Jagdtrieb desensibilisieren im Welpenalter...
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Zitat
http://klartexthund.blogspot.com/2011/08/das-ma…-triebstau.htmlDa hat jemand den Einsatz der Reizangel mal so absolut gar nicht verstanden..
Aber so was von gar nicht

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Hi,
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Auslastung ist das, was für die Rasse und das Individuum am besten geeignet ist.
ZitatDa hat jemand den Einsatz der Reizangel mal so absolut gar nicht verstanden..
Klar, echte Jagdhundausbildung sieht anders aus, als dort beschrieben ... Aber denk doch einfach mal an den Rütter, der die Reizangel zur Beschäftigung empfiehlt... ja, ich denke schon, dass diese Hund durch solche Hetzspiele auf sich bewegende Objekte sensibilisiert werden...
Wir nutzen die Reizangel auch, um eigenständiges Loshetzen und Beutepacken "abzutrainieren" ...deswegen hetzt das Hundchen jetzt plötzlich nicht weniger gern oder seltener, weil vorher Energie für den Trieb verbraucht wurde (laut Triebstaumodell) sobald der Schlüsselreiz da ist, wird das Verhalten ausgelöst ... wir trainieren aber, welche Form des Jagens erwünscht ist/welche nicht ... das meine ich: woher soll der Hund wissen, was er tun soll, wenn er eigenständig einspringen darf an der Reizangel (weil mans nur zur Beschäftigung macht) und im Ernstfall darf ers nicht?
oder: Wenn man einen unerwünscht hetzenden Hund hat, dann ist es eher kontraproduktiv, wenn man ihn zum Coursing bringt.Jagdverhalten lässt sich am besten mit Elementen aus dem Jagdverhalten kontrollieren... natürlich, sehe ich auch so. Aber was im Ernstfall nicht erlaubt ist, das sollte es im Training auch nicht sein.
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Jagdverhalten ohne Training nicht zum Vorschein zu bringen, bei einem Hund, der es instinktiv mitbringt, funktioniert nur auf dem Mond.

Wenn man in einer Welt lebt, in der es keine Auslösesituationen gibt, dann könnte ich mir vorstellen... Blöd nur, dass wir das nicht tun.
Dass ein ungearbeiteter Jagdhund leichter auf derartige Reize anspringt, kann ganz versuchsfrei jeder Hundefüher von Jagd- und Hütehunden bestätigen. Und, dass ich ihn dann schlechter unter Kontrolle bekomme, ebenso.
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Noctara: Ja was denn nun? Darf euer Hund anderweitig jagen oder nicht? Arbeit an der Reizangel ist ein jagen lassen an anderer Stelle.. Und laut dir ist das ja nicht sinnvoll/wirkt sich negativ aus
Meine hunde dürfen die beute an der Reizangel z.B. sehr wohl auch packen und töten.. das dürfen sie im Ernstfall nicht. Bisher gab es deswegen aber noch nie Probleme, weil ich mit der Reizangel gewisse Dinge fördere und die Motivation - die Kommandos auszuführen - immer oben halte. Wir haben einen recht genauen Plan was ich wodurch erreichen will
Auf dieser Seite geht es nicht um den Einsatz der Reizangel bei einem gewissen Trainer um einen Hund mittels hetzen müde zu bekommen. Da geht es um den Einsatz zur 'Ausbildung' von Jagdhunden und da hat der Autor einfach mal den Sinn nicht verstanden!
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Dieses Thema kommt mir sehr gelegen. Da in einem anderen Forum ein ähnliches Thema kurz gestreift wurde:
Wenn Shelty an der Schlepp anfängt eine Spur zu verfolgen, dann lässt HH das zu und läuft mit, bis das Gestrüp zu dicht und kein Durchkommen mehr ist oder bis das Wild zu sehen ist. Dann wird gelobt. Der Hund soll dadurch lernen, dass er mit HH zusammenarbeitet bzw. sich die Freigabe beim HH holt, bevor er lospurtet wenn er etwas sieht bzw. riecht.
Kann das klappen?? Theoretisch hört es sich toll an, werde das wahrscheinlich auch mal ausprobieren aber jetzt wo ich dieses Thema hier lese, würde mich Eure Meinungen dazu sehr interessieren.
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Ob das beim einzelnen Hund funktioniert, kann man nicht vorraussagen.
Meineiner Jagdhund(Harvey) darf auch ins Unterholz semmeln, weil ich weis, dass er sich im Griff hat, wenn er dort einen Jagdreiz findet. Er darf auch 200 m weit weg.
Mein anderer Hund darf sich nicht mehr als 10 m entfernen und hat alle die Freiheiten die der erste hat nicht.
Ich habe bei Harvey von klein auf es so aufgebaut, dass Wild = Riesenparty bei Frauchen heißt. Das führt dazu, dass er von selbst abdreht, wenn er Wild sieht und wie eine Kanonenkugel zu mit geschossen kommt. Meist sehe ich das Wild gar nicht, merke aber an seinem Verhalten, was Sache ist

Hin und wieder darf er nach der Party die Rehfährte ein Stück arbeiten

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Zitat
Dieses Thema kommt mir sehr gelegen. Da in einem anderen Forum ein ähnliches Thema kurz gestreift wurde:
Wenn Shelty an der Schlepp anfängt eine Spur zu verfolgen, dann lässt HH das zu und läuft mit, bis das Gestrüp zu dicht und kein Durchkommen mehr ist oder bis das Wild zu sehen ist. Dann wird gelobt. Der Hund soll dadurch lernen, dass er mit HH zusammenarbeitet bzw. sich die Freigabe beim HH holt, bevor er lospurtet wenn er etwas sieht bzw. riecht.
Kann das klappen?? Theoretisch hört es sich toll an, werde das wahrscheinlich auch mal ausprobieren aber jetzt wo ich dieses Thema hier lese, würde mich Eure Meinungen dazu sehr interessieren.
Man sollte das mit der Freigabe natürlich ins Training einbauen, sonst wird es wohl kaum was... ist dann eben die Frage bis wann er die Jagd fortsetzt, wenn die Leine mal ab ist. A propos: Hier ist auch Geschick gefragt, sonst verknüpft man nämlich das an der Leine sein mit...
Ganz nebenbei ist das übrigens schon ein Hund, der zum Wildern geschickt wird. Man sollte dann also nicht so sensibel sein, wenn der Jäger da mal draufhält

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Meiner Meinung nach hilft es schon einen Welpen mit vielen vielen Tieren zu konfrontieren. Pluto hat von klein auf Kontakt mit Federvieh und wir waren beinahe wöchentlich im Wildpark. Außerdem leben wir direkt am Waldrand so dass Begegnungen mit Wild zur Tagesordnung gehören und obwohl er definitiv ne gute Portion Jagdtrieb hat steht er nicht sofort unter Strom wenn er Wild sieht, weil das bei uns einfach normal ist. Er steht vor, er beobachtet, er darf auch mal die ersten Meter einer Spur hinterher und das wars. Also uns hat die häufige Konfrontation was gebracht.
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ich könnte mir vorstellen, dass es etwas bringt, dem hund all diese tiere in seiner welpenzeit zu zeigen, wenn man am tier an der jagdlichen impulskontrolle arbeitet, also dem welpen schon klarmacht: angucken ist erlaubt und sogar erwünscht (vorstehen fördern) und losrennen/zupacken ist ein no-go. einfach nur mit tieren zusammen zu lassen wird eher keinen effekt bringen.
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Zitat
Jagdverhalten ohne Training nicht zum Vorschein zu bringen, bei einem Hund, der es instinktiv mitbringt, funktioniert nur auf dem Mond.

Wenn man in einer Welt lebt, in der es keine Auslösesituationen gibt, dann könnte ich mir vorstellen... Blöd nur, dass wir das nicht tun.
Dass ein ungearbeiteter Jagdhund leichter auf derartige Reize anspringt, kann ganz versuchsfrei jeder Hundefüher von Jagd- und Hütehunden bestätigen. Und, dass ich ihn dann schlechter unter Kontrolle bekomme, ebenso.
Bin absolut deiner Meinung 
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