Beiträge von Beaglebine

    Hallo HiRoEm

    Ich "kenne " Lafora schon länger, als Beaglehalter bekommt man da viel mit.

    Deine verlinkte Seite im Startbeitrag gehört einer befreundeten Züchterin. Es gibt auch eine Gruppe bei FB zum Thema (Lafora Krankheit beim Hund), dort gibt's viele Infos.

    Ein sehr guter und erfahrener Arzt ist Dr. Benjamin Andreas Berk in Mannheim.

    Glaube, es gibt bei jeder Rasse einfach solche und solche -manche pfeifen halt auf Rasseeigenschaften.

    Ich fand meinen Freilauf-Beagle mit Kommissar Rex-Ambitionen prima, sehr gehorsam und zuverlässig - aber eben untypisch, da

    wenig Jagdinteresse. Wenn die Rasse an sich passt, der (starke) Jagdtrieb aber ein Problem darstellen könnte, würde ich auch

    eher zum erwachsenen Hund raten, um es besser austesten und beurteilen zu können.

    Ich hatte einen Beagle, erwachsen übernommen.


    Entsprechend der Beschreibung war er:


    - begeistert über alles Fressbare

    - sehr, sehr sozialverträglich

    - bewegungsfreudig

    - nervenstark

    - wetterfest

    - am liebsten immer mittendrin im Trubel

    - stark haarend

    - begeistert von jeglicher Nasenarbeit.

    - für vieles zu begeistern (wenn die Motivation stimmte)


    Entgegen der Beschreibung war er:


    - nicht besonders jagdfreudig

    - nicht sehr bellfreudig

    - ein begeisterter Apportierer

    - sehr gelehrig und gehorsam

    - zuverlässiger Freiläufer, überall

    - sehr auf mich bezogen, hat tatsächlich später so was wie WTP gezeigt.


    Als Teilzeit/Pflegehund hatte ich fast 14 Jahre einen Shih-Tzu (evtl. mit Yorkie) dabei.


    Entsprechend der Beschreibung war er:

    - viel größer als die Optik glauben ließ

    - sehr von seiner Meinung überzeugt, eigenständig

    - sehr menschenbezogen

    - ohne Grenzen ein kleiner Tyrann

    - überwiegend verträglich

    - sehr selbstbewusst

    - wenig Jagdtrieb

    -sehr clever, lernte sehr schnell

    -spielfreudig bis ins sehr hohe Alter



    Entgegen der Beschreibung war er:

    - nicht arrogant (ja, steht tatsächlich öfter so drin)

    - nicht zurückhaltend bei Fremden

    - nicht bellfreudig

    - nicht wachsam

    Gestern hatten wir in Köln um die 38 Grad, an sich fand ich es noch gut erträglich, bin nicht empfindlich was Hitze angeht (dafür Frostbeule :face_with_rolling_eyes: ). Momentan habe ich Joy ( Aussie, 12 Jahre)

    zur Pflege, sie ist nicht so der Hitzefan, wir gehen nur kurz vor die Tür und Duschen mit der Gießkanne muss sein. Gestern hatte ich es glücklicherweise geschafft, die Temperatur in meiner Dachgeschosswohnung niedriger zu halten als die Außentemperatur.


    Um kurz nach 15 Uhr mussten wir gestern die Wohnung räumen, direkt neben meinem Haus standen 500qm trockene Grasfläche und Wald in Brand. :face_screaming_in_fear:

    https://www.tag24.de/koeln/feu…t-50-kameraden-an-2550711


    Alles verraucht, der Wind dazu war heftig und heiß. Die gesamte Nachbarschaft stand bangend auf der Straße, es haben vielleicht 2 Meter gefehlt, dann wäre das Feuer auf die Häuser über gegangen.

    :face_screaming_in_fear: :crying_face:Nun sitze ich auf der Arbeit und hoffe einfach, dass es der letzte Brand auf der Heide für dieses Jahr war (steht auch nicht mehr viel zum abbrennen).

    Seit meiner Ausbildung habe ich gar keinen Schlafrhythmus mehr, da ich Schicht

    arbeite. Bisher hat sich jeder Hund, egal ob mein eigener oder auch Gasthunde, problemlos eingefügt. Mal geht´s um 4:30 zur ersten Runde, im Spätdienst erst gegen 10. Abendrunde zwischen 21 und 23 Uhr.

    Ich fand es unterhaltsam, wie üblich.

    Ist interessant, so viele verschiedene Rassen in ihrer Arbeit und ihrem Verhalten zu beobachten.

    Bei dem Viszla konnte mein Freund auch mal deutlich sehen, warum diese Rasse nichts für mich wäre.

    Beim Beagle ist natürlich mein Herz gesprungen, auch wenn sie nix reißen konnte. Mir hat die unaufgeregte und trotzdem interessierte Art gefallen, typisch Beagle 💞 Besser trainiert, mit fittem Halter wäre mehr drin gewesen (wie bei so vielen anderen auch).