Hund traut sich garnichts.. :/
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LiebtAvaro -
21. Juli 2011 um 20:32
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Wenn Du ihn anleinst, dann sprich und sieh ihn nicht an.
Mach nur das Geräusch, was Du für die Entspannung konditionierst.
Einfach nur entspannt bleiben.
Dreh Deinen Körper ein bisschen zur Seite, geh in die Knie und beuge Dich nicht drüber.
Gut wäre, wenn Du neben ihm bist und nicht vor ihm.
Achte viel auf seine Körpersprache, das verrät Dir sehr viel, was Du gerade falsch machst.Futter würde ich nicht den Tag über stehen lassen, sondern nur zu bestimmten Zeiten geben.
Hunde, die unsicher sind oder Ängste in sich bergen, benötigen viel Sicherheit, so auch feste Abläufe.
Schreib ein Tagebuch.
Überlege genau, wie Du den Ablauf gestalten kannst.
Feste Futterzeiten
Feste RausgehzeitenEinfach einen Ablauf schaffen, wo er weiß, jetzt passiert das und das, alles schick.
Nachts sollte er eigentlich schlafen, aber wenn er da noch spielt, dann kann er nicht abschalten.
Könnte bedeuten, dass er über Tags zuviel zu tun hatte, was ihn nicht abschalten lässt.
Sind ja alles nur Mutmaßungen von mir.
Je weniger er zu verarbeiten hat, desto schneller kann er zur Ruhe kommen.Gibst Du ihm Trockenfutter oder Nassfutter?
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22. Juli 2011 um 00:09
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Hund traut sich garnichts.. :/ - Vor einem Moment
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Das mit den festen Zeiten ist einleuchtend, nur er muss noch soviel an Gewicht zulegen :/
Jetzt wo er auch noch sein Winterfell verloren hat sieht er so mager aus.
Deswegen geb ich ihm 2 mal pro Tag Futter, morgens und abends.
Gebe ihm Trockenfutter als Hauptnahrung, mische 2 - 3 mal die Woche 2 Esslöffel Nassfutter in seine morgendliche Ration, einmal die Woche bekommt er Reis untergemischt.
Das gibt immer nen großen Haufen im Zimmer wenn ich morgens aufwache. Das ist auch noch so eine Sache: Die Stubenreinheit. Wie gesagt, hatte ihm ja ''angewöhnt'' auf ein Handtuch zu machen, damit er dafür einen festgelegten Platz hat. Wie kriege ich ihn denn, wenn er irgendwann an der Leine geht, dazu draußen hinzumachen und nicht mehr ins Zimmer?
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hmhh, das, was Du so beschreibst, ist das was gemeint ist, wenn wir sagen: bei nem Welpen fängt man bei Null an, bei so einem Hund bei Minus Hundert.
Aber egal:
Erstmal gibt es für Deinen Hund zwei wesentliche Dinge:
- drinnen mit einem unheimlichen Menschen
- draußen mit all den Monstern und Ungetümen, die Angst verbreiten.Jetzt ist es ja eigentlich so, dass Dein Hund Dich ganz dringend als Sicherheit braucht um draußen jemanden zu haben, der ihn beschützt und den Weg weist.
Dazu müsst Ihr aber erstmal zueinander finden - und das passiert am besten drinnen, weil die Reize dort einfach begrenzt sind.
Dieses nicht beachten bis er kommt find ich zwar grundsätzlich richtig - aber auch hier kann man es ihm ein wenig leichter machen. Bei uns hat sich das von alleine ergeben, weil die Couch einfach nicht groß genug für alle ist. Deshalb spielt sich viel auf dem Boden ab, Fernsehen, Lesen.
Damals hab ich mir die "Calming Signals" reingezogen - sich setzen und legen bedeutet Ruhe: obwohl wir Menschen sind und Hund Hund hat sie das irgendwie von Anfang an so aufgefasst.
Du legst Dich also da hin. Für Dich ne Tüte Chips und fürs Hundi einen Becher mit Trofu. Guckst ganz entspannt Fernsehen - und so allmählich kommt da wer angewackelt und legt sich neben Dich. Du kannst auch den Kauknochen neben Dich hinlegen.
Ich seh das so: es gibt ja Dinge, nach denen sich Dein Hund momentan wirklich sehnt so wie jeder andere Hund eben auch. Aber dazu muss er seinen inneren Schweinehund überwinden - und das fällt ihm leichter, wenn von Dir das Signal kommt: alles völlig entspannt.....
Übrigens find ich Deinen Wauz total hübsch - und einen Vorteil hast Du auch noch: seine Körpersprache ist gut zu erkennen - finde ich bei so einem Hund echt super, stell Dir vor Du hättest ein wuscheliges Etwas, bei dem man nur erahnen kann wo hinten und vorne ist, das wäre viel schwieriger.....
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Oh der wäre ja genau mein Beuteschema. Würde mich auch auf ihn einlassen. Aber erstmal zu Deinem Problem.
4 Wochen sind gar nichts. Trainer, Huschu würde ich definitiv davon abraten. Alles viel zu viel Stress für den Kleinen. Lass ihn erstmal ankommen. Das dauert. Beachte ihn möglichst wenig, lass ihn erstmal alles erkunden. Er muss aus Neugier auf Dich zukommen, nicht umgekehrt.
Wie schaut sein Schlafplatz denn aus? Wäre zu überlegen ob eine Art Höhle für ihn am besten wäre. Vielleicht ist es aber auch grad negativ. Das müsste man ausprobieren. Wenn er bisher den Zwinger gewohnt war würde ihm vielleicht auch eine Box Geborgenheit vermitteln. Er braucht auf jeden Fall einen sicheren Ort, wo auch Du ihn nicht störst.
So lernt er wohl auch am besten diesen Platz nicht zu beschmutzen.
Ich wünsche Euch Zwei auf jeden Fall viel Kraft. Du wirst sehen, es lohnt sich. Dein letzter Beitrag (mit dem Knochen spielen) klang schon mal sehr positiv.
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Viele gute Tips hast du ja bekommen und es scheint ja auch schon besser zu werden

Was ich an deiner Stelle unbedingt machen würde, ihn draussen doppelt sichern, denn wenn dieser Hund sich aus dem HB/Geschirr windet, wird er nie mehr einzufangen sein.
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Zitat
Viele gute Tips hast du ja bekommen und es scheint ja auch schon besser zu werden

Was ich an deiner Stelle unbedingt machen würde, ihn draussen doppelt sichern, denn wenn dieser Hund sich aus dem HB/Geschirr windet, wird er nie mehr einzufangen sein.
Oh ja, gut dass Du darauf hinweist. Ich würde auch zusätzlich so ein doppeltes Sicherheitsgeschirr benutzen.
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Hi
ich hatte meien erste auch aus dem Tierheim (wurde aus der Smeura in ein dt TH gebracht)Senta war ängstlich zurückhaltend, hat gebissen wenn man sie anfassen wollte. Ich war ein jahr lang ihr Patin. Ich kann dir sagen
ein halbes jahr, jeden Tag Gassi gehen und ich konnte sie am Kopf und Rücken anfassen.
ein weiters halbes Jahr und ich konnte Sie heben, ausbürsten , pfote nehmen usw.Es dauert sehr sehr lange bis Hunde (vorallem die aus der Smeura) sich "normal" benehmen.
Senta ist dann bei uns eingezogen und nach 1,5 Jahren ist sie zu einem richtigen Hund geworden. Sie hat sogar einmal gebellt-was sie sich nie getraut hat. Sie hat fremde Hunde in ihren Sicherheitsabstand rangelassen und einige Fremde konnten Sie auch anfassen.
Es dauert alles sehr lange.Mein Tipp: versuche die ersten Jahre nichts großes von ihm abzuverlangen. Trainiere nichts. (kein Gehorsam etc) Behandle ihn einfach wie einenn Kameraden. Sprich mit ihm viel, streichle ihn, lass ihn seinen Willen, wenn er unbedingt in der Ecke liegen will und nachts fressen will. Einzig das mit der Stubenreinheit würd ich machen , und sofern er mal Gassi geht mit dir, das er nicht an der Leine zieht. Aber auch hier vorsicht: Alles was zu streng rüber kommt ist ein mega Rückschritt für die Hunde. ich hab es selbst erlebt. Habe Geduld. meine ist nach 2 Jahren super süß und aufgeschlossen gewesen (für ihre Verhätlnisse) und du lernst deinen Hund zu beobachten.
Grüße und Durchhaltekraft
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noch ein paar Tips:
wenn du ihn streichelst: beobachte deinen Hund. Dreht er den Kopf von dir weg: lass ihn in ruhe, dann ist es unangenehm. Kommt er zu dir oder drück mit den Kopf gegen dieine Hand, dann streichle in. Am besten seitlich, vonoben ist für die meisten Hunde eine bedrohung
wenn du ihn rufst: mach dich klein und dreh dich seitlich zum Hund, dann lässt du ihn eine Fluchtmöglichkeit.
du kannst in der Wohnung ein alltes T-Shirt oder Ähnliches in die nähe seines Platzes tun, dann fühlt er sich vllt sicherer. Vorsicht, wenn du es auf den Platz tust: unsere Hündin ist dann nicht mehr auf den Platz gegangen, weil sie sich verdrängt gefühlt hat.
Auch wichtig: beuge dich niemals über den Hund, verusche immer dich hinzuhocken und seitlich an den Hund heranzutreten. Das hilft viel-auch beim Anleinen.
Die Ganze Art wie du mit ihm redest sollte ruhig ausgeglichen sein, alle Bewegungen langsam ausführen und ohne Hektik. Du musst dir vorstellen was die Hunde dort alles erlebt haben, dann verstehst du warum ich das so schreibe. Ein Angriff kam von oben, wenn sei vertrieben wurde ging alles schnell (Stein geworfen, laute Stimmen etc)
Mehr fällt mir gerade nicht ein. Wenn du weitere Fragen hast, kannst du mich auch gerne so anschreiben. -
Oh je, da hast Du Dir was angelacht.......wolltest einer armen Nase ein gutes Zuhause bieten und hast jetzt ein in keinster Weise auf Menschen geprägtes Hundeseelchen bei Dir, dem Du in mühevoller Kleinarbeit beibringen musst, dass Menschen keine Untiere sind.
Aber so wie die Entwicklung aussieht, wirst Du Erfolg haben, Deine Geduld scheint sich soch schon auszuwirken.
Ich bin auch der Meinug, dass Du dem kleinen Knopf in der derzetigen Situation nichts unnötiges aufwingen solltest.
Leg Dich auf den Boden, Futter in Deiner Nähe und warte ab was passiert.
Ein möglicher weiterer Schritt wäre anschließend auf Handfütterung umzustellen.
Spielzeug/Kauknochen gibt es auch nur noch in Deiner Nähe und nicht mehr zur freien Verfügung.
Er muss merken, dass diese Annehmlichkeiten von Dir kommen und Du sie ihm auch nicht streitig machst.
Er spielt ja schon mit dem Kauknochen in Deiner Nähe, freut mich, dass er das schon macht und Deine Freude beim zusehen kann man richtig rauslesen.
Nimmt er Futter/Kauknochen aus Deiner Hand???
Wäre sonst ein weiterer Schritt.
Probier mal die stinkigen Sachen wie Ochsenziemer oder Trockenpansen. Dafür lohnt es sich vielleicht noch mehr zu Dir zu kommen.
Ansonsten noch kein Anfassen, kein direktes Anschauen, kein direktes auf ihn zu gehen, eher mal versuchen, wie weit Du im Bogen von der Seite an ihn herankommst aber erst mal weitergehen.
Deine Bewegung um ihn herum muss erst mal so normal für ihn werden, dass er sich dadurch nicht bedroht oder verunsichert fühlt.
Er muss sich selbst entscheiden zu Dir zu kommen und wird das mit der Zeit auch tun.
Kannst Du eine dünne Leine/Wäscheleine an seinem Halsband befestigen?
Das würde ich ihm mometan immer anlassen um den Stress des Anlegens zu mindern und damit er sich daran gewöhnt, dass etwas an ihm hängt.
Rausgehen würde ich auch nur zum lösen und wenn möglich -noch- in Eueren Garten-, dann wieder rein, dorthin wo er sich sicher fühlt.Ihr habt einen langen Weg vor Euch, aber er sieht total niedlich und interessiert aus, das wird schon.
Nur Mut und Geduld.
Ich wünsche Euch viel Erfolg, lasst Euch Zeit miteinander groß zu werden ich bin ganz gespannt, was aus Euch noch wird
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Ich würde nicht locken.
Suche mal nach Clicker/Markersignal. Damit kannst du besser verstärken. Ich würde gar nicht so viel mit Futter belohnen. Mehr mit Stimme und vor allem mit Individualdistanz. Also Belohnung ist, dass du wieder ein Stück weg gehst. Das Verhaltensziel sollte die Belohnung sein.
Ich würde mal Cumcane anschreiben. Für die Theorie und das weitere Vorgehen brauchst du auf jeden Fall einen Trainer. Da würde ich nicht im Alleingang und erst recht nicht nach Vorschlägen aus Foren rumbasteln.
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