Wenn das Angstpipi nicht wäre...

  • Hey Britta,

    warum auch immer ist dieser Thread ziemlich an mir vorbeigegangen. Erstmal. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, das liest sich doch schon super!

    Und wegen dem Alleinbleiben: Kann sie denn, wenn du im Haus bist auf ihrem Platz bleiben?

  • Ja, ich werde das Alleinesein wohl klein anfangen müssen, da ich es klassisch und systematisch nicht aufgebaut habe.

    Ganz am Anfang war es ja so, dass sie mich auf Schritt und Tritt verfolgt hat, das ist schon besser geworden.
    Sie kann jetzt auch ein oder zwei Stunden in ihrem Körbchen schlafen, ohne mir nachzulaufen ( ging anfangs gar nicht).
    Ich kann dabei sogar im Garten arbeiten, auch da bleibt sie drinnen und schläft.

    Wenn sie allerdings "ausgeschlafen" hat, dann läuft sie wieder hinter mir her. Da wo du bist, da will ich auch sein, oder so ähnlich.
    Ich lasse sie jetzt auch schon mal absitzen, wenn ich das Stockwerk für einen Moment wechsle, denn auch da würde sie mir hinterherflitzen.
    Manchmal habe ich das Gefühl, als ob sie an einem unsichtbaren Faden am Bein festgebunden wäre.

    Ja doch, sie ist ganz extrem auf mich fixiert.
    Kleidungsstücke von mir nimmt sie gerne und schläft auf ihnen.
    Nur wenn ich eben kurz das Haus verlasse, dann zerstört sie sie.

    Meine Hunde müssen nur selten alleine bleiben, und ich nehme beide gerne überall mit hin, das habe ich schon immer so gehandhabt.
    Manchmal jedoch ergeben sich Situationen, da geht es einfach nicht die Hunde mitzunehmen, und von daher muss es langfristig möglich sein, das Alleinesein stressfrei zu bewältigen.

    Zum Kauen könnte ich mal etwas anbieten, das ist eine Idee und ein Versuch wert.
    Fakt jedenfalls ist, dass ihre Prägung ausschließlich negativ gewesen sein musste.

    Letztens habe ich Gardinenstangen abgenommen, man glaubt nicht, wie schnell sie aus dem Zimmer rannte als sie mich mit den Stangen in der Hand sah, armes Ding :/

    Ich bin mir dennoch ziemlich sicher, dass wir das Problem auch noch schaffen.
    Sicherlich nicht heute und morgen, aber vielleicht dann übermorgen =)

    LG Britta

  • Zitat


    Letztens habe ich Gardinenstangen abgenommen, man glaubt nicht, wie schnell sie aus dem Zimmer rannte als sie mich mit den Stangen in der Hand sah, armes Ding :/

    Ich bin mir dennoch ziemlich sicher, dass wir das Problem auch noch schaffen.
    Sicherlich nicht heute und morgen, aber vielleicht dann übermorgen =)

    LG Britta


    Ist das nicht furchtbar! Sie können nicht in unserer Sprache sprechen und erzählen, was ihnen widerfahren ist und doch sagen sie uns durch ihre Reaktionen, uns ist Böses geschehen.

    Ich muß dann immer an meine Mädels denken, die vor jedem Schirm, vor jedem Stock oder Knüppel, sogar vor Bierflaschen Angst, die eine, Aggression, die andere, zeigten.

    Aber auch wir haben das geschafft, es hat gedauert, aber irgendwann war das Vertrauen in uns da.

    Auch bei euch wird es so sein, da bin ich mir ganz sicher.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Britta, die Tasia ist anfangs auch immer und immer wieder hinter mir her gerannt. Ich habe es dann so gemacht, dass ich immer wieder in ein anderes Zimmer bin, hinter mir die Tür zugemacht habe, ganz kurz drin geblieben bin und ab ins nächste Zimmer. Anfangs hat Tasia vor dem Zimmer auf mich gewartet. Aber ihr wurde es bald zu viel und sie hat sich in eine Ecke von allein abgelegt. Dann gabs ein Lob.

    Vielleicht probierst du diese Methode aus. Mal sehen, wie hartnäckig deine Manila ist. :smile:

    PS: Solche Angstsituationen wird es wohl immer wieder geben. =)
    Als wir vergangene Wochen "Menschen-Tiere und Doktoren" gesehen haben und eine Hündin vor Schmerz fiepte und weinte, schaute Tasia gleich vom Schlaf auf und zeigte ihr typisches Angstgesicht. Ich glaube, solche Angstlaute von Hunden wird sie nie vergessen... :sad2:

  • Liebe Britta,
    es ist schön, dass Manilas Angstpipi der Vergangenheit angehört und dafür kannst Du Dir auf die Schulter klopfen und von daher denke ich, das andere Problem bekommt Ihr auch in den Griff.

    wie schon geschrieben wurde, ist es sinnvoll, das Alleinbleiben von "klein auf" zu trainieren; angefangen mit ganz kurzen Zeiträumen.

    Bei Atti hatten wir das Problem anfangs auch und er hat uns eine Türjalousie abmontiert. War ein ordentlicher Schaden :hust: , denn der Herr hat Nägel mit "Köppe" gemacht.

    Viel Erfolg!

  • Zitat

    Liebe Britta,
    es ist schön, dass Manilas Angstpipi der Vergangenheit angehört und dafür kannst Du Dir auf die Schulter klopfen und von daher denke ich, das andere Problem bekommt Ihr auch in den Griff.

    Danke Conny =) , aber weisst du, es kann trotzdem jederzeit wiederkommen, durch irgendein unvorhergesehenes Ereignis.
    Es ist nicht so, dass nun alles erledigt ist.

    Letzte Woche hatten wir ein unschönes Erlebnis, dass uns ungewollt wieder ein paar Schritte hat zurücktreten lassen :/
    Wir sind aber bereits wieder auf dem Vormarsch :smile:

    LG Britta

  • Zitat

    Ist das nicht furchtbar! Sie können nicht in unserer Sprache sprechen und erzählen, was ihnen widerfahren ist und doch sagen sie uns durch ihre Reaktionen, uns ist Böses geschehen.

    Ich muß dann immer an meine Mädels denken, die vor jedem Schirm, vor jedem Stock oder Knüppel, sogar vor Bierflaschen Angst, die eine, Aggression, die andere, zeigten.

    Hätte ich einen Wunsch frei, wäre es, dass Kalle für 10 Minuten sprechen könnte...
    LG Micha
    Aber auch wir haben das geschafft, es hat gedauert, aber irgendwann war das Vertrauen in uns da.

    Auch bei euch wird es so sein, da bin ich mir ganz sicher.

    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • Da ist mir irgendwas verrutscht,
    na ja, ältere Dame und Net...
    Jedenfalls habe ich mir am Anfang mit Kalle oft gewünscht, er könne für 10 Minuten sprechen.Da wäre Vieles einfacher gewesen.
    LG Micha

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