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Beiträge von Rotbuche


    Die Rasse Lagotto ist eine neue Hunderasse, die erst seit ein paar Jahren anerkannt ist und deren Aussehen noch lange nicht gefestigt ist. Wie es mit dem Wesen aussieht? Ob da alles so gleichmäßig vorhanden ist? Keine Ahnung!


    Uh naja. Die Rasse ist alt, drohte aber von der Bildfläche zu verschwinden, dann gabs eben züchterische Bemühungen, sie zu erhalten. Die Anerkennung von der FCI ist also tatsächlich recht neu (ca. 20 Jahre), die Rasse selbst aber mehrere hundert Jahre alt und im Aussehen und Wesen gefestigt. Bleibt die Frage, welchen Genpool man hatte, um die heutige Population entstehen zu lassen, dazu bin ich zu wenig drin in der Lagotto-Szene, um das beantworten zu können.

    Erstbegegnung: kommt darauf an, was Deine Hündin mag/nicht leiden kann. Du kannst halt mit einem Welpen keinen normalen Spaziergang machen - gut wäre, wenn Deine Hündin vor der Begegnung viel Bewegung hatte, damit einiges an Energie schonmal raus ist.


    Fütterung: ich hab die Mahlzeiten für die erwachsenen Hunde aufgeteilt, sodass immer alle essen konnten.


    Spaziergänge: hier war ein Hundejogger die Lösung.

    Zitat von "Helfstyna"

    ...und bis auf den gewünschten Rottweiler und evtl noch den Dalmatiner würd ich aus der Aufzählung keinen einzigen vorschlagen.


    Das ist der Punkt, die aufgezählten Hunderassen würde ich unter den gegebenen Bedingungen eher ausschließen, auch Rottweiler und Dalmatiner, darum hab ich sie ja aufgelistet. Es geht mir nicht darum, womit einzelne Exemplare der genannten Rassen womöglich super zurecht kommen, sondern wohin eine Rasse tendiert. Und wenn ich weiß, dass mein Hund u.a. regelmäßig fremdbetreut werden soll, würde ich eben von sog. Einmannhunden Abstand nehmen.

    Zitat von "Meckerzwerg"

    Welcher von den dreien wäre das denn? Bis jetzt kenne ich alle drei als Familienhunde


    Einmannhunde in der von Dir gewünschten Gewichtsklasse:
    Dobermann, Rottweiler, Chow-Chow, Tosa-Inu, Akita-Inu, bedingt Dalmatiner, tendenziell belgische Schäferhunde.


    Einmannhund heißt nicht, dass sie nicht in einer Familie leben können, sondern dass sie sich in aller Regel einen Menschen als Hauptbezugsperson aussuchen und einen Führerwechsel sehr viel schlechter mitmachen als andere Hunderassen. Daher würde ich von diesen Rassen eher Abstand nehmen, wenn ich weiß, dass mein Hund regelmäßig fremdbetreut werden soll.

    Weitere Gedanken zum Zweithund:


    - ist die Betreuung für einen Hund der gehobenen Gewichtsklasse immer noch gewährleistet? Hat Eure "Hundeoma" Technik und Kraft, 50kg Hund (oder mehr) zu halten?
    - Ihr habt zwar dann einen Garten, wohnt aber immer noch im 1. Stock, richtig? Sobald Treppen im Spiel sind, würde ich immer in einer Gewichtsklasse bleiben, die ich zur Not tragen kann.
    - Ich würde von Rassen mit viel Schutztrieb absehen, wenn ich den Hund regelmäßig in Jugendgruppen mitnehmen wollte. Klar kann auch ein Hund mit Schutztrieb lernen, damit zurechtzukommen, aber es ist einfach nicht seine Welt. Ich würde keinen Hund in eine Situation "hineinzwingen", wenn ich davor die Möglichkeit der Wahl habe.
    - gerade wenn Du Hundeerfahrung hast, würde ich Tierschutzhunde keinesfalls generell ausschließen, weil man erwachsene Hunde kennenlernen und wunderbar einschätzen kann. Beim Welpen gibts halt auch bei bester Aufzucht+Prägung+Erziehung nur eine Wahrscheinlickeit, dass er sich rassegemäß entwickelt, keine Gewissheit.



    Edit, vergessen: wenn ich weiß, dass mein Hund halbwegs regelmäßig fremdbetreut werden soll, würde ich auch von sog. Ein-Mann-Hunden absehen, wieder einfach zugunsten des Hundes, der mit wechselnden Bezugspersonen viel schlechter zurecht kommt, wenn er sich nur einem Menschen anschließen will.

    Hallo Chrissy,


    ich bin ein bisschen fassungslos gerade, weshalb ein TA bei der Entwicklung nicht sehr viel früher weitere Diagnostik betreibt, und wie er auf den Gedanken kommt, einem Körper, der bereits angeschlagen ist, auch noch "zur Sicherheit" ein Antibiotikum zu geben, ohne dass er einen einzigen Anhaltspunkt für den möglichen Nutzen des ABs hat.


    Mein Rat: hol Dir alle Blutwerte (Ausdruck, per Email...), die Du von Deinem Hund hast, stell sie heute (!) im Leishmaniose-Forum ein (http://www.leishmaniose-forum.com), evtl. auch im Gesunde-Hunde-Forum (http://www.gesundehunde.com/forum/) wenn Du dort schnell genug schreiben kannst, beschreib die Entwicklung, frag bitte auch nach, was die Experten dort zum Thema Anaplasmose sagen. Solltet Ihr Euch aufgrund der Werte für eine Anaplasmose-Behandlung (= Doxycyclin, ein AB) entscheiden, hast Du bei den Blutwerten kaum Zeit, auf das Ergebnis eines Anaplasmosetests zu warten, dann würde man sofort damit beginnen, darum dränge ich so.


    Es muss einen Grund geben, weshalb der Hämatokrit kontinuierlich sinkt (Reticulozyten im Normalbereich, nehme ich an? Erhöht wäre viel schöner), Leukämie ist nur einer davon. Gerade weil die Nieren schonmal beteiligt waren: Nierenprobleme können zu einer Anämie führen, Anaplasmose, usw.


    Im Ultraschall habt Ihr Euch auch die Nieren angeschaut?


    Gibt es Tierarztalternativen bei Euch?


    Alles Gute!!

    Es klingt, als würde Deiner Hündin Euer Training überhaupt keinen Spaß machen. Nach dem, was Du schreibst, sind die Einheiten von Anfang an viel zu lange und ohne (geeignete) Bestärkung aufgebaut. Beispiel: von Anfang an (also nicht schrittweise gesteigert) 30mal ins Körbchen zurückbringen, kein Erfolgserlebnis zwischendurch aus Hundesicht, ich hätte auch keinen Bock mehr ins Körbchen zu gehen. Das ist kein böser Wille von ihr, Du hast das Körbchen halt mit dieser Art des Trainings mit etwas Blödem verknüpft, und sie hat genau das von Dir gelernt, was Du ihr beigebracht hast.


    Dein Ziel bei jeder Form von Training ist, dass es Euch beiden Spaß macht! Spaß machen Deinem Hund alle Dinge, bei denen sie schnell zum Erfolg kommt, bei denen sie den Erfolg (= Leckerli, Spiel, Stimme, usw.) supergern mag, und alle Dinge, die nicht zu lange dauern. Brich ab, lange (!) bevor sie die Lust verliert - stell Dir vor, Du freust Dich auf Deine Lieblingsschokolade. Nach einem Stückchen wirst Du Dich immer noch wie Bolle aufs nächste Stückchen freuen, aber wenn Du schon 5 Tafeln intus hast, braucht keiner mehr mit einem weiteren Stückchen als "Belohnung" kommen. Du willst am Ende jeder Trainingseinheit bei Deinem Hund die Lernerfahrung haben "boah, das war toll, ich könnte sofort weitermachen, ich freu mich jetzt schon aufs nächste Mal!"


    Und frag Dich, ob Deine Hündin nach 2 Wochen bereits all diese verschiedenen Trainingsbereiche braucht - es ist unglaublich viel Programm für einen Hund, der vollends damit beschäftigt ist, die hiesigen Regeln und Abläufe kennenzulernen, das Alleinbleiben lernt,...

    Hallo,


    ich lese Deine Frage jetzt erst - hast Du immer noch den Eindruck, die Schleimhäute Deines Hundes seien ungewöhnlich blass? Falls ja, würde ich umgehend ein geriatrisches Profil beim TA machen lassen, d.h. großes Blutbild mit Nieren- und Leberwerten.
    Beim älteren Hund gehört das für mich sowieso zum regelmäßigen Check-up, und ja, es gibt durchaus Krankheiten, die mit einer leichten Anämie einhergehen (= blasse Schleimhäute), sonst aber längere Zeit noch keine sichtbaren Symptome hervorrufen.

    Zitat von "wilderacker"

    Müsste Calcium nicht erheblich höher sein als Phosphor?


    Nein.


    Für die Blutwerte gibts einen Referenzbereich, beide Werte liegen drin, bestens. Der Quotient bezieht sich auf die Zusammensetzung des Futters.

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