Leinenführig an einem Tag?

  • Mir sagt die Hundeschule nichts aber bei Qype findest du einige Erfahrungsberichte: http://www.qype.com/place/999785-H…n-Berlin-Berlin

    Leinenführigkeit in einem Tag ist problemlos zu machen, allerdings ist es damit nicht getan, denn du mußt es immer wieder neu "aufladen", an jedem Ort, an jedem Tag. Bis die Leinenführigkeit durchgängig gut ist, ohne das du daran erinnern mußt dauert es schon was länger als einen Tag. Wir arbeiten ja mit Hunden und nicht mit Maschinen.

    Im Zweifelsfall immer selber anschauen ... andere können dir nur ihre persönliche Einschätzung geben und die ist subjektiv. Wenn das ganze nicht so teuer ist, hast du nix zu verlieren und viel zu gewinnen. Wenn dir die Art und Weise des Trainings nicht zusagt liegt es ja in deiner Hand es jederzeit abzubrechen.

  • Zitat

    Ich habe diesen Ein-Tageskurs mal gebucht. Er macht das nicht auf einem Hundeplatz, sondern in der Stadt/im Park etc. Und er macht das mit Leinenruck. Das ist das ganze Geheimnis. Kein Loben, kein Leckerchen, einfach mal die Klappe halten und nur noch rucken. Soviel zu der gewaltfreien Zaubermethode. Wenn Du nicht fest genug ruckst, nehmen sie Dir die Leine aus der Hand und zeigen Dir, wie's geht. Sie erzählen einem am Anfang natürlich, dass das kein doller Ruck ist, und das das der Art entspricht, wie Hunde untereinander kommunizieren, aber wenn's der Hund nicht sofort begreift, wird feste rangeknallt. Mein Hund gehört übrigens zu den 2%, die es hinterher nicht konnten... Aber vielleicht liegts auch daran, dass ich das Seminar nicht bis zum Ende mitgemacht habe :???:

    Das war ja vorauszusehen :muede: ...
    Schade, dass so viele Leute darauf reinfallen

    Dann wünsch ich fröhliches Rucken und viel Spaß.

  • Auf der Homepage liest es sich so, dass man da hingeht, mit dem Finger schnippt und schon geht der Hund ordentlich an der Leine. Das hat mich ziemlich verwundert, deswegen wollte ich ja erst mal eure Meinung dazu hören.
    Gestern habe ich ne Mail abgeschickt und nach Preis und Ablauf des Kurses gefragt. Bis jetzt kam aber noch nichts zurück. Werd euch aber auf dem Laufenden halten ;)

    Liebe Grüße,
    Judith

  • Zitat

    Ist diese Methode wirklich so schlimm? Oder warum hast du frühzeitig abgebrochen?


    Ich habe abgebrochen, weil mein Hund nach zweieinhalb Stunden völlig hyper und neben der Spur war, permanent nur noch im Galopp in die Leine sprang, meine Hände vom ständigen Rucken total roh waren und auch der Trainer meinte, das würde so nichts und wir sollten ein anderes Halsband benutzen. Einer der Hunde im Kurs lief mit Stachler, ein anderer hatte so eine dünne Schlinge direkt hinter den Ohren um. Da hört es für mich wirklich auf. Immerhin sagte er mir, ein Halti wäre zu gefährlich bei meinem Hund, so wie die in die Leine springt, würde sie sich damit wirklich verletzen.

    Ob die Methode grundsätzlich bei einem "normalen Hund" so schlimm ist, weiß ich gar nicht. Wenn es einer in vier Stunden begriffen hat, wird er wahrscheinlich weniger irreparable Schäden davontragen als in einem Leben an der straffen Leine. Ich hatte zu dem Zeitpunkt ein Jahr Richtungswechsel und Stehenbleiben hinter mir und mein Hund hatte das mit der lockeren Leine noch so gar nicht begriffen.

    Nach anfänglicher Skepsis dachte ich daher zuerst auch, okay, dann rucken wir jetzt halt - schlimmer als der selbst verschuldete (oft heftige!) Ruck beim Stehenbleiben oder Richtungswechsel ist das wohl auch nicht. Und vielleicht müssen wir da einfach mal ein paar Stunden am Stück durch und dann hat sie hoffentlich eine Idee davon bekommen, was wir von ihr wollen. Aber so läuft es mit ihr nicht. Anfangs hatte ich sie dann mal für 5-10 Meter an lockerer Leine neben mir, aber die Intervalle wurden immer kürzer und wir waren nur noch am rucken und am springen.

    Nun ist es sicher so, dass mein Hund ungewöhnlich schwierig an der Leine ist. Auch in den beiden Hundeschulen, in denen ich vorher war, war der Weg auf den Platz immer eine Zerreißprobe für die Leine. Wenn sie aufgeregt ist - und in ungewohntem Gelände - ist es an der Leine sehr, sehr anstrengend. Nach wie vor. Wir üben weiter - jetzt wieder mit stumm Stehenbleiben, bis sie von allein zurück an meine Seite kommt. Klappt besser und man fühlt sich nicht so scheiße dabei.

  • Ok dann kann ich es verstehen das du abgebrochen hast. Das hätte ich dann wahrscheinlich auch gemacht. Aber bislang ist bei uns noch alles super und schon sobald ich die kurze Leine ranmache muss ich schon fast gar nicht mehr rucken. Auch das stehen bleiben oder umdrehen klappt schon sehr gut. Ich bin nun nur gespannt wielange es dauert das er das verhalten auch an der langen leine zeigt.
    Ich denke mal da ich nun kaum noch rucke an der Leine bzw fast gar nicht mehr ist es nicht so schlimm wie als wenn ich alle 2 Meter rucken würde. Und so ein kurzer Ruck ist sicherlich angenehmer als ständiger Druck am Hals durchs ziehen. So denke ich da zumindest.
    Ich wünsche dir auf jeden fall viel Glück das das irgendwann mal klappt das dein Hund ordentlich an der Leine läuft.

    Judith21 es wäre echt super wenn du uns auf dem laufenden hälst. Was die dafür verlangen würde mich auch interessieren.

  • Leinenführigkeit an einem Tag hört sich für mich immer so unrealitisch an, aber TATSÄCHLICH, als ich vor 3 Wochen meinen kleinen Spatz abgeholt habe, ist er doch glatt an der Leine gelaufen. Klar, immer mal etwas 'Zick-Zack' oder mir zwischen die Beine gerannt, aber ansonsten war es echt top! :gut: Der Hund meiner Mutter z.B hat Eeeewigkeiten gebraucht, bis er mal wenigstens geschnallt hat, dass wenn er ein Halsband/Geschirr umgelegt bekommt, er LAUFEN und nicht LIEGEN soll. Das war echt die Hölle ein paar Wochen lang, bis er wenigstens ein Fuß vor den anderen gesetzt hat. Deswegen war ich umso mehr überrascht und voller Freude das mein Wuffi das 'wie aus dem Nichts' "konnte". Unter Leinenführigkeit verstehe ich zwar immer noch was anderes, aber fürs erste hat es darunter gezählt. Mit etwas Übung wird es voll besten. Also ja, ich bin der Meinung das ist machbar, nur am Anfang sollte man ihn nicht zu überfordern, denn dann verlieren Hunde ganz schnell den Spaß am lernen..

  • Zitat

    Leinenführigkeit an einem Tag hört sich für mich immer so unrealitisch an, aber TATSÄCHLICH, als ich vor 3 Wochen meinen kleinen Spatz abgeholt habe, ist er doch glatt an der Leine gelaufen.

    Du hast ihn zum Training abgegeben?

    Wenn ja, was hast du dabei gelernt?

  • Habt ihr euch schonmal gedanken darum gemacht das es an der Konsequenz von euch liegt?

    Also ich machs jetzt immer so, weil ich kann mit 2 Hunden nicht an jedem Ort einzeln Trainieren. Das ich meinen Rüden der zieht, ein Halstuch um mache wenn wir üben und er vernünftig gehen soll. Da wo ich nicht durch richtungswechsel Trainieren kann da zieht der eben. Da kann ich ihn dann aber mit dem befehl Fuß noch vernünftig laufen lassen. Das Fuß hab ich natürlich auch an Orten Trainiert wo es möglich war, oder wenn ich mit dem Rüden mal allein unterwegs gewesen bin. So das es auch überall funktioniert.

    So hab ich für mich die möglichkeit gefunden das mein Training Konsequent ist.

    An den Orten wo wir Trainieren mit richtungswechsel da brauch ich wenn nur einmal oder zweimal kurz im Kreis laufen wenn überhaupt und schon errinert er sich dran das er sich ja an mir Orientieren muss. Meist klappt es sobald er sein Halstuch umhat, das er mich dann immer zwischendurch anguckt beim gehen und seine geschwindigkeit anpasst.

  • Ich habe ebenfalls vor ein paar jahren so ein seminar besucht und mein Hund war innerhalb von 30 Minuten leinenführig. Langanhaltend, bist heute... Mein "Ruck" bestand 2-3mal aus einem deutlichen Ziehen an der Leine, danach reichte ein akustisches Signal.

  • Zitat

    Du hast ihn zum Training abgegeben?

    Wenn ja, was hast du dabei gelernt?

    Ehm..wo steht da jetzt etwas davon, dass ich ihn zum Training abgegeben habe? Sag mir das mal bitte? :hust: Mit 'abgeholt' meine ich lediglich das Abholen von dem Züchter. Nicht mehr, nicht weniger.

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