Beiträge von Lagurus

    3 Hunde mit einer eigenen Sportart auslasten zu wollen, ist schon zeitlich eine enorme Herausforderung. Das braucht auch nicht jeder Hund, man kann auch viel zu Hause mit DIY Sachen machen. Futterbeschäftigung basteln, Suchspiele und Co kriegt man gut zu Hause hin. Der Hund muss ja nicht eine Stunde oder mehr beschäftigt sein.

    Und bei Spannungen im Rudel würde ich eher zu Hause mehr Strukturen und einführen anstatt auf Auslastung zu setzen. Wirklich auslastend, im Sinne von wohliger Zufriedenheit, ist es für Hunde in aller erster Linie, wenn sie ihren Bedürfnissen nachgehen dürfen ohne menschliche Regeln. Da würde ich dann eher mal auf Einzelspaziergänge setzen, wo der Hund entscheiden darf wo es lang geht und was gemacht wird. Futter selbstständig erarbeiten (also nicht für Gegenleistung beim Menschen), also sowas wie Futter auspacken, selbstständig überlegen, wie man ans Futter rankommt, etc. ist für Hunde auch eine sehr befriedigende Aufgabe (ihren Fähigkeiten entsprechend ohne sie zu überfordern).

    Da es ein Schuh für die kältere Jahreszeit ist, hat er eine dickere Sohle als die Sommerbarfußschuhe und nicht mehr so das Barfußgefühl, wie man es bei den Barfuß-Sneakern hat. Aber ich gehe mit allen Barfußschuhen über Stock und Stein, das finde ich ja gerade das gute daran, dass man den Untergrund merkt. Aber man merkt natürlich bei den Feelground Patrols den Boden deutlich mehr als bei normalen Wanderschuhen mit dicken Sohlen. Aber das ist ja so gewünscht bei Barfußschuhen und ich finde das auch gut so, mich stört das nicht.

    Halsband und Leine muss er erst lernen, dass kennt er gar nicht.

    Halsband würde ich bei einem Baby noch nicht nutzen. Kauf lieber ein Geschirr. Und Leinenführigkeit nur wenige Minuten üben, ansonsten den Zwerg viel frei laufen lassen.

    Und hab nicht den Anspruch, alles richtig machen zu wollen, du wirst nicht alles richtig machen, das verspreche ich dir :winking_face: Man lernt mit jedem Hund so viel dazu, man kann nicht alles wissen, es ist einfach auch jeder Hund anders. Und ob es bei jemandem "gut läuft" hängt ja ganz oft auch von den Ansprüchen des Besitzers ab. Wenn der Besitzer den Anspruch hat, dass ein Welpe einfach nur Welpe sein darf und weder irgendwas können noch gut machen muss, ja dann läuft es eben gut. Wenn man da aber mit ganz anderen Ansprüchen ran geht, die der Welpe nicht erfüllen kann, dann hat man eben das Gefühl, dass es nicht gut läuft.

    Einen Welpen muss man nicht auslasten, lass dir sowas nicht einreden. Lass Welpi erstmal ankommen, sich in euren Alltag integrieren, führe Routinen und Rituale ein, gib ihm eine Rückzugszone, die du mit Kindergitter abtrennen kannst (keine Box, die ist etwas klein), in der er ruhen, schlafen, aber auch spielen und kauen darf. Habt eine gute Zeit miteinander, lernt euch kennen und lass das Baby erstmal Baby sein. Er muss noch nichts können oder gar ausgelastet werden. Seine kleine Welt bei euch kennenzulernen ist Auslastung genug.