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Beiträge von Francisca

    Scheinträchtigkeit würde ich auch vermuten, das passt alles zu dem, was du schreibst.


    Zu dem Schilddrüsenwert kann ich nix sagen, kenne ich mich nicht mit aus. Würde ich aber im Auge behalten und die TA nochmal drauf ansprechen.

    @magicmidnight, war lange nicht mehr hier, berichte jetzt aber dochmal noch........
    Ich hoffe, du konntest das Oxalat-Problem bei deiner Hündin inzwischen gut in den Griff bekommen.


    Mein Hund Chico ist mit dem Hills-Spezialfutter und dem Kochrezept der UNI München bis zu seinem Tod im Juli 2014 (wg. Herzkrankheit) gut klar gekommen, d.h., es konnte weitere Oxalat-Stein-Bildung und auch Struvit damit verhindert werden. Urinkontrollen, ph-Wert-Messungen waren über all die Jahre angesagt und er hatte ab und an Harngries. Hätte ich also "normales" Futter gegeben, wäre die Problematik auf jeden FAll wiedergekommen (Stoffwechselstörung).

    Dein Hund hat Stress....und damit ein psychisches Problem. Deshalb pieselt er in der Wohnung.
    Wie sieht euer Tagesablauf aus?
    Wie lange muss er alleine bleiben?
    Hat er genug Auslauf und Ablenkung, z.B. durch Kontakte/Spielen mit Artgenossen, Schnüffeln auch mal auf neuen Spazierwegen?


    Dein Hund spürt auch deine Unsicherheit und kann daher seine Angst nicht ablegen. Versuche, ihm souverän zu begegnen und zu vermeiden, was ihm Stress macht. Dann langsam an alles heranführen, z.B. Besucher. Ich würde ihn nicht aussperren, wenn Besuch kommt. Du kannst ihn z.B. erstmal ins Körbchen schicken und ihn da evtl. an einer kurzen Leine befestigen. Meist beruhigen sie sich nach einer Weile. Der Besucher könnte ihm auch ein Leckerlie geben, ihn an sich schnüffeln lassen, so dass er sich dann evtl. beruhigt (das klappte bei meinem Tierschutz-Yorkie z.B. sehr gut). Es gibt also mehrere Möglichkeiten, probier es aus.


    Wenn er es (noch) nicht mag, solltest du es auf keinen Fall zulassen, dass er von Fremden gestreichelt wird.
    Dabei musst du dir überhaupt nicht blöd vorkommen. Was andere dazu meinen, muss dir wurscht sein (wir Klein-Hund-Besitzer müssen da ja eh einiges wegstecken.. :fear: ).
    Bleib dran, du schaffst es, weil du es willst....und der Kleine es verdient. Viel Glück!

    Irgendwo hattest du geschrieben, dass du mit Flocki etwas weiter weg Gassi gegangen bist und es hatte super geklappt, 1 Stunde sogar. Für mich liest sich das alles auch so, dass es ihm einfach langweilig ist, immer den gleichen Weg zu gehen. Also solltest du ihm so oft wie du kannst, einen anderen Gassigang und damit Abwechslung "bieten". Dass er sich vor manchen Hunden oder Menschen ängstlich zeigt, hat nichts damit zu tun, dass er nicht laufen will - denn dann wäre das IMMER so, also auch auf neuen Wegen.


    Am besten wäre es natürlich, Wege zu gehen, wo viele Artgenossen gelaufen sind - da riecht es für Hundenasen am interessantesten.

    Vielleicht noch ein Letztes: Wenn die Kranke schon leicht dement ist und z.B. nicht mehr weiss, ob sie schon was gegessen hat, wie du schreibst, hat sie doch vielleicht schon einen (gesetzlichen?) Betreuer? Diesen könnte man dann auch ansprechen zwecks Unterstützung, dass der Hund artgerecht versorgt wird.
    Irgendjemand (neben dem Pflegedienst) muss sich doch noch um die Frau kümmern, schließlich sind ja noch viele andere Dinge - sie selbst betreffend - zu regeln?
    Ja, ganz wichtig, geh nicht über deine eigene Grenze (ist schwer, ich weiss ja, wovon ich schreibe...), aber bleib auch dran. Ich finde es toll, dass du nicht wegschaust und dir Gedanken machst.
    Wünsche dir sehr, dass es eine für alle befriedigende Lösung gibt *daumendrück*!
    Wäre schön, wenn du weiter berichtest, was sich so tut.

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