Haben Hunde untereinander nichts zu regeln?
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Ich regel das auch lieber.
Alleine schon,weil mein Hund bei EINEM Hund gerne pöbelt, und wenn er im Rudel ist eher das " Mobbingopfer " ist.Also mit anderen Worten ist mein Hund nach meiner Meinung überhauptnicht in der Lage irgendwas selber zu regeln. Er soll da lieber auf Mami hören, dann ist alles gut
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Mit fremden Hunden haben meine Hunde auch nichts zu regeln. Ist auch völlig sinnlos
Meine beiden dürfen untereinander ziemlich viel regeln, ohne das ich dem große Beachtung schenke. Die beiden leben aber auch ständig zusammen und kennen sich seit Welpenbeinen an.
Mit gut bekannten Hunden dürfen sie auch wesentlich mehr untereinander regeln, vorausgesetzt der Konflikt eskaliert nicht.
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Unser 18 Monater alter BC ist mit dem ersten Pubertätsschub durch, spielt gerne mit anderen Hunden, macht aber gelegentlich gerne einen auf "dicke" Eier und versucht zu dominieren.
Bei Hündinnen, egal welchen Alters, egal ob läufig oder nicht, "hängt er dauernd am "Auspuff".
Wenn die Hunde ihn dann entsprechend "zurechtweisen" finde ich das völlig o.k. und greife da auch nicht ein.
Er soll seine Grenzen ruhig von anderen Hunden gezeigt bekommen.
Wenn er aber versucht andere Hunde zu "rammeln", oder es zu handfesten Raufereien kommt, gehe ich grundsätzlich dazwischen. Dann wird angeleint, von den Hundebesitzer verabschiedet und eine andere Richtung gewählt, damit mein Adrenalin / Testosteron - Junkie wieder runterfährt. -
Zitat
Welchen Rang klaeren unsere Haushunde schon wirklich?
... das find ich ja mal die Kardinalsfrage schlechthin!!! 
Genau - um was für einen "Rang" soll es dabei gehen?
Ich finde, es kommt auf den eigenen Hund und die Situation an, wie weit man es zulässt. Ist der Hund ein "Raufer" oder kommuniziert er gut? Wird er belästigt oder belästigt er? Kann er ernsthaft beschädigen oder nicht? und viele weitere Faktoren.
Ansonsten: Kompliment für die coole Dame - find ich super, wie sie es gelöst hat. Davon hätte ich gerne eine Tüte voll

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Bei uns greife ich normalerweise nur ein, wenn ich merke, daß es ernst wird. Wenn die Kleine mal rumzickt, weil Bossi sie zu irre zum Spielen auffordert (*kläffkläff....*rumspring.....), und sie das nervt, ist das ok - sie macht dann schon ne Ansage, irgendwann ist gut. Aber wenn er überhaupt nimmer aufhört, wird sie richtig sauer, und das brauch ich net, daß meine zwei sich dann zoffen... Sollen ja noch ne Weile zusammen leben. Insofern kriegt Bossi dann ne Ansage, daß es reicht, und gut ist. "Klein Mobbelinchen" wufft dann nochmal hinterher, aber da hört er dann schon auf mich.
Aber mit anderen Hunden geht das normalerweise nicht, da die Bossikröte dazu neigt, vieles selbst zu klären. Und wenn ein ebenso wendiges wie beklopptes Terrierteil (das zu allem Überfluß nur auf den schiefen Blick des anderen als Anlaß zum Lospöbeln gewartet hat-selbst anzufangen traut er sich net, aber guckt schon immer so, als wollte er provozierend sagen: "Ey, alter, was guckst Du, ey!!" und wenn der andere drauf eingeht - Juhu, drauf auf ihn....) auf den anderen Hund losgeht, werden mir die Besitzer immer zu blaß.... *gg Passiert ist bisher noch nichts, er ist da schon "sauber" und weist "nur" zurecht, aber es muß ja nicht sein, und ich möchte nicht, daß er lernt, nach Möglichkeiten zum Prügeln Ausschau zu halten, oder ich ihn gar in diesem Verhalten bestätige, indem ich ihn machen lasse. Er pöbelt in der Stadt genügend andere Hunde an, wenn ich nicht schnell genug reagiere ("Wehe!" oder "laß es!" oder "NEIN-Fuß!"), da muß ich das nicht noch verstärken, indem ich ihm beibringe, daß er sich bei jeder Gelegenheit prügeln DARF.
Ich habe aber festgestellt, daß es nie wirklich souveräne Hunde oder große Hunde sind, die er anpöbelt, ich glaub, er kann seine Chancen da schon ganz gut einschätzen, da hat er Respekt und benimmt sich. Einmal ist er gleich an 3-4 souveräne größere Hunde geraten (wollte eigtl. nur deren Besitzer stürmisch begrüßen wie immer, aber er rennt halt immer freudig und fiepend frontal drauf zu *gg): wir waren nachts leinenlos im Park, zu einer Zeit, wo normal niemand mehr unterwegs ist. (Ja, denkste....) Bossi daher etwas weiter weg von mir, aber in Rufweite. Ich habs nur ganz kurz krachen hören, und dann kam mein Hund wieder ganz kleinlaut angerannt ("Mama hülf"). Bin dann hingelaufen, saß da ein mir unbekanntes Pärchen mit 3 schon wieder völlig relaxten alten Boxer-Damen und noch einem großen Hund. Die Hunde hatten den Ansturm wohl nicht lustig gefunden und haben entsprechend geantwortet - aber auch nur als Zurechtweisung, kurz und knapp, das war es, was ich gehört hatte, nix Prügelei oder so. Jedenfalls ist mein Bossihund dann im Abstand von ca. 10 Metern stehengeblieben - der wollt auf einmal doch nicht mehr begrüßen.... *gg Die Besitzer waren recht amused, haben gemeint, der ist aber ganz schön bekloppt, zu ihnen hinzurennen, wenn 4 große Hunde da sitzen. Die Ansage hatte er sich wohl verdient... (Nicht, daß er was draus gelernt hätte....)
Bei der Kleinen brauch ich nicht einzugreifen, die macht nur mal kurze klare Ansagen, wenn sie von 2-3 Hunden gleichzeitig oder zu stürmisch begrüßt wird. Da wurde sie als Mini-Welpe ein paarmal zu oft überrannt von irgendwelchen Hibbelhunden, da ist sie vorsichtig geworden. Aber so richtig "was klären", das kam bei ihr noch nicht vor. Würde aber umgehend eingreifen, wenn ein anderer Hund grundlos auf sie losgeht, sonst bleibt da nix mehr übrig.... ;-)
Generell müssen die mit fremden Hunden nix "regeln", eine Rangstellung zwischen fremden Hunden brauchen sie auch nicht für ne Runde spielen auszukämpfen. Und in der Stadt an der Leine sollen sie einfach anständig gehen, und net rumprollen, da wird schon gleich dreimal nichts geregelt. Hatte neulich auch so einen, meine Kleine an der Leine, kommt ne leinenlose 13jährige Schäfimixhündin (ich kenn die Süße, ist normalerweise ne ganz ruhige). Der Halter meint, die macht nix, ich soll sie ruhig lassen - während der Hund Nase an Nase mit meiner stand, ne Bürste vom Kopf bis zum Schwanz hatte, die Lefzen hochzog und tief grollend rumknurrte. Keine Ahnung, was die an dem Tag hatte. Aber ja, klar, ne.... Die tut nix.... Da hat dann der Halter von mir ne klare Ansage bekommen.
LG,
BieBoss -
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ich hab ne Frage an euch, so als Neuling: ich bin mir in einigen Situationen einfach unsicher was Enki da treibt.
Teils seh ich an der Körpersprache das er überfordert ist und Angst bekommt - dann geh ich dazwischen.
Bei Rennspielen bin ich mir nicht sicher, gerade wenn so klassische Minirudel aus 2 Hunden hinter Enki herrennen.
Wann brech ich das ab? Enki rennt gerne und sprintet noch lieber, nur wann wird das zuviel?Brech ich ab, wenn ungestüme Hunde auf ihn zurennen und er überfordert ist oder lass ich ihn dann massiv wegknurren und schnappen?
Da bin ich echt oft unsicher... Woher kriegt man denn das Wissen wann was wie läuft? Habt ihr Bücher gelesen oder einfach die Erfahrung gesammelt?
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Zitat
Wann brech ich das ab? Enki rennt gerne und sprintet noch lieber, nur wann wird das zuviel?
Gerade bei diesen Rennspielen würde ich abbrechen, wenn es in einer wilden Hetzjagdt endet, wo der Gejagte wirklich Angst bekommt. Das hat dann wenig bis gar nichts mit Spiel zu tun. Zumindest für michZitatwenn ungestüme Hunde auf ihn zurennen und er überfordert ist oder lass ich ihn dann massiv wegknurren und schnappen
das kommt auf die Situation darauf an. Meinem Rüden würde ich etwas mehr Spielraum geben, als meiner Hündin. Aber wenn einer knurrt und schnappt, dann trete ich in den Vordergrund, vor allem wenn es sich um fremde Hunde handelt. Meine Hunde sind aber auch anders und gerade meine Hündin kann sich da schnell in so etwas reinsteigern. Also breche ich so etwas so früh wie möglich abZitatWoher kriegt man denn das Wissen wann was wie läuft? Habt ihr Bücher gelesen oder einfach die Erfahrung gesammelt?
Zum einen Erfahrung, zum anderen aber auch ein wenig Bauchgefühl und natürlich das Lesen von div. Hundebüchern. Umso mehr Wissen man sich aneignet, was normales Hundeverhalten ist inkl. dem Charakter bzw. den Fähigkeiten des eigenen Hundes - umso sicherer wird man mit der Zeit. Dennoch unterlaufen einen Fehler. Eigentlich ist es ein ständiger Lernprozess -
Ich war neulich mit 4 Hunden unterwegs, wovon 3 angeleint waren. Es war zwar dunkel, aber durch die Leuchties waren die Hunde definitiv sichtbar. So und ploetzlich donnert ein Hund in uns rein. Der freie Hund (Pepper) hat dem Fremdhund rennen beigebracht.
Rammelt einer die Weibsen, kommt es auf den Hund und den Abstand zu mir an.
Passiert es neben mir, regel ich es.
Passiert das in einiger Entfernung, bitte ich den HH es zu unterbrechen, wenn Pepper der gerammelte Hund ist. Sie reagiert nur bei wenigen Hunden fair. Tut der Halter es nicht, bekommt Pepper ein 'Wehr Dich' und darf es dann klaeren, was aber u.U. ein kl. Loechle mit sich bringt.
Wird Lee gerammelt, bitte ich den HH gar nicht. Lee zentriert dem anderen Hund eine und gut ist.Ich gestehe den Hunden also schon zu, etwas zu regeln. Vorallem wenn ich zu langsam bin. Ich will nur nicht, dass sie grundsaetzlich alles regeln.
Generell halte ich es so, das in meinem Umkreis nichts geklaert wird. Sucht der Hund Schutz bei mir, bekommt er den. Meint er, mit mir im Ruecken eine dumme Gosch haben zu muessen, wird es unterbrochen oder der Hund weggeschickt.
EDIT: Ich muss dazu sagen, dass meine 3 aeussert selten Kontakt zu Fremdhunden haben. Meistens findet der statt, weil irgendein HH seinen Hund nicht unter Kontrolle hat. Das ich dem Kontakt zustimme, passiert fast nie und wenn dann bin ich mir sicher, es klappt. Wir haben neulich z.B. HH mit einer richtig heftig aengstlichen Huendin Hunden gegenueber getroffen, als ich mit Juri laufen war. Da habe ich dem Kontakt zugestimmt und es war echt schoen zu sehen, wie toll der Bub zu ihr war und sie sich dann auch getraut hat ein bissel mit ihm zu spielen. Mit Lee haette da kein Kontakt stattgefunden und mit allen 3 zusammen schonmal gar nicht.
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Lob an die Hundehalterin, die den anderen Hund gekonnt in die Schranken gewiesen hat.
Samson wäre froh, wenn ich das auch so gut könnte.Mein Hund hat mit fremden Rüden nichts zu regeln, mein Rüde macht, wenn ich ihn lasse kurzen Prozess mit Provokateuren.
Und bei uns bekannten Hunden entscheide ich, wie weit er gehen darf in Absprache mit dem anderen HH.Und die HH,die groß erzählen "dat regeln die schon selber" und sich nicht darum kümmern was ihr Hund macht, denen gehe ich möglichst aus dem weg.
Von einem Kleinhundbesitzer kann ich mich nicht daran erinnern, sowas gehört zu haben.
Woran das wohl liegt?Liebe Grüße
Sonja -
na na na..also das mag vllt bisher deine erfahrung gewesen sein sowas von kleinhundbesitzern nie gehört zu haben..ich hab sowas aber auch schon von eben solchen gehört..als dann was passiert ist hiess es dann "ein grosser hund muss doch wissen,das er kleine nicht beissen darf"
also da bitte nicht allzu arg pauschalisieren

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