Hund traut sich garnichts.. :/
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LiebtAvaro -
21. Juli 2011 um 20:32
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Ich sehe gar keinen Grund dafür, dass Avaro weggegeben werden müßte. Die TS ist offensichtlich sehr engagiert und mal ausnahmsweise keiner der nach 3 Tagen schreit, dass der Hund nicht funktioniert und weg soll.
@LiebtAvaro
Du hast meinen ganzen Respekt, wie reflektiert und ruhig du an die Sache rangehst. Es ist mit Sicherheit kein einfach Brot und für mich wieder ein deutlich Zeichen, dass Tierhilfen mit ihrer "Retterei" auch übertreiben. Manch ein Hund gehört halt eher auf die Straße als zwingend in Menschenhand in die Stadt... aber das ist ein anderes Thema.Mach weiter in minimal kleinen Schritten. Setz dich einfach in seine Nähe ohne etwas von ihm zu wollen, ohne ihn zu locken und ohne ihn zu bequatschen ... nimm dir einfach ein Buch und lies. Irgendwann wird er sich an dich rantrauen auch wenn es dauern kann.
Mach nur das was Avaro auch leisten kann (vom Streßlevel her) und versuche alles so ruhig wie irgend möglich ablaufen zu lassen. Setz dich etwas geschützter in den Park, dass er Menschen, Tiere und Geräusche wahrnehmen kann aber alles entspannt und ohne Zwang. Hilf ihm deine Welt zu entdecken und langsam aber sicher Sicherheit bei dir zu finden.
Es ist mal wieder ein Negativbeispiel für eine Tiervermittlung aber die häufen sich ja leider auch ständig ... um so toller finde ich es, dass du den Hund nicht aufgibst.
Lass dich beim Tierarzt mal zu dem Medikament Zylkene beraten. Das hilft Hunden die unter Streß und Angst leiden und ist auf natürlicher Wirkstoffbasis.
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21. Juli 2011 um 22:33
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Hund traut sich garnichts.. :/ - Vor einem Moment
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Ich pflichte Lotuselise bei

Eine Anmerkung noch: Halte das Leckerli (noch) nicht direkt vor dein Gesicht. Das ist ein unnützer Zwiespalt für den Hund. Es reicht, wenn du es einfach aus der Hand gibst.
Ich wünsche euch viel Erfolg und eine tolle lange Zeit zusammen!
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Zitat
Es ist mal wieder ein Negativbeispiel für eine Tiervermittlung aber die häufen sich ja leider auch ständig ... um so toller finde ich es, dass du den Hund nicht aufgibst.Das find ich eigentlich nicht wirklich. Ich meine, in Rumänien werden die Hunde mehr oder weniger verwaltet. Es sind so viele - und mehr als sie satt zu bekommen, die Gehege einigermaßen sauber zu halten und die Hunde tierärztlich zu versorgen ist einfach nicht machbar. Es kann sich eigentlich nur ums Überleben gekümmert werden, mehr ist nicht drin, muss man fairerweise sagen.
Dort, wo Hunde Müll sind - gibts keine Gassigeher. So integriert wie die Hunde bei uns sind, das ist eigentlich purer Luxus, nur dass dieser "Luxus" die Hunde, wenn sie hier ankommen fast erschlägt.
Mittlerweile denke ich, gibt es relativ wenige "echte" Straßenhunde. Dafür umso mehr Welpen, die quasi der "Entsorgung" zugeführt werden. Anders kann ich es mir einfach nicht erklären, wieso sollte ein Straßenhund Angst vor Autos, Fahrrädern, Mülltonnen etc. haben, keine Treppen kennen, keine verschiedenen Untergründe??
Ich glaube sogar, dass ein Hund, der mißhandelt wurde, leichter zu integrieren ist, als einer, der einfach gar nichts kennengelernt hat, in der Smeura aufgewachsen ist.
Wie stellt man sich den "klassischen" Straßenhund denn vor? Einer, der es draufhat sich Fressen zu besorgen, mit den Menschen und ihren Vorzügen (und sei es nur die Mülltonne oder das weggeschmissene Brot) umgehen zu können, im Verkehr so gut klar kam, dass ihm nichts passiert ist......
genau das haut nicht hin - ob deshalb eine Orga schlecht ist bzw. schlechte Arbeit leistet - kann man glaube ich so nicht sagen: oft wissen die ja auch nur aus zweiter Hand woher der Hund kommt.... -
Die Diskussion führt ja zu nix, ich verstehe ja auch deine Argumentationen, nur sehe ich es grundsätzlich eher kritisch Straßenhunde von der Straße zu holen und sie hier als nette Familienhunde zu vermitteln ... ganz ab davon, dass vor lauter Auslandshunden die Hunde aus Deutschland vergessen werden, denen es hier - auf höherem Niveau - aber auch dreckig geht und die auch nur ein Zuhause wollen.
Aber wie gesagt, dass wäre unfair hier im Thread zu diskutieren.
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Ne, wir wollen ja nicht mit so einer Diskussion den Thread schrotten.
Mir ging es nur darum eine Erklärung zu finden, dass man einen wiefen Überlebenskünstler unter der Bezeichnung Straßenhund erwartet - aber eine Schissbüchse Marke "kennt-gar-nix" bekommt.....
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@ lotusliese:
würd ich den kerl ja mitziehen können wärs ja gut

aber wenn er sich noch nichtmal mehr hochheben lässt.. wenn er sich an die wand presst wie ein blöder und mich anpinkelt.
da denk ich immer ich tu ihm damit keinen gefallen.
dass er noch garichts kennt merkt man ihm an - misstrauen und angst bei allem und jedem.@ Fantasmita:
ich würde Avaro auch nicht weggeben, nicht solang bis nicht alles erdenktliche versucht worden ist!
Ich habe mich ja bewusst für einen Hund entschieden..allerdings für einen, wie beschrieben ''ängstlicheren'', dass es solche Ausmaße annimmt hab ich eben nicht gedacht. Trotzdem kein Grund ihn direkt abzuschieben.
In den Park setzen.. würd ich ja liebend gerne. Ihn aber bis dahinzukriegen ist nicht möglich. Und dem Hund angewöhnen, dass er überall hingetragen wird sollte man ja auch nicht..(?)
Zylkene, alles klar, werd ich dann beim TA ansprechen.
Werd den Besuch mal für nächste Woche ansetzen. -
Erstmal meinen
für den Einsatz, viele andere hätten den Hund schon zurück gebracht :/Spontan fällt mir das hier ein:
http://www.cavecani.de/wissenswertes/…-hundetraining/Für die Konditionierung musst Du ihn nicht anfassen, sondern nur ein Wort/Geräusch machen, was Du langziehen kannst, was beruhigend/entspannend wirkt.
Ich würde ihn kommen lassen.
Kein Bedrängen mehr.
Beim Rausgehen würde ich es so machen, wenn Du die Leine anlegen kannst, dann nimm eine lange Schleppleine, bei der Größe reicht auch eine Wäscheleine.
Geh vor und lass die Leine auf Spannung. Sobald er von sich aus die Leine in Deine Richtung lockert, lobst Du ihn, kein Anschauen, kein Locken. -
Zitat
Ich würde ihn kommen lassen.
Kein Bedrängen mehr.Sprich ich soll ihn nach Möglichkeit solang nicht beachten, bis er von selbst kommt? Ihn in seiner Ecke lassen, bis er sie von selbst verlässt?
Das hört sich ja nicht soo schön an :/
Der Arme, der muss sich auch denken ''hilfe ich will verschwinden''.Danke für den Link, die Hundeerziehung beruht ja generell auf der klassischen Konditionierung (wie gut dass ich in der Schule damals aufgepasst habe
)
Dass das auch mit der Entspannung geht, auf den Trichter bin ich nu nicht gekommen. -
Mitleid ist nie ein guter Ratgeber.
Wenn er nicht so viel bemitleidet wird, dann kommt er vielleicht mehr aus sich raus.
Ich würde ihm kein Futter mehr hinstellen, sondern das Futter gibt es nur noch in Deiner Nähe.
Die Leckerlie Spur zum Körbchen hat ja gezeigt, dass es nicht unbedingt der richtige Weg ist.
Manchmal muss man die Hunde zu ihrem Glück zwingen.
Mit Mitleid könnte man ihn noch mehr in die Ecke drängen.Da ich Deinen Hund nicht kenne, schreibe ich aus dem Bauch raus.
Ich würde ihn erstmal nicht beachten.
Futter neben Dir in einem Napf stehen haben, ihn nicht anschauen, dabei ein Buch lesen.Kannst Du ihn anleinen oder wird er dabei schon unsicher?
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Okay, also Futter erstmal weg. Dann stell ich das Neben mein Bett, sodass er in meine Nähe MUSS.
Wenn ich ihn anleinewird er schon ein wenig unruhig. Er liegt dann ganz bewegungslos da und reißt die Augen auf.
Gefällt ihm anscheinend nicht.So Situationen wie jetzt gerade lassen mich dann doch schmunzeln und freuen mich. Ich sitze hier auf dem Bett und er liegt in der Ecke und spielt mit dem Kauknochen :) Er springt förmlich drauf rum. Lach mich grad ein wenig schlapp, das sieht so lustig aus.
Wenn ich mich bewege hält er inne, guckt rüber und macht dann aber weiter.
Sollte vllt durchgehend einen Kauknochen dahaben.
Kommt das Teil aus ''seinem Bereich'', holt er es schnell zurück in seine Ecke - Vor einem Moment
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