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Hund tötet Katzen

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    Hallo und Hilfe!!!!
    Wir haben letztes Jahr im Mai, nachdem unsere Hündin gestorben ist, einen Labrador-Schäferhund-Mix (jetzt ist er 2 1/2) aus dem Tierheim in Ungarn geholt (meine Mutter lebt dort vom Frühjahr bis zum Spätherbst).
    Zu Menschen (insbesondere Kinder) ist er höllisch lieb und er denkt auch er sei ein Schoßhund ;-) die totale Schmusebacke.
    Im Novemver letzten Jahres hat er einen Chihuahua beim spielen im Genick gepackt und Gott sei Dank zwar verletzt aber nicht getötet! Dem Hund geht es wieder gut. Seit dem hat Blacky Leinenzwang. Zuvor hat er sich gut mit anderen vertragen und uns war in seinem Verhalten seinen Artgenossen gegenüber nichts auffällig.
    Im Juni diesen Jahres hat er die erste Katze getötet. Dies geschah auf einem Feld und er hörte gar nicht mehr und das arme Ding fand keinen Fluchtbaum oder eine andere Möglichkeit sich zu verstecken. Er schüttelte heftig und lies dann ab und das war es. Seit dem ließ ihn meine Mutter draussen nicht mehr von der Leine. Aber dann erwischte er eine im Garten. Meine Mutter fand sie nur und hat von dem geschehen nix bemerkt. Und jetzt wieder...dieses mal eine Jungkatze von etwa 4 Monaten. Meine Mutter hat die Kleine seit 3 Wochen ein Stück vom Garten entfernt immer gefüttert. Meine Mutter hat sie immer wegen Blaky vom Grundstück verscheucht, hat aber nix genutzt. Sie wurde wohl auch wieder einfach von den Sommerbewohnern zurückgelassen und suchte ein neues Zuhause... Sie war sehr zutraulich und ich wollte sie einem Freund von mir mitbringen. Der hat sich schon gefreut...jetzt ist sie tot. Dort streunen leider sehr viele Herrenlose Katzen herum und versuchen sich durchzuschlagen. Ich hab selber Katzen und wir wissen nicht was wir machen sollen. Zumal wir den Hund ja nicht nur einsperren können. Aber die armen Miezies dort können auch nicht alle gekillt werden!
    Meine Mutter Trainiert sehr viel und die Grunderziehung ist so "eigentlich" ok. Auffällig für mich: beim spielen will er bestimmen wann er das Spielzeug wieder hergibt. Den Futterbeutel apportiert er, versucht aber sich selber zu bedienen und auch da versucht er "das letzte Wort" zu haben. Er versucht da schon immer wieder zu zeigen: ich bin stärker. So hört er auf Kommandos aber ist der Jagttrieb erst in Gange gesetzt ist es vorbei.
    Wenn meine Mutter wieder hier ist habe ich eine Stunde zur "Einschätzung" beim Hundtrainer gebucht. Puh...60€ für 60min sind aber nicht 4x im Monat zu realisieren.
    Momentan sind wir da etwas hilflos...
    Die Sache mit der Katze war heut auch die Hölle! Meine Mutter hat so geweint...Blacky hat sie hinter dem Holzstapel gewittert, erwischt und selbst als meine Mutter versucht hatte ihn zu halten hat er sich nicht vom Schütteln abhalten lassen.
    Vielleicht habt ihr ein paar Wertvolle Tipps oder Adressen wo man auch trotz schmalen Geldbeutel vernünftige Trainingsstunden bekommen kann...
    Vielen Dank!!!

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  • Maulkorb drauf. Leine auch im Garten und dann dadran trainieren.
    3 Katzen tot wir viele müssen es noch werden? Ich hätte bei der ersten den Hund an einen Maulkorb gewoehnt. Im Garten erst freilaufen lassen wenn IHR höchstpersönlich durch den Garten gelaufen seit und geschaut habt das KEINE Katze irgendwo ist. Bei Unsicherheit leine und Maulkorb dran lassen.

  • Hallo


    Ich würde es erstmal lassen irgendwelche Katzen zu füttern, auch wenn es abseits vom Garten ist. Wenn eine Katze wirklich kein zu Hause hat, würde ich sie einfangen und weggeben. Danach würde ich den Hund nicht mehr ohne Beaufsichtigung im Garten lassen und in den ersten Tagen mit Schleppleine sichern. Dabei kann man den Rückruf und ein Abbruchkommando trainieren.

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  • Nicht nur für den Anfang eine SL, sondern immer. Nicht mehr frei laufen lassen, bis der Rückruf auch bei Ansicht einer Katze klappt.
    Und im Garten auch nicht ableinen.


    Und ja, wenn ihr Katzen nicht aus dem Weg gehen könnt, Maulkorb drauf.

    Liebe Grüße von Mara und ihrer Hündin Jule



    Meine beiden Mädels in Bildern ;)


    Ich habe einen Blick aus Hundeaugen gesehen, einen sich rasch verlierenden Ausdruck erstaunter Geringschätzung, und ich bin überzeugt, das Hunde im Prinzip denken, Menschen seien verrückt.


    John Steinbeck

  • Zitat von "MaramitJule"

    Nicht nur für den Anfang eine SL, sondern immer. Nicht mehr frei laufen lassen, bis der Rückruf auch bei Ansicht einer Katze klappt.
    Und im Garten auch nicht ableinen.


    Und ja, wenn ihr Katzen nicht aus dem Weg gehen könnt, Maulkorb drauf.


    Natürlich besser, bis der Rückruf und Abbruchkommando klappt. Auch dass man schaut, ob eine Katze da ist ist nicht schlecht. Auch wenn er an der Leine ist, kann ja immer ein Unfall passieren (Leine nicht gut genug gehalten).

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "Einstein51"

    Natürlich besser, bis der Rückruf und Abbruchkommando klappt.


    Bei einem Hund der töten will, funktioniert der Rückruf nur noch dann, wenn der Hund sein Opfer noch nicht vollends im Visier hat. Abbruchkommando... das ist eher ein Wunschtraum. :verzweifelt:


    So ein Hund benötigt ein sehr enges Managment. Freilauf nur da, wo man selbst alles überblicken kann, wo man selbst die "Opfer" vor dem Hund sieht und entsprechend eingreifen kann. Kann man das alles nicht: Leine und Maulkorb.


    Dieser Hund weiß genau wie er tötet und er tut es weil es Selbstbelohnend ist. Dafür einen Gegenspieler zu finden, also eine Belohnung zu finden, welche die Selbstbelohnung aufhebt... sehr schwer.

  • Dazu kann man nur sagen; ein Hund, der einmal eine Katze getötet hat, wird es immer wieder tun. Er hatte ein Erfolgserlebnis und weiß jetzt wie es geht und wie sich das anfühlt.
    Du kannst es nur verhindern, indem dein Hund nur noch an der Leine läuft und zwar an einer kurzen. Mit der Schleppleine hat er viel zuviel Spielraum, da kann er noch jede Katze schnappen. Alternative wäre noch ein Maulkorb.


    Einer meiner Hunde war ein Vogelkiller, das hab ich nie mehr rausgekriegt, und er konnte das sogar an der kurzen Leine. So schnell kann man da nicht reagieren.


    Wenn der Hund voll im Jagdmodus ist, nützt auch kein Rückrufkommando mehr, er hört es gar nicht.

  • ist ja auch doof für den Hund, sein Leben an einer kurzen Leine zu verbringen... wenn er "so" hört, sollte der Maulkorb doch reichen.
    Wie konnte er denn all die Katzen erlegen? Unser Hund ist Katzen auch schon nachgejagt, wenn wir die nicht vorher gesehen haben, aber völlig chancenlos- die waren massiv schneller und vor allem gewitzter- und unser Hund ist grundsätzlich echt nicht langsam. Ich staune wirklich, so eine Katze ist doch nicht dumm- die muss doch wegrennen/auf einen Baum klettern/etc., sobald sie den Hund nur hört oder riecht, geschweige denn, sieht.
    Ich muss dem zustimmen, dass ihr das nicht mehr werdet richtig abtrainieren können- nur versuchen, so gut wie möglich vorzusorgen. Ich persönlich würde im Garten nen Maulkorb dranmachen und beim Spazierengehen ableinen, "wo wirklich nichts ist"- eine große Wiese zB kann man ja recht gut überblicken, und sonst mit Flexi-oder Schleppleine gehen. Ein Hund dieser Größe braucht ja auch ein bisschen Auslauf.

  • Naja, für den Hund ist es doof.
    Aber was ist es denn für die Katzen und deren Besitzer?


    Zumal Maulkorb nicht absolut schützt. Auch mit kann er sie ernsthaft verletzten.

    Liebe Grüße von Mara und ihrer Hündin Jule



    Meine beiden Mädels in Bildern ;)


    Ich habe einen Blick aus Hundeaugen gesehen, einen sich rasch verlierenden Ausdruck erstaunter Geringschätzung, und ich bin überzeugt, das Hunde im Prinzip denken, Menschen seien verrückt.


    John Steinbeck

  • Zitat von "cereza"

    Ich staune wirklich, so eine Katze ist doch nicht dumm- die muss doch wegrennen/auf einen Baum klettern/etc., sobald sie den Hund nur hört oder riecht, geschweige denn, sieht.


    Dann haben wir hier in der Siedlung ein ganz besonderes Katzen- Exemplar.
    Die sitzt/ steht mitten auf dem Weg, faucht wie ein ausgewachsener Tiger,
    kommt auf Monchi zu und versucht einen Angriff. Sie lässt sich auch von unseren
    Versuchen, sie wegzuscheuchen nicht richtig beeindrucken. Da hilft nur ein gezielter
    Wurf mit dem Schlüsselbund. Ist diese Katze nun dumm oder suizidal oder eine Killerkatze??? :???:

    Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen,
    einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.


    Maxim Gorki

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