Aggressive Anfälle
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Hier ist eine Schweizer Info-Seite zu Hirntumor beim Hund:
http://www.svk-asmpa.ch/hund/hirntumor/hirntumor2.htmLiebe Gaby, ich denk an dich
und wünschehoffe weiterhin, dass sich eine andere Ursache finden lässt.

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Hallo,
hast du hier Aggressive Anfälle schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Hallo,
wurde bei erwähntem Blutbild auch ein Schilddrüsenprofil erstellt?
Ich würde mal nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen, auch wenn es viele Geschichten zu Hirntumoren bei Hunde gibt.Alles Gute!!!
Liebe Grüße,
Birgitta -
Ich weiß nicht, was ich in so einem Moment machen würde.
Aber grundsätzlich würde ein MRT neben der Tumorsuche auch einen Anhalt geben können, ob entzündliche oder andere Veränderungen im Hirn vorliegen - da gibt es ja einige Infektionserkrankungen, bei denen auch das ZNS mitbeteiligt sein kann. Auch anatomische Abnormalitäten könnte man so ggfs feststellen.
Die Gretchenfrage, die Du Dir ja auch grad stellst, ist halt die: Was habe ich, bzw. vor allem der Hund von dem Ergebnis?
Wenn man - was ich nachvollziehen kann - kein MRT und vermutlich auch keine Liquorpunktion machen möchte, hat man noch die Möglichkeiten einer Blutentnahme auf alle möglichen Infektionserkrankungen, die auch eine ZNS-Beteiligung haben können, Staupe, Toxoplasmose, Neosporose, um nur einige Beispiele zu nennen und zur Sicherheit würde ich auch noch einmal die Stoffwechsellage Checken lassen, also mindestens Nieren- und Leberwerte, Schilddrüsenwerte und auch einen popeligen Blutzucker, auch da können Erkrankungen sich auf das Verhalten auswirken.
Auch die versuchsweise Gabe von Schmerzmitteln kann in Richtung Ursachenforschung weiterhelfen.Was ich auch wichtig fände, wäre ein kleines Tagebuch, in dem Du festhältst, wann diese Attacken auftreten, wie lange sie dauern, Uhrzeit, Wetter, Streßfaktoren und alles, was einem so einfällt - evtl. ergeben sich da ja noch weitere Zusammenhänge.
Es ist halt immer die Frage nach der Zumutbarkeit - sowohl für einen selbst, aber natürlich besonders auch für den Hund. Und Ihr habt da ja nun schon einiges hinter Euch und eben auch so Dinge in Sachen absolute medizinische Besonderheiten.
Ist Dir denn sonst noch irgendetwas an Schara aufgefallen?
LG, Chris
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Die Leber würde ich auch untersuchen lassen, eine Hepatopathie kann sich auch in Verhaltensänderungen äußern.
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Danke für die Links und Anteilnahme.
"Eigentlich" ist mir sonst nichts aufgefallen, Chris. Mein Mann meinte gestern, dass Schara ungewöhnlich gut bei ihm blieb bei der letzten Abendrunde. Da ist sie im Dunklen normalerweise immer weg und spioniert alle Katzenschälchen aus. Das kann aber auch Zufall gewesen sein.
Es liegt aber definitiv eine Häufigkeit der Vorfälle vor. Tagebuch fange ich gleich mal an.
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Ich drück die Daumen!
Hoffentlich ist es was Behandelbares, was auch noch schnell und einfach diagnostiziert werden kann! -
Ach Gaby. Elendiger Kackmist. Ansonsten drück ich dir/euch die Daumen.
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Zitat
Aber Finja, was nutzt mir dann das MRT wenn ich nix dran ändern kann? Nur dass ich die Gewissheit habe, dass es das ist und nix anderes?
Ach Mensch ist das wieder ein Mist.
Das ist großer Mist und es tut mir wahnsinng leid für Deinen Hund und und Dich! Es ist zwar sicher nicht verkehrt sich bei dem Verdacht, den Du hast, innerlich zu wappnen und hier nachzufragen, bevor Du zum Tierarzt gehst, aber letztendlich kann nur er Dir eine Diagnose geben. Ich möchte Dir keine falschen Hoffnungen machen, aber der vermeintliche neurologische Defekt meines Hundes, den ein Tierarzt mit dem Verdacht eines Hirntumors belegte, war bei meinem Hund eine Kombination aus HD und Sehschwäche. Absolut nicht vergleichbar mit dem, was Du beschreibst, aber ein Verdacht ist eben keine sichere Diagnose.Vielleicht hilft es Dir ja trotzdem, wenn ich Dir meine Gedanken aufschreibe?
Für mich habe ich die Frage vor einigen Wochen nach dem Sinn der Untersuchung so beantwortet:
Nur um zu wissen, dass mein Hund einen Tumor hat, hätte ich das MRT nicht machen lassen. Eben weil man nichts am Ergebnis ändern kann.Die Umstände, unter denen ich trotzdem ein MRT hätte machen lassen, habe ich nach längeren Überlegungen so für mich festgelegt:
a) ich habe den Verdacht, dass mein Hund Schmerzen hat, aber weder ich, noch die Ärzte können die Ursache ausmachen.
Das MRT hätte mir dann Aufschluss darüber gebracht, ob der Hund durch einen Hirntumor verursachte Schmerzen hat und ob der Einsatz von Schmerzmitteln eine temporäre Verbesserung der Lebensqualität mit sich gebracht hätte.b) ein Tierarzt hat den Verdacht, dass mein Hund Schmerzen hat, der Verdacht eines Hirntumors ist die wahrscheinlichste Erklärung und es steht im Raum, den Hund zu erlösen.
Ich hätte es nicht geschafft, meinen Hund auf Verdacht erlösen zu lassen und hätte mir immer wieder die Frage gestellt, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe.Auch wenn es bitter klingt: Mein Hund und mein Seelenfrieden wäre mir 1.000 € wert gewesen. Allerdings denke ich auch, dass man diese Gedanken nicht verallgemeinern kann. Wenn jemand sagt, dass er das Geld nicht hat oder seine Entscheidung auch ohne die Untersuchung treffen kann, finde ich das legitim. Mir war eben in dieser Situation nur wichtig, dass ich gut mit den Konsequenzen dieser Entscheidung leben kann.
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Erstmal sehr gute Wünsche für euch, und dann: Ich würde als erstes kontrollieren lassen, ob Schara erblindet.
Das dicht am Menschen-bleiben auf dem Spaziergang spräche sehr dafür - das und gestörtes Dämmerungssehen waren die ersten Anzeichen, die meine Hündin damals gezeigt. Wandanstarren mit aufgerissenen Augen kam bald dazu. Da wurde auch zunächst auf neurologische Ursachen getippt, aber es war dann SARDS.
Ein schnell erblindender Hund (und bei diesem Krankheitskomplex geht's manchmal innerhalb von Stunden bis Tagen) geht auch durch eine Schockphase, und da kann es wohl auch zu so verwirrten, aggressiven Anfällen kommen. Davor wurde ich zwar sehr gewarnt, aber das hatte meine Hündin gottseidank nie.
Was auch immer: Ich drücke euch sehr die Daumen!
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Erblinden kann ich definitiv ausschließen. Schara sieht wie ein Luchs. Zumindest momentan.
Hab grad beim Doc angerufen. Er und sie sind ja TA, sind aber beide leider heute nicht da. Morgen früh werde ich da mal vorstellig.
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