Beiträge von Lakasha

    Es ist ähnlich wie bei einem Verkehrsunfall. Da fährt man ja auch nicht einfach weiter, wenn es geknallt hat.

    Verletzungen sind oft nicht gleich ersichtlich, sondern zeigen sich meist erst zu Hause und wenn der Hund etwas zur Ruhe gekommen ist. Entstehende Tierarztkosten sollten übernommen werden. Das ist für mich eine Frage des Anstands. Außerdem ist das Ganze auch noch gesetzlich geregelt: Tierhalterhaftung nach § 833 Satz 1 BGB. Diese Haftung schließt Schäden an anderen Tieren nicht aus.
    Jeden Mist den Hunde anstellen, liegt in der Verantwortung des Halters. Dafür muss man grade stehen, ob einem das paßt oder nicht.

    Erwarten kann man selbstverständlich nix und man lebt leichter, wenn man diese Erwartungshaltung einfach unterdrückt. Allerdings kann man rechtliche Schritte einleiten, ob sich das lohnt und sein muss, kann sich jeder nur selber beantworten.

    Wieso erzieht ihr eigentlich dann euren ängstlichen Hund nicht einfach dass er keine Angst hat?

    Oder trainiert mit euren aggressiven Hunden ganz einfach dass sie nicht mehr aggressiv sind?

    Woher nimmst du das Wissen, dass nicht daran gearbeitet wird?
    Weißt du eigentlich wie schwierig es sein kann, an div. Ängste und Unsicherheiten zu trainieren?
    Und weißt du wie mies es ist, wenn du mit deinem Hund an Problem x arbeitest und dann kommt so ein tut-nix daher und setzt alles auf Version xxx zurück?
    Vielleicht haben die HH einen akzeptablen Stand erreicht, wo nicht mehr viel geht und die Halter akzeptieren es einfach und managen den Rest? Vielleicht machen die auch eine Trainingspause, sind krank etc.
    Glaubst du ernsthaft, dass jeder Hund mit Ängsten, Unsicherheiten, Aggressionen, Abneigungen etc. zum total Spielwiesen-Typ trainiert werden kann?
    Warum ist es in einer Welt voller Tut-nixe und will-nur-spielen so unglaublich schwer, einfach mal seinen eigenen Hund bei diesen wenigen Exemplaren bei sich zu behalten? oder glaubst du, dass dein Hund ein Wunderheiler ist? einmal Pfote auflegen und alle Hunde sind geheilt und spielen unfallfrei und glückseelig zusammen?

    Viele Probleme wären gelöst, würden die ganzen unkontrollierten hört-nixe und diese ganzen HH mit ihrer grandiosen Selbstüberschätzung einfach mal eine Leine an den Hund machen, oder wenigsten Zeit in Ausbildung investieren, aber passiert ja auch nicht. Hauptsache man hat mit dem eigenen Hund nicht viel arbeit.

    Das ein Hund aus DE anders kommuniziert als ein Hund aus Spanien, ist Quatsch.

    Hat das irgend jemand behauptet?

    Das liest sich aus deinem ersten Beitrag so ähnlich (Migrationshintergrund) und der Satz oben ist meinerseits ein Vergleich.

    Fakt ist doch: du hast eine Hündin die mit Artgenossen und Menschen nicht ganz ohne ist und irgendwie kommt es ständig zu Auffälligkeiten. Anstatt fadenscheinige Gründe für dieses und jenes Verhalten heranzuziehen, solltest du die ungeliebte Tatsache akzeptieren, dass dein Hund ein Problem hat und für seine Umwelt gefährlich werden kann. Mit jedem Konflikt den deine Hündin austragen muss, wird das Verhalten gefestigt und irgendwann könnte es eskalieren. Ob diese Eskalation von deinem Hund ausgeht, oder von dem anderen spielt dabei überhaupt keine Rolle.

    Machst du dir auch Gedanken darüber wie du deinen Hund kontrollieren kannst? Trainierst du irgendwie sinnvoll mit ihr an disen Themen? ich lese aus deinen Beiträgen immer nur viel Verständnis, aber nicht die Konsequenz deiner Hündin ernsthaft zu helfen und sie selbst, sowie die Umwelt zu schützen.

    Weiß man, wie die Hunde miteinander kommunizieren?

    ja, da gibt es Literatur dazu. Also über Hundekommunikation ansich. Das ein Hund aus DE anders kommuniziert als ein Hund aus Spanien, ist Quatsch. Das eine Bulldogge aufgrund ihrer Anatomie anders kommuniziert als ein Schäferhund, ja das ist so.

    Hunde unterscheiden nicht nach Herkunft. Da spielt vielleicht Sympathie eine Rolle, vielleicht sind diese dir bekannten Hunde auch weniger auf Eskalation aus und verhalten sich entsprechend anders. Aber das sich TS-Hunde untereinander erkennen und entsprechend anders verhalten, ist in meinen Augen Quatsch.

    Meine Spanierin hatte vor jedem Hund Angst, egal ob Rassehund, Mischling, groß, klein, nett oder selbstbewußt. Meine Ungarin ist, bis auf eine Ausnahme, zu jedem Hund neutral, es sei denn sie wird attackiert.

    Silberhauch387


    Ich kann terriers4me nur beipflichten: bitte mach dich nicht verrückt. Ja, es passieren unangenehme Dinge, gerade in Gebieten mit einer hohen Hundedichte. Ja, es gibt genug Idioten da draußen, aber in aller Regel kommunizieren und verhalten sich Hunde nicht angriffsfreudig. Jeder Hund der einen anderen angreift, muß damit rechnen selbst verletzt zu werden.
    Oft gibt es eine kurze Auseinandersetzung und niemand ist verletzt. Ein bisschen Sabber hier, ein bisschen Fell das fliegt, aber nix was der Rede wert wäre.

    Die richtig heftigen Attacken sind selten. Auch wenn jeder Angriff einer zu viel ist und meistens nicht sein muss.

    Selbst mein Kleiner kann sehr gut deeskalieren und regelt viele unschöne Szenen allein und das obwohl er gerne mal den Macker raushängen läßt. Natürlich hab ich immer ein Auge drauf. Das ist mit einem Hund viel einfacher.


    Bleib entspannt, beobachte und gönn deinem Hund die Kontakte. Wenn du arge bedenken hast, dann kommt dieser eine Kontakt halt nicht zustande. Dein Hund muss lernen wie man mit Konflikten umgeht, nur so wird er sich später selber angepaßt verhalten können.
    Laß dir generell nicht die Freude am Hund nehmen.

    Man muss dafür nicht selbst die Erfahrung gemacht hat, im Grunde genommen reicht bisserl nachdenken völlig.

    und genau daran scheitert es einfach. Wer selber keine Beschädigung fürchten muss, verkennt schnell eine Gefahr. Und eine Rückenverletzung durch Artgenossen passiert eher einem Kleinhund als dem Großen.

    Er ist unsicher und anscheinend riechen das andere Hunde gegen den Wind und wollen sich ihr Ego an ihm aufpolieren.

    Das ist mit dem Rüden (heißt auch Balou) meiner Eltern leider genauso. Er ist nervös, unsicher und steht ständig unter Strom.
    Dabei war er ein ganz unvoreingenommen, immer freundlich (gut, mit der hündischen Ettikete hatte er es noch nie so) und zum Spielen aufgelegt. Aber wie du schon schreibst, auch er wurde viele Male von anderen Hunden niedergemacht und attackiert. Gerade bei so unsicheren und nervösen Hunden ein Teufelskreis. Gerade die Rüden hauen gerne bei ihm einfach drauf. Freilauf in der city ist nicht möglich, Parkanlagen etc. sind mit ihm überhaupt nicht möglich. Egal wo, er findet immer die Hunde die au ihn losgehen.
    Meine Schwester die hauptsächlich mit Balou läuft, hat im Laufe der Zeit wirklich ein Trauma entwickelt. Nachmittag in den englischen Garten, ode an die nahen Isarauen macht sie alles alleine, weil es mit Hund immer eskaliert.
    Jetzt hat er noch eine Krankheit dazu bekommen, kann nicht richtig laufen und hat Schmerzen. Macht es mit ihm nicht einfacher.

    Aber wenn man so Sätze hört wie "na, wenn ihrer ein Rüde ist, dann müssen sie den halt wegnehmen", Obwohl dein Hund angeleint ist, obwohl du auf einer anderen Straßenseite läufst und der Raufer extra wechselte um den Rüden eine drauf zu hauen.... da bekommt schon eine ganz andere Sicht auf die Menschen.

    Der Grösste Feind des HH, sind andere HH - so weh mir das immer wieder tut.

    Geht mir leider genauso und deswegen meide ich mittlerweile Orte wo sich viele HH tummeln. Meine haben ihre Kumpels und sich selber, das reicht vollkommen. Allerdings finde ich es enorm anstrengend, immer Orte und Wege suchen zu müssen, um entspannt und unbehelligt mit den Hunden zu laufen.
    Laufen wir abends unsere Runde, dann ist selbst die andere Straßenseite keine Sicherheit und es nervt einfach nur.


    Ich vertraue einfach keinem HH mehr und am Liebsten seh ich sie ganz weit weg, oder am Besten gar nicht. Das ist sehr traurig :(

    Richtig Ruhe hab ich zum Großteil erst, wenn das Schlachtschiff von meinem Freund dabei ist. Es gibt doch weniger Hunde mit 60kg und mehr. Da haben die Herrschaften dann plötzlich Respekt und versuchen eiligst ihre Hunde einzusammeln. Wenn der ein oder andere sich dann mit dem Schlachtschiff anlegt und eins vor den Latz bekommt, mault man gar nicht erst, oder nur sehr kleinlaut.

    Viele haben mehrfach kritische Vorkommnisse zu verzeichnen. Nicht alle davon enden dramatisch, aber viele unschöne Erlebnisse (und sei es nur über den Haufen gewalzt zu werden).

    und selbst das kostet unnötige 350,- und einen Hund der tagelang Schmerzen hat. Das verstehen viele Großhundehalter halt nicht. Die kennen das Problem einfach nicht. Das durch solch unliebsame Begegnungen und Spielversuche mal schnell unnötig Geld beim TA gelassen wird, weil Kleinhund Prellung oder schlimmeres hat, existiert bei vielen nicht.

    Und das eben der plumpe 30kg Hund nicht mit dem 8kg Kleinteil spielen KANN, verstehen auch viele nicht, weil die meisten im Spiel keine Unterschiede sehen. Deswegen gibt es bei mir die Frage, ob der große Hunde den Umgang mit kleinen Hunden gewöhnt ist. Wenn nein, dann kein Spiel bzw. näherer Kontakt und wenn ja, dann vorsichtig rantasten mit weiteren Fragen.
    oder aber einfach: nein Danke.