• Wir haben auch verschiedene, eher unbewusst.

    Warten vor dem Futternapf - "nimm" - Rüssel rein :)
    "Auf" beendet jedes vorherige Kommando. Meist Sitz/Platz oder Warte. Danach darf sie machen was sie will/wollte. Beispiel: hundefreund gesichtet - "warte" - ableinen und ein bisschen beruhigen - "auf" - hinrennen :)

  • Bei uns gibt's auch mehrere:
    'Weiter gehts' - wenn sie kurz warten musste (weil ich zb mein schuhband zumachen musste) u dann geht's halt normal weiter
    'Fertig' - zb wenn ich sie abgetrocknet hab u fertig bin
    'Geht schon' - wenn ich die leine abgemacht hab u sie frei laufen kann
    'Get it' - wenn sie kurz warten musste bis ich einen ball zb geworfen hab, u sie dann los kann um ihn zu holen; wobei das genau genommen ja eigentlich ein 2 in 1 kommando ist (um das warten aufzulósen, u das geworfene ding zu holen)
    'Und los' - wenn ich einen stock in's wasser werf, wir zusammen rennen, od ich werf/roll ein guzzi über'n boden u sie rennt nach, usw
    'Rüber' - wenn wir am gehweg stehen bleiben u bevor wir die straße überqueren
    'Pause' - (zusätzlich eine bestimmte bewegung mit den armen) pause beim spielen od clickern
    'Stop it' - jetzt sofort aufhören mit wasauchimmer (ziehen am spielzeug, bellen, ..... )
    Ich glaub das war's

  • Zitat

    mein gedanke, wenn ich zb meinen hund vor dem napf sitz lass und dann ein auflösekommando sag zb in meinem Fall FREI find ich das irgendwie komisch....oder passt das und es gibt nur ein allgemeines Auflösekommando...

    Deinem Hund dürfte das wahrscheinlich ziemlich egal sein, welches Wort du verwendest. Im Prinzip könntest du auch "friss es nicht" nehmen, wenn du es ihm so beigebracht hast ;)

    Viele Grüße
    Frank

  • Ich hab eigentlich nur "Lauf".
    Alles andere sind bei mir nur weitere Kommandos. "Warten" an der Straße wird mit "rüber" aufgelöst, wobei "rüber" bedeutet, dass wir rüber gehen, nicht geschnüffelt oder markiert oder getrödelt oder in der Mitte der Straßenbegrenzung Hälmchen gezupft werden etc. Das "Rüber" löse ich auf der anderen Straßenseite halt wieder mit "lauf" auf, damit Hund weiß, dass ab jetzt wieder gebummelt werden darf.

  • Zitat


    Hallo hab jetzt seit einiger Zeit das auflösekommando FREI eingeführt zb Hund macht sitz - wird angeleint - Kommando Frei - und darf locker mitlaufen


    Hö? :lookwrong: Klingt für mich unlogisch. Angeleint laufen hat doch nüscht mit frei zu tun.
    Das ist dann kein Auflösekomando sondern sowas wie ... "bei mir" bzw. "lauf locker neben mir her!".
    Also letztendlich wieder nur ein weiteres Kommando das das vorherige ablöst. Den Hund erlöst es aber nicht.

    Mit Auflösekommando ist eher so etwas gemeint wie, dass die Übung jetzt definitiv beendet ist, und erst mal keine neue hinzukommt, und der Hund nun tun und lassen kann, was er will.
    Also z.B. vom ordentlich nebenherlaufen zum: "jetzt darfst du Gas geben und die Wiese genießen - Lauf!". Verstehst?

    Zitat


    mein gedanke, wenn ich zb meinen hund vor dem napf sitz lass und dann ein auflösekommando sag zb in meinem Fall FREI find ich das irgendwie komisch...


    Ich sage "Nimm".

    Und weder beim Anleinen, noch beim vorm Napf warten muss mein Hund sitzen. Viel zu viel überflüssiges Unterordnungs-Machtgehabe. Muss echt nicht sein.

    An der Straße sag ich "warte" und dann "komm". "Warte" sag ich auch bevor sie fressen darf oder bevor sie einen anderen Hund begrüßen gehen darf.
    Beim Kunstücke-machen-Training sag ich hinterher entweder "Ende" oder "Pause" (was auch Ende bedeutet), und dazu ein Handzeichen, was ich nur dafür verwende, damit der Hund weiß, er ist fertig (frei). Das wiederum mach ich nur, wenn der Hund gerne noch weiterüben würde. Also ich übe mit dem nicht so lange, bis der völlig ausgepowert ist, und das Auflösekommando eh überflüssig wäre.

  • Zitat

    Ich hab nur eines.

    Für jegliches Auflösen eines Kommandos heisst es hier " und Los".

    Ist hier auch so. Eigentlich.

    Uneigentlich neige ich dazu, das auch mal "Und lauf", "Okay", "Ab die Post" oder sonstiges zu nutzen. Und Maja schnallts.

    Mit anderen Worten: Ich hab kein Auflösekommando, ich hab offensichtlich einen Auflösetonfall.

  • Muss nicht sein, wenn Hund und Halter anders klar kommen, kann aber gerade bei hibbeligen Zeitgenossen ein toller Schritt auf dem Weg zu mehr Impulskontrolle sein. Pauschalisierende Aussagen wie "überflüssiges Unterordnungs-Machtgehabe" bringen uns genau so wenig weiter wie erzieherische Patentrezepte für Jederhund.

  • Da ich zum Todsabbeln meines Hundes neige, habe ich eine Auflösegeste, einmal eine extrem ausholende Armbewegung. Kombiniert wird es meistens mit "Genug"; "Vorraus" oder "okay" (ich versuche gerade verzweifelt mir das zutexten abzugewöhnen :ops: ). Nur wenn eine Übung mit Belohnung beendet wird, gibt es ein "Fein"

  • Ich habe nur ein Wort zur Freigabe. Bei den Jungs ist es 'Jawoll', bei der Omma ist es 'ok'.
    Ich nutze es zu 80% wirklich nur in der Unterordnung. Der Rest ist bei der Impulskontrolle, bei der Leinenfuehrigkeit (wenn ich sie dann ins ziehen gehen lasse), etc.

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