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Suche geeigneten Familienhund

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    Hallo, meine Familie ist leider bisher hundelos. Meine Söhne 7 und 9 Jahre alt, wünschen sich schon lange einen Hund, genau wie ich. Da wir aber bisher so gut wie keine Erfahrung mit Hunden haben, außer aus meiner Kinderzeit, wissen wir nicht, wie wir die Suche am besten gestalten. Also wir haben ein Reihenendhaus mit einem kleinen Garten, direkt an unserem Stadtpark gelegen. Meine Jungs können zeitweise sehr laut sein, daher muss ein Hund das aushalten können. Wir hätten gerne einen freundlichen, mittelgroßen Hund, der sich nicht zu schnell aus der Ruhe bringen lässt aber trotzdem gerne spielt. Das Fell sollte nicht ganz kurz sein, meine Jungs mögen es kuschelig. Allerdings sollte sich die Fellpflege im Rahmen halten. Wir würden gerne einen Welpen, damit er oder sie bei unserer Familie aufwächst. Wir würden eine Hundeschule besuchen, damit die Erziehung klappt. Vormittags muss ich arbeiten aber mittags kommen die Jungs und ich nach Hause. Dann haben wir viel Zeit für den Hund.

    Hat jemand einen Tipp, nach welchen Kriterien wir einen Hund auswählen sollten, worauf wir achten müssen und ob wir lieber ein männliches oder weibliches Tier nehmen sollten?

    Ich bin für alle Hinweise und Ratschläge dankbar.

    Nadja

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  • Liebe Nadja, direkt fällt mir auf: es kommt erst mittags wieder jemand nach Hause? Das geht mit einem Welpen in den ersten Wochen bzw. Monaten so auf keinen Fall. Allein schon durch die fehlende Stubenreinheit, kein Welpe kann so lange einhalten. Das müsstet ihr gut planen oder mit Urlaub überbrücken.

  • Bevor ihr euch überlegt ob Rüde oder Hündin.


    Was wollt ihr mit dem Hund machen?

    Nur daheim und ein wenig gassi?

    Etwas Hundesport bzw Hundeschule?

    Dummytrainig oder eher was Richtung Agility?


    Dann würde ich die Suche auf ein paar Rassen eingrenzen, mir die Tiere live ansehen und dann schauen welcher Züchter hat einen Wurf und dann kann man überlegen ob Rüde oder Hündin.

    "Soweit die Annalen der Menschheit reichen, ist der Hund an unserer Seite wie jetzt. Wir brauchen weder sein Vertrauen noch seine Freundschaft zu erwerben. Er wird als unser Freund geboren und glaubt schon an uns, wenn seine Augen noch geschlossen sind."


    Maurice Maeterlinck

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  • Super, dass das mit dem eigenen Thread geklappt hat =) Hier werden deine Fragen sicherlich nicht untergehen.


    Meine Jungs können zeitweise sehr laut sein, daher muss ein Hund das aushalten können.

    Meinst Du, dass deine Jungs ein "Nein" in Bezug auf den Hund akzeptieren werden? Gerade in Familien mit Kindern ist es MEGA wichtig, dass der Hund einen Platz bekommt, auf den er sich zurückziehen kann. Wo er nie und von niemandem gestört wird. Hunde brauchen sehr viel Ruhe/Schlaf (Welpen durchaus um die 20 bis 22 Stunden, Erwachsene Hunde 18 bis 20 Stunden am Tag) und das muss ihnen ermöglicht werden.


    der sich nicht zu schnell aus der Ruhe bringen lässt aber trotzdem gerne spielt.

    Finde ich zugegebener Maßen etwas schwierig. Gemütliche und ruhige Hunde sind eben meist genau das: Gemütlich und ruhig.
    Meine Hündin kann bspw. überall hin mitkommen und fällt nicht negativ auf, weil sie eben total ruhig ist. Beim Spaziergang läuft sie ohne Leine und "macht ihr Ding". Aber Lust drauf mit mir richtig zu spielen hat sie vll. einmal alle 3 Tage und dann auch nur für 5 Minuten. Für Aktivitäten ist sie meist auch nur sehr kurz zu begeistern (außer laaaaaanges Gassi gehen/wandern), abgesehen vom Mantrailing, da blüht sie richtig auf :D


    Das Fell sollte nicht ganz kurz sein, meine Jungs mögen es kuschelig. Allerdings sollte sich die Fellpflege im Rahmen halten.

    Auch schwierig: Langes oder lockiges Fell (wie beim Pudel) braucht mehr Pflege als kurzes. Da müsstet ihr schauen, was euch im Endeffekt wichtiger ist.


    Wir würden gerne einen Welpen

    Vormittags muss ich arbeiten

    Bei diesen beiden Punkten muss ich einmal nachhaken:
    Gibt es für die erste 2-12 Monate eine Betreuung für den Hund?
    Welpen müssen erst lernen, alleine zu bleiben - das kann dauern. Zudem brauchen viel Hunde durchaus 10 oder 12 Monate, bis sie zuverlässig stubenrein sind.


    Und danach kommt übrigens die Pubertät. :ugly: Willst Du Dir das wirklich als Hundeanfänger mit zwei aktiven Jungs antun? Das kann ziemlich anstrengend werden.

    Ich persönlich(!) würde bei euch bisher eher zu einem ruhigen, erwachsenen Hund aus dem Tierschutz oder von privat tendieren. Einen, bei dem man weiß, dass ihm hektische und laute Kinder nichts ausmachen und der in Sachen Erziehungsarbeit schon "so weit fertig" ist.


    ob wir lieber ein männliches oder weibliches Tier

    Das ist Geschmackssache. Kann man besser mit 1-3x im Jahr Läufigkeit umgehen, oder mit nem (zumindest in der Pubertät sehr wahrscheinlichen) Macho?



    Was mir bei deinem Text fehlt:
    Was könnt IHR dem Hund bieten und was darf/soll der Hund für Charaktereigenschaften haben?

    Wach-/Schutztrieb fällt mMn wegen der Kinder raus.

    Was ist mit Jagdtrieb? Wäre es okay, wenn der Hund nie und nirgendwo von der Leine könnte, oder wenn für Freilauf viel Arbeit investiert werden müsste?

    Könntet ihr dem Hund die Möglichkeit bieten, Hundesport in irgendeiner Form zu machen (z.B. Agility, Mantrailing o.ä.)? Oder soll er "einfach nur" im Alltag mitlaufen (wobei das an sich schon eine verdammt große Aufgabe ist, in unserer heutigen Zeit)?
    Wie siehts denn bei euch mit Urlaub aus? Reist ihr gerne in andere Länder vll. sogar mit dem Flugzeug? Dann müsste der Hund mit einer Fremdbetreuung klar kommen. Kann nicht jeder.

    Liebe Grüße von Mila mit

    Whiskey *30.09.2013 (?/?),

    Nala *22.09.2017 (griech. Hirtenhundmix)

    und Sitterhündin Lucy *01.09.2016 (griech. Jagdhundmix)

  • Hi Nadja,

    Zu allererst würde ich mir ein schönes Hunderassenlexikon kaufen und darin mit Deinen Jungs etwas schmökern. So könnt ihr schonmal etwas eingrenzen, was Euch generell so gefällt. Als zweites kommt dann der Punkt, der nicht ganz so einfach ist. Denn die jeweilige Rasse, die Euch gut gefällt, sollte dann auch zu Euren Ansprüchen und Eurem Leben passen. Das heißt, sie muss vom Wesen und ihren Anlagen gut zu Euch passen. Da dies jedoch in Rasselexika meist nicht entsprechend vermittelt wird, sollte man sich da unbedingt anderer Quellen bedienen. Ich rate bei diesem Punkt erstmal zum Internet. Lest in diversen Foren (so auch hier :-) ) mal etwas zu den Rassen, bzw. fragt ruhig nach. Schaut mal, was die Besitzer so schreiben, was so die Probleme sind usw. Wenn ihr dann noch mehr eingrenzen könnt, würde ich mir auf jeden Fall die Hunde nochmal in live anschauen.

    Meldet Euch unbedingt nur bei seriösen Züchtern. Bitte keine Kleinanzeigen! (Dort inserieren auch viele schlimme Welpenhändler) Schaut, dass sie einem großen Zuchtverein angeschlossen sind und die Hunde auch Papiere bekommen. Mit einem solchen Kauf unterstützt man in der Regel eine gewissenhafte Rassehundezucht.

    Bedenkt, dass ein Welpe erstmal einige Zeit braucht, bis er alleine bleiben kann. Ich würde Euch dann auf jeden Fall als Neulinge zu einer guten Hundeschule raten. Und vieles ergibt sich dann auch von selbst.

    Ob Rüde oder Hündin ist Geschmacksache. Schließt ihr eine Läufigkeit und damit verbunden vielleicht zweimal im Jahr etwas Blutverlust aus, dann nehmt lieber einen Rüden. Aber das entscheidet am Ende sicher eh Euer Herz, schätze ich.

    LG Maren

    Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.
    Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.
    Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.


    (Roger Caras)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Liebe Nadja, direkt fällt mir auf: es kommt erst mittags wieder jemand nach Hause? Das geht mit einem Welpen in den ersten Wochen bzw. Monaten so auf keinen Fall. Allein schon durch die fehlende Stubenreinheit, kein Welpe kann so lange einhalten. Das müsstet ihr gut planen oder mit Urlaub überbrücken.

    Ich weiß, dass Welpen nicht alleine zuhause bleiben kann. Wir würden ihn/sie holen, wenn wir Urlaub haben. Und anschließend würde mein Mann ihn mit zur Arbeit nehmen, wenn ich nicht da bin.

  • Zuerst einmal : Überlegt euch was ihr genau von einem Hund erwartet. Dabei sollte die Optik erstmal außen vor sein, schließlich wollt ihr ja lange Zeit mit dem Hund auch zurecht kommen, und der Hund bei euch glücklich sein.

    Wie stellt ihr euch den Alltag mit Hund vor?

    Wie werden die Kinder mit dem Hund umgehen? Bedenke dass ein Hund nicht auf die Welt kommt um mit Kindern zu kuscheln und zu spielen. Nicht jeder Hund mag das, und wenn ein Hund keine Lust mehr hat, sollte man das respektieren. Wenn ein Hund seine Ruhe haben möchte, dann braucht wer einen Platz an dem er nicht von den Kindern gestört wird, und sie sollten das dann auch wirklich beachten! Gegenseitiger Respekt ist wirklich wichtig, sonst geht's in die Hose, oder kann sogar gefährlich enden ( egal wie groß der Hund ist). Deshalb sollte es schön sein wenn Hund zB mit den Kindern kuscheln mag, aber muss definitiv akzeptiert werden, wenn er eben keine Lust darauf hat.


    Beim Spiel braucht es Regeln. Da musst du ein Auge drauf haben dass der Hund nicht bspw überdreht. Kann sonst weh tun ohne dass es böse gemeint war.


    Ein erwas älterer, ruhiger Hund, könnte auf die Kinder evtl langweilig wirken, aber insgesamt angenehmer sein, als ein junger Wirbelwind der selber noch ganz viel lernen muss.


    Ein Welpe ist in erster Linie Arbeit. Sie sins niedlich, aber man muss sich bewusst sein, dass sie noch sehr sehr sehr viel lernen und kennen lernen müssen. Dass sie evtl noch nicht wissen dass es weh tut wenn man mit den Spitzen Zähnchen auf der Haut rum nagt, dass sie nicht wissen wie man an der Leine läuft, alleine bleibt,...

    Aber ja, ein Welpe zu haben ist auch toll. Toll ist ein etwas älterer Hund dem man nicht so viel beibringen muss aber auch ( es hat Alles Vor- und Nachteile, das sollte man abwägen).


    Darum : Bespricht euch, und sammelt nochmal genau was ihr euch von einem Hund wünscht, was nicht sein soll,...

    Dann können wir sagen was davon eine gute oder schlechte Idee ist, was wir dazu denken, was Rasse/Alterstypisch sein kann, was Erziehungsbedingt ist,...

    LG von Lisa mit Schnauzpubertier Lilo und Westie-Omi Susi :)

  • Man muss halt auch bedenken das ein Welpe auch viel Ruhe und Schlaf braucht. Außer Fressen, sich lösen und ab und zu seine 5 Minuten haben passiert nicht viel. Wenn deine Söhne das nicht akzeptieren würde ich mir keinen Welpen anschaffen. Wenn die sich gegenseitig anstacheln macht der Hund mit und nicht jeder Welpe kann von alleine runterkommen und die Ruhe finden die er eigentlich bräuchte

    Liebe Grüße

    Sabrina


    Tequila (Golden Retriever *2006 - † 2018)

    Prada (Golden Retriever *2020)

  • Hey,


    Ich finde wenn man keine ganz speziellen Anforderungen an den Hund hat und noch nicht ganz auf eine Rasse festgelegt ist kann man sich erstmal ganz gut im Tierschutz umsehen. Oft sitzt da genau was man sucht .


    Sonst würde ich mal schauen was für Züchter es bei euch in der Nähe gibt und diese mal besuchen wenn es eine Rasse ist die dir gefallen könnte.


    Bei Familienhund und denke ich gern an Retriever. Beim Golden Retriever hat man auch den Kuschelfaktor. Die können etwas grobmotorisch sein, aber alle die ich kenne sind sehr menschenfreundlich, nicht zu sensibel und bei jedem Blödsinn mit dabei. Allerdings haben die schon Power und ob man sie als mittelgroß ansieht ist auch Ansichtssache. Außerdem muss man wirklich schauen, dass der Züchter gut ist und man nicht an einen Vermehrer gerät. Leider war der Golden Retriever ja mal Modehund.


    Ich kenne noch tolle Grosspudel als Familienhunde. Wobei die Fellpflege ziemlich aufwändig ist (dafür haaren sie nicht). Allerdings brauchen auch die Beschäftigung.


    Wenn du das kleinere mittelgroß suchst finde ich auch die Spaniels interessant. Kenne ich einige nette. Mit Shelties kenne ich mich zu wenig aus, aber die die ich kenne sind sehr sympathisch und gute Familienhunde.


    Viele finden Hündinnen einfacher. Aber da gibt es natürlich die Läufigkeit.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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