Welche Trainingsmethoden unterstützt ihr?

  • Zitat

    Uiii.... dieses Thema schreit ja förmlich nach einer ausführlichen Diskussion. Dann auch noch direkt Milan im Eingangspost... mutig. |)

    ...

    Wäre aber mal interessant von anderen Trainern zu lesen außer "der drei Großen". Muss nämlich zugeben, ausser Milan, Schlegel und Rütter kenne ich sonst keinen.

    Deshalb habe ich Milan im Eingangspost erwähnt, denn ich will ja Diskutieren um adere Meinungen kennenzulernen und neue Idee zu bekommen. Mit Contra habe ich überhaupt kein Problem, das gehört bei so einem Thema beinahe zum guten Ton.

    Und: Mir geht es ähnlich, ich kee auch relativ wenig Trainer und würde mich freuen, ein Paar neue Namen zu lesen. Rütter muss ich sagen finde ich auch (teilweise) gut, weniger umstritten als Milan, aus guten Grüden.
    Mir kam, während ich Milan las oder schaute auch schon öfter in den Sinn "Wow... das kann er auch nur machen weil er in den USA ist, hier würde man ihn zerreißen..." :hust:

  • Zitat

    Gewaltfrei und auf gegenseitigem Respekt und Verständnis basierend.

    u.a. gefallen mir
    Emily Larlham
    Grisha Stewart
    Blaschke-Berthold
    Leslie McDevitt


    LG

    Super, danke =)

  • Mir kommt da spontan die Frage, wann ist ein Trainer ein Trainer?
    Bloch ist zB "nur" Kynologe und Wolfsforscher und sagt ja von sich selbst er sei kein Trainer. Ebenso hab ich, ich glaub sogar hier im Forum, gelesen, dass Millan auch keine "Ausbildung" in Sachen Hundetraining hat. Zählen für euch denn auch "Weiterbildungsnachweise" etwas oder vertraut ihr auch jemandem, der einfach ein "Händchen" für Hunde hat?

  • Also ich habe jetzt keinen Guru :D

    Ich hab ja auch nur ein braves Waldwiesenhündchen und in sofern habe ich auch nur eine - ich nenns mal: bauchgestützte Erziehungsmethode. Lernen geht am Besten mit positiver Verstärkung, Haue gibt's keine, Körperlichkeit aber sehr wohl. Das finde ich einen sehr guten Ansatz bei uns: anstatt reden, lieber berühern oder auch durch Körpersprache lenken. Das liegt mir persönlich sehr und fasziniert mich. Das geht nicht immer, aber wenn, versteht sie sehr schnell.

    Wer mir bis jetzt am Allerbesten gefallen hat, ist Thomas Baumann. Und zwar deshalb, weil er nicht eine Methode für alles hat, sondern einen individuell verschieden einsetzbaren "Werkzeugkasten" mit verschiedenen - auch seinen eigenen - Methoden.

    Und dann ein nur in der Schweiz bekannter Trainer - ein Freund von Thomas Baumann. Dieser ist so klasse mit meinem Pimpf umgegangen, obwohl er meist Problemhunde hat, die ein völlig anderes Kaliber sind und mit denen er auch komplett anders umgeht. Das hat mich beeindruckt.

    Martin Rütter mag ich aus denselben Gründen wie Gaby und für mein Waldwiesenhündchen wär der sicher auch was. Mit einen Problemhund würde ich allerdings nie zu ihm gehen.

  • Zitat

    Mir kommt da spontan die Frage, wann ist ein Trainer ein Trainer?
    Bloch ist zB "nur" Kynologe und Wolfsforscher und sagt ja von sich selbst er sei kein Trainer. Ebenso hab ich, ich glaub sogar hier im Forum, gelesen, dass Millan auch keine "Ausbildung" in Sachen Hundetraining hat. Zählen für euch denn auch "Weiterbildungsnachweise" etwas oder vertraut ihr auch jemandem, der einfach ein "Händchen" für Hunde hat?


    wenn ich bewusst jemanden suche, schau ich schon, wo er gelernt hat etc., bevor ich dort anrufe

    wenn ich aber wen kennen lerne, frag ich nicht nach Referenzen, sondern schau, wie er am Hund arbeitet sowie wie er es dem Menschen nahe bringen kann, was er zu sagen hat

  • Zitat

    Mir kommt da spontan die Frage, wann ist ein Trainer ein Trainer?
    Bloch ist zB "nur" Kynologe und Wolfsforscher und sagt ja von sich selbst er sei kein Trainer. Ebenso hab ich, ich glaub sogar hier im Forum, gelesen, dass Millan auch keine "Ausbildung" in Sachen Hundetraining hat. Zählen für euch denn auch "Weiterbildungsnachweise" etwas oder vertraut ihr auch jemandem, der einfach ein "Händchen" für Hunde hat?

    Sachkundenachweise sind mir schnuppe. Auf einigen "netten" Schäferhundplätzen haben sie auch Sachkundenachweise und wenn ich mir da hi und wieder anschaue was die machen, wird mir schlecht.
    Ein Hundetrainer ist für ich jemand, bei dem ich sehen kann, dass er fair mit den Tieren umgeht und dabei gute Erfolge erziehlt, auch mit schwierigen Getier.

  • Günther Bloch:

    - Nicht jede Aktion des Hundes versuchen zu kontrollieren, viele Freiräume lassen, etc.
    - Hundeverhalten genau analysieren und dann bewerten. So darf man mich z.B. anspringen, da ich bei meinen Hunden weiß, dass es nicht rüpelhaft gemeint ist, sondern nur ein Durchs Geschichts Schlabbern ermöglichen soll.
    - kein dominieren des Hundes, sozialfreundliche Grundstimmung
    - Hund muss nicht immer jedes Kommando befolgen - gibt Mittelstufen, wo ein Kommando "nur" ein Tipp ist. -> kein blinder Gehorsam durchgängig.
    - Bei nicht Reaktion vom Abruf bei sensiblen Hunden "Verstoßen" aus dem Rudel im gewissen Rahmen für wenige Sekunden.
    - kein ignorieren des Hundes
    - eindeutige Korrektur durch Körpersprache
    - Anstupsen des Hundes bei nicht Aufmerksamkeit, nicht Befolgung von Kommandos, etc.

    Martin Petrella
    - positive Bestätigung von positivem Verhalten mit Hilfe des Clickers

    Caesar Milan
    - Aufmerksamkeit gewinnen, vor der Gabe von Kommandos
    - souveränes, soziales auftreten.

    Mönche von New Skete
    - Dem Hund Ruhezonen zeigen
    - Dem Hund Ruhe beibringe
    - individuelles Training
    - Hund nur sehr selten allein
    - Schlafen beim Besitzer

    Gespräche mit anderen Hundebesitzern...
    ...haben mir zusätzlich sehr geholfen.

    So werden z.B. keine allgemeingültigen Kommandos genutzt, sondern nur besondere, damit diese sich im Alltag nicht zerlaufen.

  • Da ich viel zu faul bin um mir 1000 Bücher zu kaufen, die zu wälzen und mir dann auch die Namen aller Trainer zu merken, hab ich mir einfach von Allem was ich so gesehen hab + meinem eigenen Hundeverstand a bissl was zusammengereimt ;)

    Das einzige wonach ich lebe, wo ich auch Bücher gelesen hab und auch Kurse besuche, is Lind-Art.
    Aber dazu wäre ich vermutlich nie gekommen, hätte ich nicht meine Trainerin getroffen.

    Im Grunde genommen arbeite ich einfach berechenbar für meinen Hund.
    Grenzen sind Grenzen, da gibts keine Ausnahmen, bei nicht-Beachtung folgen darauf bestimmte Konsequenzen.

    Bücher les ich nur zum allgemeinen Lernverhalten von Hunden.

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