Wie viel "kämpft" ihr mit euren Terriern?

  • Aber um zu lernen, nicht jedem Impuls nachzugeben, sich selber im Griff zu haben, muss nicht zwingend gestraft werden.

    Weißte, ich finds komisch das einerseits ganz viel über lieb sein und überhaupt geredet wird, aber andererseits es völlig okay ist einem Hund das ureigene Wesen zum Teil völlig abtrainieren zu wollen.
    Egal ob nun aversiv oder positiv.

    Ich habe einen Hetzhund. Der besitzt keinen Aus-Knopf dafür, egal was man macht. Kanninchen oder Hase geht hoch, Hund ist weg. Das ist es wozu er gemacht wurde, da setzt der Instinkt ein und der Hund merkt nichts mehr. Es existiert nur noch die flüchtende Beute.
    Und das obwohl ich von Anfang an super auf Impulskontrolle geachtet habe, er nichtmal Blätter jagen durfte, ihm nix geworfen wurde, etc. Alles nach Lehrbuch, nur ist dem Instinkt das Lehrbuch einfach mal scheißegal.

    Oh, übrigens: Die Lerngesetze sind ja echt nett, aber wenn der Hund als einzige Belohnung die Erfüllung seiner Wünsche ansieht stehste dumm da mit dem Leckerchenbeutel.
    Wer darauf besteht einzig und allein auf eine Weise zu arbeiten, der ist unflexibel. Egal welches Wesen der Hund hat, es muss diese Schablone drüber... Positiv finde ich das nicht, auch wenns so heißt.

  • Scheinbar ist die gängige Meinung tatsächlich, dass Impulskontrolle - Selbstkontrolle - nur mittels aversiven Strafreizen möglich ist
    Schade.

    Wo liest Du das?

    Impulskontrolle kann man wunderbar trainieren - Wochen-, monate- und jahrelang. Da fliegen Bälle, sausen künstliche Hasen usw. - der Hund sitzt. Da läuft ne lebende Katze vorbei - der Hund tickt aus. Und ja, auch da kann er lernen.
    Die Frage ist halt, wie weit möchte ich das treiben? Möchte ich, dass mein Hund 10 Jahre nur an der Leine geht, damit ich das bis zum Umfallen üben kann?
    Ist das fair?

    Aber um zu lernen, nicht jedem Impuls nachzugeben, sich selber im Griff zu haben, muss nicht zwingend gestraft werden.

    Richtig. 99,9% Lob, 0,1% "Strafe" im Sinne von Abbruch.

    Egal welches Wesen der Hund hat, es muss diese Schablone drüber... Positiv finde ich das nicht, auch wenns so heißt.

    Danke! :gott:
    Sehr treffend!

    Felix Aha-Erlebnis beim Thema jagen war ne Katze. 10m von uns, er ohne Leine. Bis ich es gesehen hatte, war er dort, die Katze in die Ecke gedrängt, er drauf. Ich natürlich hin, gebrüllt und die Leine geschmissen. Er kriegt sie ab, dreht sich zu mir um, denkt und geht weg.
    Seitdem reicht ein ähäh, wenn wir es gleichzeitig sehen oder ein Abbruch, wenn er schon hinterher ist. Und ja, er kommt dann beschwichtigend wieder, weil er weiß, das war verboten. Und? Dafür hat er jetzt zum Beispiel im Stall die Freiheit, ohne Leine sein Ding zu machen. Im Stroh nach Ratten zu stöbern. Sich im Dreck zu wälzen, zu schnüffeln usw. Weil ich ihm vertrauen kann und nicht mehr ständig das Gefühl hab, ihn sichern zu müssen. Das ist für uns beide viel schöner als den Hund ständig an der Leine zu haben.
    Und ich jage mit ihm gemeinsam am Strand Möwen - also ich schicke, er rennt. Findet er super! Wir haben damit unseren Weg gefunden und zu 99% funktioniert dieser Weg.

    Mein Terrier hat mich jedenfalls geleert, dass Hunde ganz schön unterschiedlich ticken können und es auch recht extreme Charaktere gibt. :D
    Die ganz besonderen halt. :herzen1: Jeder auf seine Art.

  • Weißte, ich finds komisch das einerseits ganz viel über lieb sein und überhaupt geredet wird, aber andererseits es völlig okay ist einem Hund das ureigene Wesen zum Teil völlig abtrainieren zu wollen.Egal ob nun aversiv oder positiv.

    Wer schreibt denn etwas von ureigenem Wesen völlig abtrainieren? Ich sicher nicht.

    Ich habe einen Hetzhund. Der besitzt keinen Aus-Knopf dafür, egal was man macht. Kanninchen oder Hase geht hoch, Hund ist weg. Das ist es wozu er gemacht wurde, da setzt der Instinkt ein und der Hund merkt nichts mehr. Es existiert nur noch die flüchtende Beute.
    Und das obwohl ich von Anfang an super auf Impulskontrolle geachtet habe, er nichtmal Blätter jagen durfte, ihm nix geworfen wurde, etc. Alles nach Lehrbuch, nur ist dem Instinkt das Lehrbuch einfach mal scheißegal.

    Impulskontrolle ist nicht gleich Impulskontrolle.Solange diese extrinsisch kontrolliert bleibt, hat man tatsächlich gegen jagdlich hochmotiviertes Verhalten wenig Chancen.
    Wieso jagen denn Wildhunde, freilebende Hunde, Wölfe nicht jedes Blatt oder sonstiges, was sich bewegt? (ausser mal spielerisch im Übermut?)
    Weil die intrinsische Motivation zum Jagen eine ganz andere ist.
    Es gibt durchaus auch Windhunde, welche rein positiv trainiert wurden und die kontrolliert bleiben, trotz Instinkt, oder auch rechtzeitig angeleint werden können.

    Oh, übrigens: Die Lerngesetze sind ja echt nett, aber wenn der Hund als einzige Belohnung die Erfüllung seiner Wünsche ansieht stehste dumm da mit dem Leckerchenbeutel.
    Wer darauf besteht einzig und allein auf eine Weise zu arbeiten, der ist unflexibel. Egal welches Wesen der Hund hat, es muss diese Schablone drüber... Positiv finde ich das nicht, auch wenns so heißt.

    Wer schreibt denn was von Leckerliebeutel? Man kann sehr wohl bedürfnisorientiert belohnen und dazu braucht man kein Futter. Das ist ja das Tolle: Der Hund lernt dabei, dass ein Verzicht sich nicht mies anfühlen muss, da er zwar imMoment etwas nicht darf, aber zur Belohnung trotzdem sein Bedürfnis mit Alternativen befriedigt bekommt.

    Ich hab null Schablone - lediglich die persönliche Einstellung:
    Wenn ich etwas nur durch Erschrecken, Schmerz zufügen oder Einschüchterung erreichen würde, verzichte ich darauf und lasse das Hundewesen in diesem Bereich so, wie es ist, weils ein Recht drauf hat,so zu sein.
    Das sind die persönlichen Grenzen des Individuums, welche ich respektiere.

    Nochmal: Ich bewerte es absolut nicht, wenn jemand seinen Hund zum "Absichern" des Erlernten auch mal scharf anspricht. Finde ich nicht verwerflich.
    Ich unterscheide aber ganz konkret, wie ich den Lernprozess gestalte positiv oder aversiv.


  • Wow!
    Ich hab Finya 2x vom Nachbarskater weggezerrt. Am Nacken. Sie hat gequietscht und nichts dabei gelernt. Würde er noch leben (nein, sie hat ihn natürlich nicht am Gewissen :ugly: ), müsste ich immer noch den Garten kontrollieren, bevor ich sie rauslasse.
    Sie hat auch nichts durch Leine werfen gelernt - weder neben sie, noch auf sie.
    Sie lernt durch Strafe absolut gar nicht - nur, dass der Spaß vorbei ist, wenn ich komme.
    Selbst der Stoß vor die Brust ist für sie keine Strafe, sondern nur ein Zurückholen in die Wirklichkeit.
    Ich wüsste nicht, welche Strafe ich einsetzen müsste, damit sie danach beschwichtigt und meidet und abspeichert, dass etwas verboten ist :ugly:

    Sie stellt sich selbst auf die gleiche Stufe auf der ich mich befinde und erwartet, dass ich sie respektvoll behandle und ihr erkläre, was sie tun soll.
    Wie gesagt, für mich wirkt sie einfach weise. Ich kann sie nicht wie einen normalen Hund behandeln, dazu ist sie irgendwie zu anders.

    Bei Frodo funktioniert das so: er macht Blödsinn, ich verbiete es, er ignoriert es, es folgt eine Strafe - er lernt daraus und wird beim nächsten Mal zögern den gleichen "Fehler" nochmal zu begehen.
    Bei Finya funktioniert das so: sie macht Blödsinn, ich verbiete es, sie ignoriert es, es folgt eine Strafe - sie sagt "L*ck mich!" und ich verliere ein Stück ihrer Anerkennung. Beim nächsten Mal wird sie mir vorher nicht mal mehr einen Blick zu werfen, sondern sofort ihre eigene Entscheidung treffen. So als wäre ich gar nicht da.

  • Wow!
    Ich hab Finya 2x vom Nachbarskater weggezerrt. Am Nacken. Sie hat gequietscht und nichts dabei gelernt. Würde er noch leben (nein, sie hat ihn natürlich nicht am Gewissen ), müsste ich immer noch den Garten kontrollieren, bevor ich sie rauslasse.
    Sie hat auch nichts durch Leine werfen gelernt - weder neben sie, noch auf sie.
    Sie lernt durch Strafe absolut gar nicht - nur, dass der Spaß vorbei ist, wenn ich komme.
    Selbst der Stoß vor die Brust ist für sie keine Strafe, sondern nur ein Zurückholen in die Wirklichkeit.
    Ich wüsste nicht, welche Strafe ich einsetzen müsste, damit sie danach beschwichtigt und meidet und abspeichert, dass etwas verboten ist

    Also Leine werfen wenn es schon passiert ist, hätte bei Janosch auch nicht geholfen. Den hab ich ja ein paar mal, weil ich auch hilflos war in dem Moment ordentlich gepackt wenn er in meinem Hosenbein hing. Hat ihn null interessiert.

    Strafe hilft sehr wenig bis nix, wenn sie erst dann kommt wenn der Hund schon durchstartet/pöbelt o.Ä. Die muss bei den Ansätzen kommen und wenn du einen Schreckreiz aufgebaut hast, dann reicht der und es ist nichts körperliches nötig. Schreckreiz ist aber auch eine fiese Sache, weil das leicht fehlverknüpft werden kann und je nachdem wie man es macht, den Hund ständig Angst haben lassen kann, dass ihm gleich der Himmel auf den Kopf fällt. Ich hab ihn deshalb immer vorgewarnt und er wusste auch, dass das von mir kommt.

    Für uns wars unter den Umständen die richtige Maßnahme, auch wenn ich lieber drauf verzichten würde.

  • Heute Nachmittag hatte ich kurz Zeit zu überbrücken und bin in ein EKZ, weil ich ein paar Shirts brauche. Hund war mit, aber ihre Geduld war angesichts von Sonne und eh schon mit im Büro gewesen sein, nicht mehr so groß. Also hab ich mir nur drei oder vier Oberteile gegriffen und ab in die Kabine. Hund ablegen funktionierte dort so: "Platz!" inkl. Handzeichen - Hundi schaut treu-doof. Nochmal "Platz!" aber weniger geistesabwesend und deutlicher. Hundi setzt sich hin und beginnt zu "motschgan" (= leise maulen). Das dritte "Platz!!!" hat bereits drei Ausrufezeichen und wird von einem "Jetzt!!!" begleitet, woraufhin Hundi sich grunzend und laut maulend bequemt. Aber schön, dass wir das ausdiskutiert haben. :D

  • Wieso jagen denn Wildhunde, freilebende Hunde, Wölfe nicht jedes Blatt oder sonstiges, was sich bewegt? (ausser mal spielerisch im Übermut?)
    Weil die intrinsische Motivation zum Jagen eine ganz andere ist.

    Weil Wölfe nicht über Jahrhunderte hinweg alleine auf das Jagen selektiert wurden, sondern eine Vielzahl an Fähigkeiten und Beschaffenheiten für das Überleben in der Wildbahn ausschlaggebend sind.

    Jagd- und Hetzhunde, sowie Terrier als Erdhunde, sind nicht hinsichtlich dieser Vielzahl selektiert worden. Das Überleben wurde durch den Menschen gesichert, alleine der funktionale Teil eines Hundes war früher ausschlaggebend dafür, ob ein Hund lebt oder eben nicht.

    Auch Wildhunde/wildlebende Hunde müssen eine Vielzahl an Charakteristiken zeigen, um zu überleben. Reinrassige Hunde gibt es in freier Wildbahn nicht.


    Jedenfalls ist bei uns der Mix Teckel mit Terrier eine solch explosive Mischung, dass Theo weder mit Lob, noch mit Zuneigung, noch mit Futter motivierbar ist. 9 Jahre 'tüfteln' wir nun an ihm herum. Haben AJT hinter uns, Schleppleine, Hundesport, Fährten, Mantrailing versucht.

    Theos einzige Motivation ist das Jagen und Hetzen von Tieren. Haben wir nicht raus bekommen und werden wir nun nicht mehr raus bekommen. Und dann hilft auch die Aussage "Jeder Hund kann rein positiv erzogen werden" nichts, wenn der Hund nicht reagiert auf positive Verstärkung und Lenkung. Er läuft nunmehr an der Flexi, hat einen hoch eingezäunten Garten und läuft am Rad.

    Dagegen ist der Möpp als Schäferhund ein Balsam auf der vernarbten Lust am Hund. Trotzdem liebt man sie alle.

  • Was ist den bitte bedürfnisorientierte Belohnung?
    Das verstehe ich nicht.
    Wenn Benni gerade abschaltet weil ihn irgendetwas interessiert, dann bemerkt er einfach seine Umwelt nicht. Da ist es egal, ob ich rufe, mit einem Schnitzel wedle oder ihn streichle. Er bekommt das einfach nicht mit.
    Ich muss also entweder an der Leine ziehen oder wirklich laut und streng werden. Dann taucht er aus seiner Gedankenwelt auf.
    Und er lernt Situationsbedingt. Wenn ihm irgendwer etwas erlaubt speichert er das ab und das ist dann immer erlaubt!
    Beispiel: ich bin gerade in einer Pension, Freitag wird immer geeinigt. Da bin ich aber immer in der Schule. Die Pensionswirtin nimmt ihn immer mit in alle Räume bzw. Lässt alles offen während des reinigens, so dass Benni überall mal hin läuft und sich alles anschaut.
    Wenn Gäste da sind will er genauso in die Räume, darf er ja sonst auch.
    Da kann ich Nein sagen, mit ihm üben, Leckerlies geben oder ihn ablenken. Sobald ich kurz nicht aufpasse geht er zu irgendeiner Tür und prüft, ob diese offen ist.
    Wie soll ich so etwas trainieren ohne Negativreiz?
    Benni hat gelernt, er darf da rein. Fertig. Änderung nicht möglich. :ugly:

  • Wer schreibt denn etwas von ureigenem Wesen völlig abtrainieren? Ich sicher nicht.

    Die Triebe definieren das Wesen des Hundes.
    Ändert man etwas daran, weil es nicht ins eigene Leben passt, dann greift man dadurch ins Wesen ein. Und einen Jagdhund dazu zu bringen genau das nicht mehr zu tun ist schon ein großer Eingriff.
    Bei Nasenhunden kann man das wirklich gut umlenken, mit Fährten und anderem. Aber bei nem Hetzer geht das nicht.

    Wieso jagen denn Wildhunde, freilebende Hunde, Wölfe nicht jedes Blatt oder sonstiges, was sich bewegt?

    Weil die mit ihrer Energie haushalten müssen.
    Wer nicht weiß wann es das nächstemal was zu fressen gibt der hat keine Energie über für sowas.

    Es gibt durchaus auch Windhunde, welche rein positiv trainiert wurden und die kontrolliert bleiben, trotz Instinkt, oder auch rechtzeitig angeleint werden können.

    Klar. Meistens sinds die, die wirklich wenig Jagdtrieb mitbringen.
    Und rechtzeitig angeleint ist doch genau das: Man scannt die Umgebung und versucht alles vor dem Hund zu sehen um ihn zu sichern.

    Wer schreibt denn was von Leckerliebeutel? Man kann sehr wohl bedürfnisorientiert belohnen und dazu braucht man kein Futter. Das ist ja das Tolle: Der Hund lernt dabei, dass ein Verzicht sich nicht mies anfühlen muss, da er zwar imMoment etwas nicht darf, aber zur Belohnung trotzdem sein Bedürfnis mit Alternativen befriedigt bekommt.

    Ersetz Leckerchen mit Spielzeug, Zuwendung oder was auch immer.
    Hast du einen Hund dem das nicht wertig genug ist kannste positv schwarz werden. (Ach ne, dann macht man das ja übers "Futter erarbeiten" sprich hungrig lassen damit der Motivator klappt...)
    Für meinen Whippet ist nichts, garnichts so befriedigend wie die Hatz. Da gibt es schlicht null Alternative die ich bieten kann.
    Übrigens ist der in allem so. Sein Wille geschehe, das ist seine Devise und nichts ist so hochwertig wie das. Der fühlt sich durch anderes einfach nicht belohnt.
    Fängt an beim Sitz, über Rückruf, Leine laufen, whatever.

    Ich hab immer Leckerlies dabei, ich belohne gerne und es gibt auch einfach mal so was. Sie haben viele Freiheiten, da ich hier ein Gebiet habe das ich super überblicken kann und sie darum in 98% der Fälle zu mir bekomme ehe was passiert.
    Die 2% sind halt der Faktor "Dumm gelaufen", wenn nachmittags um 3 bei strahlendem Sonnenschein das blöde Karnickel übers Feld schießt... Oder sowas in der Art.

    Erschrecken, Schmerz zufügen oder Einschüchterung

    Tja, mach ich alles nicht. Schmerzen schonmal garnicht. Erschrecken, hm.. Doch! Ich hab mal "Buh!" gerufen und mich kringelig gelacht über den doofen Blick den der Hund mir zugeworfen hat.
    Einschüchterung. Ha! Schön wärs wenn ich den Whippet einschüchtern würde!

    Der Whippet nimmt mich nur ernst wenn ich standhaft bin. Und für ihn bedeutet das eben auch Ärger zu bekommen. Nur so bin ich sein Anker, wenn ich jedes und jedes und jedes verdammte Mal wenn er austestet ihm eben seine Grenzen deutlich aufzeige.
    Tue ich das nicht wird er unsicher und arschig. Folgt auf eine Handlung keine Konsequenz geht das nicht für ihn. Er ist da einfach ein anderer Typ Hund, so selten sind solche Hunde garnicht.
    Die Konsequenz auf sein Handeln ist ihm tatsächlich wichtiger als die Belohnung wenn er etwas richtig macht.
    Wir sind nun seit 4 Jahren ein Team und er tut vieles für mich. Aber eben auch nur weil er weiß das er sich immer 100% auf mich verlassen kann.

    Der Mini ist da ganz anders, der lebt aber auch in seiner eigenen bunten Welt voller Regenbögen und pinker Seifenblasen. Der versteht die meisten Zusammenhänge nicht und wenn er mal Ärger bekommt (so alle 2 Jahre mal) dann isser geknickt, wird gekuschelt und schwupps freut er sich wieder. (Und hat vergessen das er grad Ärger bekommen hat...)
    Können kann der nix, außer süß sein. Hat eben die Aufmerksamkeitsspanne von ner Ameise und die Intelligenz von nem Toastbrot.
    Für den existiert sowas wie böse sein garnicht, der höppelt fröhlich durch eine Welt voller Freunde. Alles was er trifft ist automatisch ein Freund. Dieser Hund besteht nur aus positiver Energie. :herzen1:


    Edit: @Ocarina: Das Verhalten ist für viele Leute völlig strange, für Bullihalter hingegen total normal. :lol:
    Arren ist auch so. Er darf hochspringen, die Leute kraulen ihm schließlich die Ohren dafür! Autos sind auch zum einsteigen, alle Autos. Ebenso sind alle Gärten und Haustüren nur dafür da das er da reinkann...
    Und jeder freut sich so über ihn wie er sich über die Leute freut, das es nicht so ist versteht er einfach nicht.

  • Richtig. Benni ist als Welpe mal in ein fremdes Auto gehüpft. Der Besitzer und ich waren nicht begeistert.
    Und vor vier Wochen hat er das gleiche bei einem Auto machen wollen, welches per automatischen Kofferraumöffner neben uns aufging. Da war er aber an der Leine. Pech gehabt. :ugly:
    Und in offene Türen will er immer. Das ist einfach eine Einladung.

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