Respekt und Mitarbeit einfordern, Konzequenz
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Besonders schlimm ist es immer dann, wenn wir in der Hundeschule waren. Die Tage darauf sind immer besonders hart...
Klassische Überlastung des Gehirns!Man setzt den Hund sehr starken Reizen aus, worauf der Hund die nächsten 48h benötigt, um diese zu verarbeiten.
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Besonders schlimm ist es immer dann, wenn wir in der Hundeschule waren. Die Tage darauf sind immer besonders hart...
Hey
Ich hab grad schnell in deiner Vorstellung nachgeschaut und gesehen, dass du einem Bordercollie hast. Hier gibt's einige, die BC halten, und ich lese immer wieder davon, dass diese Hunde sehr reizoffen sind und schnell "drüber", wenn sie zu viel erleben.Vielleicht ist euer Alltag zu hektisch oder der Hund findet schlecht zur Ruhe? Vielleicht wäre ein erster Schritt, ihm einem Rückzugsort anzubieten (zb abgedeckte Höhle [offene Box]) und statt Hundeschule Einzelstunden zu nehmen.
Was macht ihr denn in eurer Hundeschule so? Ich kenne einige Hundeschulen, die die Hunde einem großen Teil der Zeit im Rudel rennen lassen. Dass da ein Hund wie deiner Tage braucht, um runterzukommen, ist denk ich normal.
Frag dich mal, wann er genau so ist. Was ihr so alles gemacht habt. Vielleicht ist das der Schlüssel.
Das 'respektlose' Verhalten kann durchaus ein Überdrehen oder Übersprungshandlung sein.
Was genau macht denn dein Hund, was du als respektlos empfindest? Wie äußert sich das?
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Das der Fehler beim Menschen liegt, ist klar. In dem Fall bei mir. Auch klar.
Faktisch haben wir eine gute Bindung zueinander. Jedes Mal nach Besuch der Hundeschule ist er tagelang auf dem "scheiß egal, ich mach was ich will" Tripp.
Der Hundetrainer meinte, er würde mich nur verarschen. Wörtliche Aussage.
Die Hundeschule verursacht vor allem bei mir langsam Frust, da wir Sachen machen sollen, die er noch gar nicht beherrscht, wie zum Beispiel ablegen, 10 Meter weggehen und die Hunde einzeln abrufen. Meiner kann allerdings noch nicht ruhig liegen bleiben, wenn andere an ihm vorbei rennen. Logischerweise rennt er ebenfalls los (zu mir). Auf 15m Distanz ist nicht zu unterbinden und ich bin der Meinung, daß es mehr Sinn hätte, wenn er erst lernen würde liegen zu bleiben wenn andere vorbei rennen und ich dann erst auf Distanz gehen würde. Also kleinschrittiger aufbauen.Ich war von Anfang an sehr konzequent. Und an sich hört er super, macht gut mit, kennt aber auch ruhephasen. Aber immer nach Besuch der Hundeschule habe ich gefühlt einen anderen Hund. Obwohl ich zuhause immer gleich mit ihm arbeiten. Ruhig. Ruhige Stimme. Viel über Körpersprache arbeite. Bei richtig ausgeführten Sachen lobe, bei falsch ausgeführten ein Signal, das ihm anzeigt, daß ich mit der Lösung noch nicht zufrieden bin. Ich baue das Training immer anders auf, mal fuss gehen, mal Apportiertraining, mal einfach in die Stadt gehen und dabei keine Übungen einbauen.
Aber an Tagen wie heute (waren Donnerstag Abend in der huschu) reagiert er noch nicht mal darauf, wenn ich ihn auf seine Decke schicke oder ihn auf Distanz zu mir schicke, wenn ich irgendwas in der Hand habe (was er auf jeden fall haben will. Egal was.) -
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"ich bin ehrlich der Meinung, dass Du Deine Einstellung ändern solltest den Hunden gegenüber - und Dir einiges an Wissen aneignen solltest."
Meine Einstellung zum Hund Respekt geben, Respekt nehmen. Zuneigung geben und nehmen. Nähe braucht für mich auch Distanz. Will ja meine Freunde auch nicht ständig an der Backe haben, aber das heißt nicht das ich ihre Nähe nicht schätze.
Und zum Thema wissen aneignen. Ich gehe seit einem Jahr jede Woche 2x in die Hundeschule. Setze alles um und es wird schlimmer statt besser. Ich habe Massenhaft hundeerziehungsbucher gelesen. Bin inzwischen bei dem Konzept von Anne Krüger und der Harmonilogie stehen geblieben, welches mir in der Summe sehr zusagt. Nur an gewissen Tagen kommt man mit nichts zu ihm durch....
"Der Fehler liegt - das verspreche ich Dir - bei Dir."
Bin ich ganz bei Dir. Ich weiß nur nicht wo.
"Nein, kann er nicht."
Doch kann er. Er kann einwandfrei an der Leine laufen. Es tut es nur nicht. Egal wie oft ich in zurück schicke, er rennt dann immer wieder vor. Aber eben nur an manchen Tagen. An anderen klappt es stundenlang super ohne Ermahnung.
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Hallöchen!
Wenn @CH-Troete geschrieben hat "kann er nicht" meint sie wahrscheinlich nicht, dass er es nie gelernt hat und irgendwann mal konnte, sondern dass er es in diesem Augenblick einfach nicht abrufen kann.
Beispielsweise: Weil er in der Pubertät ist und sich alle möglichen Dinge im Kopf neu ordnen, weil er überlastet von den Eindrücken in der HuSchu einfach neben sich steht, weil er tatsächlich - und zwar im Positiven gemeint - testet, inwiefern die Regeln von gestern noch heute gelten. Oder weil er einfach ein Typ ist, bei dem weniger mehr ist.
Man kann in ganz kritischen Situationen auch mal etwas ganz Einfaches wie ein "Sitz" abrufen, das klappt häufig ganz gut und dann hat man auch mal wieder Grund zu loben, was einfach wichtig ist. Der Hund merkt ja, wenn Du genervt bist, das ist für beide blöd.
Stell dir vor, Hunde würde nicht ab und an mal nachfragen, dann gäbe es ja überhaupt keine Möglichkeit, einmal Erlerntes wieder zu löschen oder sich gemeinsam weiter zu entwickeln, eine ziemlich gruselige Vorstellung, oder?
Was Du außer den Tipps hier noch gut gebrauchen kannst? Humor! Und den kühlen Kopf eines erwachsenen Menschen, der seinem Hund den Raum, Ruhe und Umgebung gestalten kann, damit Lernen möglich ist - nämlich ohne Stress und Angst.

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Ehrlich gesagt, klingt Deine Beschreibung, als sei Dir (zumindest zum Teil) das Problem selbst bewusst. Ihr habt einen guten Umgang, der Hund hört recht gut, und nach einer Situation, die Du selbst als überfordernd und frustrierend wahrnimmst, klappt es immer nicht.
Ich denke, dass Dein Hundeschullehrer kein Verständnis für Deinen Hund hat und- etwas zu verlangen, von dem vorab klar ist, dass der Hund versagen wird, ist einfach Mist. Entweder Du gehst weiterhin zu dieser Hundeschule und sagst einfach mal nein, wenn für Euch unpassende Sachen gefordert werden, oder Du bleibst einfach mal einen Monat dort weg und trainierst allein, um zu schauen, was sich verändert.
Aber, recht klar: wenn DU schon frustriert bist von der HuSchu, wo Du Dich für den Besuch bewusst entschieden hast und für Dich reflektieren kannst, was warum sinnvoll ist oder nicht, wie frustrierend und stressig muss es dann für Deinen Hund sein?
In sofern: ich denke weder, dass der Dich verarscht, noch, dass er sich in dieser Situation anders verhalten kann. Der braucht einfach weniger Stress/ mehr Ruhe, um das abzurufen, was Ihr bisher schon erarbeitet habt. Meine Meinung... -
Hallöchen!
Wenn @CH-Troete geschrieben hat "kann er nicht" meint sie wahrscheinlich nicht, dass er es nie gelernt hat und irgendwann mal konnte, sondern dass er es in diesem Augenblick einfach nicht abrufen kann.
Ich erlebe es (allerdings im Sport) häufig, dass Leute der Meinung sind, ihr Hund könne die Übung, mache sie aber aus Ungehorsam nicht.
Am Ende kommt zu 99% raus, dass der Hund die Übung eben nicht konnte, weil er sie nicht verstanden hat, falsch verstanden hat, Fehlverknüpfungen enthalten sind und klare Bilder fehlen.
Da sollte man also immer sehr genau hinsehen... -
Ich weiß gerade leider nicht wie ich Handy mehrere Beiträge zitieren kann, daher schreibe ich einfach so...
Den Gedanken, dass dein Hund die Weltherrschaft an sich reissen will finde ich sehr irritierend sagen wir mal und schade, wenn du das wirklich so empfindest. Mag sein, dass er austestet, wie zuverlässig du in deinem Verhalten bist, das ist ja nun nicht weiter ungewöhnlich und hat nichts mit Boshaftigkeit zu tun. Sondern eben damit, dass er deine Zuverlässigkeit austestet. Wobei ich vom Lesen her eher denke, dass er überfordert ist und nicht testet, sondern teils nicht kooperieren kann.
Und dass ein Hundetrainer, der dir sagt, dein Hund würde dich verarschen und zeitgleich in der Hundeschule nicht dazu in der Lage ist, dem Stand der jeweiligen Hunde gerecht zu werden (in 10 m Ablegen, warten was das Beispiel), wäre nun tatsächlich auch niemand, dem ich Zutrauen würde, mir und meinem Hund zu helfen. An seiner Fachlichkeit würde ihh da auch zweifeln, jedenfalls ist mir diese Denkweise vollkommen fremd.
Wäre ich du, würde ich das Besuchen der Hundeschule sein lassen. Dein Hund ist 2 Tage danach gestresst, du frustriert und dann kann das entspannte Miteinander schon Schaden nehmen. Also bringt die Hundeschule doch niemanden etwas.
Mag sein, dass dein Hund einer ist, dem bestimmte Reize nicht gut tun und der sich dann eben tatsächlich vor Anspannung nicht mehr auf dich konzentrieren kann und zwar 4 Tage die Woche, weil er 2 mal die Woche der Hundeschule ausgesetzt wird (von der du ja weisst, dass er danach angespannt ist).Meine Hunde und ich haben ein relativ langweiliges Leben, keine Hundeschule, keine Hundewiese, keinen Hundesport. All das ist kein "Muss" und jedenfalls diese Hundeschule ist doch eher kontraproduktiv (deine Beschreibung von eurem Miteinander und Umgang daheim liest sich doch gut!).
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Würdest du da bitte nicht mehr hingehen?!
Die Aussagen des Trainers sind... grottig. Sorry!
Anscheinend lernst du nichts, da alles nur noch schlimmer wird.
Und jetzt ganz platt: es scheint als läge bei euch/ bei dir eine massive Fehleinschätzung ein.
Der Hund soll Dinge abliefern, die er anscheinend nicht so gelernt hat, dass er es abliefern kann.
Das ist unfair! Hochgradig unfair.
Im dümmstes Fall führt es beim Hund zu konditioniertem Stressverhalten, Demutsverhalten durch Druck etc. -
Du kennst die Lösung doch schon. Deine Hundeschule ist schlecht, oder zumindest nicht das Richtige für euch, der Übungsaufbau zu pauschal und großschrittig.
Mein erster Lösungsschritt wäre also ein anderer Trainer (der sollte nämlich spätestens zeitgleich mit dir merken, dass der Hund überfordert ist und ihm zu viel abverlangt wird) und ggf auch zumindest ein paar Einzelstunden zur Schadensregulierung.Generell: Hör mehr auf deinen Hund als irgendwelche Menschen. Gerade Rassen wie BCs rebellieren auch in der Pubertät quasi garnicht. Verweigerung wegen Frust, Unsicherheit, Überforderung usw ist wieder ganz was anderes.
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