Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 9

  • Das waren auch meine Überlegungen aaaber ich habe ja Murphy damals geholt als meine Sam schon 11 war und sie ist daran kaputt gegangen ich hatte das Glück das meine Mama sie genommen hat aber ihr war der welpe einfach zu viel. Deshalb hab ich Henry geholt als Murphy etwas über 2 Jahre alt war, es ist anstrengend und ich verfluche es oft aber wenn ich sehe wie die zwei sich mögen entschädigt mich das für alles. Ich weiß nicht ob ich mich jemals nochmal traue zu einem älteren Hund einen Welpen zu holen. :tropf:

    Aber ja es ist definitiv ein Kraftakt und ich gehe viel einzeln aber auch viel zusammen und man braucht viele Nerven.

    Kurz hintereinander verlieren kann man auch Hunde mit 5 Jahren Abstand.

    5-6 Jahre ist für mich der ideal Abstand.

    Da ist der erwachsene Hunde wirklich rundum erwachsen, steht im Leben - und ist noch agil genug für den Zwerg und das auch solange bis der dann erwachsen ist.

    Ich habe Hilde damals zum 11 Jahre alten Theo geholt. Der ist daran zwar nicht "kaputt gegangen", aber es war auch unnötiger Extra-Stress. Jetzt wie es hier ist, find ich es ideal. Ich hab den Verlasshund, den Jungspund und spielen und rumtun tun sie trotzdem zusammen. Kucheln tun sie auch - und trotzdem weiß ich auf wen ich mich verlassen kann.

    Natürlich kann immer alles passieren und man kann auch Hunde mit 10 Jahren Differenz gleichzeitig verlieren. Aber man minimiert deutlich die Wahrscheinlichkeit bei einem größeren Altersabstand. Das ist ja nun in jedem Fall so.

  • Ja gut den Spagat werde ich nicht mehr kriegen, weil ich nicht mehr wie zwei Hunde dauerhaft möchte. Na mal sehen wie es wird. Meine Sam hat auch erst mit 13 Jahren richtig abgebaut, selbst 1 Monat vor ihrem Tot ist sie noch sehr fröhlich einen Trail gelaufen. Wenn das bei den Jungs auch so wird dann muss ich nicht pausieren. :mute:

    Nachdem sie bei uns ausgezogen ist, ist sie nochmal sichtlich aufgeblüht und selbst an ihrem Todestag ist sie noch gassi gegangen. Das war eigentlich sehr schön sie hatte bis zum Schluss Spaß in ihrem Leben.

  • Ich hab den jungen auch geholt als meine Hündin bereits 5 1/2 war und fand es "perfekt" vom Alter her. Die Hündin war aus dem schlimmsten raus und ich würde es ähnlich wieder machen beim nächsten. Geplant war wenn meine Hündin nicht mehr ist UND der Collie min. 2 1/2 - 3 Jahre alt ist.
    Nun ging es mit meiner Hündin schneller als erwartet (Prognose war noch 2-3 Jahre), ändert für mich aber nichts daran, das es auch noch weitere mindestens 1-2 Jahre dauern wird mit dem nächsten 2. Hund. Auf Rassesuche (falls es etwas anderes werden soll, was für mich noch nicht feststeht) bin ich aber bereits seit rund einem Jahr.

  • Mein Hauptproblem sind ebenfalls die kurzen Verlustabstände wenn die Hunde nicht weit auseinander sind.

    Ich ganz pers. finde 3-6 Jahre Abstand super, mal sehen wie es sich hier ergibt.

    Und nach der Runde grade bin ich unglaublich angepisst , hab das Gefühl mir wurde in 10 Minuten die letzten Monate Arbeit kaputt gemacht zwecks Fremdhunde beim Quatschkopf und bin einfach nur genervt/gefrustet wie anstrengend es hier ständig ist wegen solcher inkompetenten , rücksichtslosen und dreisten HH. Immerhin waren es "nur" Scheinattacken von den 2 Hunden statt das mir so nen Fiffi im Bein hängt wie Ostern dieses Jahr:roll:

  • Dann gebe ich dir den guten Tipp, warte noch ein zwei Jahre ab, vorher ist sie keinesfalls erwachsen.

    Und wenn du dich fragst warum, dann schau mal in Threads von Ersthundehaltern, wo der so liebe Hund PLÖTZLICH (also irgendwann zwischen 1,5 und 2,5 Jahren dann einen Entwicklungsschub gemacht hat, der eben alle seine Fähigkeiten und einen stärkeren Willen hervorgebracht hat. Da war er plötzlich jagen, unverträglich, ressourcen-aktiv etc pp. Also - unter 3 (außer bei Minis) sind sie eigentlich nie erwachsen. ;)

    PS: Muss natürlich nicht. Es gibt auch immer mal welche, die Blümchen waren und Blümchen bleiben. Aber wie beim Menschen auch - erst wenn er erwachsen wird, vervollständigt sich der Charakter.

    Emil war so mit drei recht plötzlich erwachsen. Zu merken vor allem am Umgang mit Fremdhunden. Er ist nicht mehr Feuer und Flamme, sondern wählerisch. Kurz Hallo im Vorbeigehen ist ok, danach entscheiden Sympathie und...Geschlecht. Hündinnen dürfen gerne ein Stück mitkommen, Rüden eher nicht. Die werden mal kurz weggebratzt.

    Fiete ist jetzt gut zwei und eher nicht erwachsen. Kommt mir aber nur selten wirklich wie ein Junghund vor, weil er einfach weniger Duracellhase ist als Emil das war. Emils Spracheingabe war gut als Fiete kam (bis auf das Bellen, was wir ja erst dieses jahr in den Griff bekommen haben), daher lernt Fiete zum einen viele Kommandos nebenher, zum anderen kann ich unterwegs den Fokus auf ihm haben. Passt so insgesamt recht gut.

    Chica war ja 10 Jahre als Emil einzog, das klappte super, sie mochte ihn sofort, was nicht selbstverständlich ist ( Fiete findet sie nach wie vor kacke) und wurde nochmal ein ganzes Stück fröhlicher und verspielter mit seinem Einzug. Kann also auch mal super gehen mit einem alten Hund im Haus.

    Ich befürchte auch, dass Emil und Fiete recht nah beieinander sterben, wenn nix unvorhergesehenes passiert, aber das lasse ich erstmal nicht so in mein Bewusstsein. Noch sind sie jung, knackig und auch mal dezent anstrengend.

  • Ich finde sowohl an geringem Altersabstand viel Positives (können tendentiell mehr miteinander anfangen und sind etwa gleich fit), als auch an einem größerer Abstand (die älteren Hunde sind schon gefestigt im Alltag plus auch hier die Angst, 2 Hunde zeitnah zu verlieren... aber schlimm wird es eh immer). Für mich ist wichtig, dass ich einen weiteren Hund gut noch zusätzlich zum Rest auf Spaziergängen händeln kann. Mit dem Wissen, der junge Hund braucht mehr als 50% der Aufmerksamkeit von mir. Hab ich die noch übrig?
    Zu Joey + den beiden Shelties wäre das so, so dass es da eher um den Altersabstand gehen wird. Und da die 3 recht nah beieinander sind und auch der dann (hoffentlich) wieder 4.-Hund hundesporttauglich ausgesucht wird, werden wir wohl warten, bis Joey so um die 6 Jahre alt ist (Smilla damit an die 8 Jahre und Faye um die 4-5 Jahre). So hätte man dann auch im Sport einen guten Übergang.

  • Ich habe Hazel geholt, da war Shadow 8 Jahre alt und wir erwarteten noch ein oder zwei schöne Jahre mit ihm. Da er gesundheitlich angeschlagen war, musste man natürlich ein wenig aufpassen, dass es ihm nicht zuviel wird, aber das war hier gar kein Problem dann. Die ersten Wochen war er total genervt von dem kleinen Hüpfdoing, aber danach hat es ihm total gefallen und er nochmal vor aufgeblüht. Als er dann im Oktober plötzlich verstarb, war Hazel ja gerade mal 5 Monate und war dann schon wieder eine Umstellung auf einen Hund, dass es dann eh eine schwere Zeit war, brauch ich nicht zu erwähnen....

    Den Altersunterschied fand ich OK, hier wird wahrscheinlich ein zweiter Hund nächstes oder übernächstes Jahr einziehen, der wird aber wahrscheinlich schon erwachsen sein, gehört dann aber meinen Eltern, also auch nur teilweise mit ihr dann zusammen sein. Wann zu uns ein Zweithund einzieht keine Ahnung, frühstens aber in zwei/drei Jahren.

  • Ich kenne persönlich nur einen HAushalt mit zwei Hunden zur selben Zeit und bei denen mag ich die Dynamik nicht wirklich. Liegt aber vllt daran das der ältere der beiden(um die 55cm SH schätze ich) ein Tierheimhund aus sehr schlechter und wenn ich mich richtig erinnere sogar traumatisierender Umgebung kam und mich als Kind mehrfach geknappt hat in Hände und Gesicht wenn ich mich falsch bewegt habe und ich deswegen vor diesem Hund ohnehin immer wahnsinnigen Respekt hatte und der jüngere ein Chihuahua ist der denkt er sei ein Schäferhund. Vor dem kleinen Giftzwerg geht Mico mit seinen 62cm SH und eig Hunden gegenüber sehr selbstbewussten auftreten rückwärts.

    Aber manchmal ist Mico echt ne DoofbackexD Bei uns schüttet es gerade wie aus Kübeln und ich hab die Hoftür aufgemacht um zu sehen wie es wirklich aussieht ohne Scheibe oder iwas dazwischen und Mico ist natürlich sofort rausgejumpt(was er theoretisch auch darf) nur um ca 5m in den Hof hinein zu merken das es ja regnet (und da wird man ja nass das geht nicht), den Schwanz zwischen die Beine genommen und mit eingezogenen Hinterteil wieder rein gesprintet nur um sich zu schütteln und mich böse anzukucken, zu schnauben und wieder ins Wohnzimmer zu stampfen:roll:

  • Ich finde sowohl an geringem Altersabstand viel Positives (können tendentiell mehr miteinander anfangen und sind etwa gleich fit), als auch an einem größerer Abstand (die älteren Hunde sind schon gefestigt im Alltag plus auch hier die Angst, 2 Hunde zeitnah zu verlieren... aber schlimm wird es eh immer). Für mich ist wichtig, dass ich einen weiteren Hund gut noch zusätzlich zum Rest auf Spaziergängen händeln kann. Mit dem Wissen, der junge Hund braucht mehr als 50% der Aufmerksamkeit von mir. Hab ich die noch übrig?
    Zu Joey + den beiden Shelties wäre das so, so dass es da eher um den Altersabstand gehen wird. Und da die 3 recht nah beieinander sind und auch der dann (hoffentlich) wieder 4.-Hund hundesporttauglich ausgesucht wird, werden wir wohl warten, bis Joey so um die 6 Jahre alt ist (Smilla damit an die 8 Jahre und Faye um die 4-5 Jahre). So hätte man dann auch im Sport einen guten Übergang.

    Oder sogar am gleichen Tag zu verlieren, so wie bei uns :( hier werden nie wieder zwei gleiche alte Hunde einziehen. Als Kasper einzog, hat mein Mann ja kurz überlegt, zusätzlich noch ein Wurfgeschwisterchen zu nehmen :shocked: da habe ich dann aber mein Veto eingelegt. Hier wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein Zweithund einziehen, wenn das Kasperle 2-3 Jahre alt ist und zu einem netten Hund herangewachsen ist, aber auch nur dann :smile:

  • Sambo71

    Das war auch wirklich tragisch bei euch und ja so nicht zu erwarten.

    Also an sich könnte ich mir einen Zweithund vorstellen. Aber Lola und meine sich noch aufbauende Hundeerfahrung (:ugly:) lassen das einfach aus Vernunftgründen nicht zu.

    Ich warte mal ab wie Lola sich entwickelt, wie ich mich entwickle, wie die Kinder sich entwickeln und dann sehen wir weiter. Ich könnte mir durchaus nochmal einen Welpen vorstellen, würde einiges anders machen und vor allem nur noch vom Züchter, oder man käme unverhofft zu einem passenden Secondhand-Hund.

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