Was haltet Ihr davon: Welpe 4mon., 8 Std. alleine

  • Zitat

    Ich finde die Einstellung, dass es nicht schlimm ist wenn hin und wieder was daneben geht, ziemlich bedenklich. Der Hund ist bereits stubenrein, das heißt er hat eine natürliche Hemmschwelle entwickelt, eben nicht in die Wohnung zu pinkeln. Habt ihr schon mal - wegen eines ewigen Termins oder eines irre langen Telefonats - solange aushalten müssen, wie es irgendwie geht ? Der Bauch ist aufgebläht, man fühlt sich wie ein wankender Wassertank, die Nieren krampfen und einfach alles tut weh ... und genau wenn das Gefühl unerträglich wird, erleichtert sich der Hund - "dann einfach und unschlimm" - in die Wohnung.

    :gut: genau das finde ich auch das Schlimme an der Situation! Nicht dass er halt mal in die Wohnung macht, sondern dass er es tun MUSS weil er nicht mehr einhalten KANN das arme Tier.

  • Vielleicht ist es ja auch ein kleiner Chihuahua und der hat ein Katzenklo? ;)

    Ehrlich, wenn es wirklich so ist, dass der Hund gezwungen ist, in die Wohnung zu machen und die TE sich da so dran reibt, dann soll sie die zuständigen Behörden einschalten.

  • Zitat


    Und da der Halter wohl nicht hier im Forum ist und sicher nicht mal rechtfertigen kann, finde ich diese Vorverurteilung mehr als unangebracht .

    Die Frage ist: "Was haltet ihr davon: Welpe 4 Mon., 8 Std. alleine"


    Die Mehrheit der am Thread beteiligten sagt: "Gar nichts, halten wir davon".

    Wo ist das eine Vorverurteilung?

    Das ist eine Antwort auf eine Frage. Nicht mehr und nicht weniger.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Zitat

    Vielleicht ist es ja auch ein kleiner Chihuahua und der hat ein Katzenklo? ;)

    Ehrlich, wenn es wirklich so ist, dass der Hund gezwungen ist, in die Wohnung zu machen und die TE sich da so dran reibt, dann soll sie die zuständigen Behörden einschalten.

    Also mal ehrlich, bis die was machen muss der Hund wirklich fast tod sein.
    Es gibt doch gar keine rechtliche Grundlage zum handeln in diesem Fall...

    Ich finde das Theater hier etwas übertrieben.

  • Es wurde aber nunmal ein konkreter Fall geschildert .
    Es kennt aber keiner die genauen Umstände ,warum es so ist . Lebenssituationen können sich schlagartig ändern und nicht jeder hat die Möglichkeit ,sich dem sofort anzupassen .
    Wir wissen weder ,wie es dem Hund tatsächlich geht noch ob diese Situation unvorhergesehen eingetreten ist .

    Ich sage doch nur ,dass man den einzelenen Fall beurteilen muss und nicht von vorn herein sagt ,dass es unmöglich ist.

  • Zitat

    Es ist ein Dackel, so wie es im ersten Beitrag der TS steht. ;)


    Das hab ich über dieses ganze Gemoser und Gemotze und "Ich weiß es am allerbesten!" doch glatt vergessen :headbash: :D
    Aber auch ein Dackelchen kann aufs Katzenklo gehen :p

  • Hallo, also ich finde es ganz in Ordnung, wenn man seinen Hund alleine lässt, weil man arbeiten geht. Ich und auch ein paar meiner Bekannten/Freunden ist es nunmal nicht anders möglich. Ich lasse meine Kleine alleine gehe arbeiten, komme in der Mittagspause heim und geh dann noch mal arbeiten. Das ist meistens an 2 Tagen in der Woche so an den anderen 2 Tagen geht sie zu meinen Eltern oder mal in die Huta. Ich finde es ist kein Verbrechen, den Hund alleine zu lassen, wenn man sich dann entsprechend kümmert, wenn man Heim kommt. Bei meiner Freundin ist es sogar so , dass der Hund von Mo-Fr. 8 Stunden alleine ist und es ist ein super Klasse Hund ohne irgendwelche Macken. Ich lasse meiner Kleinen auch viel Spielzeug und was zum kauen da, wenn ich dann Heim komme ist sie immer total verpennt :-) Manchmal geht es nicht anders und nur Rentner und Arbeitslose könnten einen Hund halten.

    LG
    Anja

  • Die Tendenz sich trotz Vollzeitbeschäftigung einen Hund anzuschaffen hat stark zugenommen.

    Ich persönlich finde es in Ordnung...allerdings bei einem sehr jungen Hund fragwürdig.
    Eine Bekannte hat sich jetzt im Sommer auch einen Hund geholt (9 Wochen damals alt)...und hat sich "beschwert" das der Hund noch nicht alleine bleiben kann(6 Stunden pro Tag)...bei anderen würde es ja auch klappen :???:

    Naja ich habe ihr angeboten mit dem Hund rauszugehen und erklärt, das so ein Welpe in dieser Beziehung eben noch nicht reif genug ist...nun, sie wollte ihre eigenen Erfahrungen machen...was irgendwo verständlich ist und ich meinen Mund gehalten habe...weil, zugehört wird ja eh nicht...schade,aber es ist so.
    Wenn sie mit neuen Fragen kommt, verweise ich sie immer auf ihre Hundeschule...da misch ich mich nicht mehr ein. :pfeif:

    Leider ist es mir in letzter Zeit aufgefallen das sich SEHR viele Leute einen Hund anschaffen(aktuell sind es aus meinem Bekanntenkreis 5 Familien) ohne darüber nachzudenken das ein junger Hund mit der langen Zeit alleine zu bleiben überfordert ist.
    Sie denken sich teilweise, irgendwie bekommen sie das mit der Anfangszeit hin...und überlegen nicht weiter.
    Manchmal denke ich die Medien sind daran Schuld (vielleicht haben auch sie mich beeinflußt)...etwas weniger Martin Rütter und Co wäre eventuell ratsam.
    ...ich kann mir sonst nicht erklären wie die momentane "Hundeschwämme" zustande kommt.
    ...selbst neue Tierfachgeschäfte (je größer, desto besser) schießen hier in unserer Gegend wie Pilze aus dem Boden...kein Wunder...die Standortanalyse der Firmen verzeichnet eben auch für diese Gegend hier einen großen zahlenmäßigen Anstieg an Hunden und Katzen.

    Nun ja...wie bereits geschrieben...ein so junger Hund sollte meiner Meinung nach (auch wenn zwischendurch Gassi gegangen wird) nicht so lange alleine bleiben.

  • Zitat

    Bei meiner Freundin ist es sogar so , dass der Hund von Mo-Fr. 8 Stunden alleine ist und es ist ein super Klasse Hund ohne irgendwelche Macken.


    Es ging aber nicht um irgendeinen Hund, sondern um einen Kleinkind-Hund. Von dem kann und darf man nicht erwarten, dass man ihn mit 4 Monaten schon einfach mal eben jeden Tag so viele Stunden alleine lassen kann. Und ehrlich gesagt: Meine Arbeitszeiten haben mich damals GEGEN einen Hund entscheiden lassen. Da habe ich meinen eigenen Egoismus zum Wohle eines potentiellen Hundes hinten angestellt und gewartet, bis meine Arbeitszeiten besser für die Hundehaltung geeignet waren. Ich musste nicht auf Teufel komm raus einen Hund haben, während die Rahmenbedinungen nicht auch nur annähernd optimal waren. Das bin ich einem Hund einfach schuldig. Immerhin wird er dazu gezwungen nach meiner Uhr zu leben.

    Zitat

    Ich lasse meiner Kleinen auch viel Spielzeug und was zum kauen da, wenn ich dann Heim komme ist sie immer total verpennt


    Dann hast du Glück. Meinen Rüden interessieren weder Spielzeug, noch Kauartikel, noch Schlafen. Trotz jahrelangem Trainings und Üben ist das alleine bleiben für mehr als 4 Stunden für ihn eine Tortur. Was würde jemand machen, der jeden Tag mehr als 8 Stunden ausser Haus ist und dessen Hund ganz einfach nur gestresst, kurz vor einem Kreislaufkollaps hechelnd in der Wohnung vor der Haustüre liegt? Man kann Glück haben und der Hund nimmt das völlig locker, oder aber man hat ein seelisches Wrack zu Hause.

    Zitat

    Manchmal geht es nicht anders und nur Rentner und Arbeitslose könnten einen Hund halten.


    Doch es geht anders. Manchmal muss man über seinen eigenen Schatten springen und einfach mal zu seinen eigenen Wünschen NEIN sagen. Ich habe es getan, viele andere Menschen haben es getan und tun es immer noch. Was habe ich bitte von einem Hund, den ich 8-9 Stunden am Tag nicht sehe? Hinzu kommen andere Erledigungen die ich so am Tag habe. Sei es Arztbesuche, Einkäufe etc? Da rechne ich auch noch mal 1 bis 2 Stunden ab. Dann sind wird schon bei 10 Stunden die der Hund ohne seinem Ankerpunkt verbringt. Man verschläft von den übrig gebliebenen Stunden 6 bis 8 und es bleibt kaum noch was für den Hund. Man macht ja auch irgendwann den Haushalt und kocht. Ich weiß es ist krass geschrieben. Aber man muss sich mal vor Augen halten, was für eine Wochenendbeziehung man mit seinem Hund führt. Und ob diese dem Hund gut tut!

    Ich arbeite auch. Sicher, Geld muss ja irgendwie rein. Und ich arbeite meine meistens 9 Stunden durch. Unter 9 Stunden komme ich meistens nicht aus der Arbeit. Ich arbeite nicht jeden Tag, sondern nur zu 75%. Und hinzu kommt: Meine Hunde (es sind 2) kommen MIT zur Arbeit. Sicher, sie bekommen nicht das Highlife geboten wenn sie da sind. Aber sie sind bei mir, können zwischendurch immer wieder mal raus und haben jede Menge Ansprache. ICH habe gewartet bis die Zeit reif für einen Hund war und habe MEINE Wünsche immer hinten an gestellt. Und das was ich getan haben, haben auch viele andere gemacht. Und hätte es für mich bedeutet, dass ich bis zu meiner Rente hätte warten müssen, dann hätte ich das auch getan.

    Nichts für ungut, wenn ich deinen Beitrag so "zerreisse".

    Zitat

    ...ich kann mir sonst nicht erklären wie die momentane "Hundeschwämme" zustande kommt.


    Ja, die Schwämme. Die saugen auch ganz schön was auf, wenn es drauf ankommt. ;) Die Hundeschwemme die du beschreibst gibt es auch hier bei uns. Und ich bin mir nicht sicher, kann es nicht beweisen und schon gar nicht bestätigen, aber ich glaube (ganz nach dem Gebell zu urteilen) das ein Zwergspitz hier bei Abwesenheit seiner Besitzer einfach auf den Balkon gesperrt wird. Er bellt manchmal stundenlang und es ist zu laut, als das es aus einer Wohnung kommt. So wird das fehlende Alleinsein-Training auch manchmal gelöst. :/ Schade das Welpen nicht voll ausgestattet zur Welt kommen und keinen An und Aus-Schalter besitzen. :verzweifelt:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!