Züchter Ahnung von Erziehung?
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Nun ja ein fundiertes Wissen über richtige Sozialisierung wäre Voraussetzung. Wenn man als Züchter schon Hunde hat die nicht auf einen Hören muss man sich schon fragen ob er auch vom Züchten so viel "Sorgfalt" an den Tag legt.
Ich habe ganz bestimmte Anforderungen an einen gut erzogenen Hund und wenn ich den beim Züchter wieder treffe ist das ok. Wenn ich da aber irgendwann mal ein völliges Chaos und völlige Überforderung sehe gehe ich wieder.
Ein Züchter sollte schon ein Fachmann in Sachen Hund sein - Erziehung ist ein Baustein. - Vor einem Moment
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Hi,
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Zitat
Deine Frage ist schon sehr provokativ!
Das war nicht meine Absicht.
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Also für mich müssten die Hunde des Züchters schon eine gewisse Grunderziehung haben, die muss nicht meiner (also die meiner Hunde *g*) entsprechen, aber ich fänd es schon wichtig zu sehen, dass Besitzer und Hund eine Bindung haben und dass der Hund (rasseentsprechend) auf seinen Besitzer reagiert. Ganz einfach weil mir das zeigt, dass sich jemand mit dem Wesen Hund auseinander setzt und nicht "nur" züchtet.
Noch viel wichtiger finde ich das "Auftreten" der Hunde (wird ja gerne verwechselt). Sind die Hunde entspannt, interessiert, neugierig (klar, immer rasseentsprechend), wie wirkt die Mutterhündin (gestresst, souverän, etc.).
Ich glaub, mir müsste das Wesen der Hunde, aber auch der Besitzer zusagen, der individuelle Gehorsam ist dann eher eine Randerscheinung

lg Nadine
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Kommt darauf an!
Wenn Züchter, dann Ausstellung und da sollten die Hunde sich ja auch einigermaßen benehmen!
Ich habe ja nun Schäferhunde und für mich käme nur ein Züchter in Frage, der seine Hunde auch für die Zuchttauglichkeit selber ausbildet, und zwar nicht nur bis zum "Züchter V", heißt das Allernotwendigste, sondern auch darüber hinaus.
Bei jemandem, der die Hunde mit der Zuchttauglichkeit kauft und dann anfängt, würde ich keinen Welpen kaufen.
Mir ist gerade aufgefallen, das ich da Ausbildung und Erziehung vermischt habe!
Ich kenne durchaus Züchter, die ihre Hunde 1a für die Prüfungen ausgebildet haben, außerhalb des Hundeplatzes aber null unter Kontrolle haben. Diese meinte ich nicht!
Und da bin ich der Meinung, sollte jeder Züchter seine Hunde schon soweit erzogen haben, das ein stressfreies Alltagsleben möglich ist! -
Für mich ist es wichtig,dass die Eltern meines zukünftigen Welpen sportlich geführt werden,
und das erfolgreich.
Die Alltagserziehung der Hunde ist mir eigentlich eher Wumpe. -
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Stressfrei durch den Alltag - durch welchen denn? Durch meinen, durch den von Frau Müller oder den des Züchters?
Wenn der seine Hunde im Zwinger hält, braucht der keinen Gehorsam im Haus, wenn er nur in der hintersten Pampa läuft, können seine Hunde auch pöbeln etc. -
Doch, ich finde auch den Alltag wichtig und habe dafuer auch ein (rassetypisches) Beispiel.
Collies sind bellfreudig. Das muss man Beizeiten in Bahnen lenken. Finlays Zuechterin hat ... gruebel ... so etwa 6-8 Collies im Haus wohnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es fuer Welpis Praegung gut gewesen waere, wenn die allesamt quasi permanent in Bellarien ausgebrochen waeren.
Ich koennte mir vorstellen, dass es noch anders gelagerte - rassetypische - Dinge geben koennte, die auf Welpen "abfaerben", wenn Zuechter sich so gar nicht drum kuemmert.
Hm, je laenger ich drueber nachdenke, sind solche kleinen Dinge in Summe, mir vielleicht sogar wichtiger als die Tatsache, dass Finlays Mutter ausgebildeter Besuchshund ist oder auch unterschiedlichster Sport betrieben wird.
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So pauschal kann ich da nix zu sagen, weil mir vor guter "Erziehung" (was auch immer man darunter versteht, meiner ist gut erzogen und ihr würdet ihn trotzdem nicht geschenkt haben wollen
) viele Dinge wichtiger sind.
Allerdings kenn ich hier eine Züchterin, der wir ab und an mit ihren beiden großen Hunden begegnen...so wie die sich aufführen, würde ich mir die Zuchtstätte nicht mal näher anschaun. Einfach weil ich glaube, dass eine Mami, die es für ihr gottgegebenes Recht hält, andere Hunde in den Senkel zu stellen und sich da auch nicht von abbringen lässt, nicht der richtige Umgang für mein potentielles Welpi ist.Das andere Beispiel sind vier perfekt hörende Bordercollies, denen wir hin und wieder begegnen. Auch aus diesem Zwinger käme mir kein Hund ins Haus, weil bestandene BHs und Agilitypokale nicht wett machen können, dass die Hunde permanent unter Storm stehen. Und das kann ich in meinem Alltag nicht brauchen. Wäre vllt anders, wenn ich auch vorhätte meinen Hund als Sportgerät zu verheizen, aber aktuell ist mein Leben dafür zu langsam, und das muss auch mein potentieller Welpe mitmachen können.
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Ich finde: ja! Denn wenn der Züchter sich mit Erziehung und Ausbildung von Hunden auskennt, weiss er auch besser, welche Eigenschaften gut sind, um weiter vererbt zu werden.
Mal als Beispiel: ein "menschenfreundlicher" Hund. Das kann ein Hund sein, der Menschen neutral bis freundlich begegnet, oder aber einer, der aufdringlich nervt und keine Distanz kennt. Ein Züchter, der Hunde erziehen kann, wird Wert darauf legen, dass er nicht zweitere Welpen bekommt. Einer, dem die Erziehung nicht wichtig ist, dem ist es egal: Hauptsache menschenliebend.
Ich denke, einer, der sich wirklich mit Erziehung und Ausbildung (Sport) seiner Hunde beschäftigt, kann den wertvolleren Grundstock legen für den Welpen und die bessere Verpaarung wählen für die Eltern. Als Beispiel kann er die Kommunikation (z.B. Streits) zwischen den Welpen gut beurteilen und dementsprechend einwirken und dies kann sich im Welpen festigen.
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Vom Züchter will ich in erster Linie einen Hund, der die gewünschten Gene mitbringt. Dazu muss er sich mit den Eigenheiten und Anlagen der Rasse auskennen, aber kein Erziehungsguru sein.
Die Alltagserziehung ist mir da ziemlich egal - hat sowieso jeder seine eigene Meinung dazu. Ob die Mutter nun Leute anspringt, oder der Vater an Autos pinkelt hat keinen Einfluss auf die Anlagen. Erziehen kann ich selber. Wichtig ist mir aber ein gutes Sozialverhalten der Züchterhunde, und eine gute Sozialisierung der Welpen. Wobei ich auch da finde, weniger ist oft mehr, Qualität vor Quantität.
Beim WSS ist mir wichtig, dass Dual Purpose nicht nur ein Schlagwort bleibt, sondern dass mit den Eltern oder mindestens den Grosseltern/nahen Verwandten gearbeitet wurde, jagdlich oder jagdnahe. Ob vom Züchter persönlich ist irrelevant, bei der engen Blutbasis. Das Wesen, die Anlagen müssen stimmen - Überraschungen gibt es immer noch genug.
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