Welpe beisst und zwar fest :-(
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dalmi22 -
23. Februar 2013 um 15:24
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Besorg dir Doch eine Schleppleine.
Handygetippe
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Hi,
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Zitat
Schon klar was du meinst. Aber das würde bedeuten Bonnie ist nur zwischen 4 und 6 Stunden wach. DAS stimmt aber definitiv nicht. Die kleine ist länger aktiv ohne aufgedreht zu sein.
Und Bonnie knabbert auch keine Möbel an.Handygetippe
Naja, Ausnahmen gibt es bekanntlich immer und überall

Und nochmal - weiß nicht ob das falsch von mir beschrieben wurde:
Wach war Jala auch länger als 4-6 Stunden, aber sie hat in der Zeit nicht getobt oder war "draussen", sondern lag z.B. in ihrer Kudde und hat an einem Kauknochen genagt oder sich selber mit einem Spielzeug beschäftigt (ohne wild zu sein) oder sie lag neben mir und hat gekuschelt...... sie hat also mehr oder weniger "geruht" - also nix zum überdrehen gehabt!

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Liebe Leute, das hier führt meiner Meinung nach für dalmi22 zu keinem "brauchbaren" Ende! Bekanntlich führen viele Wege nach Rom, aber hat man sich mal für einen Weg entschieden, sollte man nicht dauernd wieder umkehren und einen anderen einschlagen - sonst erreicht man das Ziel nämlich nie... dalmi22, Du hast nun verschiedene Tips von verschiedenen Leuten erhalten. Ich würde mich nun für EINE Variante entscheiden und die durchziehen.
Und wer geschrieben hat, jeder Welpe wird ruhig wenn er müde ist und findet seinen Schlaf selbst, der hat wohl noch nicht wirklich viel Erfahrung mit unterschiedlichsten "Hundetypen" und Rassen!!! Es gibt einfach Welpen, die finden zumindest in der ersten Zeit ihren Schlaf nicht selbst und hilft man ihnen nicht, auf die 16 bis 18 Stunden Schlaf zu kommen, überdrehen sie vollends und werden dann zu Unrecht als hyperaktiv und durchgeknallt betitelt. Ich hatte letzten Sommer selbst einen Welpen, welcher während den ersten paar Wochen nicht selbst "runterfahren" konnte. Also habe ich mich jeweils auf den Boden gesetzt und ihn zu mir genommen und dann ist er innerhalb von wenigen Minuten und für mehrere Stunden in einen komatösen Schlaf verfallen.
Eine Box ist nicht zum wegsperren da, sondern ist als Schlafhöhle gedacht, die dem Hund Geborgenheit vermitteln soll und gleichzeitig sicherstellt, dass er nichts Ungewünschtes anstellen kann.
Da der Welpe von dalmi22 bereits genug Schlaf abbekommt, könnte ich mir eher vorstellen, dass er in den aktiven Phasen unterbeschäftigt ist. Kopfarbeit (z.B. Suchspiele, bei denen der Welpe die Nase einsetzen muss) macht extrem müde und hat auch schon manchen erwachsenen Hund "flachgelegt". Eine Beschäftigung, bei welcher der Welpe seine Hirnzellen anstrengen muss, könnte deshalb der Schlüssel zum Erfolg sein.
Ich ziehe mich nun aus diesem Thema zurück, denn wie gesagt nützt es dalmi22 nichts, wenn sich hier die, die helfen wollen noch dauernd widersprechen und sich beinahe in die Haare geraten...
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Beißhemmung lehren klingt schön und gut, aber ich stell es mir auch schwer vor, das beizubringen, wenn er auf gar nichts reagiert. Ich glaub ich würde wirklich eine Box nehmen, die ganz dunkel und kuschelig (vielleicht lieber mit alten Decken, falls er die zerstört) machen, an einen ruhigen Ort bringen und dann einfach aussitzen. Wenn er dareinpieselt ist es nicht so schlimm und kaputt machen kann er auch nicht viel. Und wenn du ihn sofort rauslässt, bzw. die Tür öffnest, wenn er ruhig ist, sollte es doch nicht zu lange sein? Musst ja keine Minibox nehmen, sondern eine die groß genug ist, dass er sich noch ausbreiten kann. Und halt noch nen Tauseil oder Büffelhaut reinlegen, damit er sich abreagieren kann? Find das Besser, als anbinden, wo er sich richtig verletzen kann oder zu viel Platz geben, wo er dann aus Frust nur noch schrottet.
Oder eben wirklich total unbeeindruckt festhalten, egal was er für´n Rabatz abzieht und sofort locker lassen, wenn er nachgibt? Dann eben auch machen darf, was er denn möchte, also auch runter? Vielleicht bringt ihn auch das zur Ruhe?! Nimm ihn auf den Schoß, in den Schwitzkasten, da kann er doch nicht mehr beißen und weg auch nicht und in der Sekunde, wo er mal stillhält, sofort loslassen?
Ich kann mir jedenfalls auch gut vorstellen, dass es immer schwerer wird, ihn zur Ruhe zu bringen, je öfter man aufgibt und er dann "gewinnt". Dann wird er immer noch rabiater, weil er lernt, dass er nur den längeren Atem haben braucht und je mehr er euch wehtut, desto eher kann er machen, was er will? -
So bei uns geht es besser war gestern einfach ein wenig viel

Wir versuchen es jetzt ganz anders

Heute morgen aufgestanden und gleich mal 15 Minuten spazieren. Danach essen und noch mal pipi machen und dann halt trotz zuvor Essen spielen. Ich liess ihn jetzt toben dann hab ich ihn mit sitz und Platz üben und vielen Keksen runter gebracht
Dann zu mir ins Bett gepackt und siehe da er schläft 
Als er etwas zerstören wollte ( war heute nur ganz kurz der Fall) hab ich ihn mit Wasser so besprüht das er nicht sah wo her das kam er war ein bisschen verwirrt und ging auf die Sucher woher das kam ( Er hat aber keine Angst er liebt Wasser).
Er hat beim Spiel einmal gebissen ich stand einfach auf und ging schnell hinters Gitter und legte die Wäsche zusammen danach war er nicht mehr so grob

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Zitat
Im Wald ist bei uns Leinenzwang auch für Welpen.
Bist du sicher? Im Moment ist doch gar keine Brut- und Setzzeit.
Ich habe nun etwas gegoogelt und nichts von genereller Leinenpflicht in der Schweiz gefunden. Nur sowas wie: an den Stellen, wo ein Hund angeleint werden muss, weisen Schilder darauf hin.
Oder das: §21 Hunde sind im Wald und am Waldrand vom 1. April bis 31. Juli an der Leine zu führen. In der übrigen zeit können Hunde auf Waldstrassen unter direkter Aufsicht ohne Leine geführt werden. -
Das ist richtig mit der Leinenpflicht nur ist der einzige Wald hier ein Privat Wald das heisst er gehört zu einem Gestüt und der Besitzer will keine freilaufende Hunde und auch keine Biker und keine Picknicks usw. wir dürfen in den Wald aber eben nur angeleint. Der Besitzer hat viele Pferde und galoppiert auch mal durch den Wald da möchte er keine frei laufende Hunde antreffen!
Ich wohne noch nicht lange hier deshalb muss ich noch ein wenig Spazierwege finden und vielleicht meldet sich ja noch jemand mit einem Welpen zum spielen ich werde ja in eine neue Welpenspielgruppe gehen vielleicht findet sich dort jemand.
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ich wurde dem welpen jedesmal eine auszeit geben, wenn er zu heftig wird und den konflikt immer neu zulassen, indem man immer wieder neu anfängt zu spielen. eine auszeit kann heißen: ruhig halten und warten, bis er aufhört zu knabbern, anbinden, in die box packen. aussperren würde ich ihn nicht. ich würde mich bei einem welpen, der richtig festhält, für die letzten beiden möglichkeite entscheiden.
du hast geschrieben, dein welpe bekommt panik, wenn er angebunden wird. kannst du mal ein video machen? ich könnte mir gut vorstellen, dass dein welpe sehr aufgeregt ist, weil er in dem moment die kontrolle verliert. das kann wie panik aussehen, ist aber letztendlich keine schlimme panik und wär für mich ein grund, meinen hund erst recht anzubinden bzw. in die box zu setzen. warum? weil dein hund schon im zarten welpenalter sein gesamtes umfeld kontrolliert und hier würde ich einen riegel vorschieben, sonst ziehst du dir sehr schnell einen kleinen terroristen heran, der schon von klein auf lernt, dass sich die welt um ihn dreht :/
in feld und flur würde ich mit schleppleine arbeiten, ganz egal, ob brut- und setzzeit oder nicht. denn dein welpe lernt jetzt und hier, ob er sich an dir orientieren sollte oder nicht. und wenn er jetzt lernt, dass du ihn rufst und er nicht kommen muss, ist das eher schlecht. wie hast du den abruf aufgebaut?
was ich machen würde:
- deutliche einschränkungen zu hause: du bestimmst, wann gespielt, gekuschelt oder gefressen wird. aufmerksamkeitscheidenes verhalten wird ignoriert bzw. mit der box auch mal unterbunden (wenn du es nicht ignorieren kannst, weil er dir in der hand hängt). dein welpe lernt jetzt schon wichtige lektionen im leben. und unter hunden ist derjenige wichtig, der entscheidungen trifft. zur zeit trifft sie der zwerg. also musst du anfangen, die wichtigen entscheidungen zu treffen.
- aufmerksamkeitstraining an der schleppleine: jeder blickkontakt, jedes bei-dir-laufen, jedes stehenbleiben ist ein lob und einen weiteren verstärker wert. weitere verstärker sind: spiel mit dir, leckerlie, streicheln. hier musst du situativ entscheiden, was passt. soll er ruhig durch eine situation gehen? ruhiges lob (tiefe stimme, ganze sätze laaaaange worte), leckerlie/körperkontakt. darf er auch mal aufdrehen (z.b. nach einem gelungenen abruf)? dann darf es auch wildes spiel sein mit einem eher anheizendem lob (kurze worte, höhere tonlage).
jedes mal, wenn dein hund draußen nicht auf deinen abruf reagiert, legst du dir weitere steine in den weg.- du entscheidest, was draußen passiert. wenn ihr hunde trefft, übst du, dass er sich zuerst auf dich konzentriert, bevor er hingehen darf. denn wer trifft die entscheidungen? du :)
und du bist als führungsperson die kompetenzstelle, die entscheidet, welche kontakte sinnvoll sind und welche nicht. damit der zwerg das erkennt, musst du ihm zeigen, dass du in der lage bist, kontakte zu unterbinden oder zuzulassen. also darf er hingehen, aber erst, wenn du es erlaubst.- impulskontrollübungen: auch wenn hier viele aufschreien. für mich gehört impulskontrolle schon die früheste welpenschule. eine schöne übung hierzu: welpi darf auf deinem arm tobende hunde/fußballspielende menschen/lockende kinder beobachten. kann er ruhig zuschauen, darf er hingehen, zappelt er, bleibt er auf dem arm. du kannst auch in der hocke sitzen und ihn an den seiten festhalten. hier musst du den längeren atem haben. es geht erst los, wenn er ruhig ist.
eine weitere übung: futter auf den boden legen und den welpen mit einem freundlichen "nein" oder "äh äh" zurückschieben. das kann mehrmals passieren. nicht laut werden, nicht gestresst sein, einfach nur unterbinden. irgendwann schaut dich der zwerg an. dann kommt das lob und das leckerlie. hier geht es um den langen atem - den musst du haben.- kontakt zu gleichaltrigen welpen suchen. hierbei würde ich darauf achten, dass kein starkes machtgefälle zwischen ihm und dem anderen welpen herrscht. d.h. hase und jäger wechseln sich ab, mal ist der eine unten, mal der andere und es bleibt fair, rangeleinen dürfen sie autragen, zu dritt einen anderen hund mobben geht nicht. ich würde eher die 1:1-kommunikation suchen, als wildes ein wildes durcheinander. die welpen sollen lernen, miteinander zu kommunizieren, nicht sich über den haufen zu rennen. ich würde die zeit mit dem anderen hund immer so gestalten, dass sich die zwerge erst auf euch konzentrieren sollen (keline sitzübrung, spiel mit dem menschen) und dann zueinander dürfen. ich würde immer übungs- und spielsequenzen immer abwechseln und darauf achten, dass die hunde maximal zehn minuten am stück miteinander spielen.
ich würde z.b. erst ca. fünf minuten aufmerksamkeitstraining machen, dann vielleicht fünf minuten spiel zulassen. dann wieder zehn minuten zeit zwischen dem bsitzer und dem menschen (sitz, platz, leinenführigkeit, spiel, futter suchen, whatever. dann wieder spiel mit dem anderen hund (vielleicht zehn minuten). dann gibt es vielleicht eine ruheübung (die zwerge einfach mal festhalten, auf dem arm halten, bis sie ruhig liegen oder sitzen). dann darf es gerne noch eine abrufübung geben. dann wieder ein kurzes spiel zwischen den mäusen. und der abschluss sollte immer spaß mit dem menschen sein. kein wildes spiel, sondern eventuell eine futtersuche.
kein leinenkontakt, damit dein hund dich nicht später überall hinzerrt und aus frust an der leine ausflippt.
den hund jetzt einfach hund sein lassen, fände ich fatal. denn er lernt jetzt in diesem moment.
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Wieder mal ein sehr klarer, deutlicher und super Post, Lucanouk! Dem kann ich nichts hinzufügen, ausser vielleicht eine kleine Übung, die bei meinem Wildfang (12 Wochen und ein Rotzbengel
) Wunder wirkt:Leckerli in die Hand. Hand geschlossen, solange er daran rumpfötelt, nagt, bellt, beisst, leckt etc. Irgendwann gibt er auf und kuckt. Sofort öffnet sich die Hand und die Leckerli sind frei. Mein Welpi bekommt im Moment fast sein ganzes Fressen aus meiner Hand.
Irgendwann werde ich die Leckerli dann wieder ausschleichen müssen, aber jetzt soll er erst mal lernen, Ruhe zu geben. Je wilder der Hund, um so wichtiger die Ruhe, so scheint mir.
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Ich glaub er war unterfordert und deshalb so krass drauf

Bis jetzt ist er sehr lieb dafür wach seit 06.00h aber er hängt dafür mehr rum anstatt auszuticken:-) Wir waren jetzt zweimal 15 minuten laufen ich glaub es hat ihm gut getan..
Danke für Eure Tipps

Anbinden werde ich natürlich üben aber nicht wenn er so aufgedreht ist am Schluss sieht er anbinden als Bestrafung an..Am Samstag kommt unsere Box fürs Auto natürlich werden wir dann Zuhause üben und mal schauen wie er so auf die Box reagiert.
Ich geh jetzt mal einfach ehr laufen und spielen und er darf aufs Bett aber nur zum schlafen das funktioniert er schläft auf dem Bett sofort ein.
Er kann Sitz & Platz an der Leine sind wir am üben aber er ist ja erst 10 Wochen alt...
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