Leidiges Thema Stubenreinheit

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    Hallo ihr Lieben,


    ich habs jetzt schon auf mehreren Wegen versucht einen heißen Tipp zu bekommen zum Thema Stubenreinheitnerd-dog-face

    Aber erstmal von vorne, Anfang Mai ist mein kleiner Inuki mit knapp 16 Wochen zu uns gekommen. Er ist ein Chihuahua -Queer-Beet Rüde, jetzt ist er 20 Wochen (knapp 5 Monate) etwa 2kg schwer
    Er kam von einem Hof aus schlechter Haltung (die Tierschützer meinen es waren Messis) dementsprechend Rücksichtslos und Unsauber war der kleine Kerl. Erziehung hat er dort 0 Genossen! Aber das haben wir soweit in den Griff bekommen, dass er mittlerweile ein relativ gesitteter Alltagshund geworden ist :bindafür:
    Das Problem war- der Hof war am Land.. keine Autos, kaum Menschen - man hört Flöhe husten.. :hust:
    Ich allerdings wohne am Stadtrand. Viele Kinder, viele andre Hunde, Autos und sonstiger Krach.
    Soweit so gut, man sieht jeden Tag Fortschritte und dass er Sicherer wird. :hundeleine04:

    Das Pipiproblem haben wir soweit in den Griff bekommen - unter Tags alle 2 Stunden raus. Abends das letzte mal zwischen 12 und 2 Uhr, in der Früh weckt er mich so gegen 8 rum (auch mal ne Stunde auf oder ab), er schläft bei mir im Bett sleeping-dog-face
    Pipi klappt ohne Probleme - außer ich bin mal zu langsam :tropf:
    Das Problem ist nur das Häufchen machen:mute:

    In der Früh wo noch alles schön und ruhig ist also quasi direkt nach dem Aufstehen klappt es eigentlich suuper gut und ist rasch erledigt :flucht:
    Allerdings sobald dann der Trubel los geht ist unten machen für ihn Tabu.. einen WIRKLICH!! STILLEN!! Platz gibt es bei uns leider überhaupt nicht:ugly:.. es quietscht mal da ein Kind, da Bellt ein Hund und dort Haut jemand die Autotür zu oder ein Rennfahrer macht die Straße unsicher..

    und Abends/Nachts gibt es kaum Beleuchtung da wo er sich Lösen kann (versuch das schon mit ner Taschenlampe auszugleichen, da ich dass Gefühl habe er fühlt sich ständig von irgendwas verfolgt):headbash:
    Wir waren jetzt 1 Woche in den Bergen auf Urlaub - suuper ruhig, keine Menschen, nix.. da hat das Häufchen suuuuper geklappt da ist er sogar freiwillig zur Wiese gelaufen um sich zu entleeren, da ist nur einmal ein Hoppala passiert, aber gut da war Weltuntergangsstimmung:regenschirm2::hundeleine04:
    Jetzt wo wir wieder zuhause sind, klappt es überhaupt nicht mehr (außer morgends) .. :verzweifelt:
    EGAL wie lange ich mit ihm draußen bin, meist geh ich jetzt ne runde mit ihm Spazieren 1/2- 1 Stunde (so wurde es mir auf einem andren Post geraten da so der Darm in Bewegung kommen soll) dann stell ich mich auf seinen Lösplatz und warte.. oft ne halbe Stunde und länger..
    Er macht Pipi und das wars.. dann beobachtet er die Umgebung, wenn ihm dass dann zu Langweilig wird setzt er sich hin und wartet mit mir oder sucht sich andre Beschäftigung.. Grashalme, Mücken.. alles ist Willkommen, wenn ich auf und ab laufe, setzt er sich trotzig hin..:dead::rollsmile:

    Sobald ich aber in der Wohnung bin und mal kurz irgendwas andres mache (Selbst auf Klo gehe, mal kurz was andres mache) ist kurze Zeit später ein Häufchen am Balkon, vor der Balkontür oder jetzt schon 2 mal passiert - auf der Couch - die hab ich jetzt mit Tüten abgedeckt, mal schauen wie lang er sich damit fern halten lässt :shocked::shocked::shocked::wallbash::fluchen: wenn ich ihn heimlich beobachte macht ers natürlich nicht (habe ne Überwachsungskamera um aus dem andren Raum gucken zu können):lepra:


    er ist nicht mein erster Hund - ich hatte jetzt 10 Jahre einen Dackelmischling, der machte was er musste wenn er draußen war.. (zwischendurch hatte ich mit meinen Partnern auch andre Welpen)
    Also die Erfahrung, einen Hund Stubenrein zu bekommen ist eigentlich da.. aber der ist wirklich eine harte Nuss :barbar:
    Eigentlich ist er suuuuper schlau und bekommt fix mit was man von ihm möchte:klugscheisser: nur da stellt er sich so dermaßen dämlich an... :stock1:
    Ja ich kenne die Tricks, nach dem Essen, Spielen, Schlafen.. er bekommt immer ein super Leckerli - was er nur beim Erfolgreichen Gassi bekommt - und es wird minimal Party gemacht (da gehen die Meinungen ja auch auseinander)

    Aber wie kann man den Welpen animieren auch am Tag draußen seinen Haufen zu machen?
    Auf der Wiese liegen auch noch andre Haufen, die andre Leute leider nicht weg machen, sollte das nicht Anreiz genug sein?:???:

    Langsam bin ich mit meinem Latein wirklich am Ende.. :(
    In die Berge fahren wir erst wieder in 5 Wochen um da etwas üben zu können, mal eben ums Eck ist es halt leider auch nicht.. wenn das überhaupt was bringt wenns da Still ist und bei uns nicht..
    Ich weis, nach 4 Wochen in der Familie kann ich nicht viel Erwarten - nur leider finde ich zu diesem Problem absolut keinen Lösungsweg, wie man das angehen könnte nerd-dog-face

    Ich hoffe ihr habt vielleicht ein paar gute Ratschläge und Tipps für uns, vielleicht hatte ja jemand so ein ähnliches oder gar das gleiche Problem :D

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Wie wäre es mit einer Gassirunde morgens, wenns ruhig genug ist, dann mittags/nachmittags mit dem Auto rausfahren ins Grüne und abends wenn es wieder ruhig ist eine Löserunde?

    L'enfer n'existe pas pour les animaux, ils y sont déjà - Victor Hugo

  • Wie wäre es mit einer Gassirunde morgens, wenns ruhig genug ist, dann mittags/nachmittags mit dem Auto rausfahren ins Grüne und abends wenn es wieder ruhig ist eine Löserunde?

    Morgends geht er ja ohne Probleme und sofort. Wir fahren ca 1 Stunde ins Grüne wos wirklich ruhig ist , ist also auch nicht so einfach da "mal eben" in den Wald zu fahren :/
    3x reicht bei den Pups leider auch noch nicht.. der Mistet etwa 5x am Tag und mindestens 10x Pinkeln (aber das macht er ja ohne Probleme)

    Aber die 3x "großen" Spazierrunden machen wir schon, da denkt er halt nur leider gar nicht ans Häufchen machen egal wie lang ich unterwegs bin

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  • Der Hund will dich sicher nicht austrickaen oder stellt sich dämlich an! Wie kommst du denn darauf? Du weißt ja selbst dass der Hund aus schlechten Verhältnissen kommt und merkst, dass er draußen zu gestresst ist, um seinen Haufen zu machen.


    Ich habe nicht den ultimativen Tipp für dich, rate aber zu Geduld und Verständnis. Stubenreinheit dauert eben, vor allem bei einem Hund der nicht wirklich gut aufgewachsen ist.


    Meine erwachsene Hündin aus dem Auslandstierschutz hat auch länger gebraucht...und pieselt heute noch manchmal rein. Gut, die ist auch ein Sonderfall mit ihren 3,5 Jahren bei einem Vermehrer - ich glaube schon dass dein Kleiner noch komplett stubenrein wird. Aber das kann eben eine Weile dauern.

    "and into the forest I go, to lose my mind and find my SOUL" (John Muir)

    Liebe Grüße von Lina &

    dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua sowie Yorkie-Maus Jasmin, *03.12.2014

    Teilzeit-Fellnasen: Juli, *2010, Deutsch-Kurzhaar-Ballkönigin & Luna, *ca 2013, bulgarische Straßenhundprinzessin

  • Der Hund ist jetzt 4! Wochen bei euch.

    Und ist 5 Monate alt?

    Richtig?


    Dein Beitrag strotz nur so vor Vorwürfen gegen ihn.

    Das ist schon traurig.


    Grad wenn er nicht aus guten Verhältnissen kommt braucht er doch jetzt erstmal Zeit anzukommen.



    Glaub mir mit Erziehung seit ihr noch lange nicht fertig und euer toller Alltagshund hat wohl doch mehr Probleme als ihr grad denkt.


    Der macht nichts aus Trotz sondern hat draußen Stress und kann sich deshalb nicht lösen.


    Überdenkt bitte nochmal euren Tagesablauf was Löserunden angeht.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Gib ihm Zeit um an zu kommen ist das einzige was ich dir raten kann.


    Meine Hunde kommen vom Züchter und haben beide gebraucht bis sie 8 Monate alt waren um wirklich zuverlässig stubenrein zu sein.


    Da hilft halt nur Verständnis für das Tier und seine Situation. Muss man halt bissel öfter mal putzen, bei einem chihuahua sollte das vom Dreck her ja jetzt kein Drama sein (ich weiß wovon ich rede :nicken:)

  • Eigentlich hast du das Problem doch gut beschrieben/analysiert.
    Dein junger Hund kommt vom Land wo es natürlich sehr ruhig war, außerdem hat er dort wohl gelernt das es okay ist ins Haus zu machen.


    Jetzt ist mehr Trubel und dein sensibler Hund fürchtet sich zu sehr, um sich genug zu entspannen und seine Häufchen zu machen. Er macht sie zu Hause, wo er sich sicher und geborgen fühlt. Der Umschwung von "in den Urlaub und wieder zurück" war für den sensiblen Hund ein große Herausforderung und ihr habt einen Rückschritt in Sachen Stubenreinheit.


    Dein Hund ist noch jung und gewöhnt sich hoffentlich an das Stadtrandleben. Geräusche und Trubel aushalten lernen muss er noch. Deshalb würde ich anfangs eher diesselben Routen laufen, möglichst ruhige Strecken. Ihm die Zeit geben und auch mal gucken ob es vielleicht besser geht wenn man richtig richtig früh läuft (4 Uhr), danach kann man sich wieder hinlegen und diese Zeit immer mehr nach hinten verschieben.

    Wenn ich es richtig verstehe muss man den Zyklus von, draußen trau ich mich gar nicht mehr, wieder unterbrechen. Deshalb würde ich tatsächlich sehr früh gehen.


    Guter Trick. Rausgehen wie immer und auch wieder reingehen. Wenn er aber draußen nichts gemacht hat, drinnen Geschirr runter Geschirr wieder rauf und nochmal losziehen an eine Stelle bei der er kackeln konnte. Manchmal halten sie es dann nicht mehr aus und es geht doch noch. Würde aber trotzdem einmal sehr früh gehen.

  • Es gibt ein paar Punkte die mich irritieren.


    Der erste: Der Hund muss fünf Haufen am Tag machen? Das ist ja Wahnsinn. Da müsste man mal schauen, warum das so ist. Angefangen von der Qualität des Futters über sehr schlechte Verwertung durch Krankheit.


    Das nächste ist die Länge der Gassigänge. Der Knirps ist fünf Monate. Mit so einem gehe ich zwei Mal am Tag "richtig" spazieren. Dabei gibt es keinen Gang der die Länge von einer halben Stunde überschreitet. Meist eher im 20-Minuten-Bereich. Bei einem Hund der Angst hat, ist das schon richtig viel. Zuhause schläft er dann tagsüber wie ein Stein, nehme ich an?


    Das Training bzw. der Umgang draußen. Was genau übt Ihr mit den Umweltreizen wie?

  • Keines Beispiel von meiner (auch 5 Monate)

    Wir gehen alle 4 Stunden raus.


    - Aufstehen, kurz raus zum lösen (Max 10 min)

    - Fressen

    -Schlafen

    - Große Runde zum auspowen (Max 30 min)

    - Fressen

    -Schlafen

    - Gemeinsames Spielen

    - Ausruhen

    - Gassi (Max 15 min)

    - Hundeschule (Mo und Sa) oder Spielen

    - Fressen

    - Schlafen

    - letzte Runde Gassi (Max 10 min)


    Es kann auch mal etwas variieren aber im großen und ganzen ist das unser Tagesablauf.


    Und sie ist schnell stubenrein und ich muss sie immer nach neun Wecken obwohl wir gegen 22 Uhr draußen waren ?

    Maltipoo Emma *12.01.2020

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