Respekt und Mitarbeit einfordern, Konzequenz
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Hallo Zusammen,
Mich würde interessieren, wie ihr in der Rüpelphase von euren Hunden Respekt einfordert.
Mein 14 Monate alter Rowdy kennt Respekt haben nur noch vom Hörensagen, getreu dem Motto, lass die alte mal Reden, ihn klau mir den Ball, der Futter, wie ich soll was machen? Kein Bock drauf!
Klar einerseits Pupertät, aber auf der anderen Seite muss es ja Konzequenzen geben, wenn man sich daneben benimmt...
Wie fordert ihr das ein? Wie sehen bei euch die Konzequenzen aus? Wie fordert ihr den Respekt eures Hundes ein? - Vor einem Moment
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Hi,
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Bewusst glaub ich gar nicht
Verhalten das sich lohnt und das in dem Moment nicht überfordernd ist wird ausgeführt. Macht der Hund es trotzdem hier nicht, hab ich immer drei mögliche Ursachen, über die ich dann nachdenke und entsprechend dann mein Verhalten anpasse. Entweder der Hund hatte das Verhalten doch noch nicht verstanden, die Erwartung in dem Moment war zu hoch oder ich hab mir das Kommando versaut, indem ich zu früh das ganze zu wenig lohnenswert gestaltet habe -
Ich mag nicht belästigt werden.
Und hab ganz viel Geduld.
Und ich kann nicht alles.
Also mein Collie ist als Welpe einen Sommen an meinen Hosenbeinen hängend mit mirdurch den Garten gesurft.
Wollte ich nicht... hat aber trotzdem gemacht...
Also sind wir gesurft.Vieles hört einfach auf. Und manches ist wichtiger, als sich mit Symptombehandlung zu verausgaben.
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Mich würde interessieren, wie ihr in der Rüpelphase von euren Hunden Respekt einfordert.
Sehr simpel, Respekt fordere ich nicht ein, ich verdiene mir diesen.
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Ich weiß was ihr meint. In unserem konkreten Fall ist es allerdings so, daß er momentan einfach gar keinen Respekt mehr hat und versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen.
Noch nicht mal die Kommando Ebene, sondern schon vernünftig an der Leine gehen, im Auto kurz warten, nicht an Menschen Hochspringen, mir auch mit Einsatz der Zähne Spielsachen aus der Hand klauen, Abstand halten. Es sind die banalsten Dinge, bei denen man merkt, daß er momentan keinen Respekt mehr vor mir hat.
Das schlimme daran ist, daß er das alles Problemlos kann. Abwarten, an entspannter Leine gehen, auf den eigenen Beinen bleiben. Aber momentan hat er einfach kein Bock drauf, dann wirds auch nicht gemacht. -
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Ich bin von Welpe an sehr konsequent, daher merke ich solche Rüpelphasen bzw. die sog. Pubertät eher wenig bis gar nicht weil mein Hund mich anscheinend durch meine Konsequenz gut respektiert und weiß, dass ich das ernst meine was ich gerade fordere.
Bei gewissen Sachen gibt es bei mir nur schwarz und weiß, da dulde ich keine Graustufen und das lernt mein Hund von klein auf.
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Besonders schlimm ist es immer dann, wenn wir in der Hundeschule waren. Die Tage darauf sind immer besonders hart...
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Dann würde ich meinen, deinem Hund tut die Hundeschule nicht so gut wie angenommen.
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Ich weiss ich bin jetzt grad fürchterlich unhöflich aber ich bin ehrlich der Meinung, dass Du Deine Einstellung ändern solltest den Hunden gegenüber - und Dir einiges an Wissen aneignen solltest.
Ich weiß was ihr meint. In unserem konkreten Fall ist es allerdings so, daß er momentan einfach gar keinen Respekt mehr hat und versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen.
Das ist dermassen schrott.
Der Fehler liegt - das verspreche ich Dir - bei Dir.Das schlimme daran ist, daß er das alles Problemlos kann
Nein, kann er nicht.
Klingt für mich nach Überforderung und viel zu viel Stress.
Edit: ich finde mich grad selbst zum
Ich bin eigentlich sonst nicht so ...fies.
Ich hole mir jetzt einen Kaffee und bin danach netter, okay?
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Wie CH-Troete schon schrieb, Respekt kann man nicht einfordern, den muss man sich verdienen.
Beim Hund verdient man sich den, indem man
- verlässlich ist
- berechenbar und emotional stabil ist
- Führung, Sicherheit, Schutz bietet
- Souverän und erfahren ist (aus Hundesicht)
- Ausbildung und Erziehung interessant und für den Hund verständlich gestaltet
- Konsequent und durchsetzungsfähig ist
- Essich aus Hundesicht lohnt, mit einem zusammen zu arbeiten...Die Liste ist bestimmt noch erweiterbar.
Wenn es nach der Hundeschule immer besonders schlimm ist, würde ich mal hinterfragen, ob der Hund da Frust aufbaut (warum?), Stress hat, nicht versteht, was er tun soll, das Arbeiten keinen Spaß macht o.ä.
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