Welche Trainingsmethoden unterstützt ihr?
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Gast65902 -
12. November 2012 um 13:53
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Strafe im Sinne von "Strafe folgt auf den Fuss" - das Donnerwetter - wenn einem der Himmel auf den Kopf fällt und so...

... wahrscheinlich das, was Du mit Reaktion meinst.
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Hallo,
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Für meine Hunde ist Leine in gewissen Situationen Strafe.
Du mußt das immer aus der Perspektive des Mehrhundehalters sehen und bei welcher Gelegenheit an der Leine gegangen werden muß.
Alle drei an der Leine, wir laufen los in den Wald. Alle drei dürfen in den Freilauf. Dann baut einer Mist und zwar gründlich, sonst wird wie gesagt nur angefaucht oder mal gebufft und muß nun als einziger an der Leine laufen.
Das ist für den jeweiligen Übeltäter Strafe.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Zitat
Wie definiert ihr denn Strafe?
Ich wüsste nicht, ob ich schonmal eine "Strafe" beim Hund angnewendet habe. Es waren eher der Situation angepasst Reaktionen, aber Strafe?
So ein negativ behaftetes Wort..Springt mir der Hund auf den Tisch, dann wird er unsanft wieder nach unten befördert.
Verprügelt der Junghund einen anderen Hund, dann wird er unsanft vom anderen Hund gepflückt, ins Fuß gerufen, etwas angefaucht und es wird weitergelaufen.
Strafen? Für mich nicht. Einfach nur Reaktionen auf die Situation..
Strafe ist eigentlich klar definiert in der Lerntheorie. Es ist alles, was ein der Aktion vorausgegangenes Verhalten hemmt. Wenn dein Hund nach dem unsanften Abflug vom Tisch künftig seltener auf den Tisch springt, dann war es eine Strafe. Deine "Reaktionen" sind strafende Reaktionen. -
Zitat
Wie definiert ihr denn Strafe?
Rein theoretisch, meiner Meinung nach, ist Strafe alles was das momentane, selbst-initiierte, Verhalten des Hundes unterbricht. Leine ich den Hund an, ist es sogar Zwang! Leine ich ihn aufgrundessen an, weil er nicht zu anderen Hund darf, ist es Strafe. Schieb ich ihn vom Küchentisch weg, Strafe. Liegt er mir im Weg und muss mir somit ausweichen, Strafe. Pinkelt er an eine Hausecke und ich scheuch ihn weg, Strafe. Fixiert der nen anderen Hund und ich dreh ihn um, Strafe. Etc pp. Strafe erfolgt vielfach im Alltag, nur nehmen wir das gar nicht mehr wahr. Für manche ist Strafe erst Strafe wenn man selbst so richtig wütend ist.
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Zitat
Für meine Hunde ist Leine in gewissen Situationen Strafe.
Du mußt das immer aus der Perspektive des Mehrhundehalters sehen und bei welcher Gelegenheit an der Leine gegangen werden muß.
Alle drei an der Leine, wir laufen los in den Wald. Alle drei dürfen in den Freilauf. Dann baut einer Mist und zwar gründlich, sonst wird wie gesagt nur angefaucht oder mal gebufft und muß nun als einziger an der Leine laufen.
Das ist für den jeweiligen Übeltäter Strafe.
Gaby und ihre schweren Jungs
Aber meinst du sie verknüpfen das anleinen mit dem vorangegangenen fehlerhaften Verhalten? Ich hätte da so meine Bedenken.
Gut, für mich käme es eh nicht in Frage, weil ich mich dadurch auch bestraft fühlen würde.
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Zitat
Aber meinst du sie verknüpfen das anleinen mit dem vorangegangenen fehlerhaften Verhalten? Ich hätte da so meine Bedenken.Gut, für mich käme es eh nicht in Frage, weil ich mich dadurch auch bestraft fühlen würde.
Aber selbstverständlich, da es sich ja immer nach dem gleichen Muster abspielt. Hund wird gerufen kommt nicht, ich hinterher und leine an. Was meinst Du wie oft sie doch lieber zu mir kommen, wenn sie sehen, ich mache mich auf den Weg zu ihnen.
Bedenken kannst Du gerne haben, meine Erfahrung sagt mir etwas anderes.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Zitat
Strafe ist eigentlich klar definiert in der Lerntheorie. Es ist alles, was ein der Aktion vorausgegangenes Verhalten hemmt. Wenn dein Hund nach dem unsanften Abflug vom Tisch künftig seltener auf den Tisch springt, dann war es eine Strafe. Deine "Reaktionen" sind strafende Reaktionen.
ebenich versteh nicht, wieso man "Strafe" immer neu definieren will ...
oder immer anders nennen will, weils so negativ belegt istnatürlich belege ich etwas negativ bei einer "angepassten Reaktion"
anderenfalls macht der Hund es genau so häufig weiter und meine Reaktion hätte ich mir sparen können -
Also genauer gesagt...
- ist Anleinen negative Strafe in der Lerntheorie, da Entzug von etwas Angenehmen: z.B. Jagen, verdreschen ...

- Am Schlawittchen packen und anzischen ist positive Strafe, da hinzufügen von etwas Unangenehmen.
ZitatAlles anzeigenStrafen (Negative Folgen)
Strafe für ein Verhalten wäre: das Verschwinden von etwas Gutem oder das Zufügen von etwas Unangenehmen. Auch Strafen haben nur bei richtigem Timing und der erforderlichen Stärke und Konsequenz die erwünschte Wirkung.
Die Effektivität einer Strafe beruht auf:
- Timing - beste Wirkung hat eine Strafe zu Beginn des unerwünschten Verhaltens ( damit kein kurzfristiger Erfolg für unerwünschtes eintritt)
- Intensität - die Strafe muss stark genug sein, um unerwünschtes Verhalten zuverlässig auf der Stelle abzubrechen
- Konsequenz - Strafe muss jedes Mal erfolgen, wenn unerwünschtes Verhalten auftrittBei nicht Einhaltung kann die erwünschte Verknüpfung ausbleiben, unerwünschte Assoziationen sind jedoch jederzeit möglich:
- Mit einem Wort, das bei dem unangenehmen Ereignis gesagt wird
- Mit der gesamten Situation, in der das unangenehmen Ereignis erfolgt
- Mit anderen, zufällig vorhanden oder plötzlich auftauschenden Auslösern z.B. Personen, Gerüchen, GegenständenWird falsch gestraft, kann das ernste Konsequenzen haben. Es kann soweit gehen, dass der Hund eine ernsthafte Störung in der Beziehung Mensch - Hund bekommt. Schließlich ist der Hundeführer immer zugegen wenn gestraft wird.
http://www.hovawart-portal.de/index.php?cat=…rundlage_lernen
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Ok, dann strafe ich positiv.
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Ich habe von Hund zu Hund verschiedene Trainer und Methoden kennen- und schätzen gelernt.
Mit meinem ersten Hund gab es keine Probleme, sie war einfach ein Goldstück. Mit Hündin Nr. 2 hatte ich dann einige "Differenzen". Petra Führmann von der Hundeschule Aschaffenburg konnte mir da sehr schnell weiterhelfen und auch Hund Nr. 3 habe ich so ganz gut hingekriegt (beide Hunde waren aus dem TH und als schwer vermittelbar eingestuft).
Der Pudel ist ein Fall für sich, er darf auch mal Blödsinn machen, weil da kein Mensch oder Tier dabei zu Schaden kommt und ich erziehe ihn eher so "nebenher".
Mein Moon, der seit Oktober 2010 bei uns wohnt (erst als Pflegehund und jetzt als Familienmitglied), bin ich mal wieder an meine "Grenzen" gestossen und habe einiges ausprobiert. Mittlerweile arbeite ich ihn nach der HarmonieLogie von Anne Krüger. Obwohl ich am Anfang ziemlich skeptisch war und auch immer noch viel falsch mache, merke ich, dass Moon jetzt versteht, was ich von ihm will und sich in seinen Panik-Aggro-Phasen viel schneller wieder auf mich konzentrieren kann. Auch der Spaziergang mit ihm macht wieder richtig Spaß.
Nebenher mache ich allerdings auch Tricktraining mit dem Clicker, da arbeiten Moon und Evil so richtig mit Freude mit. Nur der Pudel findet clickern doof und lässt sich die Lösung lieber mit körperlichen Hilfen (wie schieben oder nach unten drücken) zeigen. Dann ist er eifrig dabei und kann das nach 2-3 mal zeigen auch ohne Hilfen. - Vor einem Moment
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