Welche Trainingsmethoden unterstützt ihr?
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Gast65902 -
12. November 2012 um 13:53
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Also,
aus gegebenem Anlass habe ich mich gefragt, ob ihr einen Trainer kennt/Bücher gelesen habt/im Fernsehen gesehen habt, dessen Methoden ihr unterstützt?
...
Also, was funktioniert für euch am besten, was findet ihr gut?Ganz pragmatisch, auf's Minimum runtergebrochen, funktioniert für mich und meinen Hund am besten positive Verstärkung. Entweder entlocke ich dem Hund ein Verhalten oder ich lass es ihn selber finden und dafür gibt's ne Belohnung welcher Art auch immer. Und alles was ich nicht will hat eben auch entsprechende Konsequenzen.
Ansonsten unterstütze ich per se "Individualität" und "gewaltfreies" Training. Dass mal mal grob wird, dass man dem Hund mal ins Fell packt, dass mal mal brüllt, gehört alles dazu und wenn danach wieder die Welt in Ordnung ist, ist doch fein. Jeder Hund ist anders, jeder Halter ist anders. Es sind doch die Extreme, die schaden.
Von daher wüsste ich keinen Trainer, der mir als erstes für unsere "Lebensweise" einfällt. WAHRSCHEINLICH arbeiten wir nah an Rütter und Grewe. Aber das vermute ich auch nur aufgrund der Medien. Aber nicht weil es diese Trainer gibt, arbeiten wir so, Lernverhalten und Trainingsmethoden haben wir in unserer HuSchu kennengelernt und es war einfach mal so "unser Ding".
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Hi,
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Natürlich sind Hund von uns zu dem gezüchtet was wir jetzt haben trotzdem ist ein Hund halt kein Mensch und wir könen ihn nicht fragen, wie es ihm geht oder ob er gesund ist, das zeigen sie durch Körpersprache, und wenn man die Versteht ist die Hälfte der Arbeit getan.
Ich streite ja nicht ab dass ein Hund unsere Stimmung und Intention verstehen kann, aber das Verstehen sie eben durch unsere Körpersprache und nicht dadurch das wir sagen "Ich bin müde!".<sorry für OT.
Um zum Thema zurückzukommen:
Ich arbeite nciht nach Milan, trotzdem finde ich einige Teile hilfreich, ich arbeite auch nicht nur mit Klicker, trotzdem hilft es beim lernen. Wie viele hier schon gesagt haben: Rauspicken, was man für richtig hält und der Hund wird einem Zeigen, was klappt.
Allerdings ist der Grund, dass ich das Thema gestartet hab mein interesse für verschiedene Ansätze, Ideen und Gedankengänge und dabei speilt für mich keie Rolle ob ich diese Asätze schlimm oder gut finde, denn jeder Neue Einfluss macht mich schlauer, in die eine oder adere Richtung. -
Ich habe in den vielen Jahren Hundehaltung, und auch schon vorher, viel gelesen. Eigenlich so ziemlich alles was es auf dem Markt gibt. Fasziniert hat mich Günther Bloch und mit Martin Rütter konnte ich nicht wirklich viel anfangen. Auch bei Cesar Millan finde ich gute Ansätze.
Es kommt auf den Hund an und für mich liegt da das Problem die richtige Methode zu finden.
Meine erste Hündin war sehr ängstlich und da half mir ein Buch nicht weiter. Durch eine gute Hundeschule mit einer erfahrenen Trainerin hat es dann hingehauen. Da war durchaus mal ein leiser Anschiss nötig und ein Zwicken in den Popo und Aufmerksamkeit zu bekommen.
Mein Rüde war eine Panikbacke. Da war ein ganz anderes Vorgehen nötig. Der hat mich dann nach über einem Jahr richtig auf den Arm genommen und geschauspielert was das Zeug hält. Hunde sind wirklich nicht blöd. Ein Problemhund war er aber nie. Was den Gehorsam angeht hatte ich so meine Probleme. Da ich mich aber gut über die Rasse Podenco informiert hatte, gab es schnell eine Lösung. Mit ihm durfte man gar nicht so zärtlich umgehen. Dann hat er mich überhaupt nicht ernst genommen. Klare Ansagen, ohne viel Trara haben es gebracht, zumindest solange er in meiner Nähe war und ist.
Unsere Jüngste ist ein Sensibelchen. Ein leiser verbaler Anschiss und sie fällt in sich zusammen. Hier sind es klare Ansagen in ruhigem Ton die mich weiterbringen. Mit ihr habe ich geclickert und bin begeistert. Die anderen waren nicht dazu zu bringen in Sachen Clicker auch nur ansatzweise zu arbeiten. Da haben sich mehrere erfahrene Trainer dran versucht und aufgegeben. Das glaubt mir selbst heute kaum jemand.
Es muß also jeder herausfinden welche Erziehungsmethode für seinen Hund gut ist und ich würde mir wünschen das es mehr Trainer gibt die gerade Hundeanfängern weiterhelfen können. Leider arbeiten die meisten "ihr" Schema ab und fertig.
Gruß Terrortöle -
Zitat
Ich glaube du unterschätzt da den Hund gewaltig

Das glaube ich auch.
Hunde sehen in uns nicht den "Rudelführer". Sie wissen, daß wir keine Artgenossen sind. Darum würde ich auch nie auf die Idee kommen, erziehungstechnisch Hunde zu kopieren.
Vorbild "Natur", da fallen mir doch gleich wieder Schnauzgriff, Alpharolle und Nackenschütteln ein. Ein für mich völlig verkehrter, weil sinnloser Weg.
Hunde unterliegen Lerngesetzen wie Menschen auch. Die angewendet, mit etwas Bauchgefühl, Einfühlungsvermögen und Zuneigung zum Hund ist für mich die Methode. Da braucht es keine Namen aud der Hundeflüsterszene.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Boah, tut mir leid, die Tastatur spinnt und ich merks immer erst hinterher :/
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Uiii.... dieses Thema schreit ja förmlich nach einer ausführlichen Diskussion. Dann auch noch direkt Milan im Eingangspost... mutig.

Du wirst merken, es gibt nicht die eine Methode. Dafür sind die Ansichten hier viel zu verschieden. Wenn man hier Namen einwirft wird erstmal direkt dagegen geredet, aufgrund von Dingen die man gehört oder gelesen hat in den bekannten Medien. Wichtiger ist denke ich, dass du voll hinter der jeweiligen Methode steckst. Wenn du dich für eine entschieden (oder mehrere) hast, dann lebe danach. Milan hat meiner Meinung nach sehr gute Ansätze, eben das was du schon erwähnt hast. Ich persönlich trainiere nach einem Hundetrainer der auch sehr bekannt ist und ebenso umstritten. Aber egal, ich find ihn gut und habe Erfolg damit.
Wäre aber mal interessant von anderen Trainern zu lesen außer "der drei Großen". Muss nämlich zugeben, ausser Milan, Schlegel und Rütter kenne ich sonst keinen.
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Zitat
Natürlich sind Hund von uns zu dem gezüchtet was wir jetzt haben trotzdem ist ein Hund halt kein Mensch und wir könen ihn nicht fragen, wie es ihm geht oder ob er gesund ist, das zeigen sie durch Körpersprache, und wenn man die Versteht ist die Hälfte der Arbeit getan.
Ich streite ja nicht ab dass ein Hund unsere Stimmung und Intention verstehen kann, aber das Verstehen sie eben durch unsere Körpersprache und nicht dadurch das wir sagen "Ich bin müde!".<sorry für OT.
Um zum Thema zurückzukommen:
Ich arbeite nciht nach Milan, trotzdem finde ich einige Teile hilfreich, ich arbeite auch nicht nur mit Klicker, trotzdem hilft es beim lernen. Wie viele hier schon gesagt haben: Rauspicken, was man für richtig hält und der Hund wird einem Zeigen, was klappt.
Allerdings ist der Grund, dass ich das Thema gestartet hab mein interesse für verschiedene Ansätze, Ideen und Gedankengänge und dabei speilt für mich keie Rolle ob ich diese Asätze schlimm oder gut finde, denn jeder Neue Einfluss macht mich schlauer, in die eine oder adere Richtung.Jau ein Hund weiss aber sehr genau zu unterscheiden
Er ist quasi im "verstehen" Zweispachig, er kann sowohl andere Hunde "lesen" und uns genauso
Deswegen wäre es völlig verdattelt "naturnah" zu arbeiten -
Möchtest du die einzelnen Trainer nur genannt haben oder auch das, was man sich da herausgepickt hat?
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ZitatAlles anzeigen
Ich habe in den vielen Jahren Hundehaltung, und auch schon vorher, viel gelesen. Eigenlich so ziemlich alles was es auf dem Markt gibt. Fasziniert hat mich Günther Bloch und mit Martin Rütter konnte ich nicht wirklich viel anfangen. Auch bei Cesar Millan finde ich gute Ansätze.
Es kommt auf den Hund an und für mich liegt da das Problem die richtige Methode zu finden.
Meine erste Hündin war sehr ängstlich und da half mir ein Buch nicht weiter. Durch eine gute Hundeschule mit einer erfahrenen Trainerin hat es dann hingehauen. Da war durchaus mal ein leiser Anschiss nötig und ein Zwicken in den Popo und Aufmerksamkeit zu bekommen.
Mein Rüde war eine Panikbacke. Da war ein ganz anderes Vorgehen nötig. Der hat mich dann nach über einem Jahr richtig auf den Arm genommen und geschauspielert was das Zeug hält. Hunde sind wirklich nicht blöd. Ein Problemhund war er aber nie. Was den Gehorsam angeht hatte ich so meine Probleme. Da ich mich aber gut über die Rasse Podenco informiert hatte, gab es schnell eine Lösung. Mit ihm durfte man gar nicht so zärtlich umgehen. Dann hat er mich überhaupt nicht ernst genommen. Klare Ansagen, ohne viel Trara haben es gebracht, zumindest solange er in meiner Nähe war und ist.
Unsere Jüngste ist ein Sensibelchen. Ein leiser verbaler Anschiss und sie fällt in sich zusammen. Hier sind es klare Ansagen in ruhigem Ton die mich weiterbringen. Mit ihr habe ich geclickert und bin begeistert. Die anderen waren nicht dazu zu bringen in Sachen Clicker auch nur ansatzweise zu arbeiten. Da haben sich mehrere erfahrene Trainer dran versucht und aufgegeben. Das glaubt mir selbst heute kaum jemand.
Es muß also jeder herausfinden welche Erziehungsmethode für seinen Hund gut ist und ich würde mir wünschen das es mehr Trainer gibt die gerade Hundeanfängern weiterhelfen können. Leider arbeiten die meisten "ihr" Schema ab und fertig.
Gruß Terrortöle
Wie gesagt gute Ansätze hier und da und viel Gehirn und Gefühl.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass die DF-ler mehr Hundeahnung haben, als zumindest einzelne Hundetrainer, die mir begeget sind... vielleicht sollte das Forum eine eigene Hundeschule aufmachen
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Zitat

Wie gesagt gute Ansätze hier und da und viel Gehirn und Gefühl.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass die DF-ler mehr Hundeahnung haben, als zumindest einzelne Hundetrainer, die mir begeget sind... vielleicht sollte das Forum eine eigene Hundeschule aufmachen
Könnte davon kommen das hier auch einige Trainer unterwegs sind
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