Hund abgeben oder nicht :/

  • Zitat

    Irgendwie verstehe ich (trotz Studium :hust: ) die ganze Situation nicht.

    ... dann hast Du bestimmt an irgendeiner Pippi-Uni studiert........ :lachtot:

    Sich kugelnde Grüße,
    BieBoss
    (der zum Rest nix mehr einfällt - 28 und kein Bißchen weise...... :sad2: )
    (und die auch ein Diplom hat, das nicht an der Uni erworben wurde, und trotzdem mit 2 Katzen, 2 Hunden, Vollzeit- und Nebenjob, Haushalt und Kind lebt)

  • ...und nochwas zum Thema mobben: wer so mit seinem Studium rumprollt, hat vom Leben echt noch gaaar nichts verstanden und braucht für den (hier reichlich erhaltenen) Spott nicht mehr zu sorgen.... Der TS hat doch förmlich nach solchen Antworten geschrieen, nein, danach gebettelt...

    LG,
    BieBoss


  • Spätestens da hättest du merken müssen das ein Welpe/Hund nicht zu Dir passt.


    Armer Hund. :sad2:

  • Hab auch noch was zum Thema "so blauäugig geht ja gar nicht":

    Wir fahren ja derzeit öfter zu Lara ins Tierheim.
    Letzte Woche kam ein junger Türke mit einem (wie sich rausstellte) englishen Bullterrier in den Warteraum. Der Minihund war knappe 8 Wochen alt. Seine Aussage (wenn man das (sorry) blöde Gestammel mal zusammenfasst): "Der ist ja ein Kampfhund und jetzt beißt der und meine Freundin will keinen beißenden Kampfhund!Kann ich da was machen?"

    Naja, wir mussten dann weg, aber wie ich ne Woche später erfahren habe ist der Minihund nicht dageblieben, aber wir (die Mitarbeiter, mein Freund und ich) hatten irgendwie Angst, dass der Hund an der nächsten Raststätte gefunden wird.................... :mute:

    Also: bitte "richtig" abgeben! Aber ich glaube so viel Verantwortung wird der TS haben,oder?

  • Also ich kann es auch nicht verstehen, dass man sich so keine Gedanken darüber macht, ob ein Welpe passt oder nicht. Meinen kleinen haben wir in Griechenland gefunden und mitgenommen. Ich wollte ihn unbedingt behalten und mein Freund sagte mir Unterstützung zu. Wir sind wieder gekommen und sind zusammen gezogen. Die Unterstützung war anfangs auch da, aber dann ging sie flöten. Mittlerweile haben wir uns getrennt und ich ziehe nächste Woche wieder in eine eigene Wohnung mit meinem kleinen Stinker.
    Ja, es ist anstrengend, gerade wenn man alleine ist. Und ja ich fluche manchmal über den Hund, wenn er mich zu sehr nervt, aber ich liebe ihn auch über alles und würde ihn nicht hergeben.

    Ich weiß nicht wo und was du studierst, aber ich studiere auch und auch ein schweres Fach an einer renommierten Uni. Ich stehe quasi kurz vor dem Abschluss mir fehlen nur noch 3 Prüfungen und die Diplomarbeit. Dennoch hab ich mir letztes Jahr 2-3 Monate frei genommen um mich um den Hund zu kümmern. Dennoch werde ich zwischen Lernen und Schlafen auch Zeit haben und sie mir bewusst nehmen um sie mit meinem Hund zu genießen.

    Ich bin quasi von heute auf morgen Hundemama geworden, ABER ich war mir - trotz der Tatsache, dass ich ein Hundeneuling bin - bewusst, dass viel Arbeit auf mich zukommt und ich diese auch verantworten kann und eingehen will. Ich hätte den Hund auch direkt abgeben können, als wieder in Deutschland ankam. Aber du hast dir ja bewusst ausgesucht einen Welpen zu holen... ich verstehe deine Denkweise nicht. Aber leider muss ich auch hier immer wieder feststellen, dass Student an einer "excellenten" Uni zu sein nicht damit zu tun hat, wie intelligent jemand ist. -.-

  • Zitat

    blauäugig ist ja nichtmal schlimm, dass ist man doch eigentlich immer wenn man sich ein Tier oder auch ein Kind anschafft ;) Man stellt sich immer alles soooo super toll und schön vor und dann kommt der Alltag und man merkt, dass es eben auch nicht so tolle Seiten gibt wenn man Verantwortung trägt.

    Hmmm... also bei mir war das genau anders herum. Ich mach mir immer über alles nen tierischen Kopf und bis dann wirklich ein Hund einzog, gab es ne lange Phase der Überlegung. Ich hab mir eigentlich alles viel komplizierter und anstrengender vorgestellt, als es eigentlich ist. Ich hab mir auch vorher öfter einen befreundeten Hund "ausgeliehen", bin auch bei Wind und Wetter los um einfach ein Gefühl dafür zu bekommen.
    Sicher, man kann nicht alles planen aber ich bin eben so eine, die sich vorher verrückt macht und viel zu große Sorgen hat. Das hat aber den Vorteil, das dann immer alles viel schöner ist, als man es sich je ausgemalt hat ;)

    Auch wäre ich nie auf die Idee gekommen, andere Leute mit in die Hunde-Planung einzubeziehen. Ich wollte einen Hund. Da gehe ich nicht davon aus, das mein Freund oder sich sonst irgend jemand ein Bein ausreist, um mir da die Arbeit abzunehmen.

    Was ich aber auch noch dazu sagen muss ist, das Blanca mir unser Zusammenleben wirklich sehr einfach macht. Sie hat sich als der perfekte Ersthund heraus gestellt und alle meine Befürchtungen zunichte gemacht.

  • Zitat

    Vielleicht hat es was mit der Herzens-Bildung zu tun!

    Aber egal wie, wir werden es sowieso nie erfahren. Gibt doch so viele solcher Schicksale.

    Wie man in unseren überfüllten TH sieht!

    Für mich war die Hundehaltung auch mal anders geplant. Ich hatte nen Partner, hab nur Teilzeit gearbeitet.
    War finanziell super abgesichert und hatte Unterstützung was die Hundehaltung betraf.

    Nun leb ich allein, muss Vollzeit arbeiten um Miete, Essen zu bezahlen und für den Hund sorgen zu können.
    Ich hab ne Hunde Nanny, die in der Mittagszeit bzw. 2 Mal täglich mit meinem Hund geht und ich dafür 200 Euro zahlen muss.
    Mein Auto ist kaputt gegangen, ich musste meine ganzen Ersparnisse aufbrauchen um mir ein neues zu holen.

    ich bin trotz Vollzeit Job, Haushalt, Einkauf gute 2 1/2 Std täglich mit meinem Hund unterwegs, gehe 2 Mal die Woche auf den Hundeplatz. Ich hab auch trotzdem noch Freunde, Freizeit und Freude am leben.

    Es kommt glaub ich immer drauf an, wie man sein Leben angeht. Wenn man alles als Streß sieht, dann hat man eben schon verloren. Aber dafür braucht kein Hund da sein.

    Ich genieße es vor der Arbeit ne Stunde mit Joker unterwegs zu sein, zu joggen, Rad zu fahren, Spaß mit ihm zu haben. Abends das gleiche.
    Ich arbeite super gerne mit ihm auf dem Hundeplatz.
    Treff ich mich mit Freunden ist er dabei. Wir sind ein Team und halten zusammen. Und werden jede neue Prüfung gemeinsam meistern.

    Da kommt es gar nicht in Frage ihn wegzugeben, solange ich ihm ein gutes Leben bieten kann, auch wenn's sicher nicht immer der bequemste Weg für MICH ist....

    Und jetzt mal ehrlich, ich kenne hier kaum jemanden bei dem das Leben immer reibungslos und einfach lief.

    Also warum ist dann hier die erste Intuition, der Hund muss weg????

    Geht einfach nicht in meinen Kopf rein...

  • Also ich habe schon Abgabegründe gehört, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.
    Lucky wurde z.B schonmal für 2 Tage vermittelt. Er kam zurück, weil er "zu laut" war. :lachtot:

    Aber hier lese ich einen wirklichen Grund, einen Hund abzugeben. Keine Zeit und vor allem keine Bereitschaft, einem Hund gerecht zu werden.
    Ich mache auch nicht immer alles richtig und manchmal kommt der Hund mal zu kurz, aber ich habe mein Studium aufgegeben, weil es mit Hund (und Beziehung, Haushalt und Ausbildung) einfach nicht ging.

    Also, mach dein Studium, aber halte bitte Abstand von Vierbeinern.

  • Zitat

    Nun, wenn der Hund nicht ausreichend versorgt werden und seine Grundversorgung bereits Stress und erhebliche Probleme macht, ist es wohl besser ihm einen guten Platz zu suchen.
    Falls er vom Züchter ist, nimm Kontakt zu diesem auf. Gute Züchter nehmen Hunde aus ihren Würfen zurück und vermitteln sie.
    Manchmal geschieht die Anschaffung eines Hundes unüberlegt oder Situationen ändern sich dauerhaft.
    Schnelle Abhilfe tut Not.
    Ich wünsche eine gute Entscheidung.

    LG, Friederike

    Da stimme ich auch voll zu! Und falls euer Welpe nicht vom Züchter kam: Bitte achtet darauf, dass er in gute und verantwortungsbewusste Hände kommt. Denn sein nächstes Zuhause muss das richtige sein, sonst könnte der Winzling seelischen Schaden nehmen.
    Alles Gute für euch!

    LG Francisca

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