Beiträge von FarmCollie

    Aber würden die denn erscheinen, wenn Du nicht im gleichen Beitrag schreibst, "XY von und zu hastenichtgesehen" ist wesensschwach?
    Schreibe ich im gleichen Thread in einem Beitrag den Zwingernamen und in 'nem anderen von 'nem Problem, ist das doch kein google Suchergebnis, oder?

    Vielleicht geht es ja mehreren Leuten einfach wie mir: Mir ist das auch aufgefallen hier im Forum, ich fand es seltsam aber als es "soweit war" hab ich ich auch lieber an die Konvention gehalten. (Hab das auch irgendwie so dazu geschrieben)
    "Das macht man hier so" und dann macht man das halt so....

    Ich brauche nicht nur Leute, die einen netten Familienhund suchen, sondern überdurchschnittlich viele, die bereit sind die Zuchttauglichkeit anzustreben, alle Untersuchungen zu machen, evtl. die Hündin auch in Zuchtmiete wegzugeben und der recht engmaschigen Überwachung und Beurteilung ihrer Hunde nicht negativ gegenüber stehen.

    Ich glaube gerne, daß das schwer ist - man braucht eine Gruppe fähiger Leute mit einer riesigen Portion Enthusiasmus. Die muß man erst mal finden! Und die dürfen sich dann auch nicht in verschiedene Richtungen entwickeln oder anderweitig zerstreiten...
    Aber man darf nicht vergessen, daß ich die auch in der "normalen" Zucht brauche! Bei Winzpopulationen mit erblicher Krankheitsbelastung, Übertypisierung und vielleicht noch "Charakterproblemen" brauche ich die auch ganz, ganz dringend.
    Die Besitzer, die dringend jetzt einen tauglichen Hund "brauchen" (und diesen Freß- und Trainingsplatz nicht an ein "Risiko" vergeben), die machen vermutlich alle Untersuchungen aber die großen zukunftsweisenden Schritte für die Zucht, gehen sie vermutlich eher nicht mit - weil die in den meisten Fällen das Risiko schlechter berechenbarer Ergebnisse bergen.
    Ich würde auch raten, daß diese Besitzer sich eher einer anderen Rasse zuwenden, die ihren Bedürfnissen besser (und mit weniger Risiko) entspricht.


    Ist sicher schwierig eine geeignete Gruppe Leute zu finden und über Jahre zusammen zu halten. Da braucht man gar nicht groß mit Zuchtexperimenten kommen sondern braucht sich bloß jeden normalen Rassezuchtverein angucken.

    Für mich ist das nicht der zweite Schritt. Für mich ist man so lange Anfänger, bis man mit verschiedenen Lichtsituationen umgehen kann. Ist doch nicht böse, aber is halt so - für mich.




    Ich stell mich gerade mit dem Zitieren an... ich meinte das so: Schritt 1: Man besorgt sich eine Kamera. Schritt 2: Man lernt, damit umzugehen. ;)


    Von Ansel Adams habe ich gelesen, daß 12 passable Bilder / Jahr eine tolle Ausbeute sind. Daran mußte ich beim "Großteil der Bilder" denken...


    Ist halt die Frage, was "passt". Wann man mit Lichtsituationen umgehen kann, wann man seine Ideen umsetzen kann weil man die Technik entsprechend beherrscht und wann man zwar das Equipment hat und die Technik beherrscht aber immer noch keinen Blick hat für's Motiv....


    Ich hab nicht bezweifelt, daß hier Leute Berufsphotographen sind. Ich fänd es interessant zu lesen, was man in einer professionellen Ausbildung zum Thema "Hochzeit" so lernt. Wie bekommt man raus, was das Brautpaar will und wie setzt man das um? Oder kann man sich leisten zu sagen "ich mach diese Art Photos, wer das nicht will, bucht mich nicht"
    Also was so die Themen waren bei Deinem Workshop würde mich schon interessieren. Ohne Inhalte/Details zu verraten.

    Hm für mich ist man nicht mehr Anfänger wenn der Großteil der produzierten Bilder passt....

    wow! Je nach dem, was man unter "passt" versteht, sind das ganz schön hohe Ansprüche, um den zweiten Schritt nach "ich kauf mir 'ne Kamera" zu gehen....


    Ich finde auch die meisten Hochzeitsbilder furchtbar und hätte überhaupt kein Interesse daran, "Hochzeitsfotograph" zu werden. Aber generell wäre "anderer Leute Erwartungen umsetzen" nichts, was mir großartig Spaß machen würde. Vielleicht dann, wenn man seine eigenen Erwartungen aus dem Handgelenk umsetzen kann und neue Herausforderungen braucht... :D


    @bonitadsbc: Du hast doch eine Ausbildung / Studium in die Richtung angefangen, oder? Oder schon fertig? Was lernt man denn da zum Thema Hochzeitsfotographie? Also nicht inhaltlich sondern thematisch? Brautpaar kennenlernen; Typen einschätzen; gewünschte "Stimmung" erfragen; Stimmung umsetzen;..... sowas halt.

    Das beste, was Du machen kannst, wenn Dein Hund Dich blamiert, ist Dir 'n Ei drauf zu backen.

    :gut:
    und das auch:

    Wichtig sind wenige und wirklich simpel gehaltene Vorgaben.


    Selber eine entspannte "Ommmmmmmmm"-Einstellung haben. "Da back ich mir gepflegt ein Ei drauf" finde ich ein super Mantra! :D



    An Beschäftigung würde ich nur ruhiges Zeug machen. Kein Auspowern durch Rennen. Ausdauernd traben. Longieren kenne ich nicht aber da würde ich Richtungswechsel, Gangartenwechsel, Hindernisse und was man sonst noch so "für den Kopf" einbaut, ganz knapp halten.
    Ich würde ja Canicross machen. Mein Hund hat da seinen Job und seine Verantwortung furchtbar wichtig genommen. Hätte ich nicht gedacht - läuft ja eigentlich nur vorn weg und darf ziehen. In ihrem Kopf war das scheinbar viel mehr!
    Bei Suchspielen würde ich auch auf Ruhe achten. Die sind nicht alle beruhigende Konzentrationsjobs. Bzw. machen einige Hunde die selbständig zu aufputschenden Actionjobs. Wie ein Irrer im Zickzack über die Wiese pesen und dabei alle möglichen Gerüche einsaugen sorgt nicht für innere Ruhe.
    Mantrailing braucht Zeit, das ist wahr. Vielleicht kannst Du aber was in Richtung "klassische Fährtenarbeit" machen oder Rückwärtssuche nach unterwegs "verlorenen" Gegenständen.


    Ich finde körperliche Fitness sehr wichtig. Wenn der Hund eigentlich platt ist aber ringsum noch aufregende Dinge passieren, dann dreht er erst recht auf. Wie ein übermüdetes Kind. Hab ich schon geschrieben, oder?


    Ein Powerhund mit feinen Antennen und hellwachem Geist ist was cooles! Kein Problem, das man aus der Welt schaffen muß. Darf man sich nicht einreden lassen. Die Power und den hellwachen Geist wird der Hund immer haben. Was er noch braucht ist eine eigene, innere Ommm-Einstellung.
    Die kann nicht jeder vermitteln und solche "Hibbel" kann man schnell irre machen. Ein bisserl Spaß muß man an der Meister Yoda Rolle natürlich auch haben ;)

    mmmmhh - also ich kann mit diesem Wildschweinvergleich gar nix anfangen.


    Andere Tiere machen auch Schaden / andere Tiere sind auch gefährlich.


    Ja klar. Aber der Wolf ist neu (zumindest in machen Gegenden) und deshalb muß man sich ganz neue Gedanken machen. Zu neuen Gefahren und zu neuen Chancen. Da ist mir wurscht, ob ich den Hund bisher an der Straße angeleint habe oder die Hühner vor Fuchs und Marder gesichert habe oder die Schafe vor wildernden Hunden oder meine Mülltonne vor räubernden Waschbären. Der mardersichere Hühnerstall nützt meinen Schafen nix.


    "Wildschweine sind auch gefährlich" taugt nicht als Aufforderung zum Mund halten. Das von Lebewesen XY in Land Z mehr Exemplare durch den Straßenverkehr umkommen als durch den Wolf (oder Luchs) ist auch kein Argument, sich keinerlei Gedanken zu machen. Was hätten wir überhaupt davon, keine Vorsichtsmaßnahmen zu durchdenken oder Szenarien zu planen?


    Die Probleme mit Wildschweinen in Berlin und Waschbären in Kassel können uns eine Warnung sein, daß Menschen sich durchaus unklug verhalten und man das in jeglichem "Management" mit einplanen muß.


    Die meisten Tierhalter die ich kenne, nehmen Mehraufwand und bürokratische Hürden auf sich. Ähnlich wie Chris das beschrieben hat.
    Das was man da macht, ist neu. Das ist Versuch und da wird es Irrtum geben.


    Wer jetzt mehr Arbeit hat, darf auch mal jammern. "Stell Dich nicht so an!" scheint mir da respektlos.


    "Kauf doch einfach 'nen Esel!" klingt oft nach verklärter Städterromantik.


    "Anderswo stellen sich die Leute auch nicht so an" ist auch platt. Was haben die Leute anderswo gemacht, um ein Zusammenleben hinzubekommen? Was können wir daraus lernen? Was können wir übertragen und was nicht? Welche Alternativen können wir probieren, die anderswo vielleicht versagt haben? (Ist Beutevergrämung mit Lithiumchlorid z.B. bei uns eine Option? Evtl mit einem anderen Konzept?) Ich möchte, daß sich Biologen und Förster solche Fragen stellen und Konzepte ausarbeiten. Das tun sie auch. (Ich red ja manchmal mit "Wolfsleuten" ;) ) Aber damit sie das tun und damit sie dafür auch bezahlt werden, muß es eine öffentliche Diskussion geben, die nicht nur aus "heititeiti watt isser scheu" oder "deine Hühner sperrste doch auch ein" besteht.

    Der Stall ist Deine Arbeitsstätte?


    Meine Tipps:


    Bewegung: Gleichmäßiges Laufen im Trab. Also z.B. Joggen / Canicross
    Sport: Mantrailing
    Das Buch Impulskontrolle von Ariane Ullrich


    Auszeiten. Vielleicht statt rumlaufen und selbst-bespaßen am Stall lieber Ruhe im Zwinger?


    Meiner Erfahrung nach bekommt man "Entschleunigung" nicht hin durch "mal" Ruhe einfordern sondern durch ganz viel Ruhe. Unterbrochen nicht durch wildes "Auslasten" sondern durch ruhige Beschäftigung. Langsamkeit. Konzentration.
    (Nicht "Tür auf und lostoben" sondern langsam rausgehen, ruhig gehen, schnüffeln, ....)


    Der Hund darf ruhig körperlich fit sein. Der wird nicht geistig ruhiger, weil sein Körper schlapp macht. Aber schnelle Bewegung / Tempowechsel puscht. Gleichmäßiger ausdauernder Trab beruhigt und macht zufrieden.
    Im Galopp vor Inlinern würde ich nicht machen sondern im Trab "vor'm Jogger".


    Und wenn andere Deinen Hund anstrengend finden, dann ist das halt so. Schön, wenn sie Dich trotzdem unterstützen aber wichtig ist, daß du den Hund nicht (zu) anstrengend findest sondern Spaß an der "Arbeit" mit Ihr hast!