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Beiträge von schnappi42

    Mal ne andere Frage: ist der Hund denn ansonsten gesundheitlich ok? Denn dass, was du vom Verhalten in der Wohnung beschreibst, klingt für mich schon merkwürdig. Auch wenn der Hund bisher eher draußen gelebt hat, müsste er ja dennoch das Prinzip fester Hindernisse kennen, durch die man nicht einfach durchlaufen kann.


    Viele Grüße
    Frank

    Ich möchte alle Beteiligten bitten, trotz der überhöhten Außentemperatur, das eigene Gemüt wieder etwas herunter zu kühlen, damit es hier in einem normalen Tonfall weiter gehen kann ...


    Viele Grüße
    Frank

    Ans Abgeben habe ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Aber auch ich habe einen etwas holprigen Weg hinter mir und mehr als einmal mitleidige Blicke für das Verhalten meines Hundes geerntet. Und irgendwann merkt man dann, wie die ganze Arbeit, die ganzen Diskussionen und die Beharrlichkeit Früchte tragen. Erst sind es kleine Details, die man vielleicht auch übersieht und plötzlich feststellt "Huch, da hat sich ja was getan" und nach und nach merkt man dann auch im größeren Stil, wie aus dem kleinen Tyrannen, den man am liebsten viertelstündlich zum Mond schießen würde, der Hund wird, den man sich immer gewünscht hat.


    Bleib dran, wachse an den Aufgaben, die sie dir stellt und denke immer dran: so mit 10 oder 11 Jahren werden sie ruhiger :D


    Viele Grüße
    Frank

    Zitat von "Sommerbriese"

    welche Anforderungen stellt ein Tschechoslowakische Wolfhund an seinen Menschen?


    Man sollte nicht allzusehr an seiner Einrichtung hängen; nicht unbedingt erwarten, dass der Hund mit jedermann verträglich ist; es etwas länger dauern könnte, bis er alleine bleiben kann; mit einem eigenständigen und recht durchsetzungsfähigem Charakter klarkommen ...


    Es können in den richtigen Händen absolut tolle Hunde sein. Genau so, wie sie sich bei den falschen Menschen zum absoluten Albtraum entwickeln können. Der Grund für die Anschaffung eines Wolfhundes sollte meiner Meinung nach niemals vorwiegend die Optik und das ursprüngliche Wesen sein. Man muss die Art und die Eigenschaften dieser Hunde wirklich mögen, um nicht irgendwann (meist recht schnell) ein ziemlich böses Erwachen zu erleben.


    Von daher empfehle ich eigentlich immer, sich möglichst viele Rassevertreter in unterschiedlichsten Situationen live anzuschauen, um sich ehrlich zu beantworten, ob man sich damit wirklich einen Gefallen tut oder nur einer romantisierten Vorstellung nachhängt.


    Viele Grüße
    Frank

    Zitat von "8Rika8"

    Könnte es damit zusammenhängen, dass ich an dem Tag, als sie so schwer verletzt wurde, mit ihr allein unterwegs war? Und sie es quasi damit verknüpft? Mit Frauchen raus = es könnte was passieren - Mit der Familie raus gehen = mehr Sicherheit? Denn wie gesagt, vor diesem Vorfall war sie nicht so...


    Prinzipiell ist das schon möglich. Ich glaube aber mittlerweile, dass wir und unsere Haltung einen viel größeren Einfluss auf das Verhalten unserer Hunde haben, als es uns manchmal lieb ist. Könnte es nicht sein, dass du dich insgesamt sicherer und entspannter fühlst, wenn noch jemand zweites dabei ist und sich das auf den Hund auswirkt?


    Viele Grüße
    Frank

    Zitat von "Brizo"

    Ist doch im Prinzip nur logisch..wenn du deinem Hund aus Versehen auf die Pfote trittst, bezeichnest du das doch auch nicht als positive Strafe?
    Deine Intention war es nicht, dass ein Verhalten seltener auftritt und einen erzieherischen Erfolg kannst du dadurch auch nicht erzielen. Und so ist es beim Abblocken ja auch..


    Sorry, aber das ergibt keinen Sinn. Auch ein versehentliches auf die Pfote ist streng genommen eine positive Strafe. Nicht die Absicht ein bestimmtes Ziel zu erreichen macht eine Handlung von uns zu einer Belohnung oder einer Strafe, sondern dass, was beim Gegenüber durch die Handlung ausgelöst wird.


    Lernen findet immer statt und nicht nur dann, wenn wir eine Trainingssession ansetzen oder beabsichtigen ein bestimmtes Verhalten zu beeinflussen.


    Viele Grüße
    Frank

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