Welche Strafe für den Übeltäter?

  • Zitat

    Ich finde aber immer noch, dass das Sprühhalsband an sich nichts Schlimmes ist. In der Natur lernen Hunde auch sehr oft so. Zum Beispiel gehen die meisten Hunde nicht an Brennessel dran, weil sie sich schon mal daran verbrannt haben.

    in ein brennesselfeld zu gehen ist ja auch an sich nichts verbotenes. ein lebewesen lernt auf natürlichem wege, dass es eben weh macht da reinzugehen.
    eine brennessel ist wohl eher kein guter vergleich für der anknabbern eine stuhlbeines =)

    Zitat


    Die Frage, ob ich meinen Kindern so ein Halsband anziehen würde, kann ich nicht beantworten, da ich keine Kinder habe. Aber, nochmals: ich finde das Sprühhalsband nicht schlimm.

    also würdest du dieses sprühhalsband deinen kindern anziehen, wenn du welche hättest :???:

    Zitat


    Ich würde auch niemals einem Hund weh tun. Selbst als ein Beagle mir in die Hand gebissen hat, weil er der Meinung war, dass ich zu langsam beim Leckerlie aus dem Beutel Holen war, habe ich ihn nicht geschlagen, getreten oder sonst was gemacht. Ich bin eher der Typ, der zu lieb zu Hunden ist.

    der letzte satz in verbindung damit, dass du ein sprühhalsband benutzt und anderen dazu rätst...das ist ein widerspruch in sich.
    du tust dem hund vielleicht körperlich nicht weh, aber du erziehst mit strafe und das verletzt auch.

  • Wer ein Tier in seine Wohnung holt, darf sich nicht wundern wenn es sich wie ein Tier verhält.

  • @ Deia1970

    Falls Du es überlesen hast, die TS Lisa ist 14 Jahre alt.

    Findest Du deinen Rat zu einem Sprühhalsband in Kinderhänden immer noch gut?

    Ich finde es unmöglich, es gibt andere Wege und die sollte so ein junger Mensch unter Anleitung lernen.

    Gaby und ihre schweren Jungs

  • Zitat

    Wer ein Tier in seine Wohnung holt, darf sich nicht wundern wenn es sich wie ein Tier verhält.

    Naja ich würde eher Sagen:
    Wer einen Welpen in seine Wohnung holt, darf sich nicht wundern wenn er sich wie ein Welpe verhält!

  • Zitat

    @ Deia1970

    Falls Du es überlesen hast, die TS Lisa ist 14 Jahre alt.

    Findest Du deinen Rat zu einem Sprühhalsband in Kinderhänden immer noch gut?

    Ich finde es unmöglich, es gibt andere Wege und die sollte so ein junger Mensch unter Anleitung lernen.

    Gaby und ihre schweren Jungs

    Sorry. Das hatte ich nicht gesehen.

  • Mist, zu spät meinen BEitrag zu ändern. Wenn ich von Aussperren rede, dann meine ich zwischen Hund und Menschen einen kurzen Moment zu trennen. In meinem Fall waren das 30 Sekunden. Die Lütte hat gjalut und in dem Mometn wo sie mal kurz ruihig war kam sie wieder rein.
    Allerdings war meine Lütte auch ein seeeeehr anhänglciher Hund. Das muss nicht bei jedem Hund funktionieren.

    Es gibt zwei Abruchkommandos: eins für 'Hör auf mit dem was du tust' und ein 'Spuck aus was Du im Maul hast' Beide muss man langsam aufbauen und dann immer wieder trainieren. Wenn Du Englisch kannst, googel mal Victoria Stillwell und 'teach a dog to leave it'. Da wird der Aufbau des Kommandos 'Nein' sehr schön gezeigt.

    Das 'Aus' Kommando fand ich persönlich schwieriger. Man arbeitet da am Anfang mit Tauschgeschäften.

    'Strafe' ist ein Konzept, das Hunde nciht wirklcih verstehen. Zwischen einer Handlung, die Du gut findest (und lobst) oder schlecht findest (und schimpfst) dürfen nur ca zwei Sekunden liegen, danach verknüpft der Hund das nicht merh. Und, ja, ich fand das unglaublich schwer am Anfang, man wird aber mit der Zeit schneller.

  • https://www.dogforum.de/nein-wie-komma…en-t119822.html

    die einfachste übung zum nein-training (ich persönlich würde da von "pfui" umsteigen, da das pfui in den hundeohren evtl schon komisch verknüpft ist):

    - Nimm ein Leckerli in deine Hand (In deine andere Hand am besten auch welche, aber die andere Hand hälst du hinter dem Rücken)
    - Zeige das Leckerlie deinem Hund, sage "Nein" und schliesse die Hand dann
    - Vermutlich wird dein Welpe anfangen an deiner Hand rumzulecken und rumzuknabbern
    - Lässt er dies sein und wendet sich ab, schaut dir in die Augen oder was auch immer, dann lobe ihn und gebe ihm ein Leckerlie am besten aus der anderen Hand.

    So in etwa verlief unsere erste Nein-Übungseinheit. Falls ich etwas falsch dargestellt hab, dann kmorrigiert mich. Ich möchte nur einen konkrete, spielerische Übung aufzeigen ;-)

  • Zitat

    Ich finde aber immer noch, dass das Sprühhalsband an sich nichts Schlimmes ist.

    Ich habe kein wirkliches Problem mit Strafe in der Hundeerziehung, aber man muss da schon ehrlich zu sich selbst sein. Wenn das Sprühhalsband oder eine andere Strafe nicht schlimm wäre, dann wäre sie wirkungslos. Sie sorgt schließlich dafür, dass ein Verhalten, das einer eigenen Motivation entspringt, beendet wird. Und das geht vereinfacht gesagt nur, wenn die Konsequenz härter ist als die Belohnung die das Verhalten bietet.

    Im Endeffekt ist es wie mit der Belohnung: was eine Strafe (oder eine Belohnung) ist, bestimmt der Hund und nicht der Halter.

    Viele Grüße
    Frank

  • Also ich saß bis vor einigen Minuten auf meinem Sofa und habe fast eine Stunde in meinem Buch gelesen. Bonnie ist fast 10 Monate alt....
    Also Bonnie 4 Monate alt war, habe ich gar nicht gelesen, weil ich auch höchstens mal 5 Minuten am Stück irgendwo sitzen konnte, wenn sie nicht gerade geschlafen hat. Dann hat sie wieder irgendwas angestellt und ich konnte gehen um sie wegzupflücken und ihr eine Alternative anzubieten. Jaaaaahaaa, das hat mir manchmal echt den letzten Nerv geraubt, aber auf die Idee, Bonnie wegzusperren oder ein Sprühhalsband zu kaufen, bin ich nie gekommen.
    Wie reagieren denn deine Eltern, wenn der Knirps etwas anstellt was er nicht soll? Oder bist du ganz alleine für die Erziehung verantwortlich?

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