Kompromisse
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Ich erwarte durchaus, dass mein Hund die Kommandos, die ich gebe, zuverlässig ausführt, auch wenn Rita da grad keine Lust drauf hat.
Konsequenz und so. Ich bin weit davon entfernt immer 100%ig konsequent zu sein und ich denke, ich mache es meinem Hund damit teilweise echt schwer.
Denn woher soll der Hund wissen, ob und wann er das Kommando ausführen muss. Wenn ich's manchmal einfordere und manchmal nicht?
Ein Platz ist ein Platz, ob es nass ist oder trocken. Ich lasse sie ja nicht ne Stunde im Regen liegen.
Ausserdem könnte ich mir vorstellen, dass ein Hund dann anfängt immer zu hinterfragen. Da hätte ich keine Lust drauf.
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Mein Hund kann eigentlich gar nix so richtig zuverlässig, da sie aber i.d.R. weiß wie sie sich zu benehmen hat und vieles einfach von selbst macht, funktioniert unser Alltag trotzdem ganz gut. Sie ist auch eher der Typ Hund der in Übungen null Sinn sieht und/oder wenn irgendwelche äußeren Umstände nicht passen (Nasser Boden? Ihhh!
) streikt sie gerne mal.Ich finde es eigentlich schon toll, dass dein Hund ein gutes "Steh" drauf hat. Und wenn ihm das mehr liegt als Sitz oder Platz reicht es doch. Ich hab leider ziemlich spät mit dem Steh angefangen (sie ist jetzt 11 und Steh gibts seit 2 Jahren oder so..), dabei finde ich das mittlerweile viel wichtiger als Sitz und Platz, die brauche ich einmal pro Halbjahr vielleicht. Der nächste Hund bekommt auf jeden Fall von Anfang an ein Steh beigebracht.
Also so lange du mit dem Hund mit den jetzigen Kommandos gut durch euren Alltag kommst, kann man durchaus Kompromisse eingehen, finde ich. -
Ein Greyhound ist nunmal ein Greyhound

Ich verlange das Sitz eig. auch nur mal so zwischnedurch, wenns sonst keine Ablenkung gibt, er macht es auch immer, sogar manchmal bei Hundesichtung, wenn auch unter Gejammer ...
Ach und dieses demostrative Wegschauen wenn er gerade keine Lust auf zB Sitz hat aber ich darauf bestehe macht er auch...er setzt sich dann gaaaanz zögerlich hin mit ein paar leisen Winslern, um mir ein schlechtes Gewissen zu machen.
Aber er freut sich, wenn ich mich freue, wenn er was gut gemacht hat.
Er muss für mich, für den Alltag nicht viel können. (Stimmt, Steh kann er auch). Er muss an der Leine ordentlich gehen (unter Aufregung/bei Stress zieht aber aber nach wie vor wie ein Wahnsinniger leider), er muss auf mich achten (sprich ab und zu Blickkontakt gibts auch), und das "Komm her" werden wir auch noch lernen. Ein Hund mit einem Jahr ist halt auch noch lange nicht fertig, daher mach ich mir und ihm auch keinen Druck, wir kommen klar, und das zählt
es liegen doch noch viele Jahre vor uns in denen wir dazulernen können 
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Vielleicht noch als Ergänzung: Seitdem ich mehr damit arbeite, was mir die Hunde anbieten, sind sie gehorsamer

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Ein Kompromiss beim Schlumpf ist das draußen Hinlegen - dafür muss ihm der Untergrund nämlich genehm sein ^^
Ist es zu steinig, zu pieksig, zu nass etc., dann wird es eher nix, oder wenn, dann eher nur dezent angedeutet/widerwillig.
Hat er ne Decke dabei, ist es kein Problem.
Insofern verlange ich es draußen nicht, weils eigentlich auch keinen wirklichen Grund gibt dafür. Im Restaurant oder Cafe haben wir dann ja seine Decke dabei und legt sich da auch willig ab.Ansonsten, er sieht null Sinn im Apportieren

Irgendwie dachten wir, so als Hundebesitzerneulinge, dass alle Hunde gerne Apportieren. Aber nö. er weiß theoretisch was wir wollen, und ab und zu bringt er vielleicht auch mal das Stöckchen oder den Futterdummy, aber man merkt ihm regelrecht an, dass er es total sinnlos findet. Es macht ihm zwar Spaß, dem Stöckchen mal nachzurennen, aber ständig hin und her? Nö...
Ich habs mittlerweile aufgegeben, aber mein Mann probiert noch weiter
Grundsätzlich finde ich für mich nicht, dass der Hund sklavisch gehorchen muss, aber es ist in gewissen Situationen halt wichtig, dass er zuverlässig abrufbar ist. Eigentlich ist da der sichere Rückruf/Abpfiff und der Blickkontakt zum Halter am wichtigsten. Damit kriegt man glaub ich das Meiste gut geregelt, bzw. ergibt sich daraus schon viel.
Man muss halt mit seinem Hund gut klarkommen. -
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Nochmals Danke, aus jedem Beitrag kann ich etwas mitnehmen!
Auch in mir ist dieses Denken fest verankert, dass der Hund stets zuverlässig das ausführt, was ich verlange. Ein Stück habe ich mich bereits davon verabschiedet, doch i-wo halte ich halt daran fest..."das Beste aus Ares rausholen"...so ungefähr.
Wahrscheinlich werde ich das "Sitz" vorerst hinten anstellen. Viel Kommandos haben wir auch nicht- "Komm´", "Steh`", "Bleib", "Bett", "Nein", "Weiter" und..."Sitz". Beim Letzten wird gekämpft.
@VetMed17, auch Ares` Leinenführigkeit lässt zu wünschen übrig, wenn die Ablenkung zu groß ist. Rate mal, wer sein Frauchen am "Tag des Hundes" (war eine Veranstaltung) von Stand zu Stand gezehrt hätte? Ich hänge Ares dann im Geschirr ein, dann darf er ziehen.
Wenn der wüsste, dass ich ihm körperlich null gewachsen bin- gute Nacht!
@Rimarshi, bei mir wär`s nicht mal die Konsequenz. Um die bemühe ich mich sehr, nur das juckt Ares bei dir einen Sache nicht.^^
@flying-paws, könntest du mir das genauer erklären? -
Ja also dass ich ihm körperlich nicht 100% gewachsen bin darf Jamie auch nicht wissen
Bei uns kommt dann auch das Geschirr zum Einsatz sonst röchelt der als hätte der 10 Jahre geraucht.....
Bei uns wird auch das Beste draus gemacht, was will man sonst auch tun? Ich kann ihn ja schlecht zu irgendwas zwingen - und das will ich natürlich auch nicht. -
Denn woher soll der Hund wissen, ob und wann er das Kommando ausführen muss. Wenn ich's manchmal einfordere und manchmal nicht?
Der Kompromiß ist in so einem Fall ja nicht, dass der Hund sich aussuchen darf, ob er das Kommando ausführt oder nicht, sondern, dass man ein bestimmtes Kommando in einem bestimmten Moment gar nicht erst gibt. Da ist dann nix, was den Hund verwirren könnte.
Natürlich gehe ich Kompromisse ein - es gibt immer mal Dinge, die einem Hund weniger liegen, als den anderen Hunden und auch gibt es Dinge, die diesem einen Hund mehr liegen als den anderen Hunden. Diese Eigenschaften zu erkennen und damit umzugehen, auch kreative Alternativen im Alltag zu finden, ist für mich sogar fast das, was mir beim Umgang mit Hunden (und anderen Vierbeinern) fast am meisten Spaß macht.
LG, Chris
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Sitz und Platz kann mein Hund wie ein Weltmeister. Aber brauche ich das draußen? Nein. Nie. War eine absolut unnötige Angelegenheit, ihr das beizubringen, aber ich wusste es nicht besser, als Neuhundehalter.
Ich glaube nicht, dass der Hund bei dir lernt, mehr zu hinterfragen, wie einige das sehen. Wenn du gar nicht erst ein Sitz verlangst, woher soll der Hund dann wissen, dass ihr einen Kompromiss geschlossen habt und dass er sich nur weigern muss um noch mehr Signale aus dem Alltag verbannt zu kriegen?
Wenn er so von selbst immer eher liegt als zu sitzen: kann das was körperliches sein? Müssten ja nicht gleich Schmerzen sein, aber vielleicht passt der Körperbau dafür nicht?
Und wenn du schreibst, dass du ihn manchmal absetzen möchtest, wenn ein Auto vorbei fährt: Ist das dann die typische Situation an einer kleinen Straße, wo man mit dem Hund in den halbgemähten Grünstreifen/Straßengraben hüpfen muss, in dem allerlei Disteln, Brennnesseln, harte Grasstumpen und wer weiß noch alles lauern? Da würde ich mich auch nicht reinsetzen wollen. Greyhounds haben ja nun auch nicht gerade eine schützende Fellschicht, die solche Piekser abhalten würde, oder?
Und kann es sein, dass er sich das Erlebnis mit der Trainerin sehr gut gemerkt hat und jetzt das Wort mit dem Erlebnis verbindet? -
Bei uns ist "Platz" ebenfalls ein Kommando das hier nicht gerne ausgeführt wird. Welcher Windhund leg sich schon gerne mit seinem Bauch auf den kalten, nassen, dreckigen Boden? Sorry, das ist unter seiner Würde!
Emma weiß zwar was Platz ist, aber niemals macht sie das ohne richtig Druck im Freien. Da ich aber nicht mit Druck mit ihr arbeiten will gibt es dieses Kommando draußen nicht, sondern z.b. nur im Büro für "Platz auf deiner Decke" oder im Restaurant.
Sitz ist dagegen kein Problem und auch alle anderen Kommandos klappen.
Wirkliches "Fuß" kennte Emma, haben wir nur wegen der Begleithundeprüfung geübt, benutzen wir aber seither nie. Ich brauche und will keinen Hund der an meinem Bein klebt! Bei mir gibt es das Kommando "Bei mir", das heißt, gehe rechts an meinem Bein aber ohne daran zu kleben und mich anzuhimmeln.
Das reicht uns völlig. Warum soll ich Kommandos benutzen die weder mit noch meinem Hund Spaß machen wenn es genug Komandos mit dem selben Effekt gibt die Problemlos möglich sind?
Ich habe nun mal Windhunde & deine Schäferhunde, da kann ich auch keinen Will-to-Please erwarten wie bei einer solchen Rasse. Solange wir damit klarkommen ist das doch ideal, mehr brauche ich nicht und meine Hunde auch nicht. - Vor einem Moment
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