Hund traut sich garnichts.. :/
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LiebtAvaro -
21. Juli 2011 um 20:32
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Worum ich Euch eigentlich bitten möchte:
Macht doch der TS nicht so Angst, dass sie sich da einen mords Problemhund aufgehalst hat. So liest es sich nämlich teilweise wirklich.
Übrigens, was meint Ihr eigentlich warum ich hier im DF gelandet bin???? Wegen meiner Angstnase - da gab es einfach viel zu wenig Antworten in den "normalen" Hundebüchern. Wobei ich das Buch "traue nie einem Fremden auch hab und gut finde".
Mittlerweile lese ich auch oft in den Welpenthreads - und - so viel anders ist das gar nicht. Der Entwicklungsstand, nur mit nem mehrmonatigen "Leerlauf" dazwischen und, dass die Angstphase halt anhält.
Wichtig ist: Geduld, die Erwartungen runterschrauben. Andere üben "Sitz", "Platz", "Purzelbaum" und man selbst übt halt "Umwelt" und sich nicht von anderen verunsichern lassen: "Was kann Deiner denn schon alles?" während Du selbst froh bist, dass Du statt nem 10m-Bogen nur noch nen 3m-Bogen brauchst.
Also wie ein Welpi, wenig Eindrücke, warten bis der Hund relaxed bleiben kann, nächstes "Erlebnis" in Angriff nehmen. Mit dem Vertrauen und der Bindung werden die Abstände vom einen "aufnahmefähig" zum nächsten immer kürzer.....
BigJoy: Erwartungshaltung an den Gassigang: Welpe - und schon sieht es nicht mehr so düster aus...
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24. Juli 2011 um 10:33
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Hund traut sich garnichts.. :/ - Vor einem Moment
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Jetzt möchte ich mich auch mal zu Wort melden. Schön, dass Du meinen Rat für das DF angenommen hast. Ich glaube es ist eine sehr schwere Aufgabe, die aber zu meistern ist..
Ich bin der Meinung, dass Avaro - um Sicherheit zu bekommen - viel Nähe braucht. Keine körperliche Nähe, sondern Anwesenheit in Deinem Zimmer. Du bist des Öfteren weg oder? Klar, Arbeiten gehen musst Du, aber die restliche Zeit würde ich komplett dem Hund widmen. In der Anfangszeit, oder in der Zeit bis er zutraulicher wird müssen andere Aktivitäten halt zurück gesteckt werden. Abgesehen davon hätte ich auch keine Ruhe, wenn ich wüsste, dass diese Angstnase allein zu Hause sitzt während ich unterwegs bin, da würde ich Panik schieben..
Ansich würde ich Dir anbieten mit Lennox vorbei zu kommen, damit Avaro sieht wie Lennox beispielsweise mit Dir umgeht und erkennt, dass Menschen nichts Schlechtes sind. Allerdings weiß ich nicht, ob Lennox dafür noch zu wild ist, er würde sich viel mehr für Avaro interessieren, und wer weiß was Dein Kleiner zuvor mit anderen Hunden erlebt hat, nicht dass ihn das noch mehr einschüchtert. Zwecks Sozialisierung solltest Du Dir aber überlegen wenn Avaro soweit gefestigt ist, dass Du rauskannst, mit anderen Hunden was zu unternehmen. Also, ich bin gerne bereit dazu, musst mir nur bescheid sagen, aber die größte Baustelle ist jetzt erst mal das Vertrauen zu Dir. Wenn er das wirklich bedingungslos hat, dann kann man schon viel einfacher an die anderen Dinge herantreten, weil die Grundlage geschaffen ist..
Ich hoffe jedenfalls inständig, dass das alles zu schaffen ist und der Kleine nicht weg muss. Meine Daumen sind jedenfalls gedrückt!
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Na dann mal herzlich willkommen in der Welt der Angstnasen.

Ich finde, nachdem ich die bisherigen Fortschritte innerhalb von nur 4 Wochen bei Dir gelesen habe, dass Ihr 2 auf einem guten Weg seid.
Momentan erscheint vielleicht der Berg der Probleme, die fast alle angst/unsicherheitsbedingt sind, fast nicht zu überwältigen, aber ab dem Moment, ab dem Dein Hund lernt, sich an Dir zu orientieren, werden die Probleme schlagartig kleiner werden.Hast Du Dich schon einmal im Angsthund-Thread "umgelesen"?
Wenn nicht, ist das schon mal sehr zu empfehlen - da gibt es viele von uns, da werden Erfahrungen geteilt, Probleme und Methoden diskutiert und es ist schon eine kleine, kostbare Tipp-Sammlung entstanden:
https://www.dogforum.de/der-angsthund-thread-t92533.htmlAuch ein paar gute Buch-Tipps hast Du schon bekommen, neben "Trau niemals einem Fremden" ist auch "Der ängstliche Hund" von Nicole Wildner (?) zu empfehlen.
Das Training/der Umgang mit einem so ängstlichen/unsicheren Hund hängt sehr von den Gegebenheiten drumrum ab - hier bei uns auf der Wild-Bunch-Ranch können wir solchen Hunden die "Menschenwelt" in kleinen, passenden Häppchen servieren, andere Halter stehen gleich mittenmang in einer Welt, die für Hunde, die oft so gar nichts kennen gelernt haben, dazu führt, dass sie vollkommen überreizt sind.
Vielleicht kannst Du noch a weng mehr dazu erzählen, wie genau Ihr lebt - was für eine Umgebung (Stadt, Land, Dorf, ruhig, viel los...), wie Euer Garten aussieht und all sowas?
Dann hat man etwas bessere Vorstellungen davon, wie Eure Situation aussieht. Denn davon abhängig ist die weitere Vorgehensweise.Eine schöne Hilfe bei solchen Hunden, die in den ersten Wochen bis Monaten permanent unter Streß stehen, welcher wiederum das Lernen blockiert, sind kleine Helferlein wie z. B. ein DAP-Halsband und/oder Bachblüten.
Gerade in der Anfangszeit ist ein mit Angsthunden erfahrener Trainer sicher hilfreich - gerade anfangs werden nämlich die Weichen gestellt, ob Ihr 2 ein gutes Team werdet und ob der Kerle schnell lernen kann, sich an Dir zu orientieren.
Und ein Trainer, der zu Euch kommt, kann viele konkrete Tipps live und in Farbe geben - oft sind es nur Kleinigkeiten, der Hauch an zuviel versehentlichem Druck, den Mensch ausübt, ein angehaltener Atem, der Spannung aufbaut, ein unglücklicher Griff an den Hund, der ihn zurückschrecken läßt.Klar kann nicht jeder gleich einen souveränen Zweithund hinzuholen - aber vielleicht findest Du ja (auch mit HIlfe des Trainers) jemanden mit souveränem Hund, der Euch in den Garten begleitet, bei den ersten Ausflügen nach "draußen" mitgeht - man sollte alles so leicht wie möglich für den Hund gestalten und wenn er sich anfangs besser an einem ruhigen, sicheren Mit-Hund orientieren kann, dann versucht man halt das. Die Orientierung an Dir kommt schon noch - aber noch bist Du ein fremdes Wesen für ihn.
Viele Hunde, die direkte Berührung durch den Menschen noch kaum aushalten können, lassen sich mit einer langstieligen Bürste/Gegenstand oder einem über die Hand gestülpten Putzhandschuh besser anfassen und können die Berührungen geniessen lernen.
Den Hund von sich aus kommen zu lassen, ist eigentlich der bessere Weg - denn jeder Schritt auf Dich zu, der vom Hund ausgeht, ist eine wesentlich bessere Lernerfahrung, als wenn Du zu ihm hingehst. Das hat auch was mit Freiwilligkeit, Mut, Überwindung und dem eigenen Entschluss zu tun. Solche Lernerfahrungen "sitzen" einfach besser.
Die Sache mit der Stubenreinheit wird fast wie von selbst kommen, sobald die Umgebungsängste kleiner werden, da würde ich mir gar nicht so große Gedanken drum machen.
Du hast da einen tollen Hund und auch die richtige Einstellung dazu - Du bist geduldig und gehst in kleinen Schritten vor. Ich glaube gar nicht mal, dass Dein Hund schon viel Schreckliches erlebt hat, ich glaube eher, dass er einfach gar nichts kennt. Was Du noch ein wenig brauchst, ist das "Handwerkszeug" im Umgang, wie man im richtigen Moment den Hund bestätigt, wie man richtig mit den Ängsten umgeht, dafür gibt es damit erfahrene Hundetrainer.
Wenn Ihr es in den nächsten paar Wochen schafft, allmählich den Garten als sicheres Terrain zu erobern, habt Ihr schon wieder einen gewaltigen Schritt nach vorn gemacht. Alles andere kommt nach und nach hinterher.
Es ist ein verantwortungsvoller, oft anstrengender, aber auch befriedigender "Job", Hundeführer eines Angsthundes zu sein, aber gleichzeitig kann man sehr viel über Hunde lernen, man lernt, kleine Erfolge zu feiern und sich an jedem Fortschritt des Hunde zu erfreuen. Mit jedem kleinen Erfolg werdet Ihr 2 ein Stück mehr zusammenwachsen.
Bei Angsthunden gilt "Der Weg ist das Ziel" fast noch mehr als bei jedem anderen Umgang mit Tieren.
LG, Chris
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Nicht so schwarz sehen. Der Angsthunde-Thread ist ein super Thread. Wäre schön da von Dir zu lesen. Chris ist auch immer hilfsbereit und kennt sich super aus.
Du hast den Hund noch nicht lange und wer weiss was er alles hinter sich hat. Sicher ist es eine schwierige Situation, aber nicht auswegslos. Ich finde da steckt absolut noch Potential drinnen.
Schau mal was Du bereits geschrieben hast:Zitat
Wenn ich mich zu ihm lege und ihn streichel entspannt er sich auch nach kurzer Zeit und holt sich Leckerlies, die ich ganz nah vor mein Gesicht halte. Er traut sich so also schon ein Stück auf mich zu.
Gestern ist er sogar neben mir eingeschlafen, als ich lange bei ihm lag.So Situationen wie jetzt gerade lassen mich dann doch schmunzeln und freuen mich. Ich sitze hier auf dem Bett und er liegt in der Ecke und spielt mit dem Kauknochen :) Er springt förmlich drauf rum. Lach mich grad ein wenig schlapp, das sieht so lustig aus.
Wenn ich mich bewege hält er inne, guckt rüber und macht dann aber weiter.Das Futter nimmt er auch aus meiner Hand.
Wenn ich mich vor ihn lege kommt er mir mit dem Kopf entgegen, schnuppert an dem was ich in der Hand habe und wenn es für gut befunden wird schnappt er sich das.Das klingt doch auch schon ganz gut. Klar liegt noch ein langer Weg vor Euch, aber ich glaube Du/Ihr könnt das schaffen. Die beste Grundlage ist mal die Liebe zum Hund und die scheint da zu sein. Bei vielen anderen Problemen kann Dir hier geholfen werden und später, vielleicht in ein paar Monaten kann immer noch mal ein Trainer drauf schauen.
Wie wohnst Du eigentlich? Kannst Du die Neugier des Hundes nutzen? Zeigt er welche? Kannst Du vielleicht immer mal wieder nach draussen gehen, so dass er Dich sieht und neugierig wird?
Ich könnte mir vorstellen, dass es vielleicht hilfreich ist sich gar nicht so in seiner Nähe aufzuhalten, eher etwas entfernt, aber dennoch so, dass er weiss Du bist da. Vielleicht verspürt er dann selber mal den Reiz langsam aus seinem Loch zu kommen. -
Ich freu mich auch riesig drüber wenn der kleine, so wie jetzt, einfach seelenruhig da liegt und döst, alle viere von sich gestreckt und ich hier auf dem Boden sitz und ein wenig schreibe.
Hierhin getraut hat er sich zwar noch nicht aber zumindest isser entspannt. :)Ich wohne mitten in der Stadt in einer 90 qm großen Wohnung mit Garten.. es ist schon recht laut hier, zumindest die Straßenseite. Der Garten ist recht ruhig; hier ists allerdings ein wenig verwildert
also keine Blumenbeete oä.
Wenn er die Neugier besitzen würde würd er bestimmt auch alles erkunden. Wobei ich mir sicher bin, dass wenn ich nicht Zuhause bin, er hier durch die Wohnung streunert.
Gestern abend war ich weg, als ich wiederkam war sein kauknochen auf einmal weg - einfach aufgefuttert. Hat er sich wohl eien Spaß draus gemacht und den beim Spiel verputzt.
Wenn ich nach draußen gehe hebt er den Kopf und guckt was ich mache, wenn ich den Raum wieder betrete ebenfalls. Weiter geht sein Interesse leider nicht...@ Kulihoo:
Klar, kannst gerne mal mit Lennox vorbeikommen und wir können mal gucken, wie sich die beiden verhalten.
Nicht nur eben, wie er mit mir umgeht, vielleicht taut Avaro durch den Spieltrieb von Lennox ein wenig auf.
Wer weiß. In der Familie, wo er vorher war, waren die anderen Hunde (die habe ich ja ebenfalls kennen gelernt) auch sehr verspielt. Zum einen war das ein kleiner frecher, bellender Chihuahua und ein großer weißer Schäferhund Mischling, auch sehr verspielt. Da hatte Avaro anscheinend weniger Probleme frei in der Wohnung rumzulaufen.
Gleich kommt auch eine Freundin vorbei mit ihrem Jack Russel, mal sehen wie die beiden sich verstehen.@ Lotuselise:
Angst dass der kleine weiß gott nicht wie gestört ist und ein Problemfall ist hab ich nicht :)
Solang ich selber die kleinen winizgen Erfolge und Fortschritte sehe glaub ich auch, dass es stetig vorwärts geht und alles irgendwie schaffbar ist. -
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Mir kam grad in den Sinn, vielleicht versteht er gar nicht, dass er den Raum verlassen kann/darf? Wenn er immer nur in begrenztem Raum gehalten wurde? Vielleicht meint er bei den Wänden endet alles.
Fütterst Du in einem anderen Raum? -
Nein, ich fütter ihn in dem gleichen Raum, in dem er sich befindet.
Sonst würd der Kerl ja garnichts zu sich nehmen :/
Und verhungern lassen will ich ihn nicht.
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Na ja siehst Du, dann spielt sich ja für ihn alles nur dort ab. Warum sollte er den Raum verlassen? Ist ja wie früher im Zwinger. Da wurde auch gefressen, geschlafen und gekackt. Er m uss lernen sich aus dem Raum zu begeben. Ich würde ihm das Futter im anderen Raum anbieten. Nachts Tür offen lassen, dann kann er heimlich hinlaufen. Schüssel immer weiter weg stellen. Erst in Flur usw. Dann muss er sich selber auf Erkundungstour begeben,
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Ich werd den Napf erstmal was weiter wegstellen innerhalb des Zimmers.
Also gestern hat er sich den ganzen Tag nicht rangetraut, selbst als ich mal für zwei Stunden weg war :/ -
Ich glaube nicht dass er verhungern wird. Was fütterst Du denn? Riecht es gut/stark? Du kannst mal von Bestes Futter eine Probe Fellow oder Fenrier mit Banane testen. Das riecht sehr gut.
Was für einen Napf verwendest Du? Manche Hunde haben auch Angst vor den Alunäpfen, weil sie sich darin spiegeln. Versuche mal einen anderen Napf. - Vor einem Moment
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