Der Hund als Schutz vor Einbrechern

  • Kann mir auch nicht vorstellen, dass du in dem Zustand noch viel zu befüchten hättest...Ich würde zumindest die Beine in die Hand nehmen, wenn du mir zu später Stunde tot in Berlin engegenkommen würdest - mit oder ohne Hund. :p

    :lachtot: :lachtot: :lachtot: Doofe Autokorrektur :roll:

  • Mit vier kleinen Alarmanlagen betritt hier niemand unbemerkt das Grundstück.
    Leute, die mit einem Schlüssel in's Haus kommen und den Hunden nicht bekannt sind, werden nicht mehr rausgelassen, ich hatte deswegen auch schon einen Anruf auf der Arbeit, als eine Bekannte, die die Hunde netterweise kurz rauslassen wollte, nicht mehr aus dem Haus kam. ;)

    Wenn fremde Menschen sich bei uns in der Nähe herumtreiben, dürfen die Hunde gerne Präsenz zeigen, ich lasse es dann auch zu, daß sie bellen und gegen die Tür springen. (klingt nach deutlich mehr, als es ist)
    Daß Frauchen und Herrchen im Ernstfall viel garstiger sind als die Hunde, muss ja erst mal keiner wissen. ;)

    Wir haben die Hunde natürlich nicht zu unserem Schutz angeschafft, aber sie dürfen ihre Veranlagung gerne ausleben, solange sie nicht zu Kläffern mutieren.

  • Thera ist hier auch nicht eingezogen, um auf irgendetwas oder irgendjemanden aufzupassen.
    Das wollte ich auch gar nicht.
    Aber sie hat schon im Alter von 5 Monaten deutlich gezeigt das sie in Wahrheit ein großer, sehr sehr böser Hund ist.
    Wenn sie beim Türklingeln anschlägt, an der Tür hoch springt und dabei richtig tief knurrt und einen Kamm hat, wird jedem der Draußen steht erst einmal anders.
    Und bei ihr bin ich mir ziemlich sicher das sie, wenn jemand gegen mich gehen würde, auch nach vorne ginge. Sie hat schon ein paar mal gezeigt das sie durchaus mich / meine Sachen verteidigen würde wenn ich sie ließe.
    Wir arbeiten nur aktuell daran das sie nicht jeden Firlefanz zu melden hat, sie bellt nämlich viel zu gerne :D

  • Zum Schutz ist der Hund hier auch nicht eingezogen, so ne 10 kg Wurst is ja nun auch nicht so beeindruckend. Aber ich würde auch nicht wollen, dass der Hund hier Alarm macht, das ist eine Mietwohnung und ich habe gerne ein gutes Verhältnis zu meinen Nachbarn.

    Betty bellt aber schon, wenn jemand an die Tür klopft oder am Fenster rum macht, bei klingeln gibt's höchstens ein kurzes Wuff, Mehr will ich auch nicht.
    Hier ist mal jemand in das Auto unseres Nachbarns eingebrochen, dass direkt vor unserem Schlafzimmerfenster steht. Da hatte ich schon mal kurz drüber nachgedacht, dass es praktisch gewesen wäre, wenn Betty gebellt hätte, andererseits möchte ich eigentlich nicht nachts geweckt werden, nur weil jemand über den Parkplatz läuft, kann ja auch ein Nachbar sein, der zur Nachtschicht fährt. Und alle anderen Nachbarn wollen nachts auch keinen kläffenden Hund. Von daher ist es schon gut so.

  • Newton bringt mir ein großes Plus an Sicherheitsgefühl. Gott sei Dank steht bei ihm nicht dran das er ein absolut harmloser Hasenfuß ist. Der Gute würde wahlweiser beim Fernseher tragen helfen oder aufs erste Buh verschwinden. Früher habe ich mir doch oft zweimal überlegt an einer Gruppe pöbelnder besoffener Halbstarken vorbei zu gehen. Mit Newton ist das kein Problem. Allein seine bloße Existenz lässt die dummen Ideen verschwinden. Bei Fino und Naikey haben solche Leute noch gern angetestet ,ob die beiden es ernst meinen und erst Abstand gehalten wenn die Hunde auf 180 waren. Newton will keiner Reizen und somit verhindert er jegliche Eskalation im Ansatz.

    Ich wage aber wirklich zu bezweifeln das Newton mich im Ernstfall schützen würde wie es Fino tut. Newton würde sich wahrscheinlich zu Naikey in die zweite Reihe stellen und Fino und mir die Drecksarbeit überlassen.

  • Zu unserem Schutz wurden unsere Hunde nicht angeschafft, aber beruhigend ist es schon, sie bei sich zu haben.

    Ich glaube es gibt nicht viele, die bei diesem Anblick unser Grundstück betreten wollen.

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    :cuinlove: :herzen1: Ich würde es unbedingt betreten wollen...aber es aus reiner Vernunft dann(wahrscheinlich ) doch nicht tun.

    Wer bei uns die 4 großen Hunde überwunden hat trifft dann evtl.noch auf andere putzige Gesellen :ugly: |)

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  • Mein Mann wollte nie einen Hund.
    Dann fand im Nachbarhaus ein Einbruchsversuch statt, einer in einer ganzen Serien hier im Dorf. Die Nachbarn hatten einen Hund, ein netter mittelgroßer Mix, Modell bellender Hasenfuß. Nun, als ein Einbrecher nachts versuchte, einen Rolladen hochzuschieben, bellte der Hasenfuß alles zusammen. Einbrecher weg, Nachbarn sicher, Mann davon überzeugt, dass wir auch einen Hund brauchen.

    Toya, unser erster Hund, ließ jeden aufs Grundstück - aber nicht besonders weit. Einmal kam ein Fahrer eines Gefrierzeug-Dienstes (BoFrost oder was auch immer) ohne zu klingeln in den Hof. Ich hörte Toya tief knurren und bellen und ging raus. Da stand der gute Mann, völlig erstarrt, vor ihm mein Hund, knurrend und bedrohlich ausschauend. Als er mich bat, den Hund zurückzurufen, ließ ich mir damit Zeit... Was hat er auch ohne zu klingeln das Grundstück zu betreten.

    Lovvy und Lorcan meldeten auch alle Besucher. Lovvy dann irgendwann nicht mehr; mittlerweile verschläft sie sogar den Paketdienst. Und Shira, der Spitz, eine Rasse vor der mich Kollegen und Bekannte warnten (hol dir doch nicht so einen kläffenden Wadenbeißer!), zeigt bisher wenig Ambitionen zum Melden. Aber gut, sie ist erst 5 Monate alt. Vielleicht kommt das noch.

    Meine Eltern und meine Schwester wohnen in Ortsrandlage, direkt neben einem holzverarbeitenden Betrieb mit vielen tollen Maschinen, und einer Gärtnerei, die wohl auch tolle Sachen hat. Dort wird immer wieder eingebrochen. Bei allen Nachbarn waren sie schon, die ungebetenen Gäste, trotz "wachsamer Nachbar" und Meldungen an die Polizei. Nur bei meinen Eltern noch nicht. Meine Schwester hat einen großen Hund, der alles meldet, gefährlich aussieht, und auch nach vorne geht. Ist nicht bei allen Besuchern gerne gesehen, klar, aber er ist definitiv abschreckend.

  • Whiskey wurde nie aus diesem Grund angeschafft, aber mittlerweile wacht er ganz hervorragend und jetzt, wo ich alleine wohne, bin ich auch sehr froh darüber. :dafuer:
    Nährt sich jemand der Wohnungstür ohne vorher unten geklingt zu haben, schlägt er an. Wird dann geklingelt und "ich kümmere mich" ist er wieder happy und freut sich über den Besuch. Die direkten Nachbarn im Flur ignoriert er trotz Lärm (zwei kleine Kinder).

    Das Melden von Leuten und vor allem Hunden auf der Straße unten bekommen wir langsam in den Griff =) Das ist nämlich extrem nervig (und unnötig). :roll:

    Auf Märkten hat er schon immer "perfekt" gewacht. Bleibt jemand ruhig an der Absperrung stehen schaut er nur. Ist die Person angeheitert oder kommt einfach so in unser Lager, stellt und verbellt er (soweit es die Leine eben zulässt).
    Das hat mich um ehrlich zu sein echt beruhigt, da ich oft alleine das Lager hüte.

  • Unseren ersten Hund haben wir damals angeschafft, als hier eingebrochen wurde.
    Ich wollte keinen Augenblick länger allein im Haus sein (Mann den ganzen Tag arbeiten, Kinder in der Schule ...)
    Genau an unserem Hochzeitstag (in der Nacht) fand der Einbruch statt. Wir waren alle im Haus und haben - zum Glück? - nichts mitbekommen. Das war ein Dienstag. Mittwoch hab ich gesagt, ich will einen Hund. Donnerstag alle Tierheime abgeklappert (aber wir bekamen keinen Hund, weil nur ein Verdiener und zu kleine Kinder - die waren 5 und 10 ...) Freitags haben wir uns dann für einen Berner Sennenhund entschieden, Samstags den Züchter kontaktiert, Sonntags dort besucht und Dienstags zog der "Kleine" hier ein. Also vom Einbruch zum Hund waren es genau 7 Tage.

    14 Tage später hatten wir einen Komissar hier, der uns von der Polizeibehörde zur "Opferbetreuung" und "Prävention" geschickt wurde. Der hat das kleine Plüschknäuel gesehen und einen Lachanfall bekommen, als ich gesagt hab, er wäre demnächst der Wachhund. Die Illusion, dass Hunde Einbrecher abschrecken, hat er mir ganz schnell genommen.

    Jahre später stand hier mal ein Mann mit Messer vor der Tür. Ein Scherenschleifer angeblich. Iwan hat keine Sekunde gezögert und den Kerl einmal die Straße rauf gejagt. Der muss wohl gemerkt haben, dass ich wirklich Angst hatte. Er kam dann zurück und ich hab ihn belohnt.
    Ein paar Tage später wurde in der Zeitung vor der Masche gewarnt, dass Männer sich als Scherenschleifer ausgeben und Zutritt in Häuser verschaffen oder die Gegend auskundschaften.
    Danach hab ich mich sehr gern auf den Instinkt meines Bären verlassen und ihn im Zweifelsfall immer mit zur Tür genommen.

    Bodo jetzt würde vermutlich jeden Einbrecher ausgiebig ankuscheln. Der bellt nicht mal, wenn jemand direkt vor der Tür rum steht.
    Aber vermutlich höre ich dann, wie er sich über Besuch freut XD

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