Welpe JA/NEIN ?

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    Hallo zusammen.
    Da dies mein erster Beitrag ist, möchte ich mich nocheinmal kurz vorstellen.
    Bin der Siggi, 25, aus Bayern. Meine Frau und ich haben uns nun endlich entschlossen, einen vierbeinigen Mitbewohner bei uns einziehen zu lassen :smile:
    Da wir bzw ich im Sommer 6 - 8 Wochen am Stück frei habe, soll unser Hund Ende Juli/ Anfang August zu uns kommen. Bei der Rasse dachten wir an einen Laprador. Nun stellt sich uns die Frage, soll es ein Welpe sein, oder doch, ein schon etwas älterer Hund. Nach den 6 - 8 Wochen wird es so sein, dass er maximal 5 - 6 Stunden allein sein wird. Nun wollten wir mal eure Meinungen und Erfahrungen wissen, wie ihr das gehandhabt habt, als ihr "zuwachs" bekommen habt :smile:


    Vielen Dank schon mal ;)


    Gruß Siggi

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  • Da würde ich zu einem älteren Labrador raten, dann seht ihr den "fertigen" Hund, der idealerweise schon alles adäquat erlernt hat und sicher durch's Leben gehen kann. Die Welpe- und Junghundphase kann sehr anstregend sein - wenn auch lustig und aufreibend und interessant - doch ein Welpe macht viele Entwicklungssufen durch und hält sich nicht immer an die (Arbeits)Pläne des Menschen :D

    "Wir sind ebenso verantwortlich für das Übel, das wir zulassen, wie für das Übel, das wir begehen." – Elton Trueblood


    Viele Grüße
    Claudi mit Vanillekipferl Bokey, Magyar Keverék, *01.01.2005

  • Ich würde auch zu einem älteren Hund tendieren...Die Hündin meiner Eltern hat in ihrer Rüpelphase alles mögliche zerlegt...Schuhe, Kissen, Stühle angefressen,...

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  • Wenn es Euer erster Hund ist, dann würde ich Euch auch zu einem erwachsenen Hund raten.


    Wenn alles gut klappt, dann kann ja immer noch das Abenteuer "Welpe" beginnen. Der Trend geht ja eindeutig zum Zweithund. :roll:

    Liebe Grüße Ursula

  • wenn ihr einen Welpen mit 9 Wochen bekommt ist er wenn er so lange alleine bleiben muss erst höchstens 17 Wochen alt. Das kann manchmal klappen aber meistens geht es nicht. Der Welpe wird noch nicht zuverlässig stubenrein sein und eben das Alleinebleiben an sich noch nicht so lange ohne Stress wegstecken. Verlassen zu werden bedeutet für Welpen den sicheren Tod wenn sie noch in der Natur leben würden das hängt auch unseren Haushunden noch an und so haben sie in dem Alter und ohne Übung damit richtig Stress. Äussern kann sich das sehr lautstark, beliebt ist auch Zerstörung der Wohnung oder alles voll pieseln. Sie können nichts dafür!!


    Allerdings gibt es ja Hundesitter, Hundetagesstätten, Grosseltern, usw...

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wieso wird hier dauernd als Ersthund ein älterer Hund vorgeschlagen?


    Dieser kann gegebenenfalls auch nicht schöne Erfahrungen gemacht haben. Meistens weißt du nicht was er erfahren hat und kannst ihn nicht mehr frei nach deinen Wünschen formen.


    Einen reinrassigen Hund findest du als älteren Hund nur schwer, der gesund ist und keine psychischen knacks hat. Der die Grundausbildung hat und alle Kommandos schon beherrscht. Die Labbis die in der Nothilfe vermittelt werden haben meistens ein psychisches Trauma durch missbrauch in der Zucht ect.


    Einen Welpen kannst du frei formen nach deinen Wünschen. Mit dem Labrador habt ihr euch einen leichtführen Hund ausgesucht, was allerdings nicht heißt das dieser nicht erzogen werden muss ;)


    Meinen Goldie habe ich damals mit 2 Jahren übernommen. War mein Ersthund. Ich bereue es keine Sekunde aber in manchen Dingen weiß man einfach nicht woher die Probleme die sich im Laufe der Zeit gezeigt haben entstanden sind.


    Falls es kein reinrassiger Hund sein muss bin ich der Meinung einfach mal im Tierheim schauen. Da sitzen viele arme Seelen die ein zuhause suchen und vom Charakter her ja vielleicht all eure Wünsche vereinbaren :)


    Zudem würde ich mich auch mit Züchtern in Verbindung setzen. Wenn man großes Glück hat gibt es dort auch manchmal ältere Hunde die ein Zuhause suchen weil sie aus den unterschiedlichsten Gründen wieder zum züchter mussten.


    Letztenendes ist es eure Entscheidung und was ihr mal mit dem Hund erreichen wollt, wie viel Zeit ihr habt ect. Aber meiner Meinung nach spricht nichts gegen einen Welpen :)

  • Ich würde zu einem Welpen raten. Mit einem Welpen kann man richtig schön zusammen wachsen und Thema Erziehung gemeinsam lernen. Kam über Nacht zum Hundekind und wir haben zusammen gerlent wie das mit der Erziehung funktioniert.
    Schaut euch aber genau nach einem geeigneten Züchter um. Nehmt nicht den Erstbesten sondern den wo ihr euch rundum wohlfühlt, der euch auch nach dem Kauf beratend zur Seite steht und auch den Hund zurück nehmt im Falle eines Falles.
    Allerdings ist ein Hundekind nicht anders als ein Menschenkind und wird euch manche Nerven und Kraft kosten. Soll also wirklich gut überlegt sein.

  • Labrador Züchter findest du beim DRC :) oder beim LCD auf der Homepage. Da kannst du dir sicher sein bei einem seriösen Züchter gelandet zu sein!

  • Zitat von "Siggi89"

    Hallo zusammen.
    Da dies mein erster Beitrag ist, möchte ich mich nocheinmal kurz vorstellen.
    Bin der Siggi, 25, aus Bayern. Meine Frau und ich haben uns nun endlich entschlossen, einen vierbeinigen Mitbewohner bei uns einziehen zu lassen :smile:
    Da wir bzw ich im Sommer 6 - 8 Wochen am Stück frei habe, soll unser Hund Ende Juli/ Anfang August zu uns kommen. Bei der Rasse dachten wir an einen Laprador. Nun stellt sich uns die Frage, soll es ein Welpe sein, oder doch, ein schon etwas älterer Hund. Nach den 6 - 8 Wochen wird es so sein, dass er maximal 5 - 6 Stunden allein sein wird. Nun wollten wir mal eure Meinungen und Erfahrungen wissen, wie ihr das gehandhabt habt, als ihr "zuwachs" bekommen habt :smile:


    Vielen Dank schon mal ;)


    Gruß Siggi



    Ich kann ja die hier immer vorherrschende Welpenpanik nicht nachvollziehen.
    Für mich ist es einfach logisch, wenn das neue Familienmitglied als Baby ins Haus kommt. Außerdem find ich es auch einfacher sich einen Welpen so hinzuerziehen wie man es haben möchte als nachher einen bereits fertigen Hund umzupolen.


    Denn der gut erzogene, top sozialisierte erwachsene Hund, womöglich auch noch reinrassig und mit guter Abstammung, ist ja eher nicht die Regel bei Abgabehunden :hust:


    Besonders oft werden Hunde im Pubertätsalter (8 - 18 Monate) abgegeben, weil sie da recht anstrengend sein können und die Besitzer überfordert sind.
    So einen Hund mit wahrscheinlich vielen Erziehungsdefiziten dann "einzunorden" ist weitaus schwieriger als einen Welpen von klein auf richtig zu erziehen.
    Wenn man die Grundsteine im Welpenalter richtig legt, wird der Hund auch in der Pubertät nicht komplett aus dem Ruder laufen.



    Von daher würde ich immer zum Welpen raten. Voraussetzung ist natürlich, dass man sich im Vorfeld gut informiert und bereit ist eine Hundeschule aufzusuchen, falls man nicht anderweitig kompetente Hilfe hat.


    Der einzige Knackpunkt bei euch ist das geforderte Alleinbleiben nach 6-8 Wochen.
    5-6 Stunden sind schon viel für einen so jungen Hund, man kann sowas natürlich üben aber ob eurer das dann auch schon so früh schafft, kann niemand vorhersehen.
    Du wirst dir Alternativen überlegen müssen, zumindestens fürs erste Lebensjahr.


    Aber diese Möglichekeiten gibt es durchaus, Tagesmutter , Hundesitter etc wurde schon angesprochen.
    Kostet halt ein bisschen was, wenn man auf ein kommerzielles Angebot zurückgreift, dürfte aber nicht die Welt sein.

  • "Aber du weißt ja gar nicht was der alles erlebt hat..."...langsam kann ich's in diesem Forum nicht mehr lesen. :hust:


    Zitat von "Laura97"


    Einen reinrassigen Hund findest du als älteren Hund nur schwer, der gesund ist und keine psychischen knacks hat. Der die Grundausbildung hat und alle Kommandos schon beherrscht. Die Labbis die in der Nothilfe vermittelt werden haben meistens ein psychisches Trauma durch missbrauch in der Zucht ect.


    Also das ist ja nun Quatsch. Es werden öfters ältere Hunde von Züchtern abgegeben, da sie entweder doch ungeeignet für die Zucht sind, zu alt oder sich in einem größeren Rudel nicht wohl fühlen.
    Auch im Tierschutz findet man unkomplizierte Hunde, ohne "psychisches Trauma"... :roll:

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