Wenn das Angstpipi nicht wäre...
-
-
Zitat
Vielleicht könnte er auch ein paar mal mit spazieren gehen, damit sie etwas schönes mit Ihm verknüpft?
Guten Morgen Britta!
Der zitierte Text von Petra - das find ich gar nicht mal so abwegig. Dabei soll er die Liesl gar nicht beachten, aber vlt. ein paar für sie interessante Sachen machen - neugierig ist sie meiner Meinung nach ja schon............
Hattest du das beim letzten Treffen mal beobachtet, wie sie am Main versucht hat Kontakt in meine Richtung aufzunehmen - gaaaaanz vorsichtig - bis leider die WELLE kam
. Was hatte ich da nochmal in der Hand
- die Kamera und vtl. einen Ball (weiß ich grad nimmer.......) - da war sie schon neugierig................Wäre doch eine Möglichkeit

LG
Sabine mit Puschkin -
17. Mai 2011 um 08:05
schau mal hier:
Wenn das Angstpipi nicht wäre... - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
den vorschlag kurz vor eintreffen eures besuches kurz raus zu gehen klingt doch für den anfang ganz gut. klar ist damit deiner hündin nicht die angst genommen, aber deine teppiche werden geschont und du kannst evtl etwas entspannter sein wenn der besuch dann eintrifft.
vielleicht hat sich ja schon so eine innere anspannung bei dir eingestellt wenn der besuch kommt, dass es sie zusätzlich verunsichert? gerade wenn sie so auf dich fixiert ist kann ich mir das gut vorstellen.oder macht sie dann trotzdem eine große pfütze?
-
Ich bin zumindest da nicht angespannt, weil der Besuch unangemeldet plötzlich vor der Tür steht, sodass mir keine Zeit bleibt um gross zu überlegen.
Im Grunde genommen hast du aber damit Recht, denn wenn ich es vorher wüsste, dann wäre ich sicher angespannt.Sabine, ja ich erinnere mich genau an diese Situation ( es war deine Kamera), und genau so nähert sie sich fast schon neugierig fremden Menschen, wenn man sie nicht bedrängt.
Leider ist es wahnsinnig schwierig anderen Leuten begreiflich zu machen, sie völlig zu ignorieren. Das klassische vorne Überbeugen, sie anschauen und ansprechen, das geht halt überhaupt gar nicht.
Leider tun das sehr viele :/Hmm, die Spaziergehvariante ist eigentlich eine sehr gute Idee, bloss ist der Mann, selber mit Hund, viel zu dick, ja eigentlich schon grenzwertig adipös, um spazieren zu gehen.
Ich gehe manchmal in kleineren Grüppchen mit spazieren, und selbst bei fremden Menschen entspannt sie sich dann nach relativ kurzer Zeit, das klappt gut.LG Britta
-
Trägt er immer einen besonderen Hut, Jacke, Tasche bei sich?
Sein Rasierwasser eventuell?
-
Meine vorherige Hündin war auch so traumatisiert.
Sie starb letzes Jahr. In den 6 !! Jahren die sie bei uns war ist eine stressfreie Zeit für sie nur möglich gewesen wenn sie Zuhause war und kein fremder Mann in der Nähe war. Sellbst spazierengehen war nur eingeschränkt auf einsamen Feldwegen möglich...Manche Erinnerungen werden niemals vergehen. Und dieser Bekannte ist wohl einem sehr sehr bösen Man aus ihrer Vergangenheit zu ähnlich.
Da helfen weder Leckerchen noch Spiele, da hilft nur die Gewissheit seine Nähe NICHT erdulden zu müssen.
Bei mir hat das aktive wegschicken, also die Aufforderung sich von dem schrecklichen Mensch zu entfernen (Frauchen schickt dich an einen sicheren Ort und beschützt dich vor ihm) geholfen. Sie wurde ansonsten ignoriert, und wir haben uns wie immer verhalten. Nach langer Zeit war sie nicht mehr panisch, sondern hat aus der sicheren Distanz hergeschaut. Mehr war nicht drin. Aber das hat ja gereicht.Tammy hat sich 100% an unserem Rüden orientiert, aber die Erinnerung and die Misshandlungen durch einen Mann/Männer war niemals auszulöschen. Manche Hunde haben zu schreckliches erlebt.....
Gib ihr die Möglichkeit sich von dem Bekannten fernzuhalten. Einen sicheren Rückzugsort, möglichst weit weg vom Geschehen. Aktiv fordern das sie dort hingeht wenn er kommt, und dann in Ruhe lassen und ignorieren.
Solche Hunde sind wie eine zarte Blume auf die schon jemand draufgetreten ist. Nur mit Mühe wieder aufzurichten.
Birgit
-
-
Die Variante, die ich meinte, war noch nicht dabei.
Mir geht es darum sie von der Situation zu entbinden ihn begrüßen zu müssen. Ich weiß, dass Du ihr das freistellst, aber Du sagst ihr auch nicht (über Signale oder klare Handlungsweisen), dass sie ihn nicht begrüßen soll!
Ich kenne das Phänomen: Man versucht zu erarbeiten, dass der Hund es positiv verknüpft und selbst die Idee entwickelt, dass er da ja gar nicht hin muss. Aber das ist ihm Sozialverhalten des Hundes nicht vorgesehen. Begrüßen gehört dazu. Und in diesem Fall sichert sich der Begrüßende eben zusätzlich immer mit Pipi-machen ab, damit er gaaaaaaaanz deutlich signalisiert, dass er ganz lieb, brav, klein und ganz und gar nicht auf Ärger aus ist. Und der Ärger kommt nicht. Folglich funktioniert das System in ihren Augen und es gibt absolut keinen Grund davon abzuweichen in diesem Fall - also bei diesem Mann. Warum es ausgerechnet bei dem ist, weiß der Himmel. Manchmal muss noch nichtmal eine wirklich böse Erfahrung dahinterstecken.
Meine Cooma z.B. hat zeitlebens die alte Colliehündin meiner Freundin mit Pieseln begrüßt. Das legte sich auch nicht als Cooma älter wurde. Und Cooma hat ganz sicher keine schlimmen Erfahrungen mit Collies gemacht, denn sie kannte nur diese Hündin und die war die Souveränität in Hund! Wollte ich kein Pieseln, habe ich Cooma verboten sie zu begrüßen.
Insofern würde ich auch eher diesen Weg gehen:
Zitat
Da helfen weder Leckerchen noch Spiele, da hilft nur die Gewissheit seine Nähe NICHT erdulden zu müssen.
Bei mir hat das aktive wegschicken, also die Aufforderung sich von dem schrecklichen Mensch zu entfernen (Frauchen schickt dich an einen sicheren Ort und beschützt dich vor ihm) geholfen. Sie wurde ansonsten ignoriert, und wir haben uns wie immer verhalten.Viele Grüße
Corinna -
Meine Hündin hat das am Anfang sehr viel gemacht mit dem "Versorgungspipi", ignorieren hat bei ihr zwar geholfen, aber am wenigsten Stress hat sie mit Besuch wenn ich sie ganz klar wegschicke. Bei uns geht sie abgetrennt durch Kindergitter ins Arbeitszimmer. So kann sie den Besuch zwar sehen, findet sich aber nicht genötigt ihn zu bewachen (bei ihr ist das Problem mittlerweile verbellen). Insgesamt hat bei Ihr aktives wegschicken zu viel mehr Ruhe geführt. Nach einer Zeit mache ich das Gitter auf. Wenn sie will kann sie dann gucken. Kommt in irgendeiner Weise Stress auf, schicke ich sie wieder weg. Ich habe mich schwer getan mit dieser Lösung, weil ich ja wollte das sie Besuch mag und dachte wenn ich sie wegschicke empfindet sie das als "Strafe". Bei ihr ist ganz klar das Gegenteil der Fall.
-
Was ein toller Beitrag - Corinna
Dem kann ich nur zustimmen.
Manche Menschen-Typen sind für Menschen-Angst-Hunde einfach der persönliche "Super-Gau" - an Präsenz, an Ausstrahlung, an aufkochenden Erinnerungsfetzen, an was auch immer..."So einen" hat unser Doggenmädchen ebenfalls - das Einzige, was ihr da hilft, ist das gezielte Wegschicken in ein Zimmer nebenan, um ihr den "Druck" zu nehmen, sich in irgendeiner Art mit diesem Mann (eine Seele von Mensch, aber groß, massig, bollerig und wegen eigener Schwerhörigkeit sehr laut...) befassen zu müssen.
Das gilt für drinnen.
Draussen hat sie mehr Luft und Raum um sich und schafft es - ohne jeglichen noch so milden Druck von uns - sich schon mal von hinten an die Bank ran zu tasten und mal ne Nase voll zu nehmen... sogar ein nach hinten gereichtes Leckerli geht schon...
Danach ist erstmal gut - und sie legt sich in 10 Metern Abstand irgendwo hin, hat aber immer ein Auge drauf. Mittlerweile schafft sie es, sich immer mehr zu entspannen und dann auch mal ein Nickerchen einzuschieben.
Sie MUSS nicht, sie KANN sich mit diesem Mann beschäftigen und diese mit ganz viel Nachhilfe beigebrachte "Erleuchtung" hat ihr bisher am meisten geholfen.
LG, Chris
-
Zitat
Manchmal muss noch nichtmal eine wirklich böse Erfahrung dahinterstecken.
Genau. Groß, dick, dunkel angezogen, mit Hut, tiefe Stimme....das sind Merkmale die vielen Hunden Angst machen, ohne das sie je schlechte Erfahrungen damit gemacht haben (eher kommt die Angst vor dem Unbekannten), wie der Hund damit umgeht, ist ja erfahrungssache. Was die Maus bis sie zu dir gekommen ist, bestimmt nicht gelernt hat.
Ich würde den Hund völlig aus der Situation rausnehmen, aber so, dass sie merkt, dass der Mann auch da ist.
Schönfüttern beginnt nicht mit der Handfütterung! Ist das Leckerlie verputzt ist die Nähe vielen Hunden auf einmal zu nahe....
Wenn Leckerlies kommen, dann sollte der Mann sie nicht aus der Hand geben, sondern in einen Nebenraum (wo er nicht rein muss) reinwerfen und weiter gehen. Danach komplett ignorieren.
-
Vielen, vielen Dank für eure hilfreichen Beiträge zum Thema, und sie decken sich zum Teil auch wirklich mit dem, was mir die Hundetrainerin heute auch geraten hat.
Manila bewusst aus der Situation herausnehmen und wegführen, ist der einzig richtige Weg, keine Leckerlies und keine Beachtung.
Ich werde sie zukünftig nach oben führen in ihr Körbchen, und nun bin ich mir nur noch nicht schlüssig, was dann folgt, denn sie will grundsätzlich da sein wo ich bin.
Oder anleinen ?? und bei mir liegen lassen, denn die Leine gibt ihr grundsätzlich Sicherheit, das merke ich draussen sehr oft.
Wie würdet ihr es machen?
Mein Gott, für mich ist das in der Tat eine völlig neue Situation, mit der man erstmal lernen muss umzugehen.
Somit habe ich bisher, völlig unwissend, diese Begegnung falsch gehandhabt
LG Britta
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!