Kompromisse
-
-
@SweetEmma bin voll bei dir :)
Stimmt, hinlegen tut sich Jamie auch nur wenns weich ist. Auf Asphalt oder Fliesen? NIEMALS! Das versteh ich aber auch, es ist ihm einfach zu hart, die sind ja auc so knochig, das kann garnicht angenehm sein. Da steht er lieber rum.
Also sowas würde mir nichtmal einfallen, zu fordern..wenn ich will, dass er sich hinlegt, nem ich eben eine dicke Decke oder unsere Kindermatratze mit...
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Kompromisse*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ich finde, man kann sich durchaus auf Kompromisse einlassen, solange der Hund kontrollierbar bleibt.
Mein Ausführhund Lukas zB ließ sich höchst ungern abrufen, wenn ein uns anderer Hund entgegenkam. Dem "Gegner" den Rücken kehren, das ging für ihn nicht. Aber er hörte dafür 100% zuverlässig auf "Halt", so daß man ihn problemlos einsammeln konnte.Dagmar & Cara
-
Die Kompromisse habe ich bei der Akuratesse geschlossen:
Ein Sitz in Grundstellung kriegt mein Hund nicht hin. Wenn man anfängt, sie zu korrigieren, wird sie unsicher und macht irgendwann ganz zu. Sie sitzt also in einem 45-Grad Winkel vor mir. Irgendwann war mir das recht genug und ich positioniere mich selbst beim Geben des Kommandos so, dass der Hundehintern da landet, wo er sein soll - z.B. 45 Grad schräg vor mir auf dem Grünstreifen.Richtig Fuß laufen kann sie nicht. Ist ihr scheinbar zu eng. Läuft sie halt einen halben Meter neben mir, geht auch.
Platz geht gar nicht in ungewohnter Umgebung, aber damit bin ich scheinbar nicht allein. Verlange ich also nicht als Kommando.
Eine ruhiges Vorsitzen nach dem Apport ist nicht drin. Also hampelt und rudert sie so lange mit einer Vorderpfote, bis ich ihr das sperrige 80g-Dummy aus der Schnute nehme. Für den Alltag reicht's.
Beim aller-aller-wichtigsten Kommando ist alles erlaubt, so lange sie der Grundidee gehorcht: Hier! Sie kommt wunderbar angeflitzt und springt mich dann an oder kracht mir in die Kniekehlen. Ich freu mir 'nen Ast und lasse das so. Brauche nicht unbedingt ein Vorsitz, das ihr den Spaß vermiesen könnte.
-
Bei uns gibt's für solche Situationen nur ein Wort, nämlich 'warten'.
Ob sie dabei stehen, sitzen, sich hin legen od einen Handstand machen, ist mir völlig egal. Warten sollen sie.Auch meine Hunde müssen sich nicht draußen hin legen, schon gar nicht wenn's nass u/od kalt ist! Sie selbst hätten damit wahrscheinlich weniger Probleme als ich! Aber ich weiß halt auch -im Gegensatz zu ihnen- das man vom herum sitzen/liegen am kalten/nassen Boden eine zb Blasenentzündung bekommen kann. Nachdem das sehr unangenehm ist (u ich keine Lust drauf hab vielleicht alle Stunde in Lichtgeschwindigkeit mit ihnen vors Haus auf die Wiese zu rennen), will ich gar nicht das die Hunde-Popos den Boden berühren wenn der eben nass u/od kalt ist!!
Mein kleines mag zb überhaupt nicht wenn Druck am Hb ist. Wenn's zb ein Stück hinter mir ist, u dann zum schnuppern stehen bleibt, u ich durch's weiter gehen an der Leine 'ziehe' (wobei das eigentlich gar kein richtiges ziehen ist, sondern sie spannt sich halt gaaanz kurz).
Natürlich könnte ich einfach weiter gehen u Kleinteil 'mit ziehen'.
Aber abgesehen davon, dass ich nichts machen möchte was meinem Plüsch unangenehm ist, u es wie gesagt eh so schon so empfindlich mit seinem Hb ist, wird es, wenn es so behandelt wird, nur bockig u macht gar nix mehr.
Plüsch u ich haben 'ordentlich an der Leine gehen' also von Anfang an genau umgekehrt geübt -> ICH hab drauf geachtet das sich die Leine nicht spannt (wenn's hinter mir ist/war; nach vor gezogen hat es nie!)!!
Heute hab ich einen Hund, der, wenn er zb irgendwo schnuppern möchte, nicht einfach dort hin zieht, sondern stehen bleibt (nachdem die Leine immer locker ist merk ich das ja sofort), ich dreh mich um, Plüsch schaut erst mich an, dann schaut's dort hin wo es hin will, u dann gehen wir halt schnuppern.
Ich wurde schon mehr als nur 1x gefragt warum ich 'immer dort geh wo der Hund hin will'. Ich seh das aber ganz anders! 1.) fragt Plüsch, u ich wüsste nicht, warum ich dann nicht drauf eingehen sollte, va weil 2.) das spazieren gehen doch FÜR DEN HUND ist u nicht das ich uns irgendwo hin hetze, u 3.), wenn wir wirklich mal keine zeit haben, ist das auch überhaupt kein Problem (ich bin sicher, weil es weiß 'na gut, nächstes mal darf ich wieder').* Bei der Straße / Schienen MÜSSEN sie 100%ig stehen bleiben!!
* Es wird NICHT'S vom Boden gefressen!! (Wir machen zwar viele Futter-such-Spiele, aber da hat's ja ein bestimmtes 'Ritual' vorher, das es bei einem im-Busch-gefundenen-Würstl nicht gibt!)
* sich wehren ist völlig ok, aber es wird nicht selbst angefangen jmd zu ärgern/jagen/.. !!
* Rückruf haben wir mehrere. Einer ist eher 'wenn du fertig bist kommst halt', aber der 'ganz schnell zu mir' bedeutet wirklich ganz schnell zu mir!! (Aber darum haben wir ja verschiedene!)
* an der Leine muss keiner 'Fuss' gehen, aber ich möchte nicht nachgeschliffen werden wie irgendein Fetzen!
Diese 5 Dinge sind mir wirklich, wirklich wichtig - einfach weil ein nicht-befolgen großteils echt gefährlich wäre/od zumindest sein könnte! Aber wie wir dort hin kommen, u bei allem anderen, bin ich gern zu Kompromissen bereit! Wie Chris schon geschrieben hat, gerade das finde ich spannend u macht am meisten Spaß! (Abgesehen davon bin ich überzeugt das meine Hunde darum deutlich kreativer sind u va viel eher bereit mit mir zusammen zu arbeiten (auch wenn sie eigentlich grad nicht wirklich wollen).) -
Mmmh, ich mache sehr wenig Kompromisse, wenn´s um wichtige Dinge geht keine.
Lupo hat die Kommandos gelernt,(größtenteils positv aufgebaut)er weiß
also was gemeint ist. Wenn ich je nach Situation und Laune hier und da ne Ausnahme machen würde, fragt er umso häufiger nach und versucht die Regeln
nach und nach auszuweiten..Er ist ja gut über Futter zu motivieren (Beagle eben
) ich habe es so gemacht, dass nach dem Aufbau (wo sehr viel gelobt wurde) nur noch die prompte Ausführung gelobt wurde. Ansonsten gibts nur ein "fein".Er kann sich im größten Matsch rumkugeln-dann kann er sich auch da hinsetzen/legen (natürlich mache ich keine lange Ablage bei Schnee/Regen etc)
Er ist aber auch nicht so "knochig" und seidenfellig wie ein Windiger, mit nem dichtbepelzten Bauch fällt das vermutlich leichter!
(Kauf deinem Ares doch ein Brusthaar-Toupet
) -
-
Platz macht meine auch nur ungern.
Sie legt sich nach meinem Kommando für eine Millisekunde (natürlich winselt sie protestierend) auf den Boden und springt direkt wieder auf.
Also sie bräuchte tatsächlich mehrere Anläufe um mal liegen zu bleiben. Aber da ich es eh nicht brauche, benutze ich das Kommando nie.
Also ich würde das in deinem Fall auch einfach weg lassen da du ein gutes Ersatzkommando hasr. Warum es sich unnötig schwer machen?Wenn ich ihr dann ein Kommando gebe, muss ich es dann auch durchziehen sonst würde sie mir auf der Nase rumtanzen.
Das ist bei ihr etwas komisch: Draußen ohne Leine hört sie zu 100%. Da kann ich sie auch von anderen Hunden abrufen. Sie ist konzentriert und hat eigentlich immer ein Auge darauf wo ich gerade bin.Drinnen (bei mir zuhause) hingegen befolgt sie Kommandos nur in 80% der Fälle sofort. Die übrigen 20% setzt sie ihren typischen Bulldoggen-Dickschädel ein, schaltet ihr Gehör auf Durchzug und schaut wer den längeren Atem hat. Da muss ich ein Kommando auch ein zweites Mal geben. Und beim dritten Mal einen Schritt auf sie zumachen bevor sich die Diva eventuell bequemt. Vielleicht.
(ich habe manchmal wirklich das Gefühl sie verdreht dann genervt die Augen
)Mir war schon klar auf welche Rasse ich mich da einlasse von daher komme ich gut damit klar.
Bei den Greyhounds wird es wohl ähnlich sein. Ich finde deine Kompromisse okay solange die bestehenden Kommandos gut funktionieren.wenn es so behandelt wird, nur bockig u macht gar nix mehr.
Ja, das musste ich bei Molly auch feststellen. Sie friert dann irgendwie ein und würde sich eher hinterherschleifen lassen, als freiwillig weiterzugehen.
Da bringt es mehr den Druck von der Leine zu nehmen und sie zu sich zu rufen. Das klappt dann aber auch nicht immer sofort.
Es kann auch soweit gehen das ich sie hochheben und ein paar Meter tragen muss damit sie wieder normal weiterläuft.
-
Ich machen bei der Ausführung von Kommando keinerlei Kompromisse. Für mich machen Kommandos nur dann Sinn, wenn sie zuverlässig sofort und ohne wenn und aber ausgeführt werden. Nur dann kann ich sie nutzen um meinen Hund im Freilauf zu dirigieren und zu führen. Was nutzt es mir wenn mein Hund zwar genau weiß was ich von ihm möchte, im Ernstfall aber selbst entscheidet ob er hört oder nicht? In meinen Augen nutzt es dann nicht wirklich etwas.
Till hat seine Kommandos mit viel Freude positiv aufgebaut erlernt. Er weiß genau was ich von ihm möchte. Auch ihm gegenüber ist es fairer und einfacher wenn ich konsequent bin und immer das selbe, erlernte Verhalten, einfordere.
Das hört sich jetzt, glaube ich, härter an als ich bin.
Natürlich weiß ich das es keine 100% gibt, ein Hund keine Maschine ist; und ich verlange auch wirklich keinen Kadavergehorsam. Aber wenn ich ihn abrufe ist "sofort herkommen" angesagt und bei "Sitz" eben hinsetzen. Darüber verhandeln wir nicht.
Allerdings gehe ich in sofern auf ihn und seine Bedürfnisse ein in dem ich die Wahl meines Kommandos darauf abstimme.
Ein Beispiel: Till ist ein sehr bewegungsfreudiger, aktiver Hund. Wenn er zu weit vor ist fällt es ihm wesentlich leichter zu mir zurück zu rennen, da ist das rennen an sich schon selbstbelohnend, als irgendwo auf mich zu warten, obwohl er das auch kann und macht.
Deshalb nutze ich schon eher den Rückruf als ein "Sitz" auf Distanz. Warum auch nicht? In meinen Augen spricht nichts dagegen, solange Beides zielführend ist. Oder warum muß ein Hund beim größten Matsch unbedingt "Platz" machen, wenn ein "Steh" den gleichen Zweck erfüllt? Aber wichtig ist, sich dann im Vorfeld zu überlegen welches Kommando ich gebe.LG
Franziska mit Till
-
Ich glaube, dass es einige Hunderassen gibt, die sich aufgrund ihrer Fellbeschaffenheit draussen nicht gerne hinsetzen oder hinlegen.
Wenn das Kommando "steh" funktioniert, dann würde ich halt dieses Kommando benutzen - Hauptsache, der Hund bewegt sich nicht vom Fleck.
Meine Hündin kann kein Platz, das brauche ich nicht. Sitz kann sie zwar, aber das benutze ich auch nie, sodass sie es wohl bald wieder vergessen würde, wenn ich nicht 1x die Woche ohne bestimmten Grund "sitz" zu ihr sagen würde. Sie kann dafür "warte" (steh) und "bleib" und bei "bleib" ist es mir egal, ob sie stehenbleibt, sich dann hinsetzt oder hinlegt, Hauptsache sie bleibt dort, wo ich es ihr gesagt habe. "Hier" gibt bei uns auch nur ohne Vorsitz, brauch ich im Alltag nicht.
-
So, das "Sitz" habe ich beim abendlichen Gassi sein lassen. Es war ein sehr harmonischer, stressfreier Spaziergang. Ich werde es die nächste Zeit sein lassen. Im Grunde bräuchten wir es eh nicht, ich wollt`s halt eig. beibehalten- ein gut erzogener Hund kann es schließlich, "Sitz" ist Standart.

Ich bin verblüfft, wie locker es einige hier doch sehen und wie sehr dem Hund entgegegen gekommen wird. In meinem Gehirn spukt zwar immer noch die Vorstellung vom "Hier" mit perfekten Vorsitz, doch im Grunde verabschiedete ich mich davon schon. Ares und ich, wir haben uns einander angepasst und ich kann zufrieden sein.
Die bestehenden Kommandos funktionieren gut, es bedarf noch einiges an Übung, doch er ist ja erst ein Jahr.Till hat seine Kommandos mit viel Freude positiv aufgebaut erlernt. Er weiß genau was ich von ihm möchte. Auch ihm gegenüber ist es fairer und einfacher wenn ich konsequent bin und immer das selbe, erlernte Verhalten, einfordere
Der Meinung bin ich nach wie vor. Glaub`mir, bei Ares habe ich ALLES positiv und doch konsequent aufgebaut und es hat sich in vielerlei Hinsicht ausgezahlt. In der Vergangenheit glaubte ich, alle Kommandos- auch das "Hier" mit Vorsitz- kriege ich dadurch hin. Nur bei diesen hier von mir geschilderten "Sitz" z.B. musste ich mir eingestehen, dass wir so nicht weiterkommen. Es war kein Fortschritt erkennbar, absoluter Stillstand...
Unser Fokus liegt ohnehin nicht auf "Steh" und solchen Kommandos. Ich lege eher Wert auf den Rückruf, Impulskontrolle/Frustrationstoleranz und der Orientierung an mir. Die "Befehle" sollen dennoch i-wann zuverlässig sitzen.
Schmerzen oder Unwohlsein schließe ich aus. Vor dem gefüllten Napf sitzt er wie eine 1.

Ja, wenn es nass ist oder piekst sucht er sich zuerst ein gutes Plätzchen, bevor er sich hinhockt. Da bin ich tolerant, in eine Pfütze oder in Brennnesseln würde ich mich auch nicht reinsitzen.
Das mit der Trainerin...ich glaube nicht, dass es noch Einfluss hat.Vielen Dank für eure Erfahrungen!
-
Meine 2 Grazien sind da sehr unterschiedlich.
Der Dackelmix macht draussen alles, egal wie nass, staubig, pieksig oder sonstwas es ist. Da geht im Zweifel auch ne Rolle.
Fräulein Chi macht draussen genau gar nix, egal wie gut das Wetter ist und wie flauschig der Boden ist. Drinnen beherrscht sie alles aus dem FF, draussen beschwichtigt sie nur und lässt sich nur wenn ich penetrant darauf bestehe dazu herab. Ich fordere daher nix von ihr (vom Dackel auch nicht, aber bei ihr weiß das ich sie es zuverlässig macht)Was aber beide 100%ig beherrschen sind die für mich wichtigen Dinge wie näher zu mir kommen (wenn getrödelt wird), nah bei mir laufen (wenn Fahrradfahrer, Jogger, andere Hunde ohne Leine, etc kommen), stehen bleiben bis ich ein weitergehen frei gebe und ganz klar ein absolutes Nein (fressen von Dingen draussen, zu Leuten hingehen die ich zu spät gesehen habe, Wild/Katzen/Vögeln etc hinterher, usw)
Gibt eben einfach Dinge die unerlässlich im Zusammenleben sind und die dem Hund viele Freiheiten erlauben und eben andere Dinge die zwar nett aussehen aber letztendlich einfach unnötig sind. Ich wüsste zumindest nicht wozu ich jemals nen Sitz oder Platz im Freilauf/ zu Hause gebraucht hätte. Zählt für die meisten zum Grundgehorsam, für mich sind es Kunststücke wie Pfote geben oder nen Häschen/Männchen machen.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!