rüdenbissig

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    Hallo Leute.


    Mein rüde ist nun 9 Monate alt und versteht sich natürlich noch mit ziemlich allen Hunden sehr gut.
    Mich würde jedoch interessieren, ab wann eure anfingen mit anderen Jungs zu stänkern?
    Ich weiß, dass man dann natürlich alternativen antrainieren kann.
    Unser erster rüde war leider völlig asexuell, von daher hab ich keine Vorstellung.


    Schon mal vielen Dank.

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  • Mein Border Rüde war schon seit Junghund vor allem Kurznasen gegenüber unfreundlich (war eindeutig ein Kommunikationsproblem durch die Gesichtsfalten und die Laute Atmung). Das konnte gut abtrainiert werden und wurde dann mit 2 Jahren eine Rüdenunverträglichkeit.
    Höhepunkt mit 2,5 Jahren. Mit 3,5 Jahren war es wieder "im Griff" durch viel Training wobei der Hormonchip in unserem Fall geholfen hat Zugang zu finden.


    Jetzt mit fast 5 liebt er intakte Rüden noch immer nicht, geht aber entspannt an ihnen vorbei ohne zu provozieren. Wird ein Rüde aufdringlich geht erstmal weg. Wenn's zu arg wird darf er sich einen Stock suchen oder Spielzeug holen das hilft ihn sehr aus einer angespannten zu kommen.


    Meine vorherigen Rüden waren allesamt komplett verträglich mit allem.

    Liebe Grüsse Piflo

  • In der Regel wenn der Hund mal erwachsen ist, aber mit 9 Monaten ist ein Labrador das noch nicht.
    Dann kommt es auch auf den Hund selber an, und wie man als Halter damit umgeht. :smile:
    Bei einem Labbi stehen die Chancen eigentlich gut. :D


    D.h. man kann da keine genaue Prognose abgeben.



    Mein Hund kam mit 1,5 Jahren zu mir und er sucht sich die Hunde/Rüden aus mit denen er sich abgeben möchte.
    Generell hat er mit Artgenossen nichts am Hut.
    Mittlerweile ist er 10 Jahre und ich akzeptiere das. ;)

    LG Anette

    (Mohikaner und Inventar)

    Für immer in meinem Herzen

    Diego *2004 - † 21.Juni 2018

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  • Geht ihr denn nicht in eine Hundeschule in eine Welpenspielgruppe
    oder Junghundegruppe?


    Ich denke das hilft ungemein, bei uns gibt es so viele ausgewachsene Rüden,
    die richtig gern miteinander spielen, weil sie als Welpen und heranwachsende
    gelernt haben richtig zu kommunizieren und miteinander umzugehen.


    Jeder Hund ist trotzdem anders aber bei vielen hilft das denke ich schon.

  • Bei mir fing die Rüdenunverträglichkeit mit ca. 2/2,5 Jahren an. Mit meinem Dackel-Mix muss ich einen Bogen um andere unkastrierte Rüden laufen. Mein JRT ist knapp zwei und da merke ich beim gegenseitigen Beschnüffeln, dass er sich steif macht und die Rute so hoch nimmt wie es geht. Dann hole ich ihn aus der Situation raus bevor einer pöbelt.


    Ich hatte gehofft, dass es nicht zu dieser Rüdenunverträglichkeit kommt, da mein Balou viele Kontake zu anderen Rüden hatte und bis auf knurren und pöbeln des anderen auch nie negative Erfahrungen gemacht hat. Ich war auch zwei Jahre mit ihm in der Hundeschule.


    Erst hatte Balou "nur" zurückgepöbelt, jetzt fängt er auch manchmal an. Ich habe also noch einige Arbeit vor mir damit er ruhig an deren Rüden vorbeigehen kann...


    Offline geht Balou anderen unkastrierten Rüden aus dem Weg. Nur an der Leine hat er ein Problem.

    Liebe Grüße von meiner "Männer-WG"
    - Balou (Dackel-Mix) * 08.03.2011
    - Mogli (JRT), * 21.10.2012
    - Hermann (Podengo-Mix) * 16.06.2014
    und von Selina


    Wenn wir behaupten, der beste Freund unseres Hundes zu sein,müssen wir die Art von Freund sein, den wir selbst gerne hätten.(SuzanneClothier)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Balou ist jetzt 2 und bisher recht verträglich. Es gibt zwei Rüden mit denen kann er absolut nicht, das beruht allerdings auf Gegenseitigkeit. Aber beim Rest ist er recht entspannt, nimmt Kontakt auf, schaut ob ein Spiel geht, und wenn nicht dann geht er seiner Wege. Provozieren läßt er sich mittlerweile immer weniger und er läßt sich gut abrufen. Wenn wir allerdings bemerken, dass er sich bei der Sichtung schon anders verhält, dann bleibt er an der Leine und wir lassen keinen Kontakt zu, laufen halt nen Bogen, oder gehen ein wenig abseits.
    So verträglich und entspannt er mit anderen Rüden auch umgehen kann, so schnell kann er auch umschalten.


    Zitat

    Geht ihr denn nicht in eine Hundeschule in eine Welpenspielgruppe
    oder Junghundegruppe?


    Das kann helfen, kann aber auch das Gegenteil bewirken. Man könnte versuchen in eine gute Huschu in die Junghundegruppe zu kommen, aber Wunder darf man nicht erwarten.


    Dein Hund scheint das Problem nur an der Leine zu haben, dann ist er also nicht unverträglich, sondern an der Leine vielleicht nur unsicher. Das sind zwei paar Schuhe.

    Simone mit Akuma & Akira

  • Ich kenn nur "stutenbissig" - hat aber mit Hunden nicht viel zu tun *ggggg


    Nicht jeder Rüde wird zwangsläufig zum Rüdenhasser, das ist sicherlich auch Sache der Erziehung und der Erfahrungen, die ein Hund im Laufe seines Lebens macht. Wenn man natürlich als Halter geradezu darauf wartet.... :ugly:


    Mein Terrierteil liebt, solange keine Leine dran ist, alles, was 4 Füße hat. Egal, ob Rüde oder Hündin, die sind alle toll. Es sei denn, der Andere muckt auf und "provoziert" - dann krempelt er natürlich auch die Ärmel hoch, terriertypisch halt, der fackelt da net lang. Aber auch da ist es egal, ob Rüde oder Hündin, kriegen beide ihr Fett ab, wenn sie ihn nerven *gg


    Aber grundsätzlich geht er mit der Haltung "Juhu - ein anderer Hund!" durchs Leben, und ich muß ihn oft aubremsen, nicht zu jedem Hund hinzurennen.


    Wäre ja auch bei Jagdhunden, die z.T. in der Meute jagen, reichlich blöd, wenn ihnen ne Klopperei mit anderen Rüden wichtiger wäre als der Job *gg

    Biene, Zwergpudelmix, *7.02.2007, Flächensuchhund - Bossi, DJT-Fox-Mix, *4.06.2006

    Faro, DJT, *14.08.2013 - Moritz, roter Kater, * 2008

    Frieda, DJT, 2001-30.07.2019 - Mogli, Norweger-Mix, Aug. 2010 - 29.05.2019

  • Bei uns gibt es diesbezüglich gar keine Probleme.
    Beide Rüden sind mit anderen Rüden verträglich, so lange man sie nicht versucht zu mobben oder unter zu buttern.
    Dago würde dann zwar gehen, aber Atti würde garantiert "nachfragen"


    Ich denke, es hat viel mit Sozialisierung und gemachten Erfahrungen zu tun

  • Was genau soll "rüdenbissig" bedeuten?


    Ich halte seit Jahren Rüden und alle waren/sind bis auf wenige Ausnahmen mit den meisten Hunden gut verträglich.


    Sicherlich gibt es Rassen, die mit gleichgeschlechtlichen Hunden ab einem gewissen Alter nur noch bedingt oder gar nicht mehr verträglich sind, der Labrador gehört da nicht zu, da er insgesamt ein recht niedriges Aggressionspotenzial hat.


    Letztendlich muss ein junger Rüde auch die Erfahrung machen, sich mal zu messen, zu prügeln - er muss also lernen, wie weit er gehen kann, wie kräftig er wirklich ist. Wenn man da im Ansatz eines Knurrens oder einen leichten aggressiven Auseinandersetzung schon den Hundekontakt unterbindet, entsteht Frust und dann nimmt womöglich ein Teufelskreis seinen Lauf.


    Für einen Junghund ist es sicher immer gut, mit vielen erwachsenen und sozio-positiven Hunden Kontakt zu haben, die im Zweifelsfall aber auch mal deutlich sagen können, wenn es reicht.
    Ebenso sollte er die Möglichkeit haben, sich auch mal mit einem anderen Junghund zu messen und seine Grenzen auszuloten. Gerade in der Pubertät sind Rüden deutlich risikobereiter und übertreiben auch mal, aber genau das müssen sie lernen, denn auch streiten/kämpfen will gelernt sein.


    Die meisten Kämpfe unter Hunden sind reine Showkämpfe, wo meistens gar nichts weiter passiert, weil sie sehr ritualisiert und nach gewissen Regeln ablaufen. Und genau dieses Regelwerk muss der Hund durch Ausprobieren auch lernen dürfen.


    Zudem muss man unterscheiden, um welchen Bereich der Aggression es geht, wenn Hunde einen Konflikt haben. Geht es um eine Ressource (z.B. Spielzeug) oder handelt es sich um eine Wettbewergsaggression (z.B. läufige Hündin) - diese Konflikte können Hunde in den meisten Fällen auch mal unter sich klären, wenn sie sich gut kennen und man die Situation einschätzen kann.


    Dass ein Rüde einfach so aggressiv auf einen anderen Rüden los geht, ist sicher eher selten und oftmals auch ein Führungsfehler seiner Menschen bzw. mangelnde Führung.


    Dass ein Rüde sich aber auch mal kloppen muss, halte ich für normal, wenn die Situation es erlaubt und man die Lage einschätzen und im Zweifel seinen Hund auch abbrechen kann.


    Dass intakte Rüden sich bei der ersten Begegnung erst mal umkreisen wie zwei Hähne, finde ich auch normal, wenn der Mensch dabei nicht hysterisch wird, passiert auch da meistens nichts. Letztendlich ist jeder andere intakte Rüde erst mal ein potzenzieller Konkurrent, sei es bezüglich Revier, eines anderen Hundes (oder Hündin) und da begegnet man sich erst mal deutlich distanzierter.


    Bei einem Labbi sehe ich eher das Problem, dass viele Rassevertretern die Möglichkeit zur aggressiven Kommunikation fehlt und diese aggressive Mimik eines Gegenübers oftmals auch nicht deuten können. Demnach könnte ein typisch überfröhlicher Labrador-Jungrüde ernste Anzeichen seines Gegenübers nicht verstehen, so dass dadurch Streit entsteht, quasi durch ein Missverständnis.


    Aggressives Verhalten ist in den meisten Fällen eher deeskalierend und somit auch notwendig, um sich einen anderen Hund zum Beispiel auf Abstand zu halten oder eine Ressource deutlich abzugrenzen. Es ist also nötig, dass ein junger Hund lernt, diese Anzeichen zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren.
    Dies kann ich als Mensch ja auch umsetzen und meinem Hund solche Dinge beibringen.


    Und zusätzlich für qualitativ gute Hundebegegnungen zu sorgen, nicht die Menge macht es, sondern die Sinnhaftigkeit. Ebenso sollte man einen Blick dafür entwickeln, wann ich meinen Hund aus einer Situation mit einem anderen Hund vielleicht besser raus nehme bzw. einen Kontakt vielleicht erst gar nicht zulasse.


    Pöbelei entsteht bei vielen Hunden auch aus Unsicherheit oder weil der Hund von seinen Menschen nicht deutlich genug geführt wird und in Begegnungssituationen völlig allein gelassen wird und diese Situationen vielleicht gar nicht händeln kann.

  • Genauso gorgeous2000
    ist auch meine Haltung dieser Sache gegenüber.
    Ich finde da ist eine gute Huschu schon hilfreich,
    da ich zum Beispiel in manchen Situationen schon viel eher
    eingreifen würde als das in unserer Huschu die Trainer machen,
    weil sie sich einfach besser auskennen.
    Bei uns gibt es fast nie Streit egal welche Altersgruppe.
    Sie toben was das Zeug hält aber Kontrolliert von Erfahrenen Menschen,
    was auch den Hundehalter sehr viel gelassener macht, wenn er sieht das
    oft gar kein Eingreifen nötig ist.


    Ob ich das allerdings auf weiter Flur mit fremden Hunden zulassen würde,
    hängt von meinem Gegenüber ab, aber oft eher nicht.


    Die Trainer kennen jeden einzelnen Hund und lassen auch nur verträgliche Hunde zusammen
    spielen.

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