Ein Hund gehört nicht in die Stadt!
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Wenn also ein fremder Mensch auf dich zukommt, Hallo sagt und dann weiter geht dann schubst du den?

Oder beobachten wie die Nachbarn ihren Hund angeleint an uns vorbei zerren und die Hunde knurrend in der Leine hängen ...
Sie hat gesagt, sie möchte nicht angetatscht werden. Das ist doch ein grosser Unterschied zum begrüsst werden beim vorbei laufen
Und was stört dich das, wenn Nachbars Hund in der Leine hängt, wenn deiner doch nicht reagiert? Einfach weiterlaufen und gut ist...
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Hallo,
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was ich zumindest bei uns hier am Stadtleben genieße: Die Hundehalter vertragen sich, dort wo ich gehe, das ist schon sehr entspannend. Und die Hunde sind auch verträglich, so daß meine beiden die Möglichkeit haben Kontakt zu haben.
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Wenn also ein fremder Mensch auf dich zukommt, Hallo sagt und dann weiter geht dann schubst du den?
Gutes Sozialverhalten heißt für mich mehr als eine Kommunikationsstrategie zu haben, in Kontakt zu treten oder dies zu unterbinden.
Um beim Menschenvergleich zu bleiben: mit dauerwitzeerzählenden Stalkern mag ich auch nichts zutun haben. Aber so ein wenig innerartliche Auseinandersetzung darf schon sein. Die Leute, die nur noch ihre Katzen um sich haben und mit keinem Mensch mehr reden oder die im Schrebergarten mit Flinte im Anschlag sind mir auch suspekt.
Weder finde ich die vorwiegend in der Stadt noch auf dem Land. Was aber leider schon verstärkt in der Innenstadt zu finden ist, sind unverträgliche Kleinsthunde. Wenn die aus 200 m 'nen Hund ankeifen ist das voll toleriert, wenn der große Hund mal im Dunkeln bellt, weil jemand mit vollem Tempo um die Ecke geschossen kommt, steht man kurz vor der Anzeige. Die Leute sind dort sichtlich keine großen Hunde mehr gewohnt.
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Glaub mir, wenn dein Hund beissen würde, würde er won dir NIE die Gelegenheit bekommen, zu "Stellen".
Das ist echt ein Anfängerfehler.Meinst Du mich? Ich weiß, dass Emil nicht beisst. Das Stellen hat er vllt viermal in seinem Leben geschafft, wenn ich nicht schnell genug war, weil Menschen plötzlich aufgetaucht sind. Um eine Ecke, oder aus dem Wald, oder halt sich über ihn gebeugt haben. Ich behalte ihn sonst im lockeren Fuß, wenn Menschen kommen und er frei läuft. Er muss für sich nur sicher sein, dass ich die Menschen auch gesehen habe, dann fühlt er sich nicht verpflichtet was zu unternehmen.
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Zudem wird immer mehr verlangt von den Hunden, gerade in der Stadt aber auch vom Mensch.
Das finde ich auch richtig so. Besonders ein Stadthund, der hat in der Öffentlichkeit zu funktionieren und weil das viele Hunde&Halter überfordert, werden die "Daumenschrauben" angezogen.
Wenn man wirklich möchte ,ist es nicht schwer, sich den passenden Hund zu besorgen und diesen zu Händeln.
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Ich denke wie einige hier das es sehr stark auf den Hund ankommt. Es gibt Hunde die würde ich im Leben nicht in die Stadt packen und es gibt Hunde, die mögen es und kommen sehr gut zurecht. HSH gehören für mich zb schon per se nicht in städtisches Umfeld.
Für mich ist jedoch die Haltung in der Stadt mit mehr Aufwand verbunden. Wir fallen hier (ich wohne in einem 3000 Einwohner Dorf) aus der Haustür und können einigermaßen entspannt loslaufen. Emmy kennt es zb kaum an der 2 Meter Leine bis zur Gassistrecke zu laufen weil wir sowas schlicht nicht brauchen.
Wenn ich dagegen mal die nächstgrößere Stadt besuche frage ich mich immer wie die Leute da laufen. Ich finde die meisten Parks klein und Freilaufflächen ein Witz. Zumal ist die Dichte an Hunden einfach groß und ständig kommt dir wer entgegen.
Also kenne ich viele die fahren.....Mindestens einmal am Tag irgendwo hin raus nur um zu laufen.
Das würde mich tierisch nerven. Soviel Zeit hätte ich auch garnicht.
Ich selbst bin auch generell kein Stadtmensch. Wenn ich meine Freundin mit Emmy besuche sind wir beide nach einem Tag genervt. Sie kann nicht laufen und ich muss permanent aufpassen.Ich kann übrigens nicht bestätigen das wir hier auf dem Land mehr Probleme haben mit Hundebegegnungen als in der Stadt aber ich lebe auch in einer sehr hundefreundlichen Gemeinde :)
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Hundebegegnungen Stadt vs Land...
Da spielen einfach so viele Faktoren eine Rolle...
In der Stadt hat man in der Regel mehr Hundebegegnungen als auf dem Land (Gewöhnung)...
Dann hat Herr/Frau Hund auf dem Land aufgrund der meistens recht uneingeschränkten Sicht ja durchaus mehr Zeit, sich so richtig schön auf den Artgenossen zu konzentrieren..
50 Meter Stadt aufeinander zu oder 500 Meter auf dem Land...
Andere Reize... In der Stadt gibt es halt direkt drum herum noch mal wesentlich mehr Reize, die ablenken. Andere Hunde, Passanten, Autos, Fahrradfahrer etc.
Auf dem Land durchaus eben mal nix anderes, als der Hund, der einem entgegen kommt.
(„Denk nicht an einen rosa Elefanten...“
Dann kommt noch die Einstellung zum Hund obendrauf, die - so empfinde ich es zumindest - doch auch noch recht unterschiedlich sein kann.
Lernerfahrungen des Hundes nicht zu vergessen und eben der ganz individuelles Charakter des Hundes (ernstere Rassen vs. auf freundlich Gezüchtete)...Hier auf dem Dorf gibt es zB kein „das ist immer so“... Die einen geben sich Mühe, dass ihr Hund nicht pöbelt, bei den anderen ist es halt ein Hund, da ist Pöbeln normal.
Die einen gehen immer die gleiche Runde ums Dorf, die anderen fahren mit dem Hund auch raus, um nicht immer die gleiche Strecke zu laufen...Ich könnte da jetzt kein Pauschalurteil fällen. Einfach weil die Situationen sehr individuell sind.
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Wenn also ein fremder Mensch auf dich zukommt, Hallo sagt und dann weiter geht dann schubst du den?
Klar.

Nein, natürlich nicht.
Wenn er aber frontal auf mich zu sprintet, anderthalb Zentimeter vor meiner Nase bremst und mich dann erst mal von oben bis unten angriffelt (wie das ja unter vielen Tutnixen üblich zu sein scheint), dann würde ich mir den definitiv vom Hals halten - und das wahrscheinlich eher nicht so freundlich.Gegen "Hallo"-Sagen im Vorbeigehen hab ich überhaupt nichts, ganz im Gegenteil.

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Ich habe immer in der Stadt gewohnt. Aber ich habe noch nie in einer Stadt gewohnt, in der ich nur mit Auto zum Gassi hätte fahren können oder in der ein Hund nur eine Baumscheibe zum Lösen gefunden hätte. Ich würde in so einer Stadt auch nicht wohnen wollen, egal ob mit oder ohne Hund.
Noch nie hatte ich mehr als 100m Weg bis zur nächsten Grünfläche. Noch nie hatte ich mehr als 500m bis zum nächsten Park. Noch nie hatte ich mehr als 15min Fußweg zum Wald oder Feld. OK, das letzte ist nicht so ganz selbstverständlich, hat sich bei mir aber irgendwie immer so ergeben, auch als ich noch keinen Hund hatte. Noch nie war ich darauf angewiesen mit dem Auto zu einer Hunderunde ins Grüne zu fahren. Ausflüge mit dem Auto mache ich trotzdem, aber auch das hat nichts mit der Stadt zu tun, das würde ich auf dem Dorf genauso machen.
Ich würde auch nicht pauschal sagen, dass ein bestimmter Hundetyp nur aufs Dorf passt, denn es kommt doch viel mehr auf die tatsächliche Wohnsituation an und nicht auf die Einwohnerzahl. Ich kann in einer Großstadt in einem Haus mit 1000qm Grundstück wohnen und ich kann auf einem 100-Einwohner-Dorf in einem 80ger-Jahre-Plattenbau wohnen. Oder andersrum.

Wie schon zig mal gesagt: entscheidend ist, dass ich vernünftig genug bin, mir einen Hund zu holen, der zu mir, meinem Leben und meiner Wohnsituation passt. Dann können Mensch und Hund überall glücklich werden. -
Was kennt ihr an Lebensumfeldern? Wo gehören Hunde für euch hin, wo nicht?
Ich wohne am Ortseingang einer Großstadt. Viele Nachbarn, viele Hunde,... aber auch viel Grün, das nächste Naherholungs- und Naturschutzgebiet ist keine fünf Minuten Fußweg von mir entfernt und wenn man möchte, kann man hier mehrere Stunden laufen ohne vom Verkehr beeinträchtigt zu werden (wenn man davon absieht, dass 2 oder 3 Landstraßen gekreuzt werden).
Im Frühling, wenn die Sonne die ersten Tage kräftig scheint brauche ich da allerdings nicht hingehen... da konzentriert sich wirklich die breite Masse auf dieses Gebiet und man trifft alle paar Meter Menschen, Radfahrer, Hunde. Das ist für meinen Hund zu viel. An "normalen" Tagen kann man hier aber ziemlich entspannt auch mit weniger freundlichen Hunden spazieren gehen. Sonst bleibt die Möglichkeit auf simple Feldwege auszuweichen oder mit dem Auto ein Stück zu fahren.
Fernes Ziel für mich ist ein Häuschen im Grünen, großes Grundstück, am besten keine Nachbarn... ist sicher auch das Traumhaus meines Hundes, die in der Innenstadt nicht glücklich wäre.
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