in kontakt mit dem tierheim treten und Ihnen die Situation erläutern

  • Ich hoffe wirklich das ihr mir ratschläge und tipps geben könnt.

    Ich schliesse mich den andern an... gib die beiden zurück und biete Dich als Gassigeher an.

    Nur gute Absichten und viel Liebe und Zuneigung genügen bei weitem nicht für eine Hundehaltung, schon grad gar nicht für zwei gleichaltrige gleichzeitig!

    Was für Hunde sind es eigentlich? Bernhardiner, Zwergdackel, Schäferhunde, Rottweiler, Bulldoggen, Zwergpudel? Auch die Rasse/Typ spielt eine Rolle bei der Hunde-Anschaffung und sollte gut überlegt sein.


    Alles Gute für Dich und die beiden Hunde!

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