Welche Trainingsmethoden unterstützt ihr?

  • Also,
    aus gegebenem Anlass habe ich mich gefragt, ob ihr einen Trainer kennt/Bücher gelesen habt/im Fernsehen gesehen habt, dessen Methoden ihr unterstützt?
    Denn nach dem ich nun wirklich schon seit fast 2 Jahren regelmäßig dieses Forum durchstöber und immer wieder Pro und Contra für bzw. gegen bestimmte Methoden und Ansätze lese, frage ich mich, wass denn eigentlich jeder einzelne von euch so für gut und richtig hält.
    Klar hat da jeder eine andere Meinung, das einzige, was ich diesem Forum so im Konsens entnehmen konnte, ist das Gewalt jeder Art, sei es durch grenzwertige Hilfsmittel wie E-Halsband oder durch erzwungende Unterwerfung, nicht gern gesehen wird.

    Außer dem reinen Interesse frage ich aber auch, weil ich mich mit dem guten Ceasar Milan beschäftigt habe und hier schon so einiges an Gegenargumenten gegen den guten Mann gelesen habe.

    Ich finde seine Methode von Ansatz her grundrichtig, nämlich, dass man mit der Natur zum Vorbild ruhig und bestimmt Regeln und Grenzen schaffen sollte.
    An der Ausführung hapert es aber meiner Meinung nach in gewissen Situationen etwas.
    Ob ich hier im Frorum mehr erläutern darf, bin ich mir grade nicht ganz sicher, daher lass ich es erstmal.

    Also, was funktioniert für euch am besten, was findet ihr gut?

  • Zitat


    Ich finde seine Methode von Ansatz her grundrichtig, nämlich, dass man mit der Natur zum Vorbild ruhig und bestimmt Regeln und Grenzen schaffen sollte.

    Erkläre doch mal bitte wann und wie CM die "Natur zum Vorbild" nimmt und was man darunter verstehen soll/kann.

    Gaby und ihre schweren Jungs

  • Ich habe noch keinen Trainer gefunden, der mir komplett zusagte und habe mir von verschiedenen Trainern Ansätze herausgepickt und zu meinem eigenen Konzept zusammengezimmert.
    Sowohl von Cesar Millan, als auch von den Mönchen von New Skete, Günther Bloch und einigen anderen.

  • Also ich meine mit "richtiger Ansatz" bei Caeser:

    -Aufmerksamkeit gewinnen bevor man Befehle gibt
    -Konsequenz
    -Die richtige Energie ist wichtig, nicht, was man sagt
    -Hunde kurz antippen, wenn sie unaufmerksam sind
    (Damit meine ich wirklich eine kurze Berührung, keinen Schlag oder Tritt!)

    ABER:
    Die Punkte, die dir bei dem Herrn spanisch vorkommen sind warscheinlich ähnlich, wie die, die mir nicht gefallen. und ich sage auf keien Fall, dass ich die Ausführung, die er an den tag legt immer unterstütze. Allerdings möchte ich hier auch nicht Ruf schädigendes von mir geben.

  • Zitat

    Also, was funktioniert für euch am besten, was findet ihr gut?


    Ich kann diese Frage für mich nicht so allgemein beantworten. Ich kenne viele Methoden und arbeite mit verschiedenen Bestandteilen unterschiedlicher Methoden; was am besten funktioniert, kommt aber auf die Situation, den jeweiligen Hund bzw. auf das jeweilige Mensch-Hund-Team an. Außerdem hängt es davon ab, was ich trainieren will - im Dummytraining arbeite ich u.U. anders, als beim Erläutern der hauseigenen Regeln.

    Die Frage, was am besten funktioniert, lasse ich mir jeweils vom Hund beantworten. Der Weg, der uns zu einer aufmerksamen, offenen, motivierten und trotzdem entspannten Teamarbeit führt, ist der richtige für uns.

  • So meinte ich das, ich habe nicht erwartet, dass einer von euch eien Guru hat...

    Quebec, ich habe dich falsch verstade und falsch geantwortet, sorry.
    Mit Naturnahem Ansatz meine ich das Konzept, dass der Hund in Hundestrukturen denkt und nach einen Rudelführer verlangt, denn in seinen Genen steckt das Konzept dieser Familienstruktur.
    Kann man selbst diesen Platz nicht füllen wird der Hund eventuell aus Instinkt selbst handeln, da er sein "Rudel" zusammenhalten möchte. Denn, und da liegt Milan meier Meinug nach richtig:
    Ein Hund denkt nicht "Aha, ein Mensch, die verhalten sich anders, da muss ich auch anderes reagieren" sodern ein Hund handelt aus Gefühl, denn rational denken kann er nunmal nicht.

  • Zitat

    So meinte ich das, ich habe nicht erwartet, dass einer von euch eien Guru hat...

    Quebec, ich habe dich falsch verstade und falsch geantwortet, sorry.
    Mit Naturnahem Ansatz meine ich das Konzept, dass der Hund in Hundestrukturen denkt und nach einen Rudelführer verlangt, denn in seinen Genen steckt das Konzept dieser Familienstruktur.
    Kann man selbst diesen Platz nicht füllen wird der Hund eventuell aus Instinkt selbst handeln, da er sein "Rudel" zusammenhalten möchte. Denn, und da liegt Milan meier Meinug nach richtig:
    Ein Hund denkt nicht "Aha, ein Mensch, die verhalten sich anders, da muss ich auch anderes reagieren" sodern ein Hund handelt aus Gefühl, denn rational denken kann er nunmal nicht.


    Ich glaube du unterschätzt da den Hund gewaltig ;)

  • ich kenne keinen Trainer, der 100% so arbeitet wie ich

    ich ziehe mir von jedem das raus, was ich hier brauche... und ich gehe nicht nach TV und Büchern, sondern nach Anwendbarkeit für mich auf meinen Hund

  • Hunde sind die Haustiere, die bei ihrer Domestikation am meisten auf die Fähigkeit zur Kommunikation mit dem Mensch hin selektiert wurden. Sie sind Hunde (und keine Wölfe geworden), weil der Mensch so Zuchtauslese betrieben hat. Es gibt demnach keinen "natürlichen Hund" und folglich auch keine Erziehungsmethode, die einer natürlichen Theorie entsprechen kann, nach dem Motto "im natürlichem Hunderudel läuft das so und so". Wäre das Hunderudel natürlich geblieben, wären es Wölfe geworden.

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