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Beiträge von Silke_r

    Ich habe es immer so gemacht dass ich die Züchter in einer email an geschrieben habe und uns und unsere Lebensumstände beschrieben habe.

    Ich habe angefangen dass wir einen Welpen suchen und dann dass wir genau beschrieben. Wer wir sind, wie alt, wo wir wohnen.

    Damit habe ich dann schon mal die Züchter aussortiert die nicht mit mir auf einer Wellenlinie liegen.

    So würde ich auch vorgehen. Da kann der Züchter einerseits die MAil lesen, wann es ihm passt, und bekommt schon einmal einen Eindruck, dass sich die Kontaktaufnahme lohnt.

    Ich denke, es ging um die Halterin;)


    Ich habe den Beitrag mit der Physio geliked, den Punkt finde ich auch sehr wichtig. Ankommen lassen und kennenlernen ist erst einmal noch wichtiger, aber einen dreibeinigen Hund würde ich langfristrig physiotherapeutisch unterstützen lassen.


    Ansonsten: lass Dich nicht verschrecken. Du hast einem Hund, der es sicher bisher nicht leicht hatte, ein Zuhause und damit eine Chance auf ein neues Leben gegeben. Jetzt hat die Kleine erstmal Stress von der Umstellung und wird einige Tage brauchen, um davon runterzukommen, wenn kein neuer Stress hinzukommt. Also: geh es besser ruhiger an. In Bezug auf#s Gassi, aber auch das Futter. Stell ihr was feines hin und lass es vielleicht einfach stehen, wenn sie in Eurer Anwesenheit nicht fressen kann/mag. Das wird schon.

    Warst du schonmal in einem Kinderheim? Die warten nicht gerade darauf, dass jemand gönnerhaft zum Hundestreicheln kommt.

    Ich weiss nicht, ich gehe davon aus, dass jüngere Kinder gemeint sind, bei Jugentlichen sieht die Freude sicher anders aus :pfeif:


    Aber ich kenne mich da gar nicht aus. Wie werden die Heime denn unterteilt? Wird das überhaupt gemacht? Und wenn ja, in welche Altersgruppen?

    Also, in den Heimen, in denen ich gearbeitet habe, gab es keine Besuchshunde. Wir hatten als Mitarbeiter teils entsprechende Hunde.


    Ob es irgendwelche "normalen" Heime gibt, die da Bedarf haben, weiß ich nicht, ich kenne keins (wenn, dann eher nicht zum streicheln, sondern für irgendwelche gemeinsame Aktionen. So analog therapeutischem Reiten vielleicht). Altenheime sind da sicher eher glücklich, weil allein das streicheln können eines netten Hundes den Menschen dort, die nicht mehr so mobil sind/ keine eigenen Tiere mehr haben können viel gibt (inkl. den Erinnerungen an schöne frühere Momente).

    Ich finde, dass ein Tierschutzhund im Grunde nur dann eine gute Wahl ist, wenn ich einerseits Bock auf genau diesen Hund habe (einen gewissen Egoismus im Sinne der Berücksichtigung eigener Bedürfnisse und Gegebenheiten sollte immer vorhanden sein) und andererseits genug Altruismus, mich auf evtl. Special Effects einlassen zu wollen (die natürlich gar nicht zwangsläufig auftauchen müssen).

    Ich finde weder die Erwartung, ein TS-Hund müsse per se leicht zu händeln und dankbar sein realistisch, noch, dass man seine eigenen Bedürfnisse für den Hund für die nächsten Jahre vergraben sollte, weil man als Gutmensch einen TS-Hund aufgenommen hat.


    Zumindest handhabe ich das mit meinen 2nd (oder was auch immer) Hand Hunden so. Warum? Weil's eine Win-Win- Situation für 2-und 4-Beiner ist.

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