Wattebauschwerfer

  • Zitat

    Oft wird man ja gar nicht offen angegriffen, sondern hinten rum...

    - "wir haben eben höhere Ansprüche"
    - "MEIN Hund durfte das lernen ..."
    - XY geht voller Vertrauen durch X Situation ...

    Das lässt oft durchscheinen, was man von anderen Erziehungsmethoden hält.

    Oder aber auch gern genommen:

    Zitat

    Vielleicht möchtest du dich da ein bisschen einlesen, verstehen und lernen?

    Wenn man nicht ausschließlich positiv verstärkt, hat man es halt nicht verstanden oder kann es nicht.
    Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht, darf es nicht geben ;)

    Bis auf die Backpfeifen gefällt mir die Einstellung der TS nicht schlecht.

    Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

  • ich verstehe nicht so ganz, was Clickern mit der Größe eines Tieres zu tun haben soll... :???:

    ich clicker zb auch mein Pony (1,38 m Schulterhöhe, etwa 400 kg Gewicht) und das klappt ganz hervorragend.
    Und es werden auch bedeutend größere Tiere geclickert..

    wieso soll das bei nem großen Hund nicht gehen?

    Und zum Thema körperlich durchsetzen: versuchs mal bei nem Pferd. Und sei es nur bei meinem 'kleinen' Pony :lachtot: :lachtot:

    und trotzdem kann man mit so nem Pferd umgehen. Mit nem Tier, das auch gut und gerne 10 mal so schwer wie man selber ist.
    Wie macht man das nur? :smile:

  • Für mich unterscheidet sich der Umgang von Pferden und Hunden deutlich. Und auch die bekommen gesagt, wenn sie sich völlig daneben benehmen!

    Bei dem "Clicker großer Hund" geht es sicher einfach um den Zeitfaktor. Es ist ein Unterschied, ob ich 60 kg über 5 Monate zahm streichel, oder einmal, zweimal sage, was Sache ist.

  • Zitat

    Ich finde auch du sprichst sehr negativ über Personen die eine bestimmte Art haben ihre Hunde zu erziehen. Ein wenig mehr Respekt könnte nicht schaden.

    Finde ich nicht, denn Kuschelkitten schreibt, wen er mit den "Wattebauscher" meint :

    Zitat

    Wattebauscher sind die nervigen Jünger, die der neusten und hippesten Methode den Hund zu erziehen folgen, die möglichst 'In' sein wollen, indem sie den Trends der Positivverstärkerfraktion hinterherlaufen, viel Reden, viel Schreiben, ständig und immer zum absolut vertrauenswürdigen Trainer raten, aus jedem Zucken ein Meideverhalten extremsten Grades sehen, aus jedem Verhaltensproblem eine Unsicherheit gepaart mit Stress machen und aus jedem Grinsen ein Stresshecheln interpretieren.

    Ich kenne wie gesagt, eine Trainerin die nur positiv arbeitet (mit nicht so netten Hunden) und selbst die sagt, dass man nicht ihre Methode blind anwenden soll und auf sein Bauchgefühl hören sollte. Sie verurteilt nicht, sondern erklärt, warum sie das und jenes für besser hält. Das finde ich sympathisch, aber nicht jemanden der eventuell nur kurz Hund und Halter gesehen hat und gleich seine Meinung bildet.

  • Du gibst Deinem Hund Backpfeifen? :???: Und Du bist Dir sicher, dass es nicht anders geht? Okay....

    Ich clickere Tricks, ich mache verbale Ansagen wenn mir was nicht passt, trainiere mit der Schleppleine und bin mir sicher hier zu Hause 3 Hunde zu haben und nicht 90% Wolf... Der Hund stammt genauso vom Wolf ab, wie wir vom Affen. Deswegen denk ich aber nicht bei jeder Banane HABEN WOLLEN... ;) Und genauso denkt mein Hund nicht automatisch wie ein Wolf.

  • Zitat

    Du gibst Deinem Hund Backpfeifen? :???: Und Du bist Dir sicher, dass es nicht anders geht? Okay....


    sagt doch schon genug
    Besonders, wenns dann als Bauchgefühl betitelt wird :hust:
    sorry

  • Zitat

    Finde ich nicht, denn Kuschelkitten schreibt, wen er mit den "Wattebauscher" meint :

    Und ich finde diese Tirade völlig überflüssig, aber vielleicht fühlt sich die TS ja nun besser... :/ Mich würde einzig interessieren, wie die TS Leute bezeichnet, die ihre Hunde konsequent mit positiver Verstärkung erziehen, und ohne Backpfeifen und ähnliche positive Strafen auskommen. :mute:

  • Zitat

    Für mich unterscheidet sich der Umgang von Pferden und Hunden deutlich. Und auch die bekommen gesagt, wenn sie sich völlig daneben benehmen!

    Bei dem "Clicker großer Hund" geht es sicher einfach um den Zeitfaktor. Es ist ein Unterschied, ob ich 60 kg über 5 Monate zahm streichel, oder einmal, zweimal sage, was Sache ist.

    inwiefern unterscheidet sich das?

    und wieso soll das bei nem kleineren Hund schneller funktionieren mit dem Clicker?

    Sorry, ich verstehe wohl einfach nicht, wieso ein großer Hund anders lernen soll als ein kleiner..

    Und gesagt bekommen wenn man sich daneben benimmt und Backpfeifen sind auch ein großer Unterschied. Hätte man am Anfang meinem Pony ne Backpfeife gegeben, ich glaube er hätte demjenigen den Arm abgebissen.
    Da war einfach ein Punkt erreicht, an dem man mit noch mehr Gewalt und noch mehr Brutalität nicht weiter kam. Er hatte einfach verstanden, das er viel schwerer und stärker ist und mit dem Mensch spielen kann wie mit ner Puppe.
    Klar kann man versuchen sich da dagegen zu stellen. Aber dann muss man einfach völlig durchgeknallt sein.

    Es war viel einfacher, ihn zu überzeugen, das es toll ist, mit dem Mensch zusammen zu arbeiten. Mit dem Ergebnis, dass das Pferd, an dem sich früher nicht mal Erwachsene vorbei getraut haben, heute auch bei Kindern absolut sicher ist.

  • Nein, ich fange nicht wieder pro/contra Wattebausch Diskussionen an, keine Angst :lol:

    Dennoch finde ich es echt hart wie man etwas verurteilt wovon man keine Ahnung hat. Es darf jeder seine Meinung haben und äußern, doch bei keinem Thema haben die "Streiter" oftmals so wenig Ahnung über was sie da eigentlich maulen.

    Was haben wir uns in diversen Threads schon im Kreis gedreht über dieses Thema, doch die "Gegner" wussten wenigstens über die Idee bescheid. Wenn man drüber bescheid weiss und es dann nicht als für sich und seinen Hund passend sieht ist das für mich völlig ok.

    Oder sollte ich mich als Wattebauscher einfach nicht angesprochen fühlen, da ich meine Hunde ja nicht vom Bett "runterclicker" (bis da hin hatte ich den Text sogar noch ernst genommen)? :???:

    Ich finde das Wort "Wattebauschwerfer" wird viel zu schnell mit einer Laisser-faire Erziehung gleich gesetzt. Nur weil ich versuche meinem Hunde Dinge durch positive und negative Verstärkung beizubringen, lasse ich ihn ja nicht unerzogen. Es ist lediglich ein anderes "wie".


    Sticheleien über Erziehungsmethoden gibt es übrigens auf beiden Seiten, aber gut...

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