Muss ich das von meinem Hund verlangen können!

  • Zitat

    Ich mache nur mit meinem Hund was ich für wichtig und für sinnvoll halte, da kann mein Trainer sagen was er will. Man muss nicht immer einer Meinung mit dem Trainer sein und das muss er auch akzeptieren.

    Das Argument "ich bezahle" zieht bei ehrenamtlichen Trainern in Vereinen nicht so gut :) Aber ansonsten geb ich euch Recht. Der Trainer kann mir (und soll mir) etwas vorschlagen. Wenn ich mich damit nicht wohl fühle gebe ich das kund. Entweder hat der Trainer dann gute und mich überzeugende Argumente dafür, oder ich mach es eben gar nicht oder anders. Ein guter Trainer kann mich dann im besten Fall beim "anders machen" unterstützen, weil er flexibel genug ist.

  • Grundsätzlich entscheide nur ich, was ich verlange und was nicht. Da kann ein Trainer Kopftsand machen..wenn ich etwas nicht verlangen will, ist es so.

    Ansonsten: Wenn ich Platz sage, heißt das Platz. Egal ob Schnee, Pfütze oder heißer Boden. Aber ;D Ich sage es einfach nicht, wenn es nicht sein muß. Pepper hat es gehasst sich in Schnee oder auf nassen Boden zu legen. Und das war ok für mich. Habe ich es jedoch gesagt, weil es sein mußte, dann mußte sie es auch ausführen.
    Ebenso Thema Platz bei Lee. Sie mag es mittlerweile nicht mehr. Es scheint ihr weh zu tun. Somit bekommt sie so gut wie nie dieses Kommando. Wenn ich sie aber stoppen muß, weil ein Fremdhund angeschossen kommt o.ä., dann gibt es dieses Kommando und dann muß sie liegen! Muß es nicht sein, wird sie (wie bei Pepper auch) mit 'warte' o.ä. gestoppt..

  • naja zum thema nasses gras, wir "mussten" damals auch die gehorsams-übung platz im hohen nassen gras durchführen.
    er tat mir schon ziemlich leid, denn er brauchte erst ne "einladung" vom trainer. er hasst regen und nass.

    ich nachhinein muss ich sagen find ich das auch echt übertrieben und engstirnig.was soll das denn?mir ist auch wichtig das er "hört" und irgendwo "bleiben" kann z.b. an einer roten ampel oder was weiss ich.

    allerdings war meine schule auch sehr auf sport ausgelegt.

  • Bei Gitterrosten trage ich sie selbstverständlich drüber!

    Platz im nassen Gras, Dreck muss sie nicht machen. Wir machen unsere schwierigen Platz-Übungen beim ZOS, wo sie auf unebenem, raschelndem Untergrund, zwischen Wäschetrocknern, Körben, in Koffern, auf rauhem Untergrund, im über-Pudelhohen Gras :lol: Platz machen muss (sonst gibt's keinen Jackpot :D ) - sie kann's also :p!

    Würden wir Obe machen, bekäme sie dann ein Mäntelchen an, damit der Bauch schön warm bleibt! ;)

  • Zitat

    Grundsätzlich entscheide nur ich, was ich verlange und was nicht. Da kann ein Trainer Kopftsand machen..wenn ich etwas nicht verlangen will, ist es so.

    Ansonsten: Wenn ich Platz sage, heißt das Platz. Egal ob Schnee, Pfütze oder heißer Boden. Aber ;D Ich sage es einfach nicht, wenn es nicht sein muß. Pepper hat es gehasst sich in Schnee oder auf nassen Boden zu legen. Und das war ok für mich. Habe ich es jedoch gesagt, weil es sein mußte, dann mußte sie es auch ausführen.
    Ebenso Thema Platz bei Lee. Sie mag es mittlerweile nicht mehr. Es scheint ihr weh zu tun. Somit bekommt sie so gut wie nie dieses Kommando. Wenn ich sie aber stoppen muß, weil ein Fremdhund angeschossen kommt o.ä., dann gibt es dieses Kommando und dann muß sie liegen! Muß es nicht sein, wird sie (wie bei Pepper auch) mit 'warte' o.ä. gestoppt..

    :gut:

    Kommt natürlich auf den Hund an. Bei meiner Kleinen brauch ich dieses unbedingte "Platz" nicht, nur Stop und Warte. Wenn unser Grosser kommt, werde ich das aber machen wie's Murmel - zumindest sehr bemüht sein, es ihm beizubringen! :smile:

  • Wir haben mal mit einem Trainer auf dem HuPla ne ziemlich große Diskussion, weil Madame (5 Monate alt damals) sich schlicht geweigert hat, sich im Januar bei -10°C in Schneematsch zu legen. Sitz ging, wenn auch der Hintern krampfhaft 5cm über dem boden gehalten wurde. Platz - nie und nimmer, mit leidendem "Das ist nicht dein ERNST!?"-Blick. Ich hab ihr das Zugestanden, ICH würd mich ja auch nicht gern mit nackigem Unterkörper in schei*kalten Matsch setzen, der Trainer war da ganz anderer Meinung. Der Hund MUSS das machen, punkt aus Ende. Man wüsste ja bei ner BH-Prüfung z.b. nie, wie das Wetter wird! Tja, dann gibts halt keine BH für uns (den Gedanken hab ich eh aufgegeben), die Hyäne muss nicht Alles auf biegen und brechen, was ihr total unangenehm ist.
    Da kann gerne jeder sagen, ich sei inkonsequent oder die Dicke dürfte zu viel...darf sie nicht. Das sind so Kleinigkeiten, wo ich mir denke "ach herrje dann lass es halt".

  • Meinem Hund ist der Untergrund ziemlich wurscht, der Hintern ist gut gepolstert :hust:
    Platz im Schnee oder auf Gitterrosten würde er machen, wenn ich es denn wollte. Hundi machte auch freudig Platz und Sitz und Steh auf einer wabernden Luftmatratze, wobei er noch nie auf einer rumgelaufen ist geschweige denn eine gesehen hat :roll:

    In unserer Huschu ist es eher so (jedenfalls als ich noch regelmäßig da war), dass sie Trainerin sagt "Lasst eure Hunde mal Sitz machen" und wenn einer was anderes macht oder länger braucht, dann sagt sie meistens sowas wie "Na, da war wohl nasser Grashalm?" :D Sie hat aber dann auch ein Auge drauf, ob das ein generelles Poblem ist oder wirklich an der Umgebung lag.

  • Ich glaube beinahe alle hatten schonmal derartige Diskussionen mit nem Trainer oder?
    Als wir vor 2 Jahren unseren kleinen bekommen haben, hatten wir ne Trainerin die zu uns nach Hause kam. Also war unsere alte Hündin zwangsläufig auch dabei, sollte aber nie ins Training eingebunden werden. Sie war eh so ruhig und ganz anders als alle anderen Hunde, die ich kenne und mir hat es gereicht wie sie auf uns gehört hat (war ja zu dem Zeitpunkt auch schon 8 Jahre alt).
    Die Trainerin hat dann einmal gemeint sie müsste sie unbedingt mit einbinden und hat sie dann richtig zum Platz gezwungen....
    Tja das war dann die letzte Trainerstunde die wir hatten. :ss:

  • Zitat

    Jeder denkt sich doch manchmal ob man das von seinem Hund wirklich verlangen kann.
    Vielleicht denkt man auch teilweise zu verweichlicht :D

    Bei mir gibt es da so einige Sachen. Was mir gerade spontan einfällt:

    Schlimm finde ich die Eisentreppen (Gitter), mit den ganz großen Löchern. Ich leider da immer mit meinem Hund mit wenn er über solche Gitter drüber gehen muss. Vorallem bei meinem kleinen Hund würde ja die Pfote genau durch so ein Loch passen, jetzt tritt sie immer genau auf die Kanten. Da kann ich gar nicht zusehen wenn sie da drüber geht. Das tut mir direkt selber weh.

    Oder muss sich ein Hund wirklich in ein total nasses Gras oder in den Schnee sitzen oder liegen? Selber würde man ja auch nicht mit dem nackten Hintern sich in das nasse Grad oder in den Schnee sitzen wollen ;) Vorallem bei Hunden die einen ganz nackigen Bauch haben verstehe ich es, dass sie sich nicht unbedingt in die nasse Wiese legen wollen.

    Ich denke, man sollte einfach die Chance nutzen, seinem Hund sowas beizubringen. Heißt ja nicht, daß ich meinen Hund 3mal täglich dazu zwingen würde, über z.B. Glasscherben zu laufen. Aber wenn ich unterwegs bin und 5 Tüten in der Hand habe, kann ich net wegen 20 cm Gitter das Prinzeßchen auf den Arm nehmen, nur weil der Boden grad etwas unbequem wird. Wo sind wir denn....

    Und wenn Du Prüfung läufst (BH o.ä.), dann muß der Hund eben mal 10 Minuten im nassen /kalten Untergund liegen. Das wird er überleben. Wenn er so empfindsam ist, daß das nicht zuzumuten ist, mußt Prüfungstermine passend suchen. Aber mit meiner Biene z.B. muß das auch bei nassem Boden klappen. Wenn die ihre Wiederholungsprüfung für Rettungshunde macht, und keinen Bock auf Hinlegen im nassen Gras hat, und die Ablage auch nicht klappt, dann braucht bloß noch irgendwo was nicht zu klappen, und schon bist weg vom Fenster, kannst heimfahren und bist vorübergehend nicht mehr einsatzfähig. Und wenn der Hund im Einsatz ist, und ein Opfer nicht anzeigt, weil der Boden dahin ja so uneben ist, oder die Witterung sie über eine Gittertreppe rauf führen würde - das gaht ja mal gar net. Immerhin ist sie dann evtl. so weit weg von mir, daß ich nicht sehe, daß sie an der Ecke was in der Nase hat, und ihr da evtl. rüberhelfen könnte. Das muß ohne mein Eingreifen klappen, und zwar zuverlässig. Biene hatte neulich im Training ne ganz fiese Stahlgittertreppe: die war noch mit so Einkerbungen versehen, gegen Rutschen - war ihr nicht angenehm an den Füßchen - aber sie ist da drüber. Am Rückweg gleich viel schneller, weil sie gemerkt hat, es passiert nichts, wenn sie darauf geht. ;-)

    Man darf nicht vergessen, daß die Hundis ja doch etwas mehr Hornhaut an den Pfötchen haben als wir an den Füßen...

    Ich finde, das ist wie mit dem Alleinsein üben, auch wenn ich ganztags daheim wäre: irgendwann muß ich ins Krankenhaus oder sonstwas, und schwupps, MUß der Hund alleinbleiben können, bis meine Tochter nach der Schule heimkommt. Was dann? Sitter von heut auf morgen, Streß, während ich in der Klinik liege (weil ich weiß, Hundi hat damit Probleme), und Streß für den hund, weil er´s net kennt. Dann doch lieber ausprobieren, damit´s funktioniert, und freuen, solang ich´s nicht brauche.

    Im Alltag forderte ich sowas bisher normal nicht ein. Folge: bei der letzten Prüfung wurde aus dem Platz ein "Plitz" (Zitat Prüfer *gg) - Mix aus Platz und SITZ, weil der Bauch sonst naß geworden wäre.... Das passiert mir nicht mehr... Inzwischen verlange ich gerade bei strömendem Regen mal ein SITZ unterwegs von beiden, das Ganze mit viel Leckerli und Juhu, um einfach zu verknüpfen, daß Wasser von oben und PLATZ nicht inkompatibel sind, sondern toll. ;-)

    Fazit: ich WILL es verlangen können, muß den Hund aber nicht täglich damit nerven.....

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