Suche geeigneten Familienhund

  • Ich finde auch Ihr solltet Euch mal in Tierheimen umschauen. Da wird Euch auch Auskunft gegeben was für Tiere zu Euch passen könnten.

    Ein Junghund so von 1-2 Jahren wäre auch eine Überlegung wert. Der ist charaktermäßig gefestigt und da wisst Ihr was Ihr bekommt. Bei einem

    Welpen kann man den Charakter eher schlechter voraussagen. Der hat ja noch die Entwicklung vor sich. Hund oder Hündin ist eher zweitrangig,

    also finde ich zumindest. Ein sehr ausgeprägter Jagdtrieb als Familienhund ist auch eher schlecht, da Ihr den Hund nicht ableinen könnt. Freilauf

    ist echt ne tolle Sache wenn der Hund sich abrufen lässt. Ein Leben nur an der Leine ist nicht so doll. Und normalerweise ist mit einem Junghund

    die Stubenreinheit schnell in den Griff zu bekommen. ( Ich weiß es gibt auch andere Hunde, aber wir wollen doch eher keinen Problemhund ).

    Vielleicht Gassigänger im Tierheim werden, da werden immer Leute gesucht und Ihr könnt verschiedene Hundetypen kennenlernen.

    Und nicht vergessen etwas Geduld haben und nicht zu schnell den erstbesten Hund nehmen. Das ist eine Entscheidung fürs Leben( Eurem und dem Hund sein Leben)

    Ansonsten viel Glück bei eurer Suche.

  • Mit Shelties kenne ich mich zu wenig aus, aber die die ich kenne sind sehr sympathisch und gute Familienhunde.

    Ich würde denken, dass die in diesem Fall zu sensibel sein dürften.

    2 Jungs, bei denen es gerne mal laut wird und die mit dem Hund spielen und kuscheln wollen... Schwierig.


    Davon ab Nadja Kohrt : mega, dass der Arbeitgeber von deinem Mann erlauben würde, dass er einen Welpen, bzw nicht stubenreinen Junghund mitbringt. :applaus: Das ist ja doch eine ziemlich große Ablenkung und mit Arbeit und ohne Hundeefahrung kann man ja mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass öfter mal was ins Büro geht, anstatt nach draußen. Würde nicht viele Arbeitgeber mitmachen. Von daher wirklich genial. :dafuer:

  • Also ich bin ja mit einem Golden Retriever aufgewachsen und habe auch jetzt wieder einen. Die Fellpflege ist halt schon nicht außer acht zu lassen wenn man es richtig macht

  • Wenn du das kleinere mittelgroß suchst finde ich auch die Spaniels interessant. Kenne ich einige nette. Mit Shelties kenne ich mich zu wenig aus, aber die die ich kenne sind sehr sympathisch und gute Familienhunde.


    Viele finden Hündinnen einfacher. Aber da gibt es natürlich die Läufigkeit.

    Für zwei Jungs in dem Alter empfinde ich Shelties als zu sensibel. Mit laut können sie nur was anfangen, wenn sie selber laut sind :D. Also mein Sheltie fällt nicht tot um, wenn mal was umfällt, aber er überdreht sehr schnell, bei quirligen Kids evtl eher ungünstig und wie gesagt, sie sind eher zart besaitet.


    Hündinnen empfinde ich nicht als wirklich einfacher., als Rüden. Tatsächlich kommt es wohl darauf an, was man für ein Typ ist. Meine Hündin ist (war, jetzt ist sie alt und tüddelig) deutlich klarer und straighter als die Jungs. Sah eher zu, wie sie ihr Ding durchdrückt. Mag auch ne Typfrage sein, also von Hund zu Hund natürlich auch anders, aber die meisten Hündinnen die ich kenne empfinde ich als ernsthafter, als die Rüden. Meine Jungs gockeln immer mal umher, dass auch jeder sieht, dass sie das Heisseste auf dem Parkett sind, aber das ist viel Getue. An sich sind sie anschmiegsam, freundlich, absolut weich (nicht nur vom Fell :ugly:), was natürlich auch wieder mit den Rassen geschuldet ist. Ist mir klar.


    Ich könnte mir einen Labbi ganz gut vorstellen. Die Kids sind nicht mehr so klein, dass eine Abrissbirne, wie ein Labbi-Junghund sie von den Beinen holt, aber die Hunde empfinde ich schon als sehr familientauglich.

    Allerdings sollte ein Labbi, oder auch Goldi, seinen Anlagen entsprechend was arbeiten dürfen. Dummy wäre da natürlich das klassische.

    Pudel könnte auch passen finde ich, muss man halt scheren (oder scheren lassen), dafür keine Haare in der Bude.

    Oder Tibet Terrier, wenns kleiner sein darf? Auch witzige Kerle und durchaus selbstbewusst.

  • Dem Tibet Terrier geb ich auch ne Stimme. Die sind nicht ganz so winzig, eigentlich könnte man sie schon mehr oder weniger mittelgroß nennen ( kommt auf die Ansichtssache an). Die halten was aus, haben langes Fell, und bestimmt nix gegen ein Spiel einzuwenden ( wenn auch das natürlich alles auf den Typ ankommt).

    Sind robuste Kerlchen, die Tibeter. :nicken:



    Beim Pudel Zweifel ich ehrlich gesagt ob sie nicht auch schon zu sensibel sind thinking-dog-face

  • Dem Tibet Terrier geb ich auch ne Stimme. Die sind nicht ganz so winzig, eigentlich könnte man sie schon mehr oder weniger mittelgroß nennen ( kommt auf die Ansichtssache an). Die halten was aus, haben langes Fell, und bestimmt nix gegen ein Spiel einzuwenden ( wenn auch das natürlich alles auf den Typ ankommt).

    Sind robuste Kerlchen, die Tibeter.

    Hast du in einem anderen Thread nicht genau das Gegenteil über die Tibets geschrieben? :???:

  • Übrigens; Cocker haben Jagdtrieb ohne Ende. Ich weiß nicht, warum sie immer empfohlen werden. Ich kenne genau einen einzigen, der ohne Leine laufen darf und das auch nur, weil er schon ziemlich alt ist.

  • Was mir bei deinem Text fehlt:
    Was könnt IHR dem Hund bieten

    Das möchte ich nochmal betonen.


    Hunde sind Lebewesen die trotz passenden Rasseneigenschaften Individuen sind. Um einen tollen Familienhund zu haben müsst ihr viel investieren. Hundeschulen sind für den Menschen da, damit euch gezeigt wird wie ihr mit dem Hund umgehen müsst, damit er versteht was ihr von ihm wollt.

    Trubel ist kein grosses Problem, wenn(!) ihm beigebracht wird, wie man Ruhe halten kann und ihm unbedingt einen Ruheplatz zur Verfügung stellt, wo er absolut in Ruhe gelassen wird. Immer. Da hat niemand etwas zu suchen, auch nicht zum kuscheln.

    Deine Kinder sind ja auch in einem Alter, wo sie gut verstehen können, was man ihnen erklärt. Da ist also auch mal ruhig sein wichtig, vor allem anfangs. Im Zimmer und im Garten ist das egal, aber im Wohnraum soll der Hund lernen, dass nicht immer action herrscht.

    Es gibt unterschiedliches Fell, die mehr oder weniger Pflege bedürfen. Trimmen, scheren, ausbürsten, da muss man sich überlegen was man will.

    Die ersten Jahre muss viel Zeit in den Hund investiert werden. Das kann man gut mit der Erziehung der Kinder vergleichen, nur wird der Vierbeiner viel schneller erwachsen.

    Bevor ihr also habt, was ihr euch wünscht, müsst ihr ihm das erstmal beibringen.


    Das soll bitte nicht böse aufgefasst werden, es soll nur etwas mehr die Realität gezeigt werden, die sich sehr vor der Wunschvorstellung unterscheidet.

    Das ist bei sehr vielen Ersthundehaltern so ;)

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