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Beiträge von Britta2003

    Ach, jetzt musste ich doch etwas schmunzeln, als ich hier in dieser Rubrik( war schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr da) die diversen Eigenarten unserer Seniorinnen und Senioren nachlesen konnte!

    In mancherlei Dingen werden sie schon eigenartig.

    Mein Nilchen ist jetzt auch schon 12 Jahre, aber immer noch ein kleiner, lebendiger und lustig quirliger Wirbelwind :smile:, der aber durchaus Fressmarotten zeigt!

    Manchmal muss ich ihr das Trockenfutter mit Nassfutter mischen, manchmal braucht's dazu noch lauwarmes Wasser im Gemisch, manchmal schmeckt ihr das TF aber auch so. Im Laufe der Jahre bin ich viel toleranter geworden und gewähre ihr gerne die kleinen Forderungen ( früher war ich diesbezüglich streng und konsequenter und habe auch gerne einmal (hier!=)) den Ratschlag gegeben "Extrawürste" zu unterbinden), weil ich dankbar bin für ihre unendliche Fröhlichkeit, ihr Wesen und die Tatsache, dass sie überhaupt noch bei mir ist! Alles ist leider so endlich und nicht mehr gut zu machen!

    In den letzten Monaten hat sie verstärkt und gehäuft das "Nüchternerbrechen", teilweise schon in der Nacht und nicht erst am Morgen, und das, obwohl ich ihr vor dem Schlafengehen immer noch einen Keks oder dergleichen gebe.

    Beim bald fälligen TA-Termin werde ich es abklären lassen.


    LG Britta

    Liebe Sansaandme,


    mir kommt das sehr bekannt vor, habe auch so eine Angstkandidatin, und das seid 8 Jahren!
    Ich habe ihr damals im Wohnzimmer, da wo auch der Besuch ist, einen kuscheligen Platz errichtet und sie dort auch angeleint! Hatte immer ein schlechtes Gewissen diesbezüglich, aber im Nachhinein unbegründet, sie sucht noch heute diesen Platz als ihren bevorzugten heraus, er gab ihr wohl Sicherheit.
    Geknurrt hat sie auch, aber meist immer nur dann, wenn ihre Komfortzone überschritten wurde, wenn nicht, dann habe ich ihr schon zu verstehen gegeben, dass das Knurren unangebracht ist.
    Unterm Strich war es ein ständiges und jahrelanges Herumgeeiere und viel Unsicherheit auch meinerseits. Durch Zufall stellte sich eine Schilddrüsenfehlfunktion heraus, und seit der Medikation hat sich Vieles relativiert. Unsicherheit ist noch da, aber weitaus lenkbarer.
    Vielleicht auch da mal, bevor man völlig verzweifelt, daran denken!

    Dass ein Assistenzhund, der zuverlässig an der Seite des Behinderten leben und agieren muss, kastriert werden sollte, das kann ich nachvollziehen. Alle anderen Gründe, es sei denn es wären medizinische, nicht!

    @ Lillie74, Ich kann deinen Groll dem Forum gegenüber sehr wohl verstehen, deine Behinderungen sind schon sehr bezeichnend. Dennoch solltest du auch verstehen, dass gerade in so einem Forum wie diesem, der Hund eine sehr gravierende Rolle im Leben eines einzelnen spielt, sind sie doch mehr oder weniger Familienmitglieder und keine Helfer des Alltages.
    Vielleicht gibst du aus dieser Prämisse heraus der Diskussion dennoch noch eine Chance auf Fortbestand und lässt dir sagen, dass das Thema Kastration schon immer ein "besonderes heiß diskutiertes Thema" hier war, und das schon so lange, wie ich hier aktiv bin!
    Sachlich geführt, macht diese Diskussion durchaus Sinn.
    Meine Bitte richtet sich daher auch an alle hier Mitlesenden und Mitschreibenden, sich doch bitte sachlich an dieser Diskussion zu beteiligen, sie anders zu interpretieren und zu beurteilen als die herkömmlichen Kastrations-Threads. So viel Einfühlungsvermögen, der Themenstarterin gegenüber, setze ich jetzt einfach einmal voraus und danke euch wirklich dafür. Nicht alles kann man über einen Kamm scheren...

    Habe noch nichts, außer Salat, ausgepflanzt, wird aber jetzt Zeit, in den kleinen Töpfen, untergestellt im Gartenhaus, mickert alles so langsam dahin...

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