Welpen aus Aussenaufzucht

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    Hey zusammen,

    in meinem letzten Thread hat sich eine Diskussion entwickelt die mich ziemlich interessiert hat, deswegen starte ich dazu mal einen eigenen Thread.


    Es geht darum was ihr dazu sagt einen Welpen aus Aussenaufzucht zu holen. Ich bin gerade nämlich selbst mit einem Züchter in Kontakt bei dem die Welpen ab der 5. Woche draussen sind. Ich halte von Zwingerhaltung eigentlich garnichts, aber der Aussenbereich den sie haben ist echt gross, sieht nicht aus wie eine Gefängniszelle (wie so manch anderer Zwinger)


    Bin sehr gespannt auf eure Meinung!

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Ich wuesste kaum einen Zuechter meiner Rasse, bei dem die Welpen ab einem gewissen Alter nicht in den Zwinger ziehen. Das heisst ja nicht, dass die da isoliert vor sich hin duempeln.

    Ich hab damit nicht wirklich ein Problem..

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan

  • mein Rüde war von Anfang an draußen. Die Welpen wurden schon 'draußen', im dafür umgebauten Welpenzimmer (sprich: Zwinger) geboren.. Dort stand die Wurfkiste. Als sie mobiler wurden hatten sie dann den ganzen Zwinger zur Verfügung und ab 4 Wochen wurde dann auch der Zugang zum Auslauf geöffnet.


    Die Züchterin hat sich aber viel Mühe bei der Aufzucht gemacht und jeden Welpen auch einzeln mit ins Haus genommen und an Geräusche und Co im Haus gewöhnt.


    Eingezogen bei uns ist er mit 8 Wochen. Er war ein sehr selbstbewusstes kleines Kerlchen, völlig ohne Unsicherheit draußen oder drinnen.

    Er wusste auch schon recht gut, dass man draußen die Geschäfte erledigt. Ich kann an einer Hand abzählen, wie oft er rein gemacht hat.


    Ich würde jederzeit wieder einen Welpen aus einer solchen Aufzucht kaufen.

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  • Für Welpen gibt es nix besseres, als mit Platz, Licht und Luft aufzuwachsen. Eine gut geführte Aussenaufzucht, die sich nicht im Wegsperren der Welpen in einem Minizwinger erschöpft, finde ich super.

  • Mein DSH war bis zur 5. Woche im Haus, ab da dann nurnoch draußen im Zwinger, trotzdem natürlich mit Familienanschluss.


    Er war der erste Hund, den wir aus einer solchen Aufzucht geholt haben, und er war im Bezug auf's allein bleiben, sich selber Beschäftigen, mal eben warten, usw. der unkomplizierteste und coolste Welpe, den wir je hatten.


    Er wusste auch schon, dass man draußen in die Wiese pieselt. Da er im Sommer einzog, habe ich einfach die Terassentüre 24/7 aufgelassen. Der Hund hat nur ein einziges mal rein gepieselt. Hatte wirklich Null Arbeit damit, ihn zur Stubenreinheit zu erziehen.


    Ob's was mit der Zwingeraufzucht zu tun hat kann ich nicht sagen, da er wie gesagt der erste aus solcher Aufzucht für uns war. Kann es mir aber gut vorstellen. Ich würde immerwieder einen unter diesen Bedingungen aufgezogenen Welpen kaufen.

    Homer - Deutsche Dogge - *08.05.2015

    Prinz - Labrador x Rottweiler - *10.05.2016

    A.J. - Deutscher Schäferhund LZ - *04.06.2017

    Ero - Deutscher Schäferhund LZ - *04.05.2020

    Unser Fotothread: Von Schlapp- und Spitzohren

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Erste Frage (als Anlehnung an den anderen Thread ;):( : Ein VDH-Züchter?


    Ansonsten sehe ich kein Problem darin, wenn die Welpen draußen gehalten werden, solange sie nicht abgeschottet sind und keinen Kontakt zu irgendwas/irgendwem haben. Sind ja dann eh nur drei Wochen und dann ziehen sie ja zu ihren Familien.

  • Außenaufzucht ist nicht gleich Außenaufzucht. Da gibt's auch riesen Unterschiede.


    Baldur wurde in einer Datscha geboren, hatte ab Woche 4 tagsüber freien Zugang nach draußen (im Februar waren die Nächte noch Recht frisch). Trotzdem kannte er alle Geräusche eines normalen Haushaltes (der Züchter wohnte in der Welpen Zeit in der Datscha), kannte Autofahren genauso wie Spaziergänge mit Mama.

    Ich sehe daher keine Nachteile wenn der Züchter es richtig macht

  • Alle meine aktuellen Hunde waren als Welpen ab einem gewissen Zeitpunkt im "Zwinger".

    Bei manchen war es netter hergerichtet, bei Azog war es wirklich ein Zwinger mit Anschluss an den Garten.

    Es gab keine Probleme beim Einzug ins Haus und ich habe bei entsprechendem Kontakt zum Menschen kein Problem mit Zwingeraufzucht. Mir wäre aber auch kein Züchter bekannt bei meinen Rassen, der es sich antut, die Welpen bis zur Abgabe komplett im Haus zu halten.

    Wenn ich es richtig im Kopf habe, ist beim DV sogar ein separater Zwinger/Welpenzimmer mit Zugang zu einem Auslauf Vorschrift, damit eine Abnahme der Zuchtstätte erfolgen kann.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

  • Cara lebte bis zur 4. Woche im Haus. Die Wurfkiste stand im Wohnzimmer. Danach kam die Hundefamilie in den Garten mit entsprechend eigerichtetem Gartenhäuschen. Genau das ist gemeint, wenn von "Aufzucht in Haus und Garten" die Rede ist: Das die Welpen das Haus und Haushaltsgeräusche kennen, aber wenn sie etwas älter sind, sich überwiegend draußen aufhalten und nach Herzenslust bewegen können. So aufgezogene Welpen kennen Staubsauger und Gewitter als normale Umgebungsgeräusche und fallen nicht vor Schreck um, wenn sie Regentropfen spüren. Und sie lernen gleich, sich auf Gras und Naturboden zu lösen.


    Ich würde keinen Welpen aus reiner Wohnungsaufzucht kaufen, ebensowenig wie einen aus reiner Zwingeraufzucht.


    Gerade bei Zwerghunden hat man es öfters, daß Welpen beim Verkauf zum erstenmal im Leben ins Freie kommen und die Vermehrer das noch besonders anpreisen ("schon ans Katzenklo gewöhnt") weil die Klleinen ja so liebevoll "in der Familie" aufgezogen wurden.


    Dagmar & Cara

  • Naja ich denke kaum ein Züchter hält die Welpen frei in der Wohnung.

    Da habe ich lieber "Außenhaltung", in der sich die Welpen auhh draußen im Garten bewegen können und Geräusche etc. mitbekommen, als so ein "Welpen Zimmer", wo die Hunde quasi weggesperrt sind.

    Bei uns haben die Welpen quasi einen Laufstall im Wohnzimmer und können ab einem gewissen Alter permanent durch die Terassentür nach draußen auf die Terrasse. Zusätzlich sind sie tagsüber meistens im Garten, wo sie noch ein extra Welpenhaus haben.

    Ich sehe da ehrlich gesagt nicht so einen Unterschied zur "Zwingerhaltung".

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