Depression beim Hund

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    Hat hier vielleicht jemand Erfahrung mit Depression beim Hund oder gibt es einen Thread dazu? Habe mit dem Stichwort nur etwas zu einer scheinträchtigen Hündin gefunden. Es geht aber um einen kastrierten Rüden, bald 9 Jahre alt.

    Mehr kann ich dazu im Moment nicht schreiben, bin zu müde oder zu betroffen.

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Ich habe einen depressiven Bc kennengelernt.

    Der wurde gesund, als mit ihm am Vieh gearbeitet wurde.

    Aruna meine Morgenröte, mein Stern

    23.02.2005 bis 25.12.2019 meine Begleiterin durch dick und dünn. Danke

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  • Bei Shira wurden Depressionen nach dem Tod meines Ersthundes vermutet.

    Möchtest du denn etwas bestimmtes wissen?

    LG Saskia und das Bull-Terrier-Team


    Shira – Old English Bulldog *29.11.2010
    Lito – Irish Soft Coated Wheaten Terrier * 26.11.2016

    Sancho – Cane Corso und für immer unvergessen im Herzen

  • Ohne jetzt viel zu wissen, wenn ein Hund gestern noch beweglich und aktiv war und heute "traurig" ist, VL wenig bewegt, kaum raus will, sollte erst Mal körperlich abgeklärt werden.

    Schmerzen im bewegungsapparst, Magen, Schwindel, Herz, Zähne, ohren

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich hab da leider eine dramatische eigene Erfahrung: achtjährige, putzmuntere Terrierhündin steht ein paar Wochen nach der Kastration von heute auf morgen nicht mehr aus dem Korb auf, und wirkt völlig verstört und bedrückt und ist kaum noch ansprechbar.


    Empfehlung des behandelnden TA: Therapeutischer Trainer: "Sie übertragen da negative Schwingungen auf das Tier."


    Echte Ursache: Der Hund erblindete rasant und war schwer stoffwechselkrank - konnte nach TA-Wechsel gerade noch gerettet werden.


    Meine Folgerung: Bevor ich mich je wieder auf "psycho" einlasse, wird das betreffende Tier körperlich auf links gedreht. Bisher haben wir da noch immer was gefunden, was das bedrückte Verhalten erklärte, das bei Behandlung der körperlichen Ursache prompt verschwand. Hätte ich mich damals auf die "Therapeuten"-Schiene eingelassen, hätte ich meine Hündin verloren. Sie war sehr kurz vor einem jämmerlichen Tod.


    Ich kann dir also wirklich nur ganz dringend raten, den Hund ganz eingehend körperlich checken zu lassen, Augen, Ohren, Blutbild und so weiter - und ich wünsche euch beiden alles Gute!

  • Danke für eure Hinweise!

    Es geht um meinen Patenhund im Tierheim.

    Gestern habe ich mit der Tierheimleitung über ihn gesprochen.

    Jetzt muss ich mich erstmal sortieren, bevor ich hier vielleicht mehr dazu schreiben kann.

  • Zu spät zum Editieren, aber ich kann dir da zumindest was Ermutigendes sagen: Nachdem meine Hündin fachgerecht behandelt worden war, die Blutwerte wieder stimmten und sie sich nach einer schwierigen Übergangszeit an die Blindheit gewöhnt hatte, verschwand auch die wirklich massive Depression von selbst. Sie war wieder ihr altes, quirliges, fröhliches Selbst und blieb das auch für den Rest ihres Lebens.


    Es lohnt sich also unbedingt, erstmal gründlich nach einer körperlichen Ursache für eine plötzliche Verhaltensänderung zu fahnden - oft kann man dem Tier die Last, die zur Depression geführt hat, relativ einfach wieder nehmen. So wie dem plötzlich apathischen Hengst meiner Freundin, der auch prompt Pferdepsychologen empfohlen wurden. Es war dann ein vereiterter Zahn - kaum war der behandelt, war der Patient wieder putzmunter.

  • Lebt er in Gruppenhaltung? Wenn ja, wie ist die Gruppe, gab es zu oder Abgänge? Bei 9 Jahren. Würde mir sowohl krankhaftes einfallen, aber bei Gruppenhaltung in th evtl auch andere Gründe (oder beides). Schreib gern mehr,vwenn du kannst und magst. Vielleicht gibt's noch ein bisschen Input für dich.

  • Die mit der scheinbar depressiven Hündin in der Scheinträchtigkeit, die du in der Suche gefunden hast, war möglicherweise ich. Bei uns war es letzten Endes dann auch eine körperliche Erkrankung! Ist etwas später rausgekommen.

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