Ständige Beschwerden durch Nachbarin - Was kann ich noch tun?

Es gibt 479 Antworten in diesem Thema, welches 85.369 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von KrissiMia.

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    Hallo zusammen,


    seit Hunter hier eingezogen ist, habe ich massive Probleme mit einer Nachbarin. Newton und ich leben seit Ende 2014 in diesem Haus. Bis Mitte 2018 gab es nie auch nur eine Beschwerde. Seit Hunters Einzug Mitte 2018 gab es immer wieder wahre Beschwerdewellen. Größtenteils zu unrecht. Der Aufzug wäre verdreckt; ich würde Hundekot nicht beseitigen; etc. pp. Die einzige Beschwerde, dich ich mir gefallen lassen muss, ist dass Hunter ab und an unruhig ist, wenn ich nicht zuhause bin. Dies kommt aber maximal ein- bis zweimal pro Woche für einen kurzen Einkauf von 30-60 Minuten vor, je nachdem wie viel los ist.


    Nun bin ich wieder von der Hausverwaltung angeschrieben worden... Langsam habe ich es satt! Im Guten habe ich es schon versucht und einen freundlichen (!) Brief geschrieben. Auf diesen habe ich zwar nie eine Antwort erhalten... Danach war aber lange Ruhe, ca. ein knappes Jahr. Jetzt geht es offenbar wieder los. Und mittlerweile überlege ich mir, ob ich einen Anwalt einschalte.


    Erste Frage: Kann mir da jemand einen Anwalt empfehlen, der sich eventuell auch mit Tierrecht auskennt?


    Zweite Frage: Habt ihr Ideen, was ich noch tun könnte? Der Hausverwaltung gebe ich ehrlich und umfangreich Auskunft zu den Beschwerden. Weiterhin tue ich bereits mein Möglichstes, mit den Hunden so wenig aufzufallen wie möglich. Aber in Luft auflösen kann ich mich halt nicht. Ein Gespräch mit der Dame ist leider nicht möglich, da sie sich hinter der Hausverwaltung bzw. hinter anonymen Schreiben im Hausflur versteckt...


    Ich hatte die Idee, dass ich für das Haus eine WhatsApp-Gruppe starte, in die man einfach kurz reinschreiben kann, wenn einen was stört. Es ist ja niemand perfekt und wenn es was "Einfaches" ist, kann man das ja schnell in Ordnung bringen. Was haltet ihr von der Idee?


    Ich bin für jeden Ratschlag dankbar. Mir geht die Sache mittlerweile so auf den Geist... Allein wie lange ich jetzt wieder an der Mail für die Hausverwaltung getippt habe... Ich hätte mit meiner Zeit echt Besseres zu tun.


    Liebe Grüße und danke,

    RafiLe

  • RafiLe1985 bitte die Hausverwaltung doch darum, der Dame mitzuteilen, dass die doch bitte ein Lärmprotokoll führen soll. Ein Hund darf pro Tag eine gewisse Zeit bellen bis es als unzumutbar gilt.

    DU solltest parallel einen ähnlichen Plan schreiben mit den Zeiten, an denen du Weg bist bzw deine Hunde alleine zuhause.

    So habe ich es bei uns gelöst. In den Zeiten, in denen Micky angeblich gebellt hat, war ich nämlich zuhause oder ich mit Hund nachweislich im Training.

  • RafiLe1985 bitte die Hausverwaltung doch darum, der Dame mitzuteilen, dass die doch bitte ein Lärmprotokoll führen soll. Ein Hund darf pro Tag eine gewisse Zeit bellen bis es als unzumutbar gilt.

    DU solltest parallel einen ähnlichen Plan schreiben mit den Zeiten, an denen du Weg bist bzw deine Hunde alleine zuhause.

    So habe ich es bei uns gelöst. In den Zeiten, in denen Micky angeblich gebellt hat, war ich nämlich zuhause oder ich mit Hund nachweislich im Training.

    Huhu, danke dir. Das tue ich bereits. Ich starte immer eine Sprachaufzeichnung wenn ich außer Haus gehe und dadurch ist es ja protokolliert und ich weiß auch, wann genau er gebellt hat.


    Mit einem anderen Nachbar bin ich darüber in (positivem, konstruktivem) Kontakt und da haben wir schon festgestellt, dass es nicht immer Hunter ist, der bellt.


    Falls eine Antwort von der Hausverwaltung kommt, werde ich das aber vorschlagen. Danke.

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  • Eine Anwaltsempfehlung habe ich aus der Ferne keine.


    face to face halte ich persönlich für sinnvoller, als eine whatsapp-Gruppe.

    Du bist bisher persönlich -der Zustand schaukelt sich ja wirklich schon über Jahre hoch- nicht der Gegenpartei beigekommen, was soll dann eine online Gruppe bewirken, außer evtl. noch mehr Unruhe?


    Für mich liest sich das eher so, dass ihr beide -die Dame & du- euch mittlerweile ziemlich verbissen habt miteinander und deine Hunde von ihr als Mittel zum Zweck benutzt werden, nicht schön sowas. Auch die Tatsache dass du Eigenheimbesitzerin bist, wird daran nichts ändern, ihr seit euch scheints gegenseitig ein rotes Tuch.


    Einen Ratschlag habe ich aber auch nicht parat, klar alle drei Parteien (du, die Dame + HV) an einen Tisch wäre sinnvoll, ob das aber die verfahrene Situation entkräftet :ka:

  • wenn ich das mal richtig mitbekommen hab, bist du Eigentümer, oder? Die Dame die sich beschwert hat auch?


    Da du ja mit der HV im Kontakt stehst, würde ich wie bereits oben gesagt Protokoll führen. Ich würde hierzu zb am PC oder Handy einen Ordner anlegen und wenn Beschwerden kommen wie zb verunreinigter Aufzug, ein vorher/nachher Foto machen.


    wenn die Dame Zettel in den Flur hängt würde ich einen offenen Brief an die Mitbewohner schreiben, sowas wie da du das Zusammenleben in diesem Haus sehr schätzt und auch weiterhin möchtest das dies so bleibt, bist du gerne für Anregungen und Kritik erreichbar, da "Probleme" im direkten Gespräch meist direkt gelöst werden können.


    Damit zeigt es sich das du freundlich bist und offen auf evtl Schwierigkeiten eingehst, sollte es soweit kommen das ein Anwalt hinzu geschaltet werden müsste

    Yvonne und Lennox (05.11.2017 KH/RH Dackel)

    Seine Scheinheiligkeit bittet zu Hofe
    Und immer ein Teil von meinem Leben

    Ringo III - 1999 bis 2005 (RH Dackel); Ringo II - vor 1987 bis 1998 (RH Dackel); Gismo - 2005 - 2016 (Malteser); und alle Pflegis und Sitterhunde die ich begleiten durfte

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Aus Erfahrung - Ich bin vor mehr als 3 Jahren aus der Eigentumswohung meiner Mutter ausgezogen und bin seitdem da maximal alle 3 Monate für ein Wochenende und zwei mal war ich länger dort, aber da waren die Hunde nie allein oder gar nicht da.

    Trotzdem sind meine Hunde an der Verschmutzung der Wiese, der "andauernden Lärmbelästigung unter der Woche" und "Urinspuren im Treppenhaus" Schuld. Meine Mutter siehts locker, immerhin steht die Wohung leer und ich wohne 190km entfernt und die Hausverwaltung weiß eh auch, dass bei dem Menschen, der sich ständig beschwert, allerhöchstens ein Hund im Hirn Lärm macht, aber außer das "Problem" immer wieder zu erklären, kann man halt nix machen.

    Außer lachen, wenn meine Hunde mal wieder die ganze Woche durchgebellt haben, während wir auf Segelurlaub waren :headbash:

    Ich denk, du musst damit leben und dich am Besten nicht zu viel ärgern.

  • Ja, genau. Wir sind beide Eigentümer. Gott sei Dank. Wenn ich hier Mieterin wäre, wäre sie wohl am längeren Hebel...


    Prinzipiell hab ich nichts gegen die Dame. Mich nervt es einfach nur massiv, dass es immer wieder zu solchen Beschwerden kommt. Wobei "Beschwerden" eigentlich noch nett formuliert ist. "Haltlose Vorwürfe" würde es teilweise besser treffen.


    network Stimmt, das mit der WhatsApp-Gruppe ist wohl doch keine so gute Idee. Ich wäre auch für ein Sechs-Augen-Gespräch, aber dazu ist sie offenbar nicht bereit.


    Lennox0611 So einen offenen Brief hatte ich schon mal geschrieben. Der fand auch bei allen Nachbarn großen Zuspruch. Außer bei ihr natürlich. Ob das was bringt, wenn ich es nochmal mache? Weiß ich nicht...


    Danke auf jeden Fall für eure Beiträge. :)

  • und die Hausverwaltung weiß eh auch, dass bei dem Menschen, der sich ständig beschwert, allerhöchstens ein Hund im Hirn Lärm macht,

    Da hast du recht. Trotzdem muss sich die HV halt um solche Anliegen kümmern. Daher werde ich halt immer mal wieder angeschrieben und immer wieder kommt es aufs gleiche Ergebnis.


    Ich habe dann eine Weile Ruhe und irgendwann geht es wieder los. Nervig. :rotekarte:

  • Hallo RafiLe1985 ,


    das ist blöd, was bei dir läuft. Ich fühle mit dir! What's App-Gruppe halte ich für keine gute Idee - da habe ich ein ungutes Bauchgefühl.


    Ich würde mich einmal danach erkundigen, ob es in deiner Stadt so etwas wie einen offiziellen Schlichter gibt. Der kann, bevor Anwälte tätig werden, zwischen den Parteien eine Mediation/Schlichtung durchführen (und das gilt dann auch!). Dies kannst du dann auch der Hausverwaltung vorschlagen, so bist du auf der Seite der Deeskalation und konstruktiven Konfliktlösung. Bei uns heißen diese Leute Schiedsfrauen/-Männer und sind in einigen Fällen sogar verpflichtend hinzuzuziehen, bevor man vor Gericht zieht (weil diese sonst mit Kleinkram überlastet werden).


    Viele Grüße, Doro

    Viele Grüße,


    Doro mit Riesenschnauzerhündin Bertha, pfeffer-salz (Calluna von der Eilenriede, geboren am 31.03.2010, gestorben am 14.10.2021, für ewig im Herzen) und Riesenschnauzerhündin Martha, pfeffer-Salz (Celine vom Hammersteiner Land, geboren am 03.03.2021)

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